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Quentin Tarantino plant Film über die Manson Family - mit Jennifer Lawrence und Brad Pitt
Von Björn Becher — 12.07.2017 um 08:40
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Das nächste Projekt von Quentin Tarantino steht fest. Er wird die Geschichte der Manson Family erzählen, vor allem die Ermordung von Roman Polanskis Ehefrau Sharon Tate. Wohl mit dabei: Brad Pitt, Margot Robbie, Sam L. Jackson und Jennifer Lawrence.

The Weinstein Company
Ende der 1960er zog die sogenannte „Manson Family“ mordend durch Kalifornien. Der Kult um Anführer Charles Manson töte dabei 1969 auch die hochschwangere Stil-Ikone und Schauspielerin Sharon Tate, die mit Roman Polanski verheiratet war. Die Tötung von Tate und vier weiteren Personen am 9. August 1969 und der Doppelmord an dem Supermarktkettenbesitzer Leno LaBianca und dessen Frau Rosemary nur einen Tag später gingen als die Tate-LaBianca-Morde in die US-amerikanische Kriminalgeschichte ein. Die bestialischen Taten mit grausam verstümmelten Opfern schockierten die Öffentlichkeit nachhaltig. Nun erzählt Quentin Tarantino diese Geschichte.

Der Hollywood Reporter berichtet, dass der Autor und Regisseur das Skript bereits fertig hat. Gemeinsam mit seinen Haus-und-Hof-Produzenten Harvey und Bob Weinstein wird er nun noch ein passendes Studio für die Umsetzung finden, doch zuerst steht die Schauspielersuche an. Laut den Informationen der Insider wurden dabei bereits Brad Pitt und Jennifer Lawrence für Rollen angefragt.

Die ebenfalls bestens vernetzen Branchenexperten von Deadline konnten weitere Informationen auftreiben. Sie können bestätigen, dass Pitt und Lawrence eingeplant sind. Pitt soll dabei die Rolle des Polizisten spielen, der die Morde untersucht. Zudem ist nach ihren Informationen auch Quentin Tarantinos Stammschauspieler Samuel L. Jackson für einen wichtigen Part vorgesehen. Außerdem sei Margot Robbie im Visier von Tarantino. Der Regisseur wolle sie in der Rolle der Sharon Tate sehen. Nach den Informationen der Brancheninsider wird nämlich die Ermordung von Tate eine zentrale Rolle im Film einnehmen.

Mit Spannung dürfte vor allem verfolgt werden, wer die schwierige Aufgabe bekommt, Kult-Führer Charles Manson selbst zu spielen. Hierzu sickerte bislang noch kein Name an die Öffentlichkeit. Dies dürfte sich aber bald ändern. Denn nach den bisherigen Informationen plant Quentin Tarantino bis zum Labor Day (4. September 2017) den kompletten Cast beisammen zu haben, um dann mit diesem Paket in die Studio-Verhandlungen einzusteigen. Dabei dürften die Hollywood-Firmen Schlange stehen. Bereits bei seinen vergangenen Projekten konnte Tarantino auswählen und dabei war ihm vor allem wichtig, wie das jeweilige Studio seinen Film in die Kinos bringt. Bei „The Hateful 8“ war so entscheidend, dass der Western möglichst breit in dem von ihm intendierten Format veröffentlicht werden konnte. Im Sommer 2018 werden nach derzeitiger Planung die Dreharbeiten für das neue Projekt beginnnen..

Der Film über die Manson Family wäre Quentin Tarantinos erstes Projekt, das auf wahren Begebenheiten basiert. „Inglourious Basterds“ – ebenfalls mit Brad Pitt in der Hauptrolle – spielt zwar in einem historischen Setting, die Geschichte selbst ist aber komplett fiktiv.

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Kommentare
  • McBane

    Thema haut mich jetzt nicht so um. Im Grunde hatte er den Stoff ja schon in "Natural Born Killers" verarbeitet, wenngleich er da nicht Regie führte. Hätte lieber einen dritten Western gesehen, der "Django Unchained" und "The Hateful Eight" miteinander verbindet zu einer Tarantino-Trilogie.

  • niman7

    Endlich wieder Neuigkeiten über seinen nächsten Film. Hoffentlich kommt die Besetzung wirklich so zustande.

  • Adamantium

    Margot Robbie soll also die schwangere Frau spielen, die darauf ermordet wird? Definitiv ein heikles Thema für einen Tarantino, vor allem darf der typische Tarantino Humor nicht über's Ziel hinaus schießen.

    Dies wird nun also der 9. Film von Tarantino. Könnte also Kill Bill Vol. 3 als Abschluss seiner Regie-Karriere bedeuten?

  • GamePrince

    Lawrence?
    Ich bin raus!

  • FAm Dusk Till Dawn

    Geht mir ähnlich. Andererseits hat er es auch geschafft Inglourious Basterds, der eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte behandelt, mit massenhaft Humor zu spicken. Mal sehen ...

  • FAm Dusk Till Dawn

    Finde das Thema nicht uninteressant. Ich mochte auch die Serie Aquarius, die das Thema erfrischend behandelt hat.
    Könnte mir vorstellen, dass Tarantino aus dem Thema sowieso keinen einfachen Thriller, sondern eine Groteske fabriziert. Interesse ist geweckt.

