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Kinostart
16. März 1956 (1h 31min)
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Regie
Charles Laughton, Robert Mitchum
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Mit
Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish mehr
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Genre
Thriller, Drama, Horror
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Nationalität
USA
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Ben Harper (Peter Graves) hat eine Bank ausgeraubt und dabei zwei Männer getötet. Auf der Flucht vor der Polizei gelingt es ihm, die Beute bei seinen Kindern John (Billy Chapin) und Pearl (Sally Jane Bruce) zu verstecken. Doch kurz darauf wird er verhaftet und später zum Tode verurteilt. In der Zelle lernt er Reverend Harry Powell (Robert Mitchum) kennen, der für ein Bagatellvergehen im Gefängnis sitzt, in Wirklichkeit aber ein Serienmörder ist. Dieser erfährt von der Beute, kurz darauf wird Ben hingerichtet. Harry Powell stellt sich der Witwe vor und schafft es, sie dazu zu bringen, ihn zu heiraten. Bald darauf erfährt er, wo das Geld versteckt ist - für die Familie bedeutet das nichts Gutes.
| Originaltitel | The Night of the Hunter | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | United Artists | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1955 | Budget | 795 000 $ |
- Film läuft in meinen Kinos
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ab 8,95 €
Von Hans Riegel
Niemand wird die Fesseln der Wahrhaftigkeit lösen; sie selbst muss sich befreien. Wodurch, frage ich, werden Wonne und Ingrimm evoziert, die den Menschen auf seine seelischen Urgründe hinabwerfen? Welchem biologischen Spiel verdankt er, dass nur eigene Anschauung ihn wahre Schönheit gewahren lässt, während alle Prosa und Lyrik verstummt? Welches sind die Reize des Unbekannten, das der Mensch schmecken und durchschreiten muss, um es wahrzunehmen als sodann Bekanntes oder immerdar Mysterisches? Kunst ist gefesselter Affekt und kristallisiert Erfahrung. Die Kunst des Films also ist eine hohe. Denn sie verquickt alles Musische, Malerei, Musik und Sprache. „Die Nacht des Jägers“, eine solche Trinität, kommt 1955 als die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Davis Grubb in die amerikanischen Kinos. Unter der Regie des namhaften britischen Schauspielers und (bis dato) Theaterregisseurs Charles Laughton ist eine Parabel über Schuld und Unschuld, Gier und Großmut, kurz über die Sünde entstanden, ein in seiner stilistischen Synthese wie epischen Perspektive idiosynkratisches Werk, welchem seinerzeit, wie allem Neuartigen zu allen Zeiten, kein Erfolg beschieden ist.
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Rolle: Harry Powell
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Rolle: Willa Harper
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Rolle: Rachel Cooper
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Rolle: John Harper
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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