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    Hellboy - Call Of Darkness
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,0
    solide
    Hellboy - Call Of Darkness

    Düsterer. Brutaler. Direkter.

    Von Oliver Kube
    Basierend auf der populären Reihe von Dark Horse Comics drehte Regisseur Guillermo del Toro 2004 „Hellboy“. Der Mix aus Action und Fantasy war zwar kein riesiger Hit, aber zumindest einträglich genug, um in den Folgejahren zwei von dem Oscargewinner (für „The Shape Of Water“) produzierte Direct-to-Video-Zeichentrickfilme („Sword Of Storms“ und „Blood & Iron“) sowie 2008 mit „Hellboy - Die goldene Armee“ ein echtes Sequel zu rechtfertigen. Die Titeltrolle spielte beziehungsweise sprach dabei stets Ron Perlman („Sons Of Anarchy“), der selbst von Kritikern der Filme vielfach als Idealbesetzung für die Rolle betrachtet wurde. Der zweite Teil war dann aber trotzdem schlicht nicht mehr erfolgreich genug, um weitere Leinwandabenteuer des Halbdämons mit den glutroten Hörnern zu rechtfertigen. Nicht einmal das dritte, bereits angekündigte Animations-Kapitel wurde mehr fertiggestellt. Trotzdem hörten die Fans der von Autor Mike Mignola geschaffenen Comic-Welt nicht auf, Lobbyarbeit für einen weiteren „Hellboy“-Film von del Toro und Perlman zu betreiben.

    2012 sah es dann erstmals so aus, als ob tatsächlich noch ein Abenteuer des Antihelden mit der steinernen Faust kommen könnte. Del Toro gab damals in einem Interview mit Entertainment Weekly zu Protokoll, dass er und Perlman bereits daran arbeiten würden, einen Abschluss für die angeblich schon immer als Trilogie geplante Reihe zu realisieren. Anschließend fanden sie – trotz des weiterhin starken Fan-Supports - allerdings keine Geldgeber, die ihre Idee finanzieren wollten. 2014 begann Comic-Autor Mignola deshalb selbst mit einem neuen Drehbuch und erhielt dafür von Millennium Films/Summit Entertainment („John Wick“) auch bald die nötige Studio-Unterstützung. Del Toro hätte als Produzent weiterhin mit an Bord bleiben können, lehnte jedoch ab. Als dann der Brite Neil Marshall („The Descent“) als Regisseur vorgestellt wurde, bestätigte man zeitgleich David Harbour („Stranger Things“) als neuen Darsteller des Titelhelden. Die Schar der Fans teilte sich daraufhin in zwei Lager: Die einen freuten sich auf den neuen Film, der diesmal womöglich näher an der Comic-Vorlage bleiben könnte, während die anderen ihrer Wut und Enttäuschung wegen der Nichtbeteiligung von del Toro und Perlman lauthals Luft machten. Nun kommt der Reboot in Form des Action-Horror-Krachers „Hellboy - Call Of Darkness“ endlich in die Kinos und wird dort wohl keine von beiden Seiten überzeugen, von ihrer Position abzurücken.

    Die Beziehung zwischen Hellboy (David Harbour) und Alice Monaghan (Sasha Lane) ist die gelungenste im Film.


    Halbdämon Hellboy (David Harbour) ist ein erfahrener, effizienter, wenngleich desillusionierter Kämpfer für das Gute. Sein neuester Gegner bringt ihn allerdings an seine Grenzen. Es handelt sich um die ebenso mächtige wie rachsüchtige Hexe und sogenannte Blutkönigin Nimue (Milla Jovovich). Mit Hilfe ihres Monster-Vasallen Gruagach (Douglas Tait) und Heerscharen weiterer finsterer Wesen will sie aus der Zwischenwelt Tod und Zerstörung über die Menschheit bringen. Der Kampf mit Nimue konfrontiert Hellboy zugleich mit seiner eigenen Vergangenheit: Einst war er selbst dazu bestimmt, den Weltuntergang herbeizuführen, bevor er von Professor Broom (Ian McShane) adoptiert und als Waffe gegen das Böse eingesetzt wurde. Wird es Hellboy und den ihm zur Seite stehenden Alice Monaghan (Sasha Lane) und Ben Daimio (Daniel Dae Kim) gelingen, nicht nur die Widersacherin zu besiegen, sondern auch die tief in seinem Innersten tobenden Zerstörungsinstinkte weiterhin in Schach zu halten?

