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    Marvels Zukunftsplanung mit Black Widow, Hawkeye und The S.H.I.E.L.D.

    Übermüdet, übersättigt und überstrapaziert von Marvel-Verfilmungen? Das kann sich auch Co-Chef Kevin Feige nicht vorstellen. Man mache zukünftige Umsetzungen zwar sehr stark von den Einspielergebnissen abhängig, Gedanken über das ein oder andere Heldenabenteuer auf der Leinwand flattern allemal.

    Am 28. April ist Kenneth Branaghs "Thor" in Deutschland angekommen, und an diesem Wochenende wird sich der Göttersohn an den Kinokassen in den USA beweisen müssen. Nach "Thor" wird im Sommer "Captain America" seinen Angriff starten und 2012 wird es mit "The Avengers" die volle Breitseite geben. Gleich ein Trupp von Superhelden wird dann die Kinos erobern. Wie möchte Marvel seine Vermarktungspolitik für die nächsten Jahre gestalten?

    Co-Chef Kevin Feige von Marvel hielt sich noch bedeckt. Zu den weiteren geplanten Veröffentlichungen möchte man erst gegen Sommerende etwas sagen. Für Ankündigungen wird normalerweise die Comic Con genutzt. Diese findet aber nicht gegen Ende Sommer statt, sondern zwischen 21. und 24. Juli.

    Am interessantesten ist wohl, dass Black Widow, die Scarlett Johansson in "Iron Man 2" verkörperte, und Hawkeye eigene Filme bekommen könnten. Zwar gebe es noch keine konkreten Pläne, aber mit Johansson habe man sich schon darüber unterhalten, wie ein Film über Black Widow aussehen könnte. Ebenso spreche man über einen Hawkeye-Film oder darüber, wie man die Organisation S.H.I.E.L.D. weiter erkunden könnte. Die Organisation, die von Nick Fury angeführt wird (gespielt von Samuel L. Jackson), taucht in "Thor" auf, spiele eine kleine Rolle in "Iron Man" und eine größere in "The Avengers".

    Gegenüber Indiewire erklärte Kevin Feige, dass es ganz vom kommerziellen Erfolg jedes einzelnen Films abhänge, ob er eine Fortsetzung erhalte. Ob Thor oder Captain America – vor dem Publikum müssen sie alle für sich selbst einstehen. Als mögliche Projekte wurden ferner Doctor Strange, Black Panther und Ant-Man genannt. Auch was nicht gesagt wird, kann etwas heißen: Von Helden wie Power Man, Iron Fist oder dem Power Pack wird nicht gesprochen. Mit dem Black Panther will man letztens experimentiert haben; Drehbuchautor Mark Bailey war im Verlauf des Jahres angeheuert worden, um ein Skript anzufertigen.

    Manche Fans wünschen sich, etwas von der Gruppe der "Invaders" zu sehen zu bekommen. Dass Marvel diese Wünsche erhört, ist durchaus möglich. Aber auch hier greift die "Sicherheitspolitik": Man warte erst ab, wie Captain America beim Publikum ankommen wird und Pläne liegen noch nicht vor.

    Hat Marvel keine Angst, den Markt zu überfluten? Dazu Feige: "Man muss immer auf das Maß achten, denke ich, aber worauf man wirklich aufpassen muss, sind schlechte Filme. Die Leute fragen mich das seit 2002 und ein Jahrzehnt später sagt das Publikum offensichtlich: Her damit!"

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