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Inception
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Inception
Starttermin 29. Juli 2010 (2 Std. 28 Min.)
Mit Leonardo DiCaprio, Marion Cotillard, Ellen Page mehr
Genres Sci-Fi, Thriller
Produktionsländer USA, Großbritannien
Zum Trailer
Pressekritiken
4,4 7 Kritiken
User-Wertung
4,63646 Wertungen - 228 Kritiken
Filmstarts
5,0
Bewerte und Kommentiere
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5
Durchschnittswertung meiner Freunde  ?

Inhaltsangabe & Details

FSK ab 12 freigegeben
Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist der beste Extraktor, den man bekommen kann. In den Träumen seiner Opfer fahndet er nach Wirtschaftsgeheimnissen, um sie dann gewinnträchtig weiterzuverkaufen. Das Problem: Seine riskanten Methoden haben ihn auf die Abschussliste diverser Konzerne gebracht, sodass er sich nirgendwo mehr sicher wähnen kann. Die Heimkehr in die USA bleibt ihm verwehrt, wo seine kleinen Kinder auf ihn warten. Der Großindustrielle Saito (Ken Watanabe) heuert Cobb für einen letzten Job an - einen, der ihm den lang ersehnten Weg nach Hause ebnen könnte, sollte er Erfolg haben. Bloß, diesmal ist auch die Aufgabe ungleich schwieriger. Cobb und sein Dreamteam sollen keine Idee stehlen, sondern eine im Unbewussten eines Konzern-Erben (Cillian Murphy) einpflanzen, dessen Unternehmen zur Gefahr für Saito geworden ist. Akribisch bereiten sich Cobb und seine Mannschaft auf den Zugriff vor, doch eine Variable bleibt unkalkulierbar: Das psychische Echo von Cobbs toter Ehefrau (Marion Cotillard)...
Verleiher Warner Bros. GmbH
Weitere Details
Produktionsjahr 2010
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Besucher in Deutschland 688 672 Einträge
Budget 160 000 000 $
Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

5,0
Meisterwerk
Inception
Von Carsten Baumgardt
Eine zynische, aber zutreffende Hollywood-Weisheit besagt: „Du bist nur so viel wert wie dein letzter Film!" Das gilt in noch stärkerem Maße für Regisseure, die schließlich oft über Jahre an ein Projekt gebunden sind und nicht die Chance haben, wie Schauspieler gleich mehrere Filme pro Jahr zu realisieren. Deshalb müsste Warner Bros. Christopher Nolan für seine Dienste eigentlich in Gold aufwiegen. Da diese Tradition aber schwer aus der Mode gekommen ist, nutzt das Studio zeitgemäßere Möglichkeiten, seinen Mehr-als-eine-Milliarde-Dollar-Regisseur (das Einspiel von „The Dark Knight") zu hofieren. Als Dankeschön gab's von Warner nämlich einen Persilschein im Wert von 160 Millionen Dollar. Kein Studio der Welt hätte einem anderen Filmemacher einen experimentellen Sci-Fi-Actionthriller wie „Inception" in dieser Preisklasse durchgewinkt. Das wundersame Resultat: Aus der kalkulierten Gefälligk...
Die ganze Kritik lesen
Inception Trailer DF 1:16
Inception Trailer DF
117 373 Wiedergaben
Inception Trailer OV 2:27
106 437 Wiedergaben
Inception Trailer (2) DF 2:16
24 236 Wiedergaben
Inception Trailer (2) OV 2:28
4 022 Wiedergaben
Inception Teaser OV 1:06
176 493 Wiedergaben

Interviews, Making-Of und Ausschnitte

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Leonardo DiCaprio
Rolle: Dom Cobb
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Ellen Page
Rolle: Ariadne
Cillian Murphy
Cillian Murphy
Rolle: Fischer
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

Pressekritiken

  • Chicago Sun-Times
  • Empire UK
  • Filmcritic.com
  • The Hollywood Reporter
  • Variety
  • Reelviews.net
  • Slant Magazine
7 Pressekritiken

User-Kritiken

RobStar
Hilfreichste positive Kritik

von RobStar, am 06/10/2013

5,0Meisterwerk

Der Film beginnt ohne große Einleitung sondern fängt gleich richtig an wodurch am Anfang man nicht so richtig weiß worum... Weiterlesen

martinadm
Hilfreichste negative Kritik

von martinadm, am 23/01/2011

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Kommentare

  • The_Dark_Clown

    Salut à tout nos amis Allemands ! :)

  • Olivier G.

    test

  • Jimmy Conway

    Dass er den Thread hochgeholt hat nur um mir zu antworten glaube ich ja nicht mal selbst, werther Chris.
    Nur kann man diese olle Kamellen, einfach mal so stehen lassen.

    @Sena:
    Immerhin schön, dass du es, zumindest jetzt, mit Humor nimmst.

  • Sena89

    es ging ja auch nur darum, weil "Jimmy" ein bisschen stichelte :)

  • Sena89

    mhh, also ich war länger nicht on und der Thread war auf der ersten Seite zu sehen. Insofern.... :??:

    Falls ich dich jedoch emotional zu sehr aufbrauste, weil ich einen von dir hingestellten Fakt in Frage stelle, so tut mir das leid, Jimmy!

  • Klammerchris

    Ich bin der festen Überzeugung, du dachtest Sena hätte den Thread hochgeholt, nur um dir zu antworten. Stattdessen las er vankles Beitrag, wobei ihm auch deier auffiel und er sich zum Antworten entschloss. Dass man auch auf Aussagen reagieren kann und nicht nur auf Fragen, muss ich dir sicher nicht erklären.

  • Jimmy Conway

    Chris, muss ich dir etwa sagen, was der Unterschied, zwischen einem, na ja, sinnvollen Beitrag und einer sehr verspäteten Antwort auf einen Beitrag, der gar keine Antwort erwartet hat, liegt??? :crazy:

  • Klammerchris

    [quote]oder warum antwortest du auf olle Kamellen?[/quote]

  • Hias1234

    mkay und was willst du uns damit sagen, bzw auf was bitteschön antwortest du??

  • Klammerchris

    Der Thread wurde durch vankle nach oben gezogen.

  • Jimmy Conway

    Achtung, Kalauer!

    Hast du es geschafft "The Girl Next Door" so oft nacheinander zu schauen, dass du jetzt endlich ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragen werden darfst, oder warum antwortest du auf olle Kamellen? :hello:

  • Sena89

    [quote]Das artet hier allmählich aus wie im "Avatar"-Thread, nur dass dieser Film hier um einige Klassen besser ist...word[/quote]

    Geh ich recht in der Annahme, das du das hier versuchst als Fakt hinzustellen?
    Wenn ja, dann muss ich wiedersprechen....

    und ich bin alles andere als der Riesen "Avatar" Fan.

