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Von wegen düster: Rian Johnson verspricht lustigen "Star Wars 8"
Von Tobias Mayer — 11.01.2017 um 09:37
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Einem ungeschriebenen Filmgesetz zufolge müssen Fortsetzungen scheinbar düsterer sein als ihre Vorgänger. Rian Johnson aber will, dass „Star Wars 8“ vor allem Spaß macht…

Lucasfilm Ltd.
Für „Star Wars 8“, ab 14. Dezember 2017 in den Kinos, versprach Finn-Darsteller John Boyega einen anderen Ansatz: Das Mittelstück der neuen Trilogie solle düsterer werden. Ankündigungen und Einschätzungen wie diese sind oft zu hören, wenn es um Fortsetzungen geht, das prominenteste Beispiel stammt aus der „Star Wars“-Saga selbst und heißt „Das Imperium schlägt zurück“. USA Today veröffentlichte nach einer ersten Runde nun weitere Zitate von „Star Wars“-Regisseur Rian Johnson – und die klingen nicht nach einem Film, der im Vergleich zu „Star Wars 7“ düsterer ist:

„Ich will, dass es ein großer Spaß wird und lustig und eine Achterbahnfahrt wie ‚Das Erwachen der Macht‘ und die originalen ‚Star Wars‘-Filme.“

„Star Wars 8“ knüpft auch inhaltlich direkt an den Vorgänger an, es gibt also keinen „Star Wars“-typischen Zeitsprung. Wie Johnson bereits enthüllte, stehen Rey (Daisy Ridley) und ihre Ausbildung bei Luke Skywalker (Mark Hamill) im Zentrum der Handlung. Johnson weiter: „Beide wissen nicht, was passieren wird, beide haben große Erwartungen darüber in ihren Köpfen, wie es laufen wird.“ Reys und Lukes Erfahrungen seien dieselben, die alle beim Erwachsenwerden machen, wobei für die junge Heldin vor allem ihre Abstammung eine große Rolle spiele (wer ihre Eltern sind, soll in „Star Wars 8“ geklärt werden).

Star Wars 7“ wird viel dafür gelobt, sympathische Figuren zu haben, zwischen denen die Chemie stimmt. Johnson, der „Episode 8“ nicht nur inszenierte, sondern auch das Skript lieferte, will sich auch im neuen Film auf die Figuren konzentrieren. „Ich wollte mehr über jede von ihnen erfahren, und damit meine ich nicht nur Information oder Hintergrundgeschichte.“ Dazu wolle er Rey, Finn, Poe, Luke, Kylo und wohl auch Leia (die einen größeren Part als in „Episode 7“ haben soll) mit den für sie schwersten Problemen konfrontieren – wie sie ticken, zeige sich dann an ihrer Reaktion. Was mit Luke los ist, der vor den Ereignissen von „Star Wars 7“ ins Exil ging, sei die zentrale Frage von „Star Wars 8“.

Alle diese Aussagen sind nebulös, weil Disney alle Macher und Schauspieler vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Deswegen kennen wir auch den Titel von „Star Wars 8“ noch nicht – aber immerhin Rian Johnson weiß ihn schon. „Er war im allerersten Entwurf, den ich schrieb.“




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Kommentare
  • Knarfe1000

    Ich weiß ja nicht...

  • Jimmy V.

    Er sagt, was er sich wünscht. Aber für das Gesamtbild des Ganzen ist letztlich der Regisseur da.

  • Skywalker

    Da bist du nicht alleine..

  • lukimalle

    Wie ein Fähnchen im Wind. Nach Casino Royale und The Dark Knight mussten alle Filme realistisch und düster sein. Nach dem Schlagabtausch zwischen Marvel und DC ziehen sie jetzt die Lehre, dass alle nur noch lustige Filme sehen wollen.
    Aus der Kritik an den Prequels wurden in weiten Teilen die falschen Schlüsse für Episode 7 gezogen und nachdem jetzt schon nachträglich Suicide Squad lustiger gemacht wurde und Justice League wohl auch in die Richtung gehen soll, scheint es der neue Trend in Hollywood zu sein, wieder lustigere Filme zu produzieren.
    Für mich wieder ein falscher Schluss: Erstens müssen nicht alle Blockbuster, nur weil einige humorvollere, wie etwa Deadpool oder die Marvelfilme, gut ankommen, auch zwangsweise lustig sein. Zweitens war Ernsthaftigkeit nicht das Problem von BvS. The Dark Knight war auch ernsthaft mit einigen wenigen lustigen Szenen und würde heute noch immer gut ankommen, weil er super inszeniert war und eine gute Story hatte, womit BvS leider nicht dienen konnte. Ernsthaft und düster heißt eben nicht, dass man einen Graufilter benutzt und alle die ganze Zeit ernst gucken.

  • lukimalle

    Ganz genau! Darüber hinaus ist düster ja nicht einmal das Gegenteil von humorvoll. Als düster empfinde ich einen Film mit pessimistischer Grundaussage, wie z.B. Uhrwerk Orange oder Full Metal Jacket, obwohl gerade letzterer auch Szenen hat, über die man sich kaputtlachen könnte. Oder scharfzüngige Satiren von Paul Verhoeven, z.B. Robocop. Klar ist der lustig, aber trotzdem versteckt sich dahinter doch ein zynischer Kommentar auf die damalige Gegenwart.

  • WhiteNightFalcon

    Wie wäre es mit einer Bollywood-Tanzeinlage mit Ewoks?? ??

  • Deliah C. Darhk

    Einfach nur beeindruckend gut würde mir schon reichen.

  • lukimalle

    Wobei ich mich bis heute frage, ob es Kubricks Intention war, dass man über die Sprüche am Anfang lacht.

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