  • Micox

    Genial.. I love Tarantino..

  • FAm Dusk Till Dawn

    Stimmt. Umso interessanter wirds, wie er er sich dem Manson Stoff nun annähern will.

  • Micox

    Waltz soll Manson spielen.. :D

  • Silvio B.

    Warum? Es wurden schon oft reale Verbrechen verfilmt.

  • Silvio B.

    Klasse. Lawrence in einem Tarantino-Film, und dann noch zusammen mit Pitt. Hoffentlich bleibt es dabei.
    Für Manson würde ein eher unbekannter bzw vergessener Schauspieler passen. Irgendeiner mit dem man garnicht mehr rechnet, wie damals Travolta.

  • Rex_Kramer

    Vom Cast her sehr interessant, vom Thema her: nein Danke.

  • Silvio B.

    Kommt doch ganz darauf an welchen Ansatz er wählt. Ich glaube kaum, dass er Mansons Verbrechen hochjubelt.

  • lukimalle

    Tarantino wird daraus so oder so keinen guten, sondern einen klasse Film machen, von daher verstehe ich die Bedenken nicht. Leo DiCaprio wäre auch einer für die Rolle des Mörders.

  • greek freak

    Naja,mit Gangster-Kram lockst du heute niemanden mehr vor dem Ofen,das ganze Race-Baiting hat er auch schon mit "Django Unchained" gemacht,Adolf hat er auch schon abgemurkst,Hong-Kong und Spaghetti Western hat zu genüge imitiert,eh.. pardon filmisch gehuldigt so heisst das.Da muss was neues her,um etwas Kontroverse zu generieren,wieso nicht einen realen Mordfall verfilmen,der seinerzeit hohe Wellen schlug?

  • Micox

    Geht sicher.. Der sah schon ziemlich durch aus.. Waltz ohne Bart.. Perfekt..

  • Master-Mind

    Wie kann man nur auf die Idee kommen über diesen Geisteskranken einen Film drehen zu wollen. Ich kann mir das nur furchtbar vorstellen. Im schlimmsten Fall sorgt man dafür, dass die Person noch glorifiziert wird oder die Geschehnisse werden verharmloster dargestellt als sie passiert sind. Den Cast finde ich auch nicht sonderlich passend aber Tarantino neigt ja seit einiger Zeit dazu (bis auf einige Ausnahmen) mehr auf Hollywood Stars zu setzen, statt auf Charakterdarsteller.

    Ich kann dem ganzen nichts abgewinnen, falls es dennoch so kommen sollte, hoffe ich dass der Film deutlich besser wird als seine letzten Projekte. Mit diesem Thema muss man sehr behutsam umgehen.

  • McBane

    Wie gesagt, vielleicht zieht er es auch wie "Natural Born Killers" auf. Habe mal sein Original-Drehbuch gelesen und da waren noch weitaus mehr Anspielungen diese Serienmorde. Alle die Interesse haben, sollten da jetzt mal schnell reinschnuppern. Die Überschneidungen sind z.T. frappierend, aber auch in der Filmadaption von Stone finden sich noch viele solcher Elemente. Vielleicht kann Filmstarts ein Special dazu machen?

  • pil

    Ich frag mich ob er schon mit Polanski gesprochen hat. Und wenn nicht, was dieser wohl von der Idee hält?!

  • pil

    100%! Crasses Vehikel und unglaublich intensiv, teilweise sogar recht gruselig!

  • greek freak

    Wieso?Weil ich nicht auf den Hype von Tarantino reinfalle,der alte,viel bessere Filme aus den 60ern/70ern,kopiert und das ganze als grosse Innovation verkauft?
    ''Oh guckt mal,ich mach einen Western,wo der Held kein Weisser Cowboy ist und zeige wie schrecklich die Sklaverei war,los gibt mir Applaus.''
    Als ob es keine Western gab,wo der Held ein Schwarzer oder Indianer war und das schon in den 60ern/70ern,also zu Zeiten wo Rassismus noch viel verbreiteter war.Ich sag nur Sergio Corbucci´s "Navajo Joe",das war ein mutiger Film,damals.Wir reden hier von Zeiten als Indianer in Western fast nur alles Wilde dargestellt wurden.
    Und das,das Dasein als Sklave im "romantischen Süden" nicht gerade toll war(um es mal vorsichtig auszudrücken) das wussten wir schon vor "Django Unchained".War es in der Antike auch nicht und ist es heutzutage immer noch nicht.(ja es gibt auch heute noch Sklaverei,siehe Katar.)
    Tarantino macht nix anderes als Exploitation Filme,die er an das pseudo-intellektuelle Fuielleton als grosse Kunst verkauft und er triggert gerne die ganze PC-Principal Fraktion,entweder mit viel Gewalt oder dem exzessiven Gebraucht,des "N"-Wortes(Spike Lee kriegt jedes mal einen Anfall,ist fast schon lächerlich) oder wie zuletzt in the "Hateful 8" mit Gewalt gegen Frauen(das triggert die ganzen Feministinen so schön,wenn als Running Gag,Kurt Russel seine Gefangene verkloppt).Je mehr Kontroverse desto mehr PR und desto weniger reden die Leute von den offensichtlichen schwächen seiner Filme.

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