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NASA wählt Roland Emmerichs "2012" zum absurdesten Sci-Fi-Film
Von Björn Becher — 02.01.2011 um 14:23
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Die NASA und Schauspieler Dustin Hoffman rufen Hollywood zu realistischeren Science-Fiction-Filmen auf. Daneben "kürte" die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Roland Emmerichs "2012" zum absurdesten Science-Fiction-Film.

"2012" übernimmt damit diese - sicher wenig begehrte - Auszeichnung von "The Core", der bislang von der NASA als "absurdester Sci-Fi-Film" geführt wurde. Zur Begründung wurde angeführt, dass "2012" nicht nur alle Fakten falsch darstelle, sondern es auch geschafft habe, zahlreiche Leute in Angst zu versetzen und glauben zu lassen, dass das Ende der Welt wirklich nahe sei. Zum ersten Mal in der Geschichte der NASA habe man eine eigene Webseite einrichten müssen, die mit den Mythen aus "2012" aufräume, da die Anfragen verängstigter Bürger immer zahlreicher wurden

Bei einer Veranstaltung der NASA, wo über Hollywood-Filme diskutiert wurde und die in dem Aufruf zu mehr Realismus endete, wurden auch noch "Armageddon", "Volcano", "Außer Kontrolle" und "The 6th Day" als Beispiele für besonders schlechte Science-Fiction-Filme ausgemacht. Als Positivbeispiele nannte die NASA dagegen "Blade Runner", der durch seine gute Erzählung überzeuge, und "Gattaca", der der bislang realistische Sci-Fi-Film sei.

An dem Aufruf der NASA beteiligte sich auch Schauspieler Dustin Hoffman, der früher als Chemiker arbeitete, bevor er durch "Die Reifeprüfung" ins Filmgeschäft wechselte.

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Kommentare
  • Solecism

    Muhahaha! Die wollen damit nur von der Wahrheit ablenken! ;-)

  • sander90

    gattaca ist auch zu recht da vorne... einfach nur ein starker film

  • Mivaly121

    Recht haben sie. Das zusätzlich Schlechte an 2012 war ja auch, dass man einen mehr oder weniger zufälligen Grund für den Weltuntergang gewählt hat und nichts durch die Menschen Verschuldetes (z.B. Klima, Krieg usw.), wodurch jeglicher gesellschaftskritsche Aspekt verloren geht, der gute SciFi auszeichnet.

  • DeCaine

    naja man kanns auch übertreiben. finde zum beispiel nich das the 6th day ein besonders schlechter sci-fi film ist. vllt is er nich realistisch aber das macht ihn noch kange nich zu einem schlechten film.
    und derjenige der ernsthaft glaubt das 2012 realistisch ist und deswegen die nasa kontaktiert, dürfte einen nicht gerade hohen iq besitzen.

  • Stifler

    Die Amis sind Heute noch genau so Dumm wie damals als Orson Welles per Radio den Krieg der Welten ausrufte!

  • PaddyBear

    jaja ich wusste es doch schon immer 2012 ist und bleibt müll.

  • bwort110

    naja...als Popcorn Film fand ich den gar nicht so schlecht. Aber lustig, dass er laut der NASA so absurd ist und trotzdem die Menschen verschrecken kann.

    "und die in dem Aufruf zu mehr Realismus endete,"

    Was für ein Schwachsinn. Filme müssen überhautp nix mit der Realität zu tun haben. Filme müssen micht unterhalten egal ob es realistische Dokumentation oder ein so ein absurdes Effektferuwerk wie 2012 ist...

  • lukimalle

    :D was hat eig dustin hoffman damit zu tun:D
    außerdem muss absurd nicht gleich schlecht sein, man denke an todesstern, hyperraum, schall im all (reim!:D), schwerkraft im all, lichtschwerter! star wars ist trotzdem geil! wobei man sagne könnte dass star wars ja eig kein science fiction ist, weil es keine zukunftsvision ist sondern fast schon fantasy.

  • Jack-ONeill

    2012 war echt ein cooler scifi blockbuster. mir is doch bei so nem film die richtigkeit von wissenschaftlichen fakten egal. das mit den amis ist ja echt dumm. genau so schlimm wie einige menschen, die das gequatsche von robert langdon für bare münze nehmen

  • ach-herr-je

    stimme mit der nasa über ein. trortdem ist 2012 ganz unterhaltsam

  • NT1982

    Ganz ehrlich ... Sci-Fi-Filme sollen unterhalten und nicht unbedingt realistisch sein!

  • Mr.Red

    Wie lächerlicht bzw. ein riesiger Widerspruch in sich. Das sind FILME! Und keine Dokumentationen bzw. Verfilmungen von wahren Ereignissen. Die können sein wie sie wollen. Dem Zuschauer ist selbst zu überlassen, ob das jetzt noch unrealistischer findet. Aber Menschen bleiben dumm...und sind dumm. Hauptsache alles glauben was man im Kino sieht....haha..

  • Lasse

    Interessant, dass sich Leute überhaupt mit so etwas beschäftigen... auf diesen Film so zu reagieren... das ist, als würden Leute Historiker anrufen und fragen, ob "Star Wars" wirklich authentisch die Vergangenheit in anderen Galaxien darstelle! Ich meine... Oh mein Gott! Mr. Red, du hast verdammt noch mal recht: Das sind FILME, heilige Scheiße! Warum ist denn niemand wegen "Avatar" so ausgeflippt und hat sein Befürchten darüber kundgetan, dass die Rohstoffe ja bald ausgehen?
    Ach, Warum rege ich mich darüber auf? Das ist sinnlos, und keiner sollte das besser wissen als ich.