  • Hias1234

    das wird aber herrn nolan nicht freuen!

  • vankle

    Ich kann nichts gegen Nolan sagen, klar ist das ein gut gemachter Film, super Drehbuch, Geschichte, usw, aber ich finde Leonardo war eine Fehlbesetzung. Und das mit seiner Frau ging mir irgendwann echt auf die Nerven. Das hat mir den ganzen Film versaut. Schade hatte mich echt darauf gefreut. hätte jemand anderes die Rolle gespielt, hätte ich den Film auch 5 Sterne gegeben. Ich weiß das Nolan ein großartiger Filmemacher ist. Und es tut mir auch Leid aber, ich kann und werde denn Film nicht Bewerten.

  • Jimmy Conway

    Das artet hier allmählich aus wie im "Avatar"-Thread, nur dass dieser Film hier um einige Klassen besser ist...word :)

  • Klammerchris

    [quote]@Chris: Tatsächlich? [/quote]
    ja

  • MISTERCZECH

    Bitte nenne mir mal paar Schwächen des Drehbuches, ich kann Dir nicht folgen.

    Genau Page finde ich sehr interessant, weil sie eine umglaubliche Austrahlung rüberbringt. Caprio fand ich wie immer super, besonders die Szenen mit seiner Frau waren sehr emotional.

    @Chris: Tatsächlich?

  • Hias1234

    schwaches drehbuch und storylöcher?

  • Sena89

    Edit: großartigen Score

  • Sena89

    [quote]
    Es konnte mir niemand bisher erklären, wieso was ihn denn nun an "Inception" stört.[/quote]

    wie wärs mit den schwächen im Drehbuch und den damit verbundenen Storylöchern?

    "Inception" ist nunmal kein Meisterwerk. Von den gesehen "Nolans" ist "Inception" der schwächste, meiner Meinung nach.

    Klar, hat er auch seine Stärken. "Hans Zimmer" hat bspw. nen Score hingeknallt.
    Aber im großen und ganzen kommt er bei mir nicht über ne 6/10 hinaus. Bleibe bei meinen 5-6/10

    Die Darbietungen der Darsteller konnten mich nur mal so nebenbei auch nicht überzeugen und somit ist das auch ein kleiner Aspekt wieso mich der Film allumfassend nicht fesseln konnte.
    Im Gegensatz zu "Shutter island" wo "Di Caprio" wesentlich besseres ablieferte. Aber er ist da wohl noch das kleinere Problem. Den vorallem die Nebendarsteller wie bspw. "Page" kommen schon sehr blass rüber, was allerdings neben ihrer eigenen Leistung auch sehr den Drehbuch geschuldet ist.

  • Klammerchris

    [quote]Es konnte mir niemand bisher erklären, wieso was ihn denn nun an "Inception" stört.
    [/quote]
    Das wurde hier schon oft getan.

  • Filmfan Andi

    na mich stört der Hype, das alles so zerredet und 100 Mal geschrieben wird... dann kommen so Kommentare wie "ein winziges Haar in der Suppe".

  • MISTERCZECH

    Sehe ich nicht ganz so, Knarfe und Schnabelbart haben auch nicht gerade "unallgemeiner" geschrieben.

    Aber schlussendlich bringt es nichts, wenn hier weiter über gemeinte und vermeintliche Allgemeinheiten gesprochen wird. Das lenkt uns nämlich von der eigentlichen Thematik ab.

    Es konnte mir niemand bisher erklären, wieso was ihn denn nun an "Inception" stört.

    [quote]
    Ich finde Deinen Artikel aber schlussendlich auch zu unkonkret, viele grosse Worte aus Begeisterung, die ich aber nicht auf den Film beziehen kann.[/quote]
    Ich habe eigentlich recht ausführlich beschrieben, was ein Meisterwerk ist und weshalb "Inception" das Prädikat verdient.

    Aber schlussendlich sind Meinungen halt verschieden.

  • Quinten Quist

    Danke MisterCzech für den Link mit den Interpretationsmöglichkeiten des Film. Ich fühlte mich von dem Film nicht wirklich herausgefordert, mir allzuviele Gedanken zu machen, aber es ist interessant zu lesen, was man alles reinlesen kann.

    Ich finde Deinen Artikel aber schlussendlich auch zu unkonkret, viele grosse Worte aus Begeisterung, die ich aber nicht auf den Film beziehen kann.

    Ich fand den Film kaum spannend und recht vorhersehbar. Wirklich erstaunt hat mich, was sich irgendwie schon in "Dark Knight" andeutete: das Nolan scheinbar keine Lust mehr auf Actionszenen hat. Ich hätte mir gewünscht, daß das Geballere grade im finalen Ebenenhopping, von einem Mitschreiber nicht gänzlich falsch mit den Ebenen in einem Videospiel verglichen, gegen was anderes eingetauscht worden wäre. Fragt mich jetzt nicht was. Es war irgendwie zeitweise fast peinlich langweilig.

    Der Kreisel am Ende war da leider auch nicht mehr als der übliche recht unnötige letzte Bild, sowas habe ich schon zu haeufig gesehen, musste meiner Meinung nach nicht sein und Fragen wirft es für mich nicht auf.

    Der Film war mir wahrscheinlich zu schematisch und visuell hat ihn irgendwann der Mut verlassen. Wie gesagt: statt Action vielleicht etwas mehr Welten umbauen, Städte auf den Kopf stellen...

    ich fands alles nicht sonderlich innovativ.

  • Filmfan Andi

    ...weiter so, Phönix :)

  • Klammerchris

    [quote]Und das wiederum impliziert Annahmen über den Zuschauer. Das ist eigentlich recht einfach. Du musst ein Bild von einem Zuschauer haben, um urteilen zu können, ob die Filmschaffenden ebendiesen für dumm halten. Du kannst ja nicht ein unbeschriebenes Blatt zum Vergleich hernehmen.
    [/quote]
    Das stimmt allerdings. Es ist aus meiner Sicht jedoch ein Unterschied, ob man falsche Behauptungen aufstellt ("alle Zuschauer hinterfragten ihre Realität" [was, wie wir mittlerweile wissen, anders gemeint war]), oder ob man mutmaßt, wie irgendwer sich irgendwen vorstellt. Es ging hierbei klar um das Bild, das jemand von jemand anderem haben könnte. Als Grundlage kann und muss man hier natürlich auf eine vage, allgemeine, eigene Vorstellung vom Zuschauer zurückgreifen. Sie wird hier in einem anderen Kontext benutzt. Es wird keine klare Aussage über den Zuschauer getroffen. Es wird gemutmßt und keine offensichtlich falsche Behauptung aufgestellt.

