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    Kinostart 2023 in Gefahr: Dieser Marvel-Film soll noch mal komplett neu geschrieben werden
    01.10.2022 um 14:15
    Annemarie Havran
    Annemarie Havran
    -Mitglied der Chefredaktion
    Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

    Vier MCU-Filme sollen 2023 in die Kinos kommen – um einen davon müssen wir nun bangen. Denn dass Regisseur Bassam Tariq das Vampir-Abenteuer „Blade“ kurz vor Drehstart verlassen hat, scheint nur die Spitze des Eisberges zu sein.

    Disney und seine verbundenen Unternehmen

    Die Probleme beim MCU-Debüt von Halbvampir Blade scheinen tiefgreifender Natur zu sein. Als vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass Regisseur Bassam Tariq nur zwei Monate vor geplantem Drehstart seinen Posten bei „Blade“ aufgegeben hat, ließen Insider verlauten, dass dies nicht das einzige Problem des Marvel-Films sei.

    Das Drehbuch zu „Blade“ umfasse nur 90 Seiten und enthalte nur zwei Action-Szenen, die auch noch sehr mager ausfielen – das vernahm der gut vernetzte Filmjournalist Jeff Sneider von seinen Quellen. Ob es also wirklich nur Terminprobleme waren, die Bassam Tariq zum Ausstieg bewogen, kann zumindest in Frage gestellt werden. Laut Sneiders Informationen sei auch Hauptdarsteller Mahershala Ali frustriert und MCU-Mastermind Kevin Feige habe nicht genug Zeit, um sich all seinen Projekten zu widmen.

    Angeblich komplett neues Drehbuch für "Blade"

    Während nun Disney nach einem Ersatz für Bassam Tariq sucht, soll auch das „Blade“-Drehbuch noch einmal angefasst werden – oder besser gesagt, in die Tonne gekloppt werden. Denn wie The Direct gehört haben will, soll das Skript komplett neu geschrieben werden. Verantwortlich dafür soll Beau DeMayo sein („Moon Knight“, „The Witcher“). Ob er darin Elemente aus dem bisherigen Drehbuch-Entwurf von Stacy Osei-Kuffour beibehalten oder wirklich alles ganz neu aufziehen wird, ist nicht bekannt.

    Die Seite The Illuminerdi will von ihren Quellen einige Details über das bisherige „Blade“-Drehbuch erhalten haben, die aber natürlich mit Vorsicht zu genießen sind. Darin heißt es, „Blade“ hätte größtenteils in den 1920er Jahren spielen und europäische Vampire beinhalten sollen. Es soll auch Zeitsprünge gegeben haben.

    Wahrscheinlich ist also, dass zunächst eine Origin Story von Eric Brooks alias Blade erzählt worden wäre, bevor der langlebige Vampir dann in der modernen Gegenwart des MCU ankommt. Sollte an diesen Infos etwas dran sein, ist nun aber überhaupt nicht gesagt, dass sie auch im finalen „Blade“-Drehbuch vorkommen werden.

    Kinostart 2023 wird immer unwahrscheinlicher

    Sollte nicht nur ein neuer Regisseur gesucht werden, sondern tatsächlich auch noch das Drehbuch umgeschrieben werden müssen, ist es mehr als fraglich, ob „Blade“ seinen geplanten Kinostart am 1. November 2023 noch einhalten kann. Sollte es zu einer Verschiebung kommen, wackelt aber mal wieder der ganze MCU-Veröffentlichungszeitplan: Denn wie allseits bekannt ist, bauen die Marvel-Filme und -Serien größtenteils inhaltlich aufeinander auf, die Reihenfolge kann also nicht so einfach verändert werden.

    Hier erfahrt ihr mehr über den aktuellen Veröffentlichungszeitplan der Kinofilme im „Avengers“-Universum:

    "Avengers 5" und "Avengers 6" gibt’s früher: Disney gibt endlich neue MCU-Starttermine für Deutschland bekannt
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