Monster: Die Geschichte von Ed Gein
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Liroy K.
Liroy K.

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Serienkritik
3,5
Veröffentlicht am 5. Oktober 2025
Also ich bin hin und her gerissen,
Die 1. Staffel über war wirklich sehenswert und Evan Peters war grandios in seiner Rolle, aber auch jede einzelne Folge war spannend und es zieht sich kein einziges Mal in dir Länge.

Staffel 2 war auch sehr gut und klar da gab's nur die Eltern Opfer im Gegensatz zu Dahmer der ja einige mehr hatte ,und der Rest is Anhörungen und Gericht und Rückblenden in die Kindheit und es dreht sich mehr um die Schuldfrage .

Und jetzt mit Ed Gein gibt es die 3. Staffel und ich weiß nicht so recht,
Die kontroverse seiner Taten und das man sieht wie Hitchcock diese in seine Filme mit einfließen lässt ist interessant zu sehen ,aber hätte man nicht erstmal sich allein auf seine Geschichte konzentrieren können?
Und vielleicht erst wenn er überführt wird und alles öffentlich wurde und was es für Wellen geschlagen hat wie es die Film Branche beeinflusst hat.
Diese ständige hin und her is wirklich anstrengend und seine Vision mit den SS wie er auf einmal wegrennen tut und sie einen auf zombies machen an seinem Fenster ich weiß auch nicht , mich persönlich hat es gestört und man hätte lieber mehr von ihm selbst erzählen können, ich glaub in dieser Serie is zu viel Fiktion mit eingebaut und is dadurch für mich auch die schwächste , aber ich muss eines wieder hervorheben Charlie Hunnam spielt seine Rolle wirklich grandios und nur deshalb geb ich dieser Staffel Sterne 
rogue
rogue

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Serienkritik
2,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2025
Habe ich gerade gesehen. Da wurde eine relativ simple Story von den Autoren sehr, sehr breit und sehr fantasievoll ausgerollt, um offenbar die Netflix-Vorgaben zu erfüllen. Diese Serie hat nicht wirklich viel mit der wirklichen Geschichte von Ed Gein zu tun, ist eben eher eine Serie, die sich sehr frei an der geschichtlichen Realität orientiert, um ordentliche Views zu erhalten. Eben ähnlich wie die anderen Machwerke aus der Netflix-Monster-Schiene wie Dahmer und Menendez. Wer es mag, kann es sich ansehen, ist aber bestimmt kein Highlight, da hier reale Geschichte sehr frei interpretiert wird. Ich habe mich geärgert, wenn . "Das Schweigen der Lämmer" hier eher dumm zitiert wird, sogar versucht wird, eine Szene irgendwie nachzustellen, sehr laienhaft.
Pascal Bäda
Pascal Bäda

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Serienkritik
0,5
Veröffentlicht am 6. Oktober 2025
Die 3te Staffel ist wirklich sehr sehr schwach fast schon peinlich für ed Gein.
Wirklich Komplett an der wahren Geschichte vorbei und der ständige Wechsel wie es die Film Branche beeinflusst hat nervt tierisch ständig wird der Zusammenhang zerissen.
Klar spielt er die Rolle sehr gut aber diese Story hat null Ähnlichkeit mit den wahren Taten von ihm.
Da hat Netflix mal tief ins Klo gegriffen.
1 Stern ist deshalb auch schon zu viel!
User001
User001

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 7. Oktober 2025
Monster: The Ed Gein Story ist eine beeindruckend düstere und beklemmende Umsetzung eines realen Verbrechens, die versucht, die Grenze zwischen dokumentarischer Wahrheit und filmischer Dramatisierung geschickt auszutarieren. Die Serie überzeugt durch ihre intensive Atmosphäre, starke Charakterzeichnungen und ihre Offenheit, wie krankhafte Abweichungen und Perversion entstehen können – gleichzeitig macht sie klar, warum sie ab 18 freigegeben ist: Gewalt, Ekel und verstörende Bilder sind zentraler Bestandteil.