    [quote]Dass Du Dich darüber ärgern kannst, war ja eigentlich eher als Spass gemeint.[/quote]
    Ich ärgere mich doch nicht. Weder über dich, noch über die Anderen. ;)

  • Sena89

    haha, so ein blödsinn :roll:

    erstaunlich was man sich alles einbilden kann, wenn man es so wahr haben will.
    Tatsächlich ist es so, das ich meist sachlich und vernünftig wie verständlich argumentiere, chris ;)

  • Knarfe1000

    Ich verwahre mich gegen die Aussage, ich sei eine Intelligenzbestie. ;)

    Meine Güte, man kann es auch übertreiben. Ich schrieb hier schon zigfach, dass Inception ein intelligentes, vielschichtiges und großartiges Werk ist. Nur der von mir (und Schnabelbart) so empfundene Punkt störte mich ein wenig.

    Nicht mehr, nicht weniger!

  • Klammerchris

    [quote]Und es geht ihm ebenso darum, dass es für den Zuschauer überflüssig ist. Er verallgemeinert.[/quote]
    Das tut er nicht in den Zitaten:

    [quote]Bei Inception fühlte ich mich für blöd verkauft, da dem Zuschauer per Dialog das Erzählte permanent erklärt wird.[/quote]
    Hier erklärt er, dass er sich für blöd verkauft fühlte. Weiterhin sagt er, dass das Erzählte permanent erklärt wird, was einer schlichten Darlegung von Tatsachen entspricht.

    [quote]ein deutlicher Kompromiss an die für dumm gehaltenen Menschen zu sein.[/quote]
    Er sagt nicht, dass er selbst den Zuschauer für dumm hält, sondern, dass die Filmschaffenden dies tun. Über letzteres ließe sich sicher diskutieren.

    [quote]Die größtenteils selbsterklärende Handlung wird durch einige Filmfiguren (z.B Page) übermäßig kommuniziert. Das wäre im Grunde tatsächlich nicht notwendig.[/quote]
    Ledigtlich das "übermäßig" und den letzten Satz könnte man ihm ankreiden. Das tat ich nicht, da ich der Meinung bin, dass aus dem Zusammenhang sehr wohl deutlich wird, das er sich hierbei auf sein eigenes Erlebnis bezieht. Außerdem kenne ich Knarfe schon etwas, weiß also eher wie er etwas meinen könnte. Ich schloss aus, dass er bewusst verallgemeinerte. Dem Tschechen unterstellte ich dies, wie sich herausstelle fälschlicherweiße, aus Gründen die ich aus Zeitmangel hier nicht (später vielleicht) darlegen will.

    [quote]Doch. Er nimmt an, dass Nolan den Zuschauer für dumm hält. Das impliziert bereits Annahmen über den Zuschauer.[/quote]
    Das musst du mir dringend erklären!

    [quote]Hätten die beiden ihre Aussagen auf sich selbst bezogen und den Zuschauer an sich aussen vor gelassen und Formulierungen wie "der sich selbst erklärenden Handlung", "sich selbst erklärend" und "größtenteils selbsterklärende Handlung" in dieser verallgemeinerten Form[/quote]
    Ja, ich messe hier mit zweierlei Maß, das gebe ich offen zu. Eine Erklärung kann ich versuchen abzugeben. Ob sie dich zufriedenstellt, weiß ich nicht.

    Wie ich oben sagte, wird bei den Beiden aus dem Zusammenhang heraus (für mich) deutlich, wie sie es meinen (natürlich gibt es Zuschauer, welche, auch mit Kommentar, dem Film nicht folgen konnten.). Beim Tschechen verhält es sich anders. Seine ganze Argumentation fußte (aus meiner Sicht) auf einem Objektivitätsanspruch, den er an seine eigene Meinung stellte. Dass dies nicht vollständig der Fall ist, wurde mittlerweile herausgefunden. Ich halte seine Kritik aber aus anderen Gründen trotzdem immer noch für ziemlich witzig. Diese Gründe, wie auch weitere Nachfragen deinerseits werde ich erst im Laufe der nächsten Wochen, ausführlichst darlegen/beantworten können (Prüfungsstress). Gerne hätte ich auch hier mehr geschrieben.

  • Klammerchris

    [quote]Ja, aber damit lässt Du einfach das im Nebensatz als Verbesserung gedachte aussen vor, was nicht besonders nett ist.[/quote]
    Den Nebensatz finde ich nicht besonders wichtig. Ich ging auf ihn indirekt ein. Mich brachte er nicht zum Hinterfragen, wie gesagt.

    [quote]Verallgemeinerungen und Mutmassungen über den durchschnittlichen Zuschauer: Da dürfte chris seine helle Freude haben! [/quote]
    Eigentlich nicht. Schnabelbart geht es darum, was Nolan vom Zuschauer halten könnte (und somit Nolan zum Erklären veranlasste), nicht darum, was der durchschnittliche Zuschauer ist. Das wird aus beiden Zitaten deutlich. Gleiches gilt für Knarfe.

  • Klammerchris

    [quote]Zudem kann es ja auch MISTERCZECHs (subjektive) Meinung sein, dass die angesprochenen Aussagen auf alle Zuschauer zutrifft.[/quote]
    Dann wäre seine persönliche Meinung schlichtweg falsch.

    [quote]Wenn ich Dich also richtig vestehe, chris, nimmst Du an, dass nicht jeder Zuschauer dazu gebracht werden soll, die eigene Realität zu hinterfragen,[/quote]
    Der Tscheche behauptet nicht, dass der Zuschauer dazu gebracht werden soll, er behauptet, es wurde vollbracht. Das ist schon ein Unterschied. Ich hinterfragte meine Realität nicht, somit ist seine Behauptung falsch. Was Nolan sich dachte, kann ich nur mutmaßen.

  • Knarfe1000

    Zumindest in einem Punkt muss ich Schnabelbart Recht geben: Die größtenteils selbsterklärende Handlung wird durch einige Filmfiguren (z.B Page) übermäßig kommuniziert. Das wäre im Grunde tatsächlich nicht notwendig. Ob Nolan hiermit dem durchschnittlichen Zuschauer bewusst oder unbewusst Beschränktheit unterstellt?

    Die ist aber nur ein Staubkorn auf einer ansonsten völlig weißen Weste. Für mich ist Inception ein epochales Meisterwerk, über das man noch lange sprechen wird.

