FSK ab 12 freigegeben
Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist zwar erst 14 Jahre alt, rhetorisch aber vielen Erwachsenen weit überlegen. Als ihr Vater vom berüchtigten Gangster Tom Cheney (Josh Brolin) erschossen wird, sinnt das kecke Mädchen auf Rache und engagiert den versoffenen US-Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges). Derweil meldet auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) Anspruch auf den Kopf des Flüchtigen an, denn immerhin winkt dafür ein fette Prämie. Und so debattiert das ungleiche Trio darüber, wer nun zuerst zulangen darf, sobald sich Cheney in Gewahrsam befindet. Doch der ist weder alleine, noch unvorbereitet...
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4,0
stark
True Grit
Von Michael Smosarski
Mit fast jedem ihrer Filme haben sich die Brüder Joel und Ethan Coen ein weiteres Denkmal gebaut und zugleich die Messlatte gefährlich hoch gehängt. Für herausragende Leistungen wird man schließlich nicht nur gefeiert, man wird auch an ihnen gemessen. So stellt sich jedes Mal aufs Neue die Frage: Ist der aktuelle Coen so herrlich überdreht wie „The Big Lebowski"? Ist der Humor so schwarz wie in „Fargo"? Angesichts solcher Referenzen kann ein eigentlich solider Film wie „The Ladykillers" auch schnell mal als gescheitert gewertet werden. Auch bei „True Grit", einem Remake des Henry-Hathaway-Westerns „Der Marshal" mit John Wayne, sind konkrete Vergleichspunkte im Gesamtwerk der Coens schnell ausgemacht - schließlich hat das Regie-Gespann erst kürzlich mit „No Country For Old Men" bereits einen denkwürdigen Neo-Western-Entwurf vorgelegt und auch der Hillbilly-Genremix „O Brother, Where Art T
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22 Nachrichten und Specials
"True Grit", der neuste Streich der Coen-Brüder wurde mit 10 Oscar-Nominierungen bedacht. Der Film schneidet überall recht erfolgreich ab (auch auf Imdb.com). Auch ich konnte diesem Film so einige positive Punkte abgewinnen. Da wäre beispielsweise Jeff Bridges. Ein ganz wunderbarer Schauspieler. Ich fand ihn damals als Dude spitze und in Crazy Heart sehr überzeugend! Auch hier spielt er ganz gut! Die Figur ist zwar ähnlich gestrickt wie in ...
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Mein Eindruck mit der Kritik deckt sich hier. Allerdings empfand ich das Ende dann doch ein Stück weit zu unspektakulär und heruntergehetzt. Dafür ist der Film an vielen Stellen aber doch lustiger als man so denkt. Verschwendete Zeit ist der Film aber ganz und gar nicht, schon allein wegen den guten Darstellern!
Ein guter Spätwestern mit sehr guten Schauspielern! Auch sehr gut umgesetzt und erzählt von den Coen Brüdern. Jeff Bridges brilliert als knurriger und alter US Marshall und Matt Damon schlicht cool. Ein Augenmerk gilt Hailee Steinfeld: Von der kleinen werden wir noch mehr sehen wollen! Sicherlich gibt es bessere Filme von den Coens, aber der Western hat Stil! Schade ist nur, dass man so wenige Schootouts eingebaut hat!
Für einen Film der Coen-Brüder mit wenig schrägem Humor, sondern rau-realistisch, zudem bildgewaltig und stark gespielt. Vor allem Bridges ist - so wie John Wayne im Original - ideal besetzt. Lohn: Die Western-Hommage bekam zehn Oscarnominierungen.
Zunge abgebunden
Damit er möglichst realistisch nach einem Mann ohne Zunge klingen sollte, band sich Matt Damon einen dünnen Strick darum.
Von links nach rechts
Im Originalfilm mit John Wayne von 1969 trägt Rooster Cogburn seine Augenklappe auf dem linken Auge, im Remake aber auf dem rechten.
Matt Damon ist ein Boston-Fan
Die beiden vorderen Schnallen an Matt Damons Cowboy-Hut bilden den Buchstaben "B". Damon möchte so seine Unterstützung für das Baseballteam Boston Red Sox ausdrücken.
Trivia
Produktionsland
USA
Verleiher
Paramount Pictures
Produktionsjahr
2010
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
5 Trivias
Budget
38 000 000 USD
Ein Remake von
Der Marshal
Sprachen
Englisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-