    Bewunderer der vorherigen Verfilmungen werden im Reboot nicht allzu viel finden, was sie jenseits der Titelfigur und einiger Handlungsfragmente noch an die Annäherung von del Toro an die „Hellboy“-Saga erinnert. Wer sich schon damals mehr Nähe zur eher düster-brutalen Comic-Vorlage und somit mehr Horror als Fantasy gewünscht hat, kommt da schon viel eher auf seine Kosten. Mignolas Drehbuchidee zur Weiterführung der ersten beiden Teile wurde schließlich doch nicht verwendet. Man entschloss sich lieber, del Toros Vorarbeit komplett zu ignorieren und stattdessen mehr oder weniger von vorn zu beginnen. Der Erfinder der Story blieb der Produktion dennoch eng verbunden und las laut Presseheft jeden neuen Skriptentwurf, um den angeheuerten Autor Andrew Cosby (Schöpfer der TV-Serie „Eureka - Die geheime Stadt“) ausführlich Feedback zu seiner Adaption von Elementen aus den „Hellboy“-Sammelbändern „Ruf der Finsternis“, „Die wilde Jagd“ und „Der Sturm“ zu geben. Der für seine offenen, auch schon mal kritischen Meinungsäußerungen bekannte Mignola lobte zudem ausdrücklich die Verpflichtung von Neil Marshall. Die macht auch tatsächlich Sinn, denn dank Kinoarbeiten wie „Dog Soldiers“ oder „Doomsday - Tag der Rache“ hat der Mann bereits ausgiebig Erfahrung mit apokalyptischen Horrorszenarien. Außerdem kennt er sich aufgrund von Einsätzen für TV-Serien wie „Game Of Thrones“ oder „Westworld“ mit ins Übernatürliche kippenden Dramen aus.

    Günstiges Blockbuster-Kino


    „Hellboy - Call Of Darkness“ hat dabei ein für vergleichbare Projekte fast schon mickriges Budget. Offizielle Zahlen gibt es nicht, aber das Forbes Magazine schätzt die Gesamtkosten des in Bulgarien und Südengland gedrehten Werks auf etwa 40 Millionen US-Dollar. Del Toro hatte die voraussichtlichen Kosten für seine Vision zu einem dritten Opus damals übrigens auf 120 Millionen taxiert – was dessen Chancen sicher nicht erhöhte. Das bescheidene Budget ist den insgesamt zumindest soliden Spezialeffekten zwar in einzelnen Szenen anzusehen, aber das Gros der Sequenzen findet ohnehin in eher dunklen Kulissen statt, in denen nicht immer alles haarklein detailliert sein muss. Zwei große Actionszenen (Hellboys Kampf mit einem Trio miesgelaunter Riesen in sonnendurchfluteter Landschaft und das große Finale in einer weißgetünchten Kirche) sind allerdings gut ausgeleuchtet und da sieht dann durchaus auch mal das eine oder andere Element wie aus einem Computerspiel aus.

    Um es noch einmal klar zu sagen: Es handelt sich hier um einen Reboot, aber nicht um eine klassische Origin-Story. Als das Publikum den Höllenbengel trifft, ist er längst als Dämonen- und Monsterjäger etabliert. Es gibt zwar im weiteren Verlauf noch eine Rückblende zu seiner Ankunft auf der Erde – inklusive Nazis, Rasputin und allem Pipapo. Diese ist jedoch angenehm knapp und trägt geschickt zum besseren Verständnis der Ereignisse in der Gegenwart bei. Das Ganze wirkt insgesamt weit dreckiger, rauer und weniger verspielt als die Vorgänger, weil die Optik – zur Stimmung der Story passend – düsterer und erdiger gehalten ist. Auch gibt es kaum Ablenkungen in Form von augenzwinkernden Anspielungen auf andere Werke der Popkultur.

    Mächtige Gegenspielerin: Milla Jovovich verkörpert die Blutkönigin Nimue.