Handlung & Wahrheit
spoiler:

• Die Serie basiert auf dem Leben von Ed Gein, einem Mann aus dem ländlichen Wisconsin der 1950er Jahre, der wegen Grabschändung, Leichennutzung und mindestens zweier Morde berühmt-berüchtigt wurde.

• Viele der zentralen Begebenheiten – das Ausgraben von Gräbern, das Sammeln und Verarbeiten von Leichenteilen, der psychische Zustand Geins, seine Isolation und seine obsessive Bindung an seine Mutter – sind der historischen Wahrheit nah.

• Gleichwohl nimmt sich die Serie Freiheiten. Sie mischt fiktionale Elemente und Spekulationen hinein: Freundschaften und Beziehungen, Nebenfiguren, manche Verbindungen zu bekannten Filmregisseuren oder Horrorfilmen werden stark dramatisiert oder sogar ganz erfunden. Beispiele sind etwa die Rolle einer „Adeline Watkins“ als romantisches Interesse, die in Wirklichkeit kaum vorhanden war. 



Charaktere & Darstellung der Krankheit

• Die Darstellung Ed Geins durch Charlie Hunnam ist tief eindrücklich: Sein innerer Konflikt, seine psychische Zerbrechlichkeit, seine Obsessionen werden spürbar – nicht nur als Täter, sondern als gequälte, gestörte Persönlichkeit. Es gelingt, seine Perversion und seine krankhaften Impulse nicht nur als Sensations-Material, sondern mit einer gewissen psychologischen Nachvollziehbarkeit zu zeigen.

• Auch die Mutterfigur (Augusta Gein), die prägenden Einflüsse aus seiner Kindheit, seine Einsamkeit und der soziale Druck – all das wird so inszeniert, dass man zumindest eine Ahnung bekommen kann, wie sich Gein in seiner Welt verloren hat.

• Die Serie scheut sich nicht davor, die Grenzen des guten Geschmacks zu überschreiten – in manchen Szenen wird Gewalt sehr explizit, der Ekel ist spürbar. Das trägt dazu bei, dass die Darstellung nicht verniedlicht wird. Zugleich besteht die Gefahr der Übertreibung, insbesondere wenn fiktionalisierte Elemente so stark betont werden, dass sie das tatsächlich belegte Bild verwässern.



Wirkung & Sinnvolle Verweise auf Horrorfilme

• Ein besonders interessanter Aspekt der Serie ist, wie sie die Wirkung Ed Geins in der Pop­kultur reflektiert: seine Spuren in Filmen wie Psycho, The Texas Chain Saw Massacre oder The Silence of the Lambs. Die Serie nutzt diese Verweise nicht nur dekorativ, sondern weist darauf hin, wie reale Verbrechen fiktional verarbeitet und mythologisiert wurden.

• Gerade weil diese Filme (z. B. Psycho) dramaturgisch und visuell sehr starke Bilder haben, ist es sinnvoll, sie parallel zu zeigen oder darauf hinzuweisen. Ohne diese Popkultur-Bezüge würden manche Szenen und Stilmittel schwerer einzuordnen sein, und die Motivation hinter bestimmten Darstellungen wäre weniger transparent. Die Verbindung gibt dem Zuschauer einen Rahmen, in dem die Abgründe, die gezeichnet werden, verstanden werden können – als Teil eines größeren kulturellen Phänomens, nicht nur als isoliertes Spektakel.



Warum ab 18 – Brutalität, Ekel und Verstörendes

• Die Serie ist nichts für Zartbesaitete: Blut, verstümmelte Körper, gruselige Körperteile und der Umgang mit menschlichen Überresten sind zentrale Bildmotive. Einige Szenen sind sehr explizit – nicht nur in der Gewalt, sondern auch in der Darstellung von Leichen und Häuten.