  • Filmfan Andi

    ...unverbürgte Nachricht :)

  • Filmfan Andi

    ennio weiß ja eh, dass es ein toller Film ist; er will bloß reizen...und das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt: der Hype um diesen Film zerstört einiges am Reiz dieses Klassikers.

  • MISTERCZECH

    Ich sehe ein, dass das etwas ungeschickt von mir formuliert war. Deswegen entschuldige ich mich dafür.

    Selbstverständlich meinte ich mit Zuschauer nicht die Allgemeinheit der "Kinogucker", sondern, wie Phoenix0 sagt, eine Gruppe davon.

    @ennio:
    [quote]weiter oben liest sich das noch ambitionierter:
    Citation :
    von Innovation im Sinne davon sprechen, dass der Film in seiner Art einzigartig ist und die Möglichkeiten des Filmmediums vollends ausschöpft oder auf eine neuartige Weise interpretiert und umsetzt.

    da wäre mir halt eine konkretisierung bezüglich inception lieb gewesen.[/quote]

    Mach ich doch glatt:
    Wie ich oben schrieb, ist für mich ein Meisterwerk ein Film, der mich innerlich berührt, der meiner Seele oder meinem Verstand förderlich ist. Ich will hier nochmals anmerken, dass das meine Meinung repräsentiert. Ich bin nicht jemand, der nach dem Konsum eines Films gleich einen nächsten Film schauen kann. Ich muss zwingend hinterher darüber nachdenken. Und wenn es nun ein Film schafft, zuzuglich zur erwähnten, sehr guten Qualität des Stoffes, der Form und der Gesamtheit mich zum Nachdenken zu animieren, dann ist es für mich bereits ein halbes Meisterwerk.
    Kommen wir nun zu meiner Aussage, zu der Du eine Konkretisierung gewünscht hast. Für mich schöpft ein Film dann vollends die Möglichkeiten des Filmmediums aus, wenn er es nicht einfach nur als "Unterhaltungsmedium" nutzt, sondern darüber hinaus auch als "Transportmedium" einsetzt. Mit "Transportmedium" ist hier gemeint, dass er mir Elemente "rübertransportiert", die mich zum Nachdenken animieren und welche die Realität hinterfragen.

    Jetzt wirst Du vielleicht sagen, dass es viele solcher Filme gibt, die ebenfalls derartige Elemente bieten. Und das ist absolut richtig. Im Vergleich mit dem Mainstream-Kino dieser Tage hebt er sich damit aber deutlich ab.
    Diese Filme nutzen die Eigenschaften des Filmmediums nämlich nicht vollends aus, sondern meistens nur einen Teil davon. Vielleicht ist der Gebrauch von "vollends" auch nicht ganz richtig, denn kein Film kann wohl das Filmmedium total ausschöpfen. Dann passt da besser "überdurchschnittlich". "Inception" bedient sich überdurchschnittlich der Eigenschaften des Filmmediums und bietet nicht nur Schauwerte, sondern auch den sehr wichtigen Hintergrund, die Basis, auf der alles aufbaut.

    [quote]Citation :
    Zudem bietest Du ja auch keine Konkretisierung der Begriffe 'Mainstream' und 'Innovation',[...]

    warum sollte ich? wenn ich jemandem begreiflich machen will, warum mir ein film besonders gefällt, würde ich nicht sagen: "weil er tiefgründig und innovativ ist, sich zudem vom hollywood-mainstream abhebt." zumindest sollte so eine erklärung nachfragen provozieren.[/quote]

    Wieso er tiefgründig ist, habe ich in meinem Beitrag erklärt. Als "innovativ" bezeichne ich besonders den Stoff, also die Geschichte.

    @Phoenix0:
    Das sehe ich auch so, man kann dem Film diese beiden Dinge schlecht absprechen.

    @Der Schnabelbart:

    [quote]Das ist ja sehr unkonkret. Hiermit verstand ich:[/quote]

    Ich habe das oben mal ausführlicher erklärt.

    [quote]Ein Meisterwerk ist also nichts weiter, als ein Film, der sich vom “0815-Hollywood-Müll“ abhebt, und ein “sehr guter Film“ ist “0815-Hollywood-Müll“. So hab' ich das verstanden.[/quote]

    Nicht ganz. Du vergisst die anderen Dinge. Das mit dem 0815-Müll ist von mir wieder etwas mangelhaft formuliert. Oben habe ich das nochmals anders formuliert.

    [quote]Bei Inception fühlte ich mich für blöd verkauft, da dem Zuschauer per Dialog das Erzählte permanent erklärt wird. [/quote]

    Dann stellt sich aber die Frage, ob Du und ich dem Film hätten folgen können, wenn Ariadne nicht immer die richtigen Fragen zur richtigen Zeit gestellt hätte?.

    Jetzt mal angenommen, Ariadne als Figur hätte es nicht gegeben, hättest Du dem Film folgen können?

    Aber das lässt sich wohl (wieder) nicht allgemeingültig beantworten, denn beispielsweise ein Cineast wird weniger Mühe haben dem Plot zu folgen, als ein Zuschauer, der nur sehr selten ins Kino geht.

    Ich kann das also nur für mich selber beantworten: Hätte Ariadne nicht exisitert, beziehungsweise wäre der Plot nicht durch die Erklärungen untermalt gewesen, wäre ich bald nicht mehr ganz nachgekommen. Obwohl, im Grossen und Ganzen schon, aber die Details wären mit verborgen geblieben. Und es sind genau diese Details, die den Film so interessant machen.
    Das liegt daran, dass ich wahrscheinlich im Vergleich zu euch hier eher ein unerfahrener Kinogänger bin.

    [quote]
    Wie ich dich verstehe macht genau dieser Sachverhalt den Film zum Kunstwerk:[/quote]

    Nicht ganz. Damit meinte ich eher die Tatsache, dass mit fortschreitendem Plot mehr Details zu Cobbs Beziehung enthüllt werden, die das bisher Geschehene in ein anderes Licht rücken, oder besser gesagt verständlich machen.

    Entschuldigung, wenn ich mich unverständlich ausgedrückt habe.

    [quote]Das ist ja Unsinn.[/quote]

    So unsinnig ist das nicht. Du kannst ja schlecht einen Film wie Avatar mit James Bond vergleichen und dann sagen, dass Avatar viel unrealistischer sei (nur ein Beispiel). Du musst einen Film nachdem Anspruch beurteilen, denn er an sich stellt. Und wenn der Film den Anspruch stellt ein Fantasy-Abenteuer zu sein, sollte er innerhalb dieses "Universums" bewertet werden. So meinte ich das.