  • Jimmy Conway

    Lächerlich. Wissen die denn nicht was Science Fiction bedeutet? Alleine das Wort Fiction sollte doch für sich stehen.
    Man kann 2012 natürlich aus anderen Gründen in die Liste stecken.

  • Jan Raeth

    lächerlich!

  • EddieDean

    In Science Fiction steckt aber nicht nur "Fiktion", sondern auch "Wissenschaft" und wenn in Armageddon die Schwerkraft an- und ausgeht wie es dem Film gerade passt, kann ich den Wunsch, etwas sorgfältiger mit physikalischen Gesetzen umzugehen, gut verstehen (mal abgesehen davon, dass der Film auch sonst scheisse ist.)

  • qou

    Gut zu wissen das sich die NASA noch mit wirklich wichtigen Dingen beschäftigt.

  • Saeglopur

    Armageddon ist ein sehr guter unterhaltsamer Film, ebenso wie 2012, aber ja, beide sind unrealistisch. Deswegen aber keine schlechten Filme. Mich wundert es übrigens das Minority Report nicht als einer der guten Sci Fi Filme genannt wurde, der ist ziemlich realistisch. Außerdem, wo finde ich die 2012 Nasa Website? ^^

  • alecsk

    Ich muss der NASA Recht geben. Ich finde es ebenfalls schade, dass sich die Filmindustrie kaum noch Mühe gibt was "science" angeht. Wenn sich ein Film wie 2012 schon als "realistisch" darstellt, könnte man ruhig auch "science" und nicht nur "fiction" rein bringen. Der Film ist ohnehin nur ein einziger Special Effect mit (meiner Meinung nach) durchweg miesen Darstellern. Naja. Jeder wie ers mag. Ich jedenfalls wäre froh wenn es mal wieder mehr tiefgründigere Sci-Fi Titel geben würde.

  • Fain5

    @lukimalle: Star Wars kann so oder so keine Zukunftsvision sein: es war einmal vor langer Zeit...

  • Triple HHH

    Hallooo? Dann macht doch mal einen besseren Vorschlag für Science Fiction Filme.Warum sollten die extrem realistisch sein? Ich fand 2012 auch extrem übertrieben,aber wer so leichtgläubig ist,das das dort gezeigte auch wirklich bald eintritt ist nicht nur dämlich,sondern megadoof.Abgesehen davon sind doch manche Zuschauer gar nicht mehr anders ins Kino zu locken,als mit Special Effects.Heutzutage bleibt da einfach das inhaltliche auf der Strecke.Da waren die anderen Filmvertreter dieses Genres in den 80er und 90er jahren wesentlich besser.Der letzte gute Film war meines Erachtens "Moon" mit Sam Rockwell in der Hauptrolle.Wenig Budget,trotzdem spannend und viel leichter nachzuvollziehen.Da merkt man mal,das gute Filme nicht viel Geld kosten müssen.2012 war nichts anderes als Effekthascherei.Wer deswegen in ständiger Angst vor dem Weltuntergang lebt,der sollte sich echt mal Hilfe suchen.

  • Magistario

    wirklich zurecht...das beste waren aber diese prächtigen archen, die sie in den himalayabergen gezimmert haben

  • Coconutpete

    Haha die NASA hat sich erst unlängst lächerlich gemacht mit ihrer Studie über von Arsen lebende Bakterien. International wird das Paper von Wissenschaftern zerrissen weils voller Fehler ist....

    btw: Es gibt trashige Science Fiction und ernste..

  • jacksonfan

    Das 2012 und the Core schlechte Filme sind, okay. Aber hat die Nasa nix wichtigeres zu tun, als sich über Filme aufzuregen. Wenn ich mir einen Sciencefictionfilm ansehe, dann interessiert es mich herzlich wenig, ob ein Film wissenschaftlich korrekt ist. Sondern mehr darum ob der Regiesseur wirklich Fantasie hatte und eine andere Welt entwickelt hat, sowie Story und Schauspieler. Außerdem ist 2012 für mich nicht wirklich ein Sciencefictionfilm eher ein Katastrofenfilm. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich sind Scififilme Filme wie Star Trek, Star Wars, Avatar und 2001. Das sind Sciencefictionfilme. 2012 hatte sehr gute Effekte und ansonsten war es in der Tat Schwachsinn. Besonders der Part in dem sie vor dem Supervulkan flüchten. Ich glaube die Nasa sollte sich mit anderen Dingen beschäftigen, als mit Filme. Filme sind zu allererst zur Unterhaltung dar und nicht um wissenschaftliche Exkurse zu machen.

  • Trip-

    Trotzdem ließ es sich Herr Hoffman nicht nehmen in dem Logikloch "Sphere" eine Hauptrolle zu übernehmen...hm...

  • Silvan M.

    Bei Sci-Fi-Filmen ist mir Realismus grundsätzlich egal, aber sie sollen gefälligst den Zuschauer nicht für dumm verkaufen. Aber 2012 war einfach nur peinlich. Man hat gemerkt, dass die Story einfach so konstruirt wurde, um diverse CGI-Events abzuhacken. Und da hilft die tolle Optik auch nichts mehr, wenn aus dem nichts eine so um die 5000 (?) Meter hohe Flutwelle den Himalaya überschwemmt. Oder am Ende sogar die Ganze Erde unter Wasser steht - Wo das nur her kommt? :/ Kann den Aufruf grundsätzlich verstehen, denn wenn Leute wegen solchen Filmen Panik bekommen, ist der Spass vorbei.

  • GonzoFist

    :D Dustin Hoffman außer Sphere sag ich nur Outbreak.
    So viel zur Logik

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