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    Streaming statt Kino? Sci-Fi-Epos der "Avengers 4"-Regisseure mit Millie Bobby Brown landet bei Netflix
    29.06.2022 um 16:30
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Ob Lachen mit „Jack & Jill“, Weinen mit „Bambi“ oder Hochspannung in „Heat“. Björn Becher liebt die Kraft des Kinos, ihn zu bewegen.

    Mit „Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown und vielleicht auch Chris Pratt in den Hauptrollen, sowie den „Avengers: Endgame“-Regisseuren am Ruder soll „The Electric State“ ein bombastisches Sci-Fi-Epos werden. Dieses sicherte sich nun Netflix.

    Marvel Studios / Netflix

    Ende 2020 gaben die Brüder Joe und Anthony Russo bekannt, dass sie für ihren neuen Sci-Fi-Film „The Electric State“ einen Partner gefunden haben. Hollywood-Studio Universal werde den Film produzieren, welchen die Regisseure hinter „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ gemeinsam mit ihren Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely basierend auf einem Bilder-Roman des Künstlers Simon Stålenhag erdacht haben. Unterstrichen wurde damals, dass Universal sich bei dem Deal verpflichtet habe, den Film groß in die Kinos zu bringen. „Das sind tolle Neuigkeiten für uns Filmemacher und für das Publikum in aller Welt, das eine Möglichkeit haben will, Filme wieder im Kino zu sehen“, ließen sich die Russo zitieren ...

    ... und waren damit etwas voreilig. Denn der eigentlich schon als perfekt vermeldete Kino-Deal mit Universal ist doch noch gescheitert und nun hat Streamingdienst Netflix zugeschlagen. Dort war man schon lange an dem Projekt interessiert, hat nun die Chance ergriffen und von der gerade erfolgten Zusammenarbeit mit den Russo-Brüdern am Actioner „The Gray Man“ profitiert.

    Der kommt in Kürze nicht nur zu Netflix, sondern auch in einige Kinos, sodass denkbar ist, dass für „The Electric State“ eine ähnliche Übereinkunft getroffen wurde und es zumindest trotz des Wechsels weiterhin die Möglichkeit geben könnte, den Film auf großer Leinwand zu sehen. Aber auch wenn es einige Kinovorführungen geben sollte, wird „The Electric State“ nun vor allem auf Netflix geschaut werden.

    "The Electric State" mit Millie Bobby Brown, Mega-Budget – und Chris Pratt?

    „The Electric State“ spielt in einer post-apokalyptischen Sci-Fi-Alternativversion des Jahres 1997. Gemeinsam mit dem mysteriösen wie liebenswerten Roboter Skip und einem exzentrischen Wanderer zieht Teenagerin Michelle in einem gestohlenen Auto durch den amerikanischen Westen, um ihren verschwundenen Bruder zu finden.

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    Michelle wird dabei von „Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown gespielt. Und ein weiterer Star wird schon lange mit dem Projekt in Verbindung gebracht: Chris Pratt („Guardians Of The Galaxy“), der wohl den Wanderer verkörpern soll. Während die Verträge mit Brown sowie Netflix laut Deadline schon existieren, gebe es mit Pratt aber noch keine Übereinkunft. Hier sollen aktuell Gespräche laufen.

    Die könnten schnell vorangebracht werden, denn laut den Informationen des Branchenmagazins sei mit dem vollzogenen Einstieg von Netflix nun klar, dass das Projekt zeitnah in Angriff genommen wird. So sei ein Drehbeginn noch im Herbst 2022 geplant.

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    Der Streamingdienst ist dafür zudem bereit, so richtig zu klotzen und nicht etwa zu kleckern. Offizielle Zahlen werden zwar unter Verschluss gehalten, doch nach Deadline-Informationen soll sich das Budget im Bereich des kommenden Actionfilms „The Gray Man“ bewegen. „The Gray Man“ gilt als der bis dato teuerste Netflix-Film und soll mindestens 200 Millionen Dollar kosten.

    The Gray Man“ kommt übrigens am 14. Juli 2022 in die Kinos, um dann ab dem 22. Juli 2022 bei Netflix zur Verfügung zu stehen.

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