    [quote]Die fernen und unwirklichen Charaktere machen den Film also glaubwürdiger, weil es um Träume geht, wo ja alles fern und unwirklich wirkt? [/quote]

    Wieder ein falsch benutztes Wort von mir, entschuldige bitte.
    Die fernen und unwirklichen Charaktere machen den Film nicht glaubwürdiger, aber schaden ihm auch nicht, sondern sind für mich eine logische Konsequenz des Themas. Der gesamte Plot ist recht undurchsichtig, da die Protagonisten oft nicht wissen, was sie im Traum erwartet, da es nunmal ein Traum ist. Träume sind nie klar und oft nicht logisch.
    Ob eine sorgfältigere Charakterzeichnung dem Film förderlich gewesen wäre, kann ich nicht sagen, da es nichts am dynamischen Handlungsablauf geändert hätte. Für mich war sie zufriedenstellend, da uns das Innenleben von Cobb ausreichend präsentiert wurde, sowie die Folgen davon.

    [quote]Was gibt es da zu gestehen? Es ist doch ganz klar, dass der Film jetzt rauskommt. Wann soll er sonst rauskommen?
    [/quote]

    Käme er zu einer andere Zeit, wäre er nicht so overhyped. Das kann man zugegebenermassen natürlich auch auf "Inception" auslegen. Aber Facebook steht regelmässig wegen seinem "hervorragenden Datenschutz" in der Kritik, da kommt der Film doch passend.

    Aber das ist nicht der Hauptgrund, weshalb ich den Film nicht besonders mag. Generell ist "The Social Network" ein satirisches Biopic, das auf einem Buch basiert.

    "Inception" basiert dagegen auf einem ca. 10 Jahre entwickelten Entwurf.
    "The Social Network" hat mich jedenfalls hinterher nicht beschäftigt, da Zuckerbergs Machenschaften vorher auch bekannt waren. Aber gut unterhalten hat der Film allemal.

    Aber wie gesagt, das ist meine Meinung und ihr müsst diese nicht teilen.

    :)

  • DerSchnabelbart

    Guten Abend, nun möchte auch ich mich zur MISTERCZECH'schen Expertise äußern, okay?
    [quote]Ein "Meisterwerk" ist für mich die gesteigerte Form eines sehr guten Filmes. Die Steigerung und somit der Unterschied zum "sehr guten Film" begründen sich in der Tatsache, dass das Meisterwerk zuzüglich der perfekten Qualität eines "sehr guten Filmes" in stofflicher, formlicher sowie gesamter Hinsicht noch Elemente beinhaltet, die den Zuschauer auch nach dem Konsum noch lange zum Nachdenken anregen.[/quote]Damit sind wohl eher unfilmische Elemente gemeint, wie:[quote]ein alternatives Weltbild[/quote]

    [quote]Man kann hier von Tiefgründigkeit, aber auch von Innovation im Sinne davon sprechen, dass der Film in seiner Art einzigartig ist und die Möglichkeiten des Filmmediums vollends ausschöpft oder auf eine neuartige Weise interpretiert und umsetzt.[/quote]Das ist ja sehr unkonkret. Hiermit verstand ich:[quote]Darüber hinaus ist es wichtig, dass sich der Film vom Mainstream absetzt, will heissen, dass also die Form (Drehbuch, Inszenierung etc.) des Filmes sich abhebt vom 0815-Hollywood-Müll.[/quote]Ein Meisterwerk ist also nichts weiter, als ein Film, der sich vom “0815-Hollywood-Müll“ abhebt, und ein “sehr guter Film“ ist “0815-Hollywood-Müll“. So hab' ich das verstanden.

    [quote]Grundsätzlich soll ein Film als Unterhaltungsmedium angesehen werden. Ein Meisterwerk weiss aber ebenfalls als intelligentes Medium zu begeistern, indem es der menschlichen Seele oder Intelligenz in positiver Weise förderlich ist.[/quote]Bei Inception fühlte ich mich für blöd verkauft, da dem Zuschauer per Dialog das Erzählte permanent erklärt wird. Der erklärende Dialog mit Ellen Page funktioniert als Sprachrohr der sich selbst erklärenden Handlung, die (sich selbst erklärend) natürlich auch ihre Erzählstruktur erklärt. Das Erklären selbst bestimmt aber letztlich die Plotstruktur. Es ist ein Film über das Erklären eines Konzeptes innerhalb dieses Konzeptes. Für Narratologen ist das bestimmt interessant, und es ist natürlich auch ein Merkmal von Nolan als Autor, seine narrativen Konzepte wie in Memento oder Prestige reflektierend offen zu legen und über die gesamte Laufzeit zu relativieren, aber in Inception scheint es mir – aufgrund der eigentlichen Simpelkeit des Konzeptes, und weil Nolan es niemals relativiert – ein deutlicher Kompromiss an die für dumm gehaltenen Menschen zu sein.

    Wie ich dich verstehe macht genau dieser Sachverhalt den Film zum Kunstwerk:
    [quote]"Inception" ist für mich kein Film im eigentlichen Sinne, sondern ein Kunstwerk. Eine Art Gemälde, in das der Maler (also Regisseur Nolan) mit fortschreitendem Plot ständig mehr Farbe reinbringt. Im Laufe der Handlung erfährt man mehr über die Regeln des Nolan-Universums und über die möglichen Risiken[/quote]

    [quote]Da man einen Film stets nach dem Anspruch bewerten sollte, den er selber an sich stellt[/quote]Das ist ja Unsinn.[quote], ist das Ausmass der hier oft kritisierten Charakterzeichnung absolut so richtig. Denn der Film handelt nun mal von Träumen, da erscheint alles fern und unwirklich. Ein Punkt, der den Film umso glaubwürdiger macht. Und in Relation zur angesprochenen Tiefgründigkeit steht.[/quote]Die fernen und unwirklichen Charaktere machen den Film also glaubwürdiger, weil es um Träume geht, wo ja alles fern und unwirklich wirkt?

    [quote]Schlussendlich bleibt noch "The Social Network". Ihr müsst gestehen, dass der Film gerade zur richtigen Zeit kommt.[/quote]Was gibt es da zu gestehen? Es ist doch ganz klar, dass der Film jetzt rauskommt. Wann soll er sonst rauskommen?

  • Hias1234

    also mit so einer antwort hätte ich ja jetzt gar nicht gerechnet :lol:

  • ennio

    [quote]Das Innovative dabei ist, dass trotz dieser tiefgründigen Elemente dem Zuschauer grossartige Schauwerte geboten werden, ohne dass diese beiden Elemente sich im Wege stehen.[/quote]
    weiter oben liest sich das noch ambitionierter:
    [quote]von Innovation im Sinne davon sprechen, dass der Film in seiner Art einzigartig ist und die Möglichkeiten des Filmmediums vollends ausschöpft oder auf eine neuartige Weise interpretiert und umsetzt.[/quote]
    da wäre mir halt eine konkretisierung bezüglich inception lieb gewesen.