    Abgesehen von einigen nicht zwingend nötigen Sub-Plots wie der mit einer weiteren Hexe (Penelope Mitchell) oder die Auftritte von Monsterjäger-Kollege Lobster Johnson (Thomas Haden Church) geht es im Reboot nun deutlich geradliniger zur Sache. Vor allem die Kämpfe und Showdowns mit den diversen Antagonisten muten längst nicht so übertrieben und ermüdend in die Länge gezogen an wie bei den meisten großen Comic-Verfilmungen. Gewalt und Gore kommen aufgrund explizit gezeigter Aktionen wie dem Wegreißen eines Unterkiefers, dem Abtrennen von Gliedmaßen oder der Häutung eines menschlichen Gesichtes sehr deftig daher. Die FSK-Bewertung ab 16 Jahren (statt ab 12 wie bei den Vorgängern) ist jedenfalls redlich verdient.

    David Harbour überzeugt unterdessen vom ersten Auftritt an in der Titelrolle. Der Amerikaner legt den Part mit großer Autorität und erheblich wütender an als damals Perlman, dessen Hellboy immer einen eher resignierten, niedergeschlagenen Eindruck machte. Gemein ist ihnen hingegen der beißende Sarkasmus ihrer Oneliner. Wobei Harbour auch diese harscher rüberbringt als der Kollege. Umso größer ist dann der Effekt, wenn er zwischendurch auch mal seine sanftere Seite zeigt, allen voran in eigentlich allen Szenen, in denen Hellboy mit Alice interagiert.

    Ein enttäuschender Bösewicht


    Milla Jovovichs Spiel ist dagegen sehr eindimensional. Was auch damit zu tun hat, dass Nimue sich als eher langweilige Antagonistin entpuppt, die nur fies zu sein scheint, um, nun ja, fies zu sein. So bleibt dem „Resident Evil“-Star meist wenig anderes übrig, als aufreizend langsam zu sprechen und dabei sinister mit den Augen zu funkeln. Da wissen die Auftritte von Daniel Dae Kim („Lost“) und insbesondere der erfrischend emotional rüberkommenden Sasha Lane („American Honey“) als Hellboys Helfer und Freunde schon besser zu gefallen. Dürfen sie doch – trotz jeweils begrenzter Screentime – Figuren mit mehr Tiefe und Ambivalenz verkörpern als Jovovich. Ian McShane („American Gods“) schließlich ist auf seine übliche, trockene Art klasse wie immer. Als Professor Broom hat er ein paar berührende Momente mit seinem Ziehsohn, abseits davon aber leider auch nicht allzu viel zu tun.

    Im Ganzen ist „Hellboy - Call Of Darkness“ unterhaltsam, wegen diverser Klischees und Plattitüden, speziell in den oft eher einfach gehaltenen Dialogen, aber längst auch nicht rundherum gelungen. Das liegt auch an den tiefschwarzen Humor-Einlagen. Viele Gags zünden zwar, wirken gelegentlich aber trotzdem deplatziert, weil sie den Zuschauer aus der Atmosphäre herauszerren. So hätte man sich letztlich eine noch ernsthaftere Interpretation des Stoffs gewünscht, die sich zu 100 Prozent dem gelungen-finster visualisierten Ambiente angleicht. Zum Finale der größtenteils flott vergehenden 121 Minuten wird dann noch ganz offen ein Sequel angeteasert. Dort wären dann noch mehr Konsequenz und Mut in Sachen Düsterkeit und Direktheit erstrebenswert.

    Fazit: Der deutlich brutalere Reboot unterhält, ohne dabei restlos zu überzeugen. Sicherlich keine Enttäuschung, in einem angeteaserten Sequel wäre aber dennoch noch einige Luft nach oben.

