The Pitt
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Lemmiblog
Lemmiblog

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 20. Mai 2026
IST DAS DIE BESTE ARZTSERIE?

Oberarzt Dr. Michael Robinovitch, von allen Robby genannt, muss sich durch den ganz normalen Wahnsinn einer Notaufnahme kämpfen. Anfänger anlernen, Kollegen geraten aneinander, Patienten drehen durch und nach einer 12-Stunden-Schicht serviert dir das Leben zur Belohnung die volle Breitseite Chaos hinterher.

The Pitt hat 15 Episoden mit je ca. 1h Laufzeit mit der Besonderheit, jede Folge zeigt quasi 1h dieses Alltags. Klingt nach einem Gimmick, funktioniert aber hervorragend und ganz ehrlich, das Ding ist oberaffentittengeil. Der größte Grund dafür sind die Figuren. Allen voran Noah Wyle als Dr. Robby. Der Fels in der Brandung, aber auch kein Superarzt, der alles kann und nebenbei Zeit hat bedeutungsvoll ausm Fenster zu schauen. Der Rest des Teams funktioniert ebenso. Melissa ruhig und zurückhaltend, aber einfach sympathisch. Santos ist fachlich stark, gleichzeitig zu selbstbewusst und Whittaker… mein Gott, der Kerl zieht Unglück an wie WLAN Handysüchtige. Das Starke ist, wie natürlich alles ist. Die Serie stopft uns nicht mit künstlichem Drama voll, sondern lässt vieles einfach passieren. Manche Kollegen verstehen sich, manche nicht. Patienten sind dankbar oder Vollidioten, werden gewalttätig oder brechen zusammen. Man schafft es die perfekte Balance zwischen Krankenhausalltag, Drama und Stress zu finden, ohne ins Soap-Overacting abzuriften. Niemand hält mitten im OP einen fünfminütigen Monolog über Liebe und Hoffnung, während ein Klavier dudelt.
Nur die detaillierte Geburtsszene hätte ich nicht gebraucht. Da sollte man nicht gerade Lasagne essen.
Das Finale ist einfach nur brutal gut. Man denkt bereits: „Feierabend, schlimmer wirds nicht mehr.“ und dann haut die Serie nochmal drauf. Stress, Überforderung, Emotionen und Chaos greifen perfekt und man leidet mit.
Unterm Strich eine erste Staffel, die fast alles richtig macht. Figurenzeichnung, Drama, Stress, Blut, Dynamik das funktioniert hier auf hohem Niveau.

9,5/10 Punkten. Das Beeindruckendste ist, dass man beide Seiten versteht. Die Patienten, die nach 10h Wartezeit vorm Ausrasten sind und die Ärzte, die dafür am wenigsten können, aber trotzdem der Katalysator sind.
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 203 Kritiken User folgen

Staffel 1 Kritik
5,0
Veröffentlicht am 20. Mai 2026
IST DAS DIE BESTE ARZTSERIE?

Oberarzt Dr. Michael Robinovitch, von allen Robby genannt, muss sich durch den ganz normalen Wahnsinn einer Notaufnahme kämpfen. Anfänger anlernen, Kollegen geraten aneinander, Patienten drehen durch und nach einer 12-Stunden-Schicht serviert dir das Leben zur Belohnung die volle Breitseite Chaos hinterher.

The Pitt hat 15 Episoden mit je ca. 1h Laufzeit mit der Besonderheit, jede Folge zeigt quasi 1h dieses Alltags. Klingt nach einem Gimmick, funktioniert aber hervorragend und ganz ehrlich, das Ding ist oberaffentittengeil. Der größte Grund dafür sind die Figuren. Allen voran Noah Wyle als Dr. Robby. Der Fels in der Brandung, aber auch kein Superarzt, der alles kann und nebenbei Zeit hat bedeutungsvoll ausm Fenster zu schauen. Der Rest des Teams funktioniert ebenso. Melissa ruhig und zurückhaltend, aber einfach sympathisch. Santos ist fachlich stark, gleichzeitig zu selbstbewusst und Whittaker… mein Gott, der Kerl zieht Unglück an wie WLAN Handysüchtige. Das Starke ist, wie natürlich alles ist. Die Serie stopft uns nicht mit künstlichem Drama voll, sondern lässt vieles einfach passieren. Manche Kollegen verstehen sich, manche nicht. Patienten sind dankbar oder Vollidioten, werden gewalttätig oder brechen zusammen. Man schafft es die perfekte Balance zwischen Krankenhausalltag, Drama und Stress zu finden, ohne ins Soap-Overacting abzuriften. Niemand hält mitten im OP einen fünfminütigen Monolog über Liebe und Hoffnung, während ein Klavier dudelt.
Nur die detaillierte Geburtsszene hätte ich nicht gebraucht. Da sollte man nicht gerade Lasagne essen.
Das Finale ist einfach nur brutal gut. Man denkt bereits: „Feierabend, schlimmer wirds nicht mehr.“ und dann haut die Serie nochmal drauf. Stress, Überforderung, Emotionen und Chaos greifen perfekt und man leidet mit.
Unterm Strich eine erste Staffel, die fast alles richtig macht. Figurenzeichnung, Drama, Stress, Blut, Dynamik das funktioniert hier auf hohem Niveau.

9,5/10 Punkten. Das Beeindruckendste ist, dass man beide Seiten versteht. Die Patienten, die nach 10h Wartezeit vorm Ausrasten sind und die Ärzte, die dafür am wenigsten können, aber trotzdem der Katalysator sind.
Axel Urban
Axel Urban

3 Kritiken User folgen

Staffel 1 Kritik
2,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2026
Die Menschen in dieser Serie reden wie die Roboter. In einem Affentempo werden Sprüche geklopft und nebenbei Intensiv-Patieten behandelt. Alle sind bestialisch im Stress aber irgendwie voll gut drauf und absolute Multitasking-Maschinen. Abgesehen davon, daß das mal wieder eine typisch amerikanische Angeber-Tonality hat, kommt man zwischen dem ganzen Maschinen-Gewehr-Gesabbel, das mit medizinischen Fachbegriffen und Abkürzungen gespickt ist, überhaupt nicht richtig mit. Aber es wirkt dann wohl halt tierisch cool...alles voll die Krankenhaus-Babos...nichts für mich.