    [quote]Du kanzelst seine Argumentation als subjektiv ab, als ob sie für Dich nicht nachvollziehbar sei.[/quote]
    seine argumentation ist bestenfalls umständlich.

    [quote]Zudem bietest Du ja auch keine Konkretisierung der Begriffe 'Mainstream' und 'Innovation',[...][/quote]
    warum sollte ich? wenn ich jemandem begreiflich machen will, warum mir ein film besonders gefällt, würde ich nicht sagen: "weil er tiefgründig und innovativ ist, sich zudem vom hollywood-mainstream abhebt." zumindest sollte so eine erklärung nachfragen provozieren.

  • Klammerchris

    [quote]Natürlich habe ich damit nicht die Allgemeinheit gedacht, sondern den einzelnen Zuschauer.[/quote]
    Wenn du vom "Zuschauer" (Singular) redest, hört es sich so an, als sprächest du von allen einzelnen Zuschauern, also von ihrer Gesamtheit. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Teil der Zuschauer. Indem du nur allgemein von Zuschauer sprichst, verallgeminerst du auch deine Behauptung, ob bewusst, oder unbewusst.

    http://de.wikipedia.org/wiki/S...

    [quote]Beim generalisierenden Singular steht die Formulierung: „ein/e x“ oder „der/die/das x“ für: „alle x“ oder „jeder/jede/jedes x“.

    Beispiel: „Der Deutsche gilt als fleißig.“ [/quote]

  • MISTERCZECH

    Tut mir leid, ich verstehe immer noch nicht, wieso ihr die Butter mitreinzieht, sie hat euch doch nichts angetan...
    Was meinst du genau damit, erkläre mir das bitte.

    [quote]Noch dazu sprichst du vom "Zuschauer", was impliziert, dass du von der Gesamtheit derer ausgehst und somit einen Objektivitätsanspruch an deine Behauptung stellst.[/quote]
    Jetzt hast Du mich tatsächlich dabei erwischt, wie ich meine unterschwellige Proganda platziert habe...
    Im Ernst: Natürlich habe ich damit nicht die Allgemeinheit gedacht, sondern den einzelnen Zuschauer. Bitte nicht mehr hineininterpretieren. :)

  • Jimmy Conway

    Gut, ne? ;)

  • Jimmy Conway

    Tja, wenn du dir auch sorgsame Gedanken darüber machen würdest, was du so schreibst :sarcastic:

  • Klammerchris

    [quote]dass der Film es mit seinen tiefgründigen Elementen schafft die eigene Realität des Zuschauers zu hinterfragen[/quote]
    "tiefgründig" ist in diesem Zusammenhang butterweich. Noch dazu sprichst du vom "Zuschauer", was impliziert, dass du von der Gesamtheit derer ausgehst und somit einen Objektivitätsanspruch an deine Behauptung stellst.

  • MISTERCZECH

    [quote]aus ad hoc aufgestellten, butterweichen kriterien[/quote]
    Erkläre mir bitte, was du unter "butterweichen" Kriterien verstehst, beziehungsweise auf welchen Teil meines Kommentares du das beziehst.
    Das Hauptfaktum, das "Inception" für mich so genial macht, ist eben, dass der Film es mit seinen tiefgründigen Elementen schafft die eigene Realität des Zuschauers zu hinterfragen, oder besser gesagt den Zuschauer dazu zu bringen. Das Innovative dabei ist, dass trotz dieser tiefgründigen Elemente dem Zuschauer grossartige Schauwerte geboten werden, ohne dass diese beiden Elemente sich im Wege stehen. Sie ergänzen sich sogar zu einem "Oberelement" (entschuldige hier bitte meine Vorliebe für das Wort Element, ich kanns' einfach nicht lassen). Sie hängen voneinander ab.
    Das sind so die Gedanken des belustigten tschechischen Falles...

    @Phoenix0:
    So sehe ich das auch. Das weckt übrigens bei mir Assoziationen zur Filmstarts-Kritik:

    [quote]Christopher Nolans surreales Meisterwerk „Inception" ist eine virtuose Symbiose aus Kunst und Kommerz in bombastischen Dimensionen, die den Zuschauer mit purer handwerklicher Perfektion attackiert. [/quote]

    [quote]Ich glaube, er hat vielen Leuten auch deswegen (nicht) gefallen, weil er mit den Konsumgewohnheiten der Leute bricht.[/quote]
    Sehr treffende Aussage!
    :)

    Übrigens möchte ich dir sagen, dass mir beim Durchlesen des gesamten Threads (ging zum Glück nicht so lange wie vermutet, viele unnötige und abwertende Kommentare konnte ich ja überspringen) deine Beiträge besonders aufgefallen sind, und zwar im positiven Sinne. Ich fand deine Begründungen sehr aufschlussreich und deine subtilen Zweideutigkeiten genial! :)

  • ennio

    die meinung wurde weder als subjektiv "abgekanzelt" (natürlich ist sie subjektiv, was sonst) und ebensowenig (dadurch) als hinfällig betrachtet. lediglich ob des sog. "argumentationsreservoirs" und der anzuerkennenden emotionalen "wucht" gab es meinerseits irritationen. deine ausführungen zu mainstream und innovation bestätigen auch nur, dass die begriffe allgemeinplätze sind und einer konkretisierung bedürfen. im vorliegenden tschechischen fall wurde das in bezug auf inception dann nicht mal mehr getan - trotz ankündigung ("Beginnen wir das nun auf "Inception" zu beziehen.").

  • ennio

    (unabhängig davon, dass der film mir überhaupt nicht gefallen hat.)

  • ennio

    natürlich ist an deiner geäußerten meinung nichts falsch. nur da das "argumentationsreservoir" aus ad hoc aufgestellten, butterweichen kriterien besteht (welche inception dann im speziellen natürlich zur gänze erfüllt - wobei mir da die konkretisierung äußerst lückenhaft erschien; stichwort mainstream, innovation) kann man es eigentlich auch weg lassen. aber ok, wenns die schleife braucht.

  • MISTERCZECH

    Genau, ich schreibe, wieso "Inception" für mich ein Meisterwerk darstellt. Richtig, das ist meine Meinung. Was ist falsch daran? Es sei dir erlaubt zu meinen genannten Punkten Stellung zu beziehen, wenn du das willst/kannst...
    Ausserdem scheinst du das was misszuverstehen, die angesprochene "Beweisführung" diente mir eher als "Argumentationsreservoir", um meine Meinung zu begründen.

