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    Das große Finale beginnt im Kino: Starttermin für "Fast & Furious 10" steht fest
    18.08.2021 um 09:30
    Tobias Mayer
    Tobias Mayer
    -Redakteur
    Tobias liebt „Star Wars 8“ – und noch sehr, sehr viele andere Filme. Kino ist dabei immer eine gute Idee (auch/vor allem im Sommer).

    Mit „Fast 10“ biegt Vin Diesels Action-Franchise auf die Zielgerade ein, denn nach „Fast 11“ soll dann tatsächlich Schluss sein. Nun wurde der Starttermin für den nächsten Film der Reihe bekannt.

    2021 Universal Pictures. All Rights Reserved.

    Was 2001 in „The Fast And The Furious“ als actionreicher Renn-Film über coole Typen und ihre getunten Karren begann, ist zu einer inzwischen neunteiligen Action-Saga herangewachsen (die mit „Hobbs & Shaw“ sogar ein Spin-off bekommen hat). Doch inzwischen haben die Verantwortlichen um Hauptdarsteller und Produzent Vin Diesel beschlossen, dass so ganz langsam mal Schluss sein soll. Und „Fast & Furious 10“, der vorletzte Film, soll das große Finale ab 7. April 2023 in den Kinos einleiten.

    Dieser Termin bezieht sich auf die USA, in Deutschland dürfte „Fast 10“ am traditionellen Kinostarttag Donnerstag anlaufen, also am 6. April 2023 – sofern das nicht wieder von einer Pandemie verhindert wird. „Fast & Furious 9“, wurde Corona-bedingt um mehr als ein Jahr von 2020 auf 2021 verschoben, sodass schließlich gut vier Jahre zwischen „Fast 8“ und „Fast 9“ lagen – eine lange Zeit für ein Franchise, das seine Fans zuvor an einen zweijährigen Veröffentlichungsrhythmus gewöhnt hatte, der nun mit „Fast 10“ wieder eingehalten werden soll.

    Warum noch zwei Filme?

    Aber müssen denn wirklich noch zwei „Fast“-Filme kommen oder könnte man die Geschichte nicht auch in einem Film abschließen? Gegenüber Entertainment Weekly haute Vin Diesel kürzlich mächtig auf die Pauke, als er sagte, dass das Studio Universal schlicht nicht daran glaube, die ganze verbleibende Story in nur einem weiteren Film erzählen zu können.

    Tatsächlich hat die „Fast“-Saga mit ihrem verzweigten Personenarsenal geradezu Seifenoper-artige Dimensionen erreicht, andererseits sehen manche Fans und Kritiker*innen gerade im ausufernden Plot der im Kern doch so simplen Action-Reihe eine der großen Schwachstellen – und davon abgesehen will das Studio Universal vor allem deswegen noch zwei Teile, weil sich mit zwei „Fast“-Filmen nun mal mehr Geld verdienen lässt als mit einem. „Fast 9“ jedenfalls brachte es auf ein weltweites Einspielergebnis von inzwischen 681 Millionen US-Dollar. Was unter normalen Umständen für dieses Milliarden-Franchise eine finanzielle Enttäuschung wäre, reicht in Corona-Zeiten, um als Hit zu gelten.

    Viele Rückkehrer*innen – aber Dwayne Johnson hat keine Lust mehr

    In „Fast 10“ können wir uns auf die Rückkehr altbekannter Schauspieler*innen wie Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Jordana Brewster, Tyrese Gibson und Fan-Liebling Sung Kang einstellen. Einer aber wird aller Voraussicht nach keine Rückkehr bekommen: Superstar Dwayne Johnson. Dass er nicht zurückkehrt, ist ein bisschen ironisch, wenn man sich vor Augen hält, dass die Reihe regelmäßig scheinbar tote Figuren zurückbringt, Johnsons Figur Hobbs in der Filmhandlung aber quicklebendig ist und sich die Macher deswegen keinen hanebüchenen Grund aus den Fingern saugen müssten, warum er nun wieder da ist. Doch Johnsons Abstinenz hat eben keine inhaltlichen Gründe, der Schauspieler will einfach nicht mehr.

    Kürzlich machte Dwayne Johnson die klare Ansage, dass er weder für „Fast 10“, noch für „Fast 11“ oder „den Rest der ‚Fast & Furious‘-Filme, die sie machen werden“, zurückkehren will. Sei Produzent und Freund Hiram Garcia schob aber später nach, dass es sehr wohl weiteren Pläne für die „Hobbs & Shaw“-Reihe gebe. Johnson will also lieber sein eigenes Ding machen. Dass das an Vin Diesel liegt, mit dem er sich beim Dreh von „Fast 8“ gestritten hatte, daran besteht kein Zweifel – schließlich verband der sonst so freundlich und höflich auftretende Superstar seine Absage an „Fast 10“ und „Fast 11“ mit einer Stichelei gegen den Kollegen.

    Noch länger als die Kinofassung: Der "Director’s Cut" von "Fast 9" kommt ins Heimkino

    „Fast & Furious 9“ dauert 143 Minuten und ist damit ohnehin schon der bisher längste Teil der Reihe. Doch für den sogenannten „Director’s Cut“ wurden noch mal sechs Minuten Laufzeit draufgepackt. Wie Collider erfahren hat, sehen wir darin die vertiefte Rivalität zwischen Dom und seinem Bruder Jakob (John Cena), mehr von Dom als Papa, eine Flashback-Szene mit den beliebtesten Figuren der Reihe, längere Sequenzen mit Tej (Ludacris) und Roman (Tyrese Gibson), einen weiteren Auftritt von Cardi B (Leysa) und mehr Action mit dem Panzer.

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    Ab 23. September 2021 ist der „Director’s Cut“ bereits digital verfügbar, ab 7. Oktober dann auf 4K Ultra HD, Blu-ray & DVD sowie als limitiertes 4K Ultra HD Steelbook und Blu-ray Steelbook erhältlich. Wer es „kurz“ mag: Alle Formate beinhalten neben der längeren Fassung auch die originale Kinoversion des Films und mehr als eine Stunde Bonusmaterial. Wenn ihr diesen und andere wichtige Neustarts, egal ob Kino, Streaming oder Heimkino, auf gar keinen Fall verpassen wollt, dann abonniert unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

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