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Sigourney Weaver wieder als Ripley? Digitale Verjüngungskur in Sequels zu "Alien: Covenant" möglich
Von Woon-Mo Sung — 18.04.2017 um 13:57
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Ridley Scott hat nun in Aussicht gestellt, dass er sich eine digital verjüngte Sigourney Weaver in einem „Alien“-Prequel vorstellen könnte. Zudem gibt es neue Promoclips zu „Alien: Covenant“, die den Terror im Found-Footage-Stil nach Hause bringen...

20th Century Fox
Alien: Covenant“ ist noch gar nicht draußen, aber schon jetzt hegt Regie-Altmeister Ridley Scott umfangreiche Pläne für die Zukunft der Kultfilmreihe um das schleimige Monster. Wie ausschweifend diese genau aussehen, weiß allerdings maximal er selbst (wenn überhaupt): Zunächst konnte er sich vorstellen, noch sechs weitere Filme für das Franchise zu drehen, doch wenig später wurde die Zahl auf zumindest vier korrigiert. In einem neuem Interview mit Empire (via Bloody-Disgusting) ist jetzt nur noch die Rede von zwei möglichen Fortsetzungen. Für die hat er allerdings die Rückkehr einer sehr beliebten Darstellerin in Aussicht gestellt.

Die „Alien“-Vorgeschichte, die mit „Prometheus“ ihren Anfang nahm und mit „Covenant“ fortgesetzt wird, soll inhaltlich früher oder später zu Scotts eigenem Klassiker von 1979 aufschließen. Im Zuge dessen ist ein Wiedersehen mit Ellen Ripley, Hauptfigur der ersten vier „Alien“-Filme, sehr naheliegend. Ob Sigourney Weaver dafür wieder in ihre ikonische Rolle schlüpfen wird, ist zwar noch Zukunftsmusik. Aber falls doch könnte sie einem digitalen Facelifting unterzogen werden. Jedenfalls erwähnte Scott, dass man das auf jeden Fall tun könne. In jüngerer Vergangenheit wurde schon in einigen Blockbustern unter Beweis gestellt, dass die optische Verjüngung oder sogar die Wiederauferstehung von Darstellern erfolgreich eingesetzt werden kann: Zuletzt war etwa Carrie Fishers jüngeres Ich in „Rogue One: A Star Wars Story“ zu sehen, während Peter Cushing im selben Film sogar zum Leben erweckt wurde. In „The First Avenger: Civil War“ spielte zudem Robert Downey Jr. selbst für eine Sequenz eine jüngere Version seiner Figur. Eine ähnliche Handhabe wäre für Weaver möglich, zumal sie 67 Jahre alt ist, jedoch eine nur etwa halb so alte Figur spielen müsste.

Der gegenwärtige inhaltliche Stand der möglichen Nachfolger zu „Covenant“ ist zurzeit etwas schwammig. Noch im März 2017 hieß es, dass das Skript zur direkten Fortsetzung bereits geschrieben sei, doch im Empire-Gespräch wird nur noch eine „zehnseitige Inhaltsangabe“ erwähnt. Worauf diese sich konkret bezieht, geht daraus nicht hervor. Zumindest wisse man, wohin die Reise gehen wird. Einen Hinweis darauf gab Scott vor einiger Zeit mit dem Titel „Alien: Awakening“.

Bevor Fans über weitere Filme nachdenken können, muss aber erst einmal „Alien: Covenant“ gesichtet werden. Am 18. Mai 2017 fällt der Startschuss in den deutschen Kinos und als weitere Appetithappen gibt es an dieser Stelle zwei neue Promovideos, die den Terror im Found-Footage-Stil fühlbar machen.