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    Kommentare

    • HeinzKetchup
      Für mich als Fantasy-Hellboy-Lover ist dieser hier einfach nur lächerlich. Ja ich gehöre zu den Verachtern.Milla Jovovich als Hexe??? Ich lach mich scheckig. Die hat so ein zartes Gesicht, wie bitte soll sie eine Hexe verkörpern. Sie mag Viren befallene Monster töten können und dieses auch überzeugend darstellen, aber als Hexe? Nää.David Harbour als Hellboy. Kann man machen. Griesgrämig genug ist er ja, aber Call of Darkness so zu versaubeutelnSchämt Euch.20 Minuten hab ich geschafft, bis zu dem Rückblick, wo Hellboy in unsere Welt gelangt. Dann kam diese Witzfigur, die alles Platt machte, haute noch dieses mehr als dusseligen Scheren Spruch raus und das war´s für mich.Ron Perlman Hellboy Perfekt - David Harbour Hellmam - Nein Danke
    • Smack0r ..
      Habe mal den Trailer oben angesehen. Meine Reaktion danach: Naja.. Ich glaube, den spare ich mir.
    • Pokey
      Ja, der Film war kurzweilig und er ist auf jeden Fall brutaler. In sofern wirkt er autentischer, düsterer und passt somit sicher besser ins Thema. Da stimmt ich der Rezension zu. Dennoch oute ich mich mal als ein Fan der «alten» Filme, nicht, weil diese weniger brutal und etwas verspielter waren sondern weil die in der Handlung schlüssiger und geradliniger waren und weil man sich mit den Charakteren besser identifizieren konnte. Als beispielsweise Vater in den alten Filmen durch die Hand von v.Kroenen starb, ging einem das wirklich nah. Als hier aber Ian McShane die Welt verließ, empfang ich das zwar als bedauerlich, mehr aber auch nicht. Selbst das Ableben des «alten» Kollegen mit seinen frischen Haarimplantaten hat mich mehr bewegt als das des «neuen» Vaters.Und das lag nicht am Schauspieler, denn in der Amazon-Serie «American Gods» weiß McShane als Charakterdarsteller durchaus zu überzeugen (und stellt damit in dieser Serie einer der wenigen Lichtblicke dar, aber das ist eine andere Geschichte). Was mir in diesem Film einfach fehlt, sind zwei Dinge: der rote Faden und Emotionalität. Für mein Empfinden schlägt der Film einen Haken nach dem anderen. Hey, nichts gegen unberechenbare Handlungen, das kann recht unterhaltsam sein. Wenn das aber krampfhaft erzwungen wird (Hey, es fehlen noch ein Paar Klischeemonster der Hölle, die bringen wir mal eben schnell am Ende noch rein ehe sie gar nicht mehr vorkommen) und im Grunde auf die Handlung selbst gar keinen Einfluss hat, dann hat das nichts mit raffiniert verschlungenen Handlungsträngen zu tun. Und wenn eben jemand draufgeht, dann ist das halt so, für die Charaktere als auch für den Zuschauer.Nebenbei bemerkt fand ich den ursprünglichen Hellboy-Darsteller passender, was aber Geschmackssache sein dürfte. Wenn dann ein Ron Perlman ein inbrünstiges «Oh Kacke» von sich gab, wusste man, dass gerade wirklich selbige am Dampfen war. Beim neuen Hellboy wirkten diese Sprüche eher «so nebenbei».Man hätte hier wesentlich mehr draus machen können, meine Meinung. Und das ist keine Frage des Budgets.
    • Hans H.
      Ist fast 1:1 die Meinung einer Bekannten, die sich fast jeden Film im Kino anschaut. Sie meinte, sie hätte den Film nicht unbedingt sehen müssen.
    • Howard Philips
      Nein, aber es ist einfach störend, wenn die Effekte so dermaßen schlecht sind, dass sie den Zuschauer aus der Handlung reißen. Und Hellboy CoD muss sich an Hellboy I und II messen lassen. Schafft er das nicht (was er nicht tut), dann ist das schlicht Mist.
    • CineTin
      Fand den Film eher mäßig. David Harbour und Sasha Lane machen nen guten Job, aber dem Film fehlt einfach die visuelle Kraft eines del Toro und das Budget. Optisch fand ich das einfach billig. Die Gore-Effekte wirkten auch eher deplatziert und die Bösewichtin war ziemlich lahm. Humortechnisch war das ein Glücksspiel, wobei ich ein paar Momente ganz witzig fand. Ist jetzt nichts was man unbedingt gesehen haben muss. Falls Teil 2, dann bitte mit mehr Budget.
    • RockYourThoughts
