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    "Jurassic World" trifft "Godzilla": So könnte es in "Jurassic World 4“ weitergehen
    Von Stefan Geisler — 15.06.2022 um 13:00

    Zwar ist „Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“ gerade erst in den Kinos gestartet, doch schon jetzt wird eifrig über die Fortführung des Franchises spekuliert. Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie es mit der Reihe weitergehen könnte.

    Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“ ist der actionreiche Abschluss der „Jurassic World“-Trilogie, und momentan ist die Zukunft des Franchises noch vollkommen offen. Dass es jedoch weitere Abenteuer mit den prähistorischen Echsen geben wird, scheint aufgrund des noch immer anhaltenden Kassenerfolgs der Reihe sehr wahrscheinlich.

    Und auch die ersten handfesten Zahlen machen Hoffnung auf mehr: Zwar musste sich „Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“ bisher im Vergleich mit seinen direkten Vorgängern geschlagen geben, konnte jedoch die Einspiel-Prognosen übertreffen und ordnet sich mit einem Ergebnis von 143 Millionen US-Dollar am Startwochenende nur knapp hinter „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ ein (148 Millionen US-Dollar).

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    Auch andere Projekte wie die computeranimierte Serie „Jurassic World: Neue Abenteuer“ auf Netflix, die auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist und sechs Teenagern folgt, die sich auf der Isla Nublar gegen die Urzeitechsen behaupten müssen, laufen richtig gut. Kein Wunder also, dass auch Produzent Frank Marshall bereits in einem Interview gegenüber Slash Film zu verstehen gegeben hat, dass man weitere qualitativ hochwertige Filme und großartige Geschichten aus der „Jurassic“-Welt erzählen möchte, auch wenn man sich erst einmal in Ruhe zusammensetzen müsse, um die Zukunft des Franchises zu planen.

    Wie endet „Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“?

    Doch was gibt es denn am Ende von „Jurassic World 3“ überhaupt noch zu erzählen? Achtung, es folgen Spoiler! Die schurkische Organisation Biosyn Genetics, die die Wirtschaft der USA mit gentechnisch manipulierten Monsterheuschrecken in die Knie zwingen wollte, konnte gestoppt werden, und das Forschungsgelände wurde zu einer Dino-Schutzzone erklärt. Claire (Bryce Dallas Howard), Owen (Chris Pratt) und Ziehtochter Maisie (Isabella Sermon) sind nach den Dino-Eskapaden wieder glücklich vereint und auch die „Jurassic Park“-Urgesteine Ellie Sattler (Laura Dern), Alan Grant (Sam Neill) und Ian Malcolm (Jeff Goldblum) konnten ihr persönliches Happy End feiern, was insbesondere für die beiden erstgenannten Charaktere gilt, denn diese sind nach den Geschehnissen von „Jurassic World 3“ endlich ein Paar.

    FILMSTARTS-Videoredakteur Sebastian hat im obigen Video seiner Fantasie freien Lauf gelassen und ein paar mögliche Szenarien zusammengetragen, wie sich das „Jurassic-World“-Franchise entwickeln könnte, die wir euch hier auch noch einmal in Textform aufbereitet haben. Denn selbst nach dem erklärten Abschluss der Trilogie bleiben einige Fragen offen. Fakt ist schließlich, dass sich auch nach dem Ende von „Jurassic World 3“ noch Dinos und Menschen den Lebensraum teilen und dass dieses gemeinsame Zusammenleben sicher konfliktbelastet sein dürfte – auch wenn uns die pathetischen Ökokitsch-Bilder am Ende von „Jurassic World 3“ ein unwahrscheinliches Friede-Freude-Eierkuchen-Szenario aufzeigen wollen, wie ihr auch in unserer Filmkritik nachlesen könnt:

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter"
    „Jurassic World“ trifft „Godzilla“?

    Bereits in „Jurassic World“ haben wir gesehen, was passieren kann, wenn Wissenschaftler*innen Gott spielen: Hier mussten es Claire und Owen mit dem Indominus Rex, einem Apex-Predator, der aus der DNA von mehreren anderen Dinosauriern, Tintenfischen und Baumfröschen erschaffen wurde, aufnehmen. Die weiteren Entwicklungen in der „Jurassic World“-Reihe machen solche Forschungen – gerade im illegalen Bereich – deutlich einfacher. Insbesondere die ethisch fragwürdigen Forschungsansätze des Dr. Henry Wu (BD Wong) öffnen Tür und Tor für abgefahrene Story-Ideen.

