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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > Away We Go
Kinostart:
15. Oktober 2009
Film auf DVD erhältlich seit: 22. Oktober 2010
Regie: Sam Mendes
Mit John Krasinski, Maya Rudolph, Maggie Gyllenhaal,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Großbritannien
.
Genre:
Komödie
Laufzeit: 98 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: Universum Film GmbH
Inhalt: Burt Farlander (John Krasinski) und Verona De Tessant (Maya Rudolph), beide Anfang Dreißig, sind – auch wenn sie ihn partout nicht heiraten will - ein glückliches Paar, das sich auf sein erstes Kind freut. Noch rund drei Monate sind es bis zur Geburt, da verkünden Burts Eltern Gloria (Catherine O'Hara) und Jerry (Jeff Daniels) überraschend, in einigen Wochen nach Belgien auswandern zu wollen. Burt und Verona, die ihr eigenes Leben nicht immer ganz auf die Reihe bekommen, hatten sich eigentlich auf die Unterstützung der exzentrischen Farlanders verlassen. Doch was nun?
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(3,6)
User-Wertung(2123 Bewertungen)
(3,5)
Sam Mendes' bisherige Regiekarriere schien einem festen Zeitschema zu folgen. Seit seinem Debüt American Beauty im Jahre 1999 kamen seine Filme im Drei-Jahres-Rhythmus in die Kinos: Road To Perdition 2002, Jarhead 2005 und schließlich Zeiten des Aufruhrs 2008. Doch nun folgt mit weniger als einem Jahr Abstand schon sein neuestes Werk „Away We Go“. Mendes hat seine übliche Arbeitsweise, die den kompletten Abschluss eines Projekts und dann die ausgiebige Vorbereitung auf das nächste beinhaltet, dieses Mal über den Haufen geworfen. Der Grund: Noch während der Post-Produktion von „Zeiten des Aufruhrs“ fiel ihm ein Drehbuch des Ehepaares Dave Eggers und Vendela Vida in die Hände. Mendes war so begeistert, dass er sofort drehen wollte und nahm das Projekt daher schneller als gewohnt in Angriff. Ein Schnellschuss ist es trotzdem nicht geworden. Stattdessen ist „Away We Go“ eine wunderbar optimistische, sehr unterhaltsame und schräge Komödie, die beweist, dass Mendes auch im Fahrwasser von Indie-Perlen à la Garden State eigene Akzente zu setzen versteht.
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Mitglied seit 1.120 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: [...]Die erste, wenn man so will, Episode von „Away We Go“ ist typisch. Typsich Independent. „Away We Go“ bedient alles, was Indie-Produktionen wie „Garden State“, „Little Miss Sunshine“, „Sideways“ oder „Juno“ in den letzten Jahren so beliebt und zu teils überraschenden Award-Abräumern gemacht hat. Die sympathischen Hauptdarsteller, der einschneidende ernste Anlass, der ihre Leben verändert, kleine Skurrilitäten wie der in die Jacke getackerte Reiseplan, die mehr und minder verrückten Nebenfiguren und ihre ‚kein Blatt vor dem Mund‘-Sprache, ein paar kritische Anmerkungen zu Land und Lage, der zurückgelehnte Gitarren-Pop... es ist alles da und dort, wo es ungeschriebenen Gesetzmäßigkeiten nach hingehört und das in einer solchen Überdeutlichkeit, dass der Einstieg in den Film schwerer als gewollt fällt. Zumindest dann, wenn man erwähnte Genreverwandtschaft nicht blinden Auges und tauben Ohres verfolgt hat. „Away We Go“ ist aber trotzdem mehr geworden, als Sam Mendes‘ filmgewordene Regieanweisung »let’s do an independent film«. Die zweifelnd-verunsicherten Burt und Verona schließt man einfach schnell ins Herz, weil Mendes sie nicht in kopfloser Hysterie zeigt, weil die Schwangerschaft als Ergebnis ihrer Liebe nie in Frage gestellt wird, weil die Harmonie und das Verständnis zwischen den beiden einerseits schön zu beobachten ist, ihre individuellen und gemeinsamen Probleme aber auch nicht zu Nichtigkeiten im Problemverständnis eines Hollywoodfilms degradiert werden[...] ----------------------------------------------------------------- komplette Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/08/08/review-away-we-go/
Mitglied seit 2.001 Tagen | 64 Userkritiken
Kritik: Mit „Away We Go“ begibt sich Sam Mendes („American Beauty“, „Zeiten des Aufruhrs“) in die gemütliche Ecke der gefühlvollen Indie-Komödien, die gerne mal eine Außenseiter-Oscar für das beste Originaldrehbuch einheimsen, und schwingt sich damit auf ein Level mit Hits wie „Juno“, „Little Miss Sunshine“, „Sideways“ oder auch „Garden State“. „Away We Go“ ist eine mit simplen Mitteln wirklich witzige Komödie, wo Hirn und Herz sich die Waage halten. Ein natürliches, unverbrauchtes Hauptdarstellerpaar und die ein- oder andere mit einem größeren Namen gespickte Nebenrolle erweisen sich in diesem Fall als perfektes Rezept um eine Geschichte zu erzählen, die weder Klamauk noch Sentimentalitäten scheut, aber stimmig bleibt, Stil beweist und somit überzeugen kann. Denn John Krasinski und Maya Rudolph sind glaubwürdig und begreiflich als von Zweifeln erfülltes Liebespaar kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, während man sich über die meist sehr schrägen Nebenfiguren und die von ihnen ausgelösten Reaktionen einfach nur köstlich amüsieren kann. Maggie Gyllenhaal als Öko-Hippie-Mama ist da nach ihrer eher verhaltenen Rolle in „The Dark Knight“ ein echtes Highlight. Was Humor angeht ist „Away We Go“ oft weniger subtil als artverwandte Werke, doch da entsprechende Szenen elegant in den leisen Grundton des Films eingebettet sind, funktioniert dies ganz ohne Diskrepanzen. Die wirklich hervorragenden Dialoge stellen das Gerüst des Films dar, während die glänzende Besetzung den Rest erledigt. Der hübsche Soundtrack setzt dabei zwar wichtige Akzente, schiebt sich aber nicht als eigenständiger Hit in den Vordergrund wie z.B. in „Garden State“. Die geniale Einführung der Geschichte ist gelungener als das recht sentimental geratene Ende, doch das tut dem Gesamtbild keinen allzu großen Abbruch. „Away We Go“ ist eben gleichermaßen warmherzig wie unterhaltsam. In diesem Film, der im Verhältnis zu Mendes‘ anderen Werken ganz unscheinbar daherkommt, werden nachdenkliches Drama und skurrile Komik außerordentlich gut vereint. So funktionieren kleine Filmperlen.
Presseschnitt:
(3,6) bei 5 Pressewertungen.
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Rolle: Burt
Rolle: Verona
Rolle: LN
Rolle: Lily
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