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Horridus
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Serienkritik
4,5
Veröffentlicht am 3. April 2026
Die erste Staffel ist richtig gut und durch den Cliffhanger wartete ich gespannt auf die 2. Staffel. Die 2. Staffel hat aber bei weitem nicht das hohe Spannungslevel der ersten Staffel. Nachdem ich nun die dritte Folge von Staffel 2 gesehen kann ich sagen dass es deutlich besser wird da man mehr von geheimen Intrigen sieht. Aber erst in der letzten Folge der Staffel 2 wird es interessant durch KI, Kernschmelze und Zeitmanipulation mit deutlichem Cliffhanger zur 3. Staffel. Die kommt aber wohl erst Ende 2026 oder noch später.
Die Serie hätte sehr gut werden können, aber die ständigen Rückblicke nerven. Eine chronologische Erzählweise wäre von Vorteil gewesen. Aber mittlerweile sieht man in vielen Serien einen Erzählstrang mit Rückblicken.
Seit Langem wieder in innovative und spannende Serie. Glaubwürdig Schauspieler und ansprechende Dialoge. So spannend, dass die wöchentliche Veröffentlichung der Folgen gewaltig nervt.
Es ist ganz schwierig, zu dieser Serie etwas zu schreiben, ohne den Mega-Cliffhanger der ersten Folge zu zerstören. Ich hätte mit manchem gerechnet, aber mit DEM nicht, und man hat das Gefühl, man muss jetzt sofort damit aufhören, sonst kann man nicht stoppen, bis man die ganze Staffel durchgesehen hat.
Nun, das Leben ist eine Achterbahn, und Paradise ist es auch. Fortan geht's abwärts. Das Wow-Erlebnis ist schnell verpufft, die Spannung fällt in die Mässigkeit ab, und die Geschichte kommt auch nicht so richtig vorwärts. Gegen Ende mag die Story nochmals an Fahrt aufzunehmen, und die zweitletzte Folge ist sogar ein richtiger Knaller.
Das Beste, was man in diesem Fall tun kann, ist NICHTS über Paradise zu lesen, damit man nicht weiss, um was es eigentlich geht, denn dann hat man zumindest bei Folge 1 einen Megaspass.
Außer dem nicht allzu vielsagenden Trailer, habe ich nichts über die Serie gewusst. Umso mehr hat mich die Serie ab Folge 1 gefesselt. spoiler: Ich spoilere etwas, wenn ich sage, dass Paradise sich um ein bekanntes Thema handelt, welches in meinen Augen aber etwas anders erzählt wird. Die Charaktere sind spannend und die Story wird super erzählt. Die Rückblenden machen die Serie für mich umso spannender. Ich hoffe sehr auf eine zweite Staffel.
Für mich ist es eine distopische Krimi Serie, mit Spannung, Geheimnisen, Emotionen und sehr guter Musik. Das Grundkonzept des Spielortes kommt mir zwar bekannt vor und ich dachte zu erst "och nöö" aber doch ja ich würde behaupten (jetzt wo ich die Serie innerhalb eines Tages durch habe) eine der besten Serien die ich in letzter Zeit gesehen habe. Absolute Empfehlung, hoffe darauf das sie es nicht versauen falls eine 2. Staffel kommt
Ich dachte erst, na ja, der übliche Endzeitkram. Aber Paradise macht wirklich Spaß, hat überraschende Wendungen und man möchte am Ende, dass es weiter geht. Ich mochte die Staffel sehr. Und vor allem hat die Serie Potential, sich noch mehrfach neu zu erfinden. Da kann ALLES passieren…hoffentlich nicht der übliche Endzeitkram.
Xavier sucht weiter nach seiner Frau und klammert sich an die Hoffnung, dass die Erde doch nicht komplett hinüber ist. Draußen warten jedoch keine Blumenwiesen sondern Leute, die dir im Zweifel lieber eins überziehen. Im Bunker wird’s auch nicht gemütlicher, Reaktoren sind am Limit, Misstrauen kocht hoch und bewaffnete Soldaten warten vor der Tür.
Paradise Staffel 2 hat 8 Episoden mit je ca. 50 Minuten Laufzeit und macht im Grunde genau das, was man von einer Fortsetzung erwartet, größer, breiter, mehr Figuren und natürlich mehr Drama. Diesmal geht’s raus aus dem Bunker und jede Folge fokussiert sich auf eine andere Figur. Highlight ist ganz klar Annie in Graceland. Ihr Blick auf den Anfang vom Ende ist spannend und wirkt auch angenehm greifbar. Man merkt richtig, wie die Situation langsam kippt und sie Schritt für Schritt an ihre Grenzen bringt. Die Soldaten sind solide. Motivation eher naja, aber immerhin nicht hanebüchen. Xavier selbst bleibt der rote Faden für den Zuschauer. Seine „Ich suche meine Frau“-Story ist okay, aber eher Pflichtprogramm, damit man weiß, woran man sich festhalten soll. Deutlich besser funktioniert diesmal der Bunker-Part mit Sinatra, Jane und Nicole. Mehr Spannung, mehr Dynamik und vor allem Konsequenzen. Hier traut sich die Serie auch, Figuren rauszunehmen. Manchmal fragt man sich „Warum kriegt die Person noch eine Rückblende, wenn sie fünf Minuten später eh Geschichte ist?“ Gegen Ende schwächelt das Ganze leider etwas. Ein paar Folgen fühlen sich unnötig gestreckt an und die Logik ist stellenweise so dünn, dass man kurz überlegt, ob man aus Versehen in eine Parodie gerutscht ist. Gerade Folge 5 mit dem Postboten, da könnte man schreien. Das Finale setzt noch einen drauf mit Wahrsager-Gedöns und Fortsetzungsköder für Staffel 3. Unterm Strich eine Staffel, die insgesamt besser funktioniert als die erste, vor allem dank der neuen Figuren. Die Perspektiven auf den Weltuntergang sind anfangs noch spannend, nutzen sich aber mit der Zeit ab.
7/10 Punkten. Eine Rechenaufgabe lösen, bevor sie überhaupt gestellt wurde… selbst für Sci-Fi ist das nicht visionär, sondern Humbug.
Hält das Niveau der ersten Staffel, indem die Handlung wirklich weitergeführt anstatt wiederholt wird. Tolle Figuren, spannende Rückblenden: Freude und Trauer wechseln sich ab. Eine emotionale Achterbahnfahrt. Der Twist der letzten Folgen dämpft die Freude auf eine 3. Staffel etwas, da mir das zu abgehoben ist. Trotzdem will ich wissen, wie es weitergeht.
Die spektakuläre Wendung zum Ende der ersten Folge hält das Interesse hoch, denn dann ist es doch eher ein Krimi mit Rückblenden im Lost-Stil, ehe ich die beiden letzten Folgen wieder mit 5 Sternen bewerten würde. Emotional mitreißend und enorm spannend