    Warum denn nicht mal wieder die Dinosaurier zur eigentlichen Gefahr der „Jurassic“-Filme werden lassen? Spielten die Urzeitviecher in „Jurassic World 3“ fast eine Nebenrolle, könnten sie in einer möglichen Fortsetzung durch Gen-Experimente plötzlich wieder zur größten Gefahr werden. Godzilla-Riesenwuchs oder gefährliche Dino-Kreuzungen, die die Menschen zu Land, im Wasser und in der Luft tyrannisieren? Schon in „Gremlins 2“ sorgten die genetisch modifizierten Titelmonster für allerhand spaßiges Chaos, und genau diese Prise kontrolliert eingesetzter Anarcho-Wahnsinn könnte auch dem Dino-Franchise gut zu Gesicht stehen.

    Eine Gangster-Serie im „Jurassic World“-Universum?

    Wenn man eine neue Herangehensweise an die altbekannte Story-Struktur der „Jurassic“-Filme sucht, könnte doch eine Gangster-Serie für etwas Abwechslung sorgen. Der professionell aufgezogene Schwarzmarkthandel bietet die Gelegenheit, sich näher mit den illegalen und zwielichtigen Aspekten des neuen Zusammenlebens auseinanderzusetzen.

    Designerdrogen, die aus den Absonderungen besonders giftiger Dinos hergestellt werden, Dinosaurierhorn, dem eine potenzsteigernde Wirkung angedichtet wird und Schaukämpfe „Mensch gegen Dino“, bei denen gierige Ganoven auf alles wetten können. Warum hier nicht eine Organisation auftreten lassen, die diese illegalen Geschäftsideen professionalisiert und beispielsweise die gefährlichen Echsen zu lebenden und kontrollierbaren Waffen umfunktioniert?

    Gerade erst im Kino gestartet: So sichert ihr euch "Jurassic World 3" schon jetzt fürs Heimkino

    Eine solche Idee dürfte sich auch wunderbar als Serie eignen, in der wir die toughe Pilotin Kayla Watts (DeWanda Wise) auf einer globalen Tour durch die Unterwelt des „Jurassic“-Universums begleiten. Als ehemalige Schmugglerin dürfte sie sich gut in der kriminellen Welt des Dinohandels auskennen und wäre so die perfekte Wahl für diese Serie. Als Undervover-Agentin könnte sie Teil einer Taskforce sein, die sich für die Rechte der Dinos einsetzt und dem zwielichtigen Dinohandel in Städten wie Paris, Berlin oder auch Tokyo ein Ende setzt. Und warum denn nicht das „World“ in „Jurassic World“´auch mal richtig ausnutzen?

    Eine Coming-of-Age-Geschichte mit Dinosauriern?

    Wie wäre es denn, wenn im nächsten „Jurassic World“-Film das Erwachsenwerden von Maisie in den Fokus gerückt werden würde? Maisie besitzt als Klon eine gewisse Distanz zur Welt, da sie das Gefühl hat, „nicht echt zu sein“ und sieht dementsprechend mit anderen Augen. Hier würde zudem eine Figur im Vordergrund stehen, die quasi mit in der Wildbahn frei lebenden Sauriern aufgewachsen ist. Dabei könnte sowohl das neue Zusammenleben zwischen Menschen und Dinosauriern im Fokus stehen, als auch Maisies Vergangenheit. Mittels Flashbacks könnten so auch Episoden aus dem Leben ihrer „Mutter“, Charlotte Lockwood (Elva Trill), erzählt werden.

    Auch nach sechs Filmen bietet das „Jurassic“-Franchise noch genügend Potenzial zur Fortführung. Natürlich kann es bei all diesen Ideen auch immer wieder zu einem Wiedersehen mit altbekannten Figuren kommen. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn die Verantwortlichen bei einer Fortsetzung der Reihe etwas mehr Mut zum Risiko eingehen würden und die ausgetretenen „Jurassic Park“-Pfade verlassen würden. Noch einen Freizeitpark, in dem wildgewordene Dinos Amok laufen, braucht kein Mensch.

    "Top Gun 2: Maverick" geschlagen: "Jurassic World 3" dominiert an den Kinokassen

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