• Die Darstellung von psychischer Krankheit, Perversion und innerem Wahnsinn geht an manchen Stellen an die Grenze des Erträglichen – visuelle Halluzinationen, Stimmen, Obsessionen, Verfall. Es wird deutlich gemacht, dass hier kein Hollywood-Horror, sondern etwas Tiefes, Dunkles und Beunruhigendes gezeigt wird.

• Die Serie verletzt bewusst Konventionen des guten Geschmacks, um eine intensive emotionale Reaktion hervorzurufen, und das ist Teil des Konzepts – aber auch Teil dessen, was sie so verstörend macht. spoiler:
spoiler:
Casey 08
Casey 08

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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2025
An der Serie war ich sehr interessiert und obwohl ich von vielen gehört habe, dass sie enttäuscht waren, muss ich sagen, dass ich die Serie sehr gut fande. Charlie Hunnam ist genial und verkörpert ihn so gut. Ich verstehe ja wenn Charaktere wie Wednesday gerade im Hype sind aber warum dann er nicht denn Ed Gein ist eine interessantere Rolle und auch eine Rolle die schwer zu spielen ist und dass macht Charlie Hunnam super obwohl er eigentlich keine Horrorfilme mag. Die Serie hat auch eine tolle Optik, ist manchmal echt verstörend und auch brutal. Aber zwei Sachen stören mich. Einmal, dass man wieder den Großteil ausgedacht hat und das andere ist der Wechsel zwischen echt und das was in Filmen wie "Das Schweigen der Lämmer", "Psycho" oder "Blutgericht in Texas" passiert. Denn hier gehen sie auf die Filme ein die von Ed Gein inspiriert waren. Da taucht auch mal ein Alfred Hitchcock oder ein Anthony Perkins auf.

Insgesamt ist es eine sehr gute Serie mit einer tollen Optik, tollen Bildern und einem genialen Charlie Hunnam.
Anni Co
Anni Co

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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 9. Oktober 2025
Mir persönlich hat die Reihe gut gefallen. Auch die Musik fand ich so toll und inspierend. Teilweise fand ich es auch bissl lustig. Charlie Hunnam der Ed Gein spielt hat wirklich tolle Schauspielerische Leistung vollbracht.
Da fand ich die Menendez Brüder und Dahmer Reihe un einiges verstörend und bedrückender.
Flo Lev
Flo Lev

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Staffel 1 Kritik
3,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Also ich bin komplett dran geblieben, soweit so gut.
Ich fand die Verfilmung der Geschichte von Ed Gein schon ganz gut gemacht. Seine komisch unangenehme Art, die kindliche Stimme, seine wirren Gedanken die er selbst nicht verstanden hat - all das war gut umgesetzt. spoiler: Dass er sich auch sexuell an den Leichen vergangen hat, hat der echte Ed Gein laut Wikipedia immer bestritten. Daher fand ich es merkwürdig, dass die Verfilmung dass nicht korrekt umgesetzt hat. Allerdings erinnerte er sich ja auch nie an die Morde. Obwohl ich die Konversation mit den Funkgeräten (bzw. dem Doktor) sehr aufschlussreich fand, hätte man mMn den ganzen angehängten Rest weglassen können. Der Schriftverkehr mit den anderen Mördern und das Wiedersehen mit Adeline.

Insgesamt etwas besser als der Durchschnitt aber auch kein Meisterwerk.
Elena Nickel
Elena Nickel

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Serienkritik
1,5
Veröffentlicht am 22. November 2025
Boa war das mega lang gezogen. Hätte man in 3 Folgen machen können. Die meisten Szenen waren total unnötig und haben nichts mit der echten Geschichte zu tun. Sehr komische Szenen, die eher so rüber kommen, als ob man versucht hat ne richtig geile Wirkung rüber zu bringen, die aber total weird ankamen.