Sehr unterhaltsam mit vielen Situationswechseln. Tolle Schauspieler, was über die Dauer der Folgen Sympathien entwickelt. Hoffe doch noch auf eine 2. Staffel. :(
Die Serie beginnt extrem vielversprechend. Erfrischend "unamerikanisch" und mit einer grundsätzlich ziemlich guten Idee, die sich nach und nach entblättert. Auch die zwischenmenschlichen "Vorgeschichten", die in der Isolation des Bunkers zutage treten sind anfangs recht spannend. So beginnt man bald, auf eine spektakuläre Geschichte mit überraschenden Wendungen und Enthüllungen à la Haus des Geldes zu hoffen. Leider baut die Serie dann in den letzten Folgen derart ab, dass ich die letzte, eigentlich spannendste Folge, nur noch mit Vorspulen ertragen konnte. Nur noch völlig unglaubwürdige Gefühlsduselei und völlig unsinniger Beziehungskram. Nicht, dass ein falsches Bild entsteht, ich stehe keineswegs auf hirnlose Action, ganz im Gegenteil. Aber diese Serie ersetzt den Tiefgang, den sie hätte haben können, am Ende durch eine Plattitüde nach der anderen. Zurecht nach der ersten Staffel abgesetzt.