    Tut mit leid, aber den Film als "gefühlskalt" zu bezeichnen, wie das hier einige Individuen mit der allergrössten Freude praktizieren, ist doch reichlich unangebracht. Denn wie du selber gesagt hast, hat meine Meinung subjektiven Charakter, was wohl auch nachvollziehbar sein sollte, denn es handelt sich dabei um meine Meinung. Deswegen ist es auch subjektiv zu behaupten, der Film sei gefühlskalt. Ich war sehr berührt von den genannten Szenen. Nichts anderes wollte ich sagen, meine Gedanken zur emotionalen Wucht waren wohl etwas unverständlich formuliert.

    @chris:
    Ich werde warten...

  • MISTERCZECH

    Danke schön für diesen abwertenden Beitrag. Danke schön für das Bild, dass du uns damit von dir lieferst. :sarcastic:

  • Klammerchris

    [quote]Eine etwas ausführlichere, und vor allem sinnvollere Antwort hätte ich jetzt schon erwartet. [/quote]
    Kommt in den nächsten Wochen. Habe gerade keine Zeit.

  • ennio

    du schreibst doch nur, warum inception für dich ein meisterwerk ist. (nebenbei versuchst du dich an einer art "beweisführung", die scheinbar das ziel hat, vom naturgemäß rein subjektiven charakter deiner bewertungen abzulenken. wir hatten dieses müßige thema hier schon oft genug.)

    wenn du meinst, der emotionalen wucht des filmes könne sich keiner entziehen, man müsse sie zumindest anerkennen, antworte ich halt, dass ich da keine anerkennenswerte emotionale wucht ausmachen konnte und in 30 lebensjahren auch noch nie als emotional gestört aufgefallen bin. was soll das für eine diskussion werden? aber macht mal :)

  • MISTERCZECH

    [quote]Dass es scheinbar hoffnungslos ist, gegen die "bebend aus dem Kinosaal taumelnden und auch noch Stunden danach zitternden" Menschen anzuschreiben, sehe ich ein. Deshalb würde ich mich auch gerne damit wieder ausklinken.[/quote]
    Jetzt sind also alle Menschen schlecht, die sich nach dem Film Gedanken über den Film machen?

  • MISTERCZECH

    Den Film als No-Brainer der Güteklasse A zu bezeichnen muss wohl am Tablettenkonsum liegen, wie das Phoenix0 bereits erwähnt hat.

    Dann zeige mir mal die sogenannten inhaltlichen Schwächen und plakativen Plots auf. Gerne lausche ich deinen Worten, beziehungsweise lese deine Worte.

    Der Film ist bis ins Detail perfekt konstruiert und alles andere als Transparent.

  • MISTERCZECH

    Eine etwas ausführlichere, und vor allem sinnvollere Antwort hätte ich jetzt schon erwartet. ;)

  • Hias1234

    dank solcher beiträge und solcher ignoranten hanseln wie euch 2 sinkt die zahl solcher beiträge, bei denen man erkennt, der schreiber hat sich hingehockt, sich was dabei gedacht und sich mühe gegeben. danke dafür :ass:

  • Jimmy Conway

    Hehe :D

  • Klammerchris

    Ich finde das alles ziemlich witzig. Er argumentiert wie Sena89.

  • MISTERCZECH

    Ich vergebe dem Film 5/5 Punkte (was hier wohl einigen nicht passen wird)...

    Ich habe den Film zwei Mal gesehen aus dem einfachen Grund, da ich nach dem ersten Kinobesuch völlig perplex und überwältigt war. Ein Umstand, der den Film zum Meisterwerk macht (ob es euch passt oder nicht). Bevor ich näher darauf eingehe, will ich erstmal klarstellen, was ein Meisterwerk für mich bedeutet.

    Ein "Meisterwerk" ist für mich die gesteigerte Form eines sehr guten Filmes. Die Steigerung und somit der Unterschied zum "sehr guten Film" begründen sich in der Tatsache, dass das Meisterwerk zuzüglich der perfekten Qualität eines "sehr guten Filmes" in stofflicher, formlicher sowie gesamter Hinsicht noch Elemente beinhaltet, die den Zuschauer auch nach dem Konsum noch lange zum Nachdenken anregen. Der Film regt den Zuschauer an die eigene Realität kritisch zu hinterfragen und zeigt damit ein alternatives Weltbild auf.
    Man kann hier von Tiefgründigkeit, aber auch von Innovation im Sinne davon sprechen, dass der Film in seiner Art einzigartig ist und die Möglichkeiten des Filmmediums vollends ausschöpft oder auf eine neuartige Weise interpretiert und umsetzt.

    Darüber hinaus ist es wichtig, dass sich der Film vom Mainstream absetzt, will heissen, dass also die Form (Drehbuch, Inszenierung etc.) des Filmes sich abhebt vom 0815-Hollywood-Müll.

    Grundsätzlich soll ein Film als Unterhaltungsmedium angesehen werden. Ein Meisterwerk weiss aber ebenfalls als intelligentes Medium zu begeistern, indem es der menschlichen Seele oder Intelligenz in positiver Weise förderlich ist.

    Beginnen wir das nun auf "Inception" zu beziehen. Laut meiner Definition erfüllt "Inception" die "Kriterien" eines Meisterwerks.
    Die Geschichte über Träume ist einzigartig und bietet darüber hinaus Spielraum für viele Interpretationsansätze (wir erinnern uns, was ich oben schrieb: "der Film regt den Menschen zum Nachdenken an, er hinterfragt die Gesellschaft"). Ein paar verschiedene Interpretationsmöglichkeiten könnt ihr hier nachlesen:

    Ich nehme hier mal Bezug auf Interpretation Nummer acht:

    [quote]Citation :
    In Inception stellen die Architekten der Traumwelt die Filmemacher dar, die eine Welt für den Zuschauer erschaffen und durch verschiedene Tricks und Ebenen versuchen, ihn immer mehr in ihre Ideen mit hineinzuziehen und ihn aber gleichzeitig nach ihren Vorstellungen zu leiten. In diesem Fall steht Fischer für das Publikum, das sich von der Filmhandlung verführen läßt. Ariadne ist die Drehbuchautorin, Arthur der Produzent, Eames der Schauspieler, Saito der Geldgeber, Yusuf der Techniker und Cobb natürlich der Regisseur. Mals Charakter hingegen steht dann für die persönlichen und künstlerischen Probleme, die der Regisseur mit in seine Arbeit bringt und die ihn auch an ihr hindern können gleichzeitig aber auch anzutreiben vermögen. In dieser Interpretation wird Inception womöglich mitunter zu einem autobiographischen Film.[/quote]

    Ich finde diese Interpretation sehr interessant, aber hier soll nicht über die möglichen Interpretationen geschrieben werden. Also wieder zurück zu "Inception": Ein Film, der so viele "Lesearten" bietet, ist logischerweise tiefgründig. Dazu kommt nun noch die emotionale Linie, die durch den Film führt. Niemand kann mir sagen, dass ihn die Szenen von Cobb mit Mal kalt gelassen haben (dann seid ihr - sorry, wenn ich es sage - gefühlskalt). Emotionen kann man nicht einfach als "subjektive Handlung" eines Individuums abstempeln. Natürlich empfindet der Mensch teilweise differenziert, meistens aufgrund eigener Erlebnisse. Aber eine derartige Wucht von emotionalen Wellen, wie sie der Film darstellt, muss man wenigstens anerkennen, wenn sie einen schon nicht innerlich berühren.