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Kommentare
  • Luphi
    Nein! Nein! Und nochmals: nein!Wie will man das denn verkaufen? Allein storytechnisch ist das doch schon totaler Quatsch. Ripley hat mit den Xenomorphs doch in Alien erstmalig Kontakt. Nicht nur, dass man es inzwischen nicht mehr schafft, selber noch ikonische Figuren zu erschaffen, jetzt will man die auch noch per CGI wieder zurückholen und in ihre besten Tage versetzen. Was kommt als nächstes?
  • Silvio B.
    Computertechnisch ist heute ja einiges möglich, aber wenn die o.g. Filme eines bewiesen haben, dann dass diese (menschlichen) CGI-Figuren keine Emotionen haben, geschweige denn vermitteln können.
  • Sentenza93
    LuphiVollste Zustimmung. Macht storytechnisch gar keinen Sinn. Und nur um sie vor z.B. dem Start der Nostromo ein - oder zweimal durch das Bild huschen zu lassen...da kann man es auch ganz lassen.Ich frage mich gerade immer mehr: Sind Ridley Scott und George Lucas befreundet? :DWobei, Fox und Kontinuität sind ja genauso eine Katastrophe, siehe die X-Men-Filme. :DAber da waren zumindest eine paar Teile trotzdem qualitativ an sich noch sehr gut.Wie viel Energydrinks trinkt Scott bei der Menge an Filmen, die der ankündigt und machen will? :D
  • greek freak
    Ridley Scott leidet inzwischen an dem Guillermo del Toro-Syndrom,er kündigt 20 neue Filme an,von den vielleicht mal 2-3 gedreht werden und von denen taugt auch nur einer was.
  • Deliah C. Darhk
    Ich denke solche Ankündigungen drücken einfach die Nicht-Akzeptanz des eigenen hohen Alters und den Wunsch sich dem Sterben zu widersetzen aus.Innerpsychisch dominiert da der Gedanke: Solange das/mein Projekt noch nicht abgeschlossen ist, kann/darf/werde ich fut genug für die Umsetzung bleiben und nicht sterben.Die Realität sieht dann oft leideranders aus.
  • WhiteNightFalcon
    Blödsinnige Idee. Denn letztlich war Ripley nur ne X-beliebige Angestellte unter unzähligen der Weyland-Corporation. Aus der Masse der gesichtslosen Angestellten ragte sie letztlich erst heraus, nachdem sie die einzig Überlebende des ersten Zusammentreffen mit den Xenomorphs war. Jetzt ne Vorgeschichte zu konstruieren würde das ganze Bild der Saga verfälschen. Und der gute Ridley sollte mal lieber von Film zu Film planen, nicht schon vier Filme voraus. Der Jüngste isser ja nicht mehr. Irgendwie erinnert er auch mich momentan mit seiner mehrere Projekteanschieberei an DelToro. Letzteren könnte ich mir jedoch gut als Scott Nachfolger beim Franchise vorstellen. WENN er etwas zuverlässiger werden würde.
  • Luphi
    Anders als GdT traue ich Ridley Scott tatsächlich zu, all seine Ankündigungen auch noch umzusetzen. Sofern das Alter mitspielt, selbstverständlich.
  • Sentenza93
    Nur vor dem Tod ist niemand sicher. Und mit so einem Pensum beschwört er ihn eher noch schneller herauf.
  • WhiteNightFalcon
    Als nächstes? Mangels neuer Ideen lässt man sich demnächst von den Stars die Erlaubnis geben, ihre bekanntesten Rollen auch nach ihrem Tod per CGI zum Leben zu erwecken und bis zum Erbrechen zu nutzen.In 50 Jahren gibts dann mit den per CGI zum Leben erweckten Hauptdarstellern Terminator 17, Stirb langsam 15, Freitag der 13. Teil 31, Indiana Jones 16 etc etc... 😣
  • WhiteNightFalcon
    Stimmt schon. Aber wenn man sich Avatar anschaut oder die Leistungen von Andy Serkis als Gollum, Kong oder Cesar, fehlt nicht mehr viel, bis auch da Perfektion erreicht ist. Kommt einfach auf die Qualität des jeweiligen CGI-Studios an. WETA jedenfalls ist für solche Arbeiten bisher immer ein zuverlässiges Studio gewesen.
  • Bruce W.
    Der sollte sich zweimal überlegen, ob die Leute überhaupt noch Lust auf Aliens haben. Ich selber bin ein Fan der Reihe (sogar von Teil 3 und parts des vierten), aber mich hat das bisherige Promo-Material zu Alien: Covenant überhaupt nicht angesprochen. Wirkt einfach nur langweilig.
  • Silvio B.
    Mit Serkis gebe ich dir absolut recht, aber bei Avatar kamen bei mir kaum Emotionen hoch.Im Prinzip ist die Perfektion erreicht, aber nur für das Auge. Herz und Kopf wollen darin einfach keinen Menschen mit einer Seele sehen.
  • Luphi
    Na wunderbar! Dann braucht man wenigstens keine Millionengagen mehr in irgendwelche Triple-A-Stars zu stecken sondern kann alles schön ILM und Co. erledigen lassen. Das kann der Qualität ja nur zugutekommen...Und nicht zu vergessen: 1:1-Remakes mit den CGI-animierten Originalcharakteren!
  • WhiteNightFalcon
    Bin auch gespannt, wann irgendwann mehr durchsickert, wie Blomkamps Film ausgesehen hätte, nachdem erste Konzeptzeichnungen sehr vielversprechend aussahen.
  • WhiteNightFalcon
    Stimmt schon. Das menschliche Auge lässt sich nur begrenzt täuschen. Deshalb fühlt man sich oft von reinen CGI-Spektakeln etwas genervt.Auch bei Avatar gehe ich konform mit der Meinung. Bei Gollums Verschlagenheit oder Cesars differenzierter Mimik kann ich hingegen schon emotional mitgehen und bei Peter Jacksons King Kong tats mir am Ende schon leid, dass die den vom Empire State Building geschossen haben. Ob man mit künstlichen Figuren mitfühlen kann, liegt wohl letztlich an der Qualität der Animation und ob das die Absicht der Filmemacher ist.
  • Knarfe1000
    King Kong hat mir schon in der Version aus den 30ern Leid getan.
  • Silvio B.
    Wow, es gibt aber auch für alles einen Namen. Ich bin zwar schon was älter, aber ich zähle mich eindeutig noch zur Zielgruppe ;)
  • Silvio B.
    Ich sag ja, mit Serkis gebe ich dir recht. Das selbe gilt ja auch für Animationsfilme. Man kann mit den Charakteren sehr gut mitfühlen.Aber wie ich eben von Willow gelernt habe, gibt es diesen Uncanny-Valley-Effekt. Und genau so scheint es bei mir zu sein. Je menschenähnlicher das Aussehen der Animation ist, desto kälter lässt sie mich. Das galt schon damals bei Final Fantasy- The Spirit Within oder Beowulf.
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