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    TV-Tipp: Dieser Film ist ganz anders als die übliche Zombie-Kost wie "The Walking Dead" – und trotzdem richtig gut!
    01.12.2021 um 13:29
    Christoph Petersen
    Christoph Petersen
    -Chefredakteur
    Hat im letzten Jahr mehr als 800 Filme gesehen - und jede Minute davon genossen, selbst wenn der Film gerade nicht so gut war.

    Als „Warm Bodies“ 2013 in die Kinos kam, schien es zunächst so, als würde uns hier ein „Twilight“ mit Zombies statt Vampiren und Werwölfen erwarten. Aber Pustekuchen! Heute Abend läuft die romantische Untoten-Komödie im Free-TV.

    Concorde Filmverleih GmbH

    Warm Bodies“ mit „X-Men“-Star Nicholas Hoult war definitiv eine der freudigeren Überraschungen des Kinojahres 2013. Immerhin klang die Story um einen sich verliebenden Zombie zunächst doch sehr nach einem weiteren austauschbaren Beitrag des sich damals noch auf seinem Höhepunkt befindlichen Young-Adult-Fantasy-Hypes um „Twilight“, „Die Bestimmung“ und „Die Tribute von Panem“.

    Aber zum Glück kam es dann ja ganz anders – und davon könnt ihr euch heute Abend im deutschen Free-TV auch selbst überzeugen:

    „Warm Bodies“ läuft am heutigen Mittwochabend (1. Dezember) ab 20.15 Uhr auf Tele5

    Fall ihr da keine Zeit oder auch generell keinen Bock auf Werbeunterbrechungen habt, gibt es „Warm Bodies“ aktuell auch ohne weitere Zusatzkosten im Abo von Amazon Prime Video:

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    Darum geht’s in "Warm Bodies"

    Nachdem ein Virus die Menschheit heimgesucht hat, taumeln die Infizierten als Zombies durch die Städte, ohne sich an ihre Vergangenheit erinnern zu können. Zu ihnen zählt auch der in einer verlassenen Boeing 747 hausende R (Nicholas Hoult), der sich im Gegensatz zu den meisten anderen zumindest noch an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Als er auf einem seiner Beutezüge auf Julie (Teresa Palmer) trifft, frisst er nicht wie üblich ihr Gehirn – sondern rettet sie sogar vor anderen Untoten.

    Zwischen den beiden entwickelt sich eine eigenartige Vertrautheit, durch die R sogar ein Stückweit seine Seele zurückzuerhalten scheint. Aber draußen lauern weiter die Zombies auf dem Rollfeld – und Teresas Vater Grigio (John Malkovich), ein zombiejagender General, ist vom „neuen Freund“ seiner Tochter logischerweise gar nicht begeistert…

    Darum ist "Warm Bodies" ein so guter (Zombie-)Film

    Eine Liebesgeschichte mit einem Glitzervampir, der eh aussieht wie ein Achtzigerjahre-Rockstar, kann nun wirklich jeder erzählen. Aber einen Horrorfilm mit einem Menschenhirne verspeisenden, langsam vor sich hin rottenden Zombie als romantischem Helden, der dann nicht nur spannend und lustig ist, sondern darüber hinaus auch noch tatsächlich zu Herzen geht – das ist ein echtes Kunststück, das Regisseur und Autor Jonathan Levine („Long Shot“) da mit „Warm Bodies“ gelungen ist.

    Selbst wenn die Story im ersten Moment logischerweise ganz schön weit hergeholt klingt, ist diese „Romeo & Julia“-mit-Zombies-Variante eben doch sehr viel intelligenter und doppelbödiger als die allermeisten anderen Genrevertreter (sowohl der Young-Adult-Fantasy als auch des Zombiefilms).

    Statt „Twilight“-Seifenoper gibt es hier bissige Satire mit Herz – und so zeigt „Warm Bodies“ eindrucksvoll, was mit einer Teenie-Fantasy-Romanze tatsächlich alles möglich ist, wenn man nur mit Herz, Mut und Kreativität an die Sache herangeht!

    Die ausführliche FILMSTARTS-Kritik zu "Warm Bodies"

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