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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Die Queen
Kinostart:
11. Januar 2007
Regie: Stephen Frears
Mit Helen Mirren, James Cromwell, Michael Sheen,
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Produktionsland:
Frankreich
,
USA
,
Großbritannien
.
Genre:
Drama
,
Historie
Laufzeit: 97 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: Concorde Filmverleih GmbH
Inhalt: Großbritannien, August 1997: Während der neue Premierminister Tony Blair (Michael Sheen), seine ersten Monate im Amt gut überstanden hat, stirbt Diana, Princess of Wales und "Königin der Herzen" nach einem Autounfall in Paris. Ihre ehemalige Schwiegermutter Königin Elisabeth II (Helen Mirren) verhält sich ganz nach der starren Hofetikette und zeigt keine Trauer. Doch bald richtet sich der Unmut der Bevölkerung gegen die scheinbar teilnahmslosen Mitglieder der königlichen Familie, was Elisabeth in einen Gewissenskonflikt stürzt. Als sich Tony Blair an der öffentlichen Hysterie um Dianas Tod orientiert und ein Staatsbegräbnis anordnet, gerät die Queen zunehmend in Bedrängnis.
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(4,3)
User-Wertung(3739 Bewertungen)
(3,5)
Am 31. August 1997 verunglückte Diana, Princess of Wales, bei einem Autounfall in Paris und starb nur wenige Stunden später an ihren schweren inneren Verletzungen. Angetrieben von der Boulevardpresse entwickelte sich auf diesen tragischen Unfall folgend eine weltweite Diana-Hysterie, welche in der pompösen Trauerfeier gipfelte, die weltweit 2,5 Milliarden Menschen am Bildschirm verfolgten. Doch das Ableben der „Königin der Herzen“ zog nicht nur das Medienspektakel des Jahres nach sich, sondern führte auch zu einer Krise für die Monarchie. Die ansonsten königstreue Bevölkerung konnte die herzlos erscheinende Haltung Elisabeth II. nicht verstehen. Regisseur Stephen Frears hat den Fokus seines Biographie-Dramas „The Queen“ nun genau auf diese politisch relevante Komponente, welche im Zusammenhang mit Dianas Tod steht, gelenkt und versteht es, stets die richtigen Töne anzuschlagen, so dass sich amüsante und tragische Momente nie gegenseitig im Wege stehen. Das hervorragende Drehbuch sowie die herausragende schauspielerische Leistung Helen Mirrens machen „The Queen“ zu einer gelungenen Parabel auf die Macht der Medien und zu einer Charakterstudie der schon über 50 Jahre regierenden englischen Monarchin.
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Mitglied seit 1.227 Tagen | 171 Userkritiken
Kritik: Der Film ist nicht nur eine Perle für anglophile Monarchisten, er bringt auch denen etwas, die an Zeitgeschichte interessiert sind, denn er ist historisch äußerst genau. Genial hat Frears und sein Drehbuchautor just einen Ausschnitt aus der langen Regentschaft von Elisabeth II. herausgegriffen, in dem mit dem Tod von Prinzessin Diana und der Reaktion der Queen daraufhin die Frage nach dem Sinn der Royals in der heutigen Zeit überhaupt diskutiert wird. Auch die einflussreiche letztlich für die Queen rettende Rolle von Premierminister Tony Blair wird genau beleuchtet. Den Part der Antimonarchisten übernimmt rotzfrech und schwungvoll Cherie Blair. Mit großem Einfühlungsvermögen, geistreichen Dialogen, subtiler Ironie und Liebe zum Detail ist der Film ein Leckerbissen für jeden aufgeschlossenen Zeitgenossen. Helen Mirren spielt nicht nur die Rolle der Queen, sie ist die Queen. Nicht nur, weil sie ihr so ähnlich sieht. Man begreift, dass sie ein Produkt ihrer Erziehung ist. Sie hat gelernt, dass man keine Gefühle zeigt. Folglich trägt sie auch nicht das Herz auf der Zunge, sondern macht viel eher aus ihrem Herzen eine Mördergrube. Man versteht ihr Verhalten, spürt die eisige Distanz zu ihrer Umgebung, unter der sie vielleicht sogar leidet und hat am Ende verständnisvolles Mitleid für aber auch Respekt vor einer der letzten großen Monarchinnen unserer Zeit.
Mitglied seit 1.843 Tagen | 49 Userkritiken
Kritik: es könnte sein, dass ich mit falschen erwartungen an diesen film herangegangen bin! erwartet habe eine mehr oder weniger ernstzunehmende (hollywood)-biographie einer bewundernswerten frau. einer frau die mit 26(?) jahren "königin" wurde und seit dem versucht ihre ererbte aufgabe möglichst gut zu meistern. bekommen habe ich eine handwerklich/schauspielerisch exzellente leistung (ein kniefall vor helen mirren und dem assistenten von tony blair), die sich handlungstechnisch auf yellow-press-niveau bewegt und versucht mit dem tragischen tod von prinzessin diana kasse zu machen. ich finde es beinahe anmaßend lebenden personen, wie elisabeth II, charles, blair, usw. bestimmte handlungsweisen zu unterstellen. die mediensatire kann ich leider nur als deckmantel verstehen. mag (mehr als unwahrscheinlich)sein, dass diana nicht zufällig gestorben ist - ja, sie war wach als der butler an der tür geklopft hat - mag sein, dass die queen tatsächlich versucht hat ihren sohn auf dem flugplatz erschießen zu lassen - hallo!? was ist das für ein blödsinn? warum sollte eine frau ihren eigen sohn erschießen lassen um ihn daran zu hindern ein amt bekleiden zu lassen, dass keinerlei einfluss auf das geschick ihres landes hat? ok - man könnte mir vorwerfen, dass ja alles nur ein film ist, ich alles zu ernst nehme und ein bisschen autorenfreiheit vollkommen in ordnung ist, aber hier geht es um wirkliche menschen und ereignisse die tatsächlich stattgefunden haben. die kann man doch nicht einfach so billig verbraten. von den vollen 10 punkten muss ich 5 für geschmacklosigkeit und unterstellung von reaktionen/charakter/usw. (die queenmom als zynisches gewissen der familie darzustellen ist total albern) abziehen. 5 punkte bekommt er nur wegen einigen guten schauspielerischen leistungen und handwerk ansonsten grausig - ehrlich!
Presseschnitt:
(4,3) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Prinz Philip
Rolle: Tony Blair
Rolle: Prinz Charles
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