    "Inception" ist für mich kein Film im eigentlichen Sinne, sondern ein Kunstwerk. Eine Art Gemälde, in das der Maler (also Regisseur Nolan) mit fortschreitendem Plot ständig mehr Farbe reinbringt. Im Laufe der Handlung erfährt man mehr über die Regeln des Nolan-Universums und über die möglichen Risiken, deren Auswirkungen ebenfalls authentisch dargestellt werden.

    Da man einen Film stets nach dem Anspruch bewerten sollte, den er selber an sich stellt, ist das Ausmass der hier oft kritisierten Charakterzeichnung absolut so richtig. Denn der Film handelt nun mal von Träumen, da erscheint alles fern und unwirklich. Ein Punkt, der den Film umso glaubwürdiger macht. Und in Relation zur angesprochenen Tiefgründigkeit steht.

    Bei "Inception" stimmt alles, sei es die musikalische Untermalung - die übrigens einen essentiellen Teil des Gesamtkunstwerkes ausmacht -, die schauspielerische Leistung etc. etc.
    Erwähnen möchte ich noch die Dialoge beispielsweise in den Planungsszenen, die für mich Kultpotential bieten.

    Wieso ist für mich Inception der Film des Jahres? Zweifellos gibt es mit "Black Swan", "The King's Speech" etc. eine starke Konkurrenz. Keiner dieser Filme vermochte mir aber den oben beschriebenen Unterschied zwischen "sehr guter Film" und "Meisterwerk" aufzuzeigen. Obwohl ich zugegebenermassen ebenfalls sehr emotional berührt war. "True Grit" fährt bei mir eine etwas differenzierte Schiene. So war ich vom Original aus dem Jahre 1969, in Deutschland mehr bekannt unter dem Titel "Der Marshal", mehr angetan. Was nichts an der Qualität von "True Grit" ändert. Keine Frage.

    Schlussendlich bleibt noch "The Social Network". Ihr müsst gestehen, dass der Film gerade zur richtigen Zeit kommt. Social Networks sind mittlerweile ein wichtiger Teil vieler Menschen geworden, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.
    Mir kommt es leider so vor, dass die Akademie automatisch Filme eher bevorzugt, die einen offensichtlichen Bezug zur aktuellen Zeit haben. Einerseits sicherlich verständlich, weil sich solche Filme besser verkaufen lassen. Aber der Film ist kein Meisterwerk. Jedenfalls für mich. Er ist unterhaltend, erreicht aber niemals die Verworrenheit und Tiefgründigkeit von "Inception".

    Wie gesagt, ich will niemandem zu nahe treten, die besagten Filme sind zu recht nominiert als "bester Film".

    Eine bodenlose Gemeinheit (danke an Bond, dass ich den Spruch verwenden darf) finde ich dagegen, dass man bei den Golden Globes den Preis für die beste Filmmusik Hans Zimmer vorenthalten hat. Was Filme angeht, kann je nach Geschmack natürlich einen Menschen unterschiedlich beeindrucken, aber Hans Zimmer's Score war dieses Jahr einfach das Non plus ultra.

    Meiner Meinung nach - und damit schliesse ich meine Abhandlung - sollte Inception den Preis für das beste Originaldrehbuch, die beste Filmmusik und für die Techniknominierungen erhalten. Ich persönlich würde einen Sieg auch bei "bester Film" begrüssen.

    Alles andere wäre eine Enttäuschung und würde ein bezeichnendes Licht auf die netten Herren dieser Organisation werfen...

  • Sena89

    Humor hin oder her, aber ich finds einfach armselig dann jedesmal die "TGND" Karte auszuspielen.

    btw. gibts ja da auch gar nichts auszuspielen, aber das ist dann wieder ne andere Sache.

  • Jimmy Conway

    Habe ich dir schon mal gesagt, dass ich dich gern habe?

  • Knarfe1000

    [quote]Was suchst du eigentlich hier? Nix zu tun? Geh und schreibe doch lieber was in deinem "The Girl Next Door"-Thread.[/quote]

    :D

  • Sena89

    haha,
    echt so arm jedesmal mit "TGND" anzukommen, aber was anderes kann man sich von dir eh nicht erwarten.

    Deswegen fällt dir auch nichts besseres ein auf meine nach deiner Aussage "dämliche" Frage ein, is ja klar.
    Weil du keine Ahnung hast, du Kasper :sarcastic:

  • Jimmy Conway

    Was suchst du eigentlich hier? Nix zu tun? Geh und schreibe doch lieber was in deinem "The Girl Next Door"-Thread.

    Ps.: Was anderes fiel mir jetzt auch nicht auf deine dämliche, vielleicht ja sogar provokativ gemeinte Frage ein.

  • Sena89

    [quote]Tja, hätte Nolan alle Actionszenen weggelassen, würde ich wetten, dass der Film bei den Globes und bei den Oscars den Hauptpreis gewonnen hätte. Die ganzen Kritikerfuzzies mögen ja keine Action, wie man sieht.[/quote]

    :sarcastic:

    ist das dein ernst, jimmy?

  • Jimmy Conway

    Das sind ja immer solche Nuancen. Was fehlt? Hm, 10 bekommen halt meine absoluten Lieblingsfilme und dazu gehört er eben noch nicht.

  • Sena89

    Blödsinn, Jimmy :)

    @Knarfe

    einiges. die berechtigte Frage wäre was auf ne 7 fehlt...

  • Knarfe1000

    Jimmy hat Recht. Was fehlt Dir für eine 10 ?

  • Klammerchris

    papperlapapp

  • Jimmy Conway

    Das halte ich für ein Gerücht.

  • Klammerchris

    Vielleicht liegt es auch daran, dass die Schneeaction ziemlich langweilig und ewig lang war?

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