      Ich hoffe ich täusch mich, aber des hört sich für mich so an, als ob du nur auf Fehlersuche wärst und den ganzen Bildschirm abgesucht hast und dich auf den Film selbst irgendwie gar nicht konzentriert hast!Wenn man nur auf Fehler aus ist, wird sich freilich immer was finden,aber du kannst den Film auch nicht mit einer super teuren, 200 Millionen-Produktion vergleichen!
    • Howard Philips
      Doch, da sagte man auch was, wenn die CGI schlecht war. Aber es gab da einfach mehr Wow-Effekte als unfertiges. Bei Hellboy war es z. T. so, dass man Sachen sah, die es seit 10 Jahren nicht mehr geben muss. Da wurde geschludert. Greenscreen-Pixel und Ränder? Echt jetzt?
    • Der Eine vom Dorf
      Klingt einleuchtend. Danke für die Info. 🙂
    • Der Eine vom Dorf
      In diesem Fall hier passt das organisch ganz gut, finde ich. Einfach eine gute Kritik!
    • RockYourThoughts
      Gestern gesehen, und ich muss sagen ich fand ihn sogar ganz gut, wirklich unterhaltsam! Harbour als Hellboy hat mir echt gefallen!Bei so vielen Monstern und so wenig Budget war klar das man ein paar Abzügeim CGI machen muss, da muss man halt einfach mal ein Auge zudrücken!(Selbst bei Infinity War war nicht alles hundert pro, siehe am Schluss wenn allezu Staub zerbröckeln, oder wie man Don Cheadles und Mark Ruffalos Kopfauf War Machine bzw. Hulkbuster gesetzt hat... da sagt aber keiner was weil Marvel)
    • Phil
      So, vorhin gleich im Kino gewesen. Gute Action, coole Atmosphäre, geile Jokes. Dazu ein paar Binding und wir hatten eine Menge Spass. Danach dann das Ergebnis des Eintracht-Spiels gesehen und froh gewesen, dass wir im Kino gesessen sind und nicht vor dem TV.
    • Gravur51
      Am besten wäre imo eine Länge die sich organisch ergibt. Dann fühlt es sich nicht wie entweder abgehackt oder künstlich in die Länge gezogen an.
    • Hans H.
      Ich habe einfach eher ein Problem damit, dass ich die zwei Filme mit Perlman einfach liebe und ER für mich DER Hellboy ist. Anschauen werde ich ihn auch.... irgendwann, nicht im Kino. Dafür besteht zuwenig Interesse. Die Comics kenne ich auch nicht, bin diesbezüglich nicht vorbelastet. ;)
    • Bruce Wayne
      Ist aber wahr. Die Comics sind längst nicht so blutig wie manche Leute behaupten. Und wenn Gewalttaten geschehen, dann meist in sehr abstrakter Art. Auf jeden Fall macht es den Film nicht comicgetreuer.
    • Kein_Gast
      Ich finde witzig, dass häufig davon gesprochen wird, dass der Film dank Gore und Gewalt nun endlich näher an den Comic sei - wo nach meinem Wissensstand nach davon so gut wie nix in den Comics zu sehen ist. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nie eines gelesen habe. Ich hab nur etwas recherchiert, da es mich interessiert hat.
    • Bruce Wayne
      Ob du's glaubst oder nicht - mir persönlich ist es egal, solange man die Essenz des Comic wiedergibt. Meiner Meinung nach, haben das die del Toro-Filme auch getan. Aber bei diesem Film hier basierte ein dermaßen großer Teil des Marketings auf Aussagen wie Comicgetreu oder Endlich so düster wie der Comic u.Ä., dass ich einfach genervt davon bin. Warum wirbt man mit einem Aspekt, den der Film nicht einmal wirklich erfüllt? Das ist einfach gelogen. Deshalb meine Wut darüber.
    • Kein_Gast
      Ist es denn wichtig ob er comictreu ist?Ich finde komisch, dass oft über das Thema diskutiert wird nur nicht bei MCU Verfilmungen (bis auf Ausnahmen wie zB den Mandarin)? Die sind doch alles andere als comictreu, hier scheint sich aber keiner zu stören.
    • Bruce Wayne
      Uff. Klingt schlimmer als erwartet :/
    • Bruce Wayne
      Leider gibt mir diese Kritik nichts. Alles irgendwie schon so erwartet, kein Kommentar auf die letztliche Comictreue. Naja, Anschauen werde ich ihn mir so oder so, aber ich habe eine eher niedrige Erwartungshaltung. Eins kann ich aber jetzt schon sagen: Nach allem was hier in den Trailer, Clips und Interviews preisgegeben wurde, ist bereits jetzt schon klar: Nein, dieser Hellboy ist nicht comicgetreu.
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