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    Schockmoment im "Das Rad der Zeit"-Finale: Macher verrät, ob dieser Fanliebling wirklich tot ist
    Von Julius Vietzen — 14.01.2022 um 15:32

    Im Staffelfinale von „Das Rad der Zeit“ gibt es einige Änderungen gegenüber der Buchvorlage, darunter auch den scheinbaren Tod von Loial (Hammed Animashaun). Doch der Ogier ist nicht wirklich tot, kann Showrunner Rafe Judkins die Fans beruhigen...

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    In acht Episoden „Das Rad der Zeit“ adaptieren Showrunner Rafe Judkins und sein Team das 800 Seiten dicke Buch „Die Suche nach dem Auge der Welt“, den ersten Band der „Das Rad der Zeit“-Buchreihe von Robert Jordan. Dass dafür einige Kürzungen und Änderungen notwendig sind, sollte niemanden überraschen. Dazu gehört auch, dass im Finale von „Das Rad der Zeit“ Staffel 1 eine Figur scheinbar stirbt: der Ogier Loial (Hammed Animashaun).

    Schaut man sich die Szene in „Das Rad der Zeit“ nochmal an, deutet wirklich alles darauf hin, dass Bösewicht Padan Fain (Johann Myers) den Ogier hier tötet – von Fains fiesem Gesichtsausdruck über das doppelte Messergeräusch bis zum leblos zusammenbrechenden Loial. Doch wir haben das Wort „scheinbar“ oben natürlich nicht zufällig gewählt: Denn wie Rafe Judkins verriet, hat Loial tatsächlich überlebt.

    Loial lebt!

    „Loial ist nicht tot“, so Judkins gegenüber dem Magazin Entertainment Weekly. „Er lebt und [Hammed Animashan] dreht gerade in Prag. Ich wollte, dass die Leute etwas auf der Hut sind, weil echte Tode kommen, auch für Figuren, die in den Büchern nicht sterben.

    Damit spricht Judkins einen wichtigen Punkt an, denn Loials Tod wäre tatsächlich eine gewaltige Änderung gegenüber der Buchvorlage gewesen, schließlich stirbt er in „Die Suche nach dem Auge der Welt“ nicht, sondern spielt ganz im Gegenteil auch in späteren Büchern eine wichtige Rolle. Und als Ogier nimmt er eine einzigartige Position im Figurenensemble ein und verfügt über besondere Fähigkeiten.

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    Darum müssen Figuren sterben

    Aber warum müssen dann in kommenden Staffeln andere Figuren sterben? Gegenüber Entertainment Weekly ging Judkins außerdem noch ein bisschen auf die Überlegung hinter den angekündigten Toden ein – und auf die Frage, warum er Loial nicht wirklich sterben lassen konnte:

    Das muss so sein, weil wir nicht 2.000 Castmitglieder durch mehrere Staffeln behalten können. Tode werden kommen und ich wollte, dass die Leute emotional darauf vorbereitet sind. Der Gedanke, dass Loial tot sein könnte, sorgt hoffentlich dafür. Aber ich konnte es nicht durchziehen. Er ist meine Lieblingsfigur.“

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    Im Endeffekt geht es also um die Unterschiede zwischen den Medien Buch und Serie: Wenn eine Buchfigur für mehrere Bände keine Rolle spielt, taucht sie einfach nicht auf. Im Gegensatz dazu kann man Schauspieler und Schauspielerinnen nicht an eine Serie binden und sie dann für eine oder mehrere Staffeln auf die Ersatzbank setzen.

    Und eine Methode, um eine Figur loszuwerden, ohne sich Gedanken über deren Rolle in zukünftigen Staffeln machen zu müssen, ist ganz einfach sie sterben zu lassen.

    Ob schon in der zweiten Staffel „Das Rad der Zeit“ die ersten bekannten und beliebten Figuren das Zeitliche segnen erfahren wir vermutlich Ende des Jahres. Aufgrund einer Aussage von Amazon sind wir uns nämlich ziemlich sicher, dass Season 2 in der Vorweihnachtszeit 2022 veröffentlicht wird:

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