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Oscars 2017: "Toni Erdmann" mit Chancen auf Nominierung als "Bester fremdsprachiger Film"
Von Annemarie Havran — 03.08.2016 um 17:45
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Bis zur nächsten Oscar-Verleihung am 26. Februar 2017 ist es noch ein weiter Weg, doch acht deutsche Filme haben diesen nun vorsichtig beschritten: U. a. „Toni Erdmann“ wurde als Kandidat für die Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ vorgeschlagen.

Komplizen Film
Ob ein Film aus Deutschland überhaupt im Jahr 2017 für einen Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert wird, bleibt abzuwarten, es kann jedoch überhaupt nur ein Titel als Vorschlag eingereicht werden – und diesen gilt es nun, aus acht Vorschlägen zu wählen. Diese Filme wurden von den jeweiligen Produzenten und Rechteinhabern bei German Films eingereicht und sie konkurrieren nun um die Chance auf eine Oscar-Nominierung.

Für Deutschland wird einer der folgenden acht Filme ins Rennen um eine Nominierung gehen:

Auf Augenhöhe“ von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf

Er ist wieder da“ von David Wnendt

Nebel im August“ von Kai Wessel

Power To Change - Die EnergieRebellion“ von Carl-A. Fechner

Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume

Das Tagebuch der Anne Frank“ von Hans Steinbichler

Toni Erdmann“ von Maren Ade

Vor der Morgenröte“ von Maria Schrader

Im Jahr 2016 wurde als deutscher Beitrag „Im Labyrinth des Schweigens“ von Giulio Ricciarelli ausgewählt, wurde jedoch letztendlich nicht als Bester fremdsprachiger Film nominiert. Welcher deutsche Film für den Oscar 2017 ins Rennen gehen soll, wird am 25. August 2016 verkündet. Ob der von einer Fachjury ausgewählte Vorschlag dann auch tatsächlich nominiert wird, erfahren wir am 24. Januar 2017, die Verleihung findet am 26. Februar 2017 statt.




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Kommentare
  • John K.
    Was ne Tragödie! , am besten sollten Komödien oder Comicfilme als Ersatz herhalten. Gott diese abgedroschenen Phrasen von den Kids heutzutage .... unerträglich.
  • Edward;
    Jetzt geht der Oscarirrsinn schon wieder los. Ihr drängt mich zum Schnelltrinken.
  • John K.
    Es spielen hierbei aber viererlei Faktoren mit, man ist so geprägt von amerikanischen Filmen was auch unweigerlich dazu führt das man europäische Filme oder besser gesagt deutsche Filme in einem anderen Licht sieht ( was auch dem größeren Budget und der Auswahl an englischsprachigen Schauspielern geschuldet ist). Sicherlich gibt es qualitative Unterschiede, keine Frage. Hier sei aber auch gesagt das es durchaus noch gute Filmemacher bzw. Filme aus unserm Land gibt. ,,Die geliebten Schwestern" oder um jüngere Beispiele zu nennen ,,Der Bunker" ,,Der Nachtmahr" ,,Phoenix" und der zurecht mit Preisen ausgezeichnete ,,Victoria". Das sind aber allesamt Art-House Filme die einfach kein breites Publikum ansprechen und demnach keinerlei Anerkennung bekommen. Niemand gibt diesen Filime eine Chance , man stempelt sie automatisch aufgrund des Themas und dem Hintergrund das sie aus Deutschland stammen direkt ab. Und zu der abgedroschen Floskel das man nur DDR-Dramen und Nazifilme dreht , nach der Logik müsste man ja auch den anderen Anwärtern aus den anderen Ländern vorwerfen sie würden danach handeln . siehe ,,Son of Saul" ,,A War" e.t.c Und letzlich haben sich auch die Sehgewohnheiten geändert, niemand hat Lust auf kleine intime Dramen ( was auch nicht verwerflich ist) aber es ist wohl kein Zufall das Komödien hier so viel Anklang finden...... und sich großer Beliebtheit erfreuen.
  • Fain5
    Na anscheinend sind die Erwachsenen auch nicht viel besser.
  • John K.
    Das es genüg Stoff zum verfilmen gibt steht außer Frage.Aber wie ich es in meinem anderen Kommentar ( eins darüber) schon erwähnte spielen hier viele Faktoren eine Rolle. Die Filmstudios würden niemals ein großes Budget locker machen ( Projekte wie ,,Das Boot" werden wohl die Ausnahme bleiben) hierbei spielen auch die Sehgewohnheiten eine zentrale Rolle.Filme wie (,,Das Boot" , ,,Metropolis" ,,Das Wunder von Berlin"e.t.c ) würden heute einfach keine Zuschauerschaft finden). Hat man ja auch letztens im Filmstarts-Artikel gelesen , Komödien sind halt das beliebteste Genre in unserem Land. Wieso sollte also ein Filmstudio in aufwändige Biopics oder Blockbuster investieren?Und das wir qualtitav hochfertige Filme/Serien machen können hab ich schon oben erwähnt ( ,,Deutschland 83" sei hier auch erwähnt)Sicherlich steckt auch in deiner Aussage ein Quäntchen Wahrheit drinne , hier haben schon einen Hang zum inflationären wenn es um diese Themen geht. Aber es gab dieses und letztes Jahr etliche hochwertige und gut produzierte Filme die ein anderes Genre bedienten ( ,,Nachtmahr" ,,Der Bunker" ,,Victoria" e.t.c) .Meine Aussage mti dem Alter war natürlich überspitzt formuliert , aber wenn man so sieht was du für hasserfüllte Plattitüden über FIlmstarts/Kritiker unverhohlen rausbrüllst , konnte ich mir schwer vorstellen das es sich bei meinem Gegenüber um einen erwachsenen Menschen handelt. Sollte ich dich gekränkt haben, so tut es mir Leid.... war keine Absicht.
  • John K.
    Naja bei deinen Keifereien Filmstarts gegenüber tu ich mich manchmal auch schwer zu glauben du seist eine erwachsene Person ^^
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