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"Thor 3"-Valkyrie Tessa Thompson und Marvel-Kolleginnen fordern "Avengers"-Film mit HeldINNEN
Von Tobias Mayer — 12.10.2017 um 12:27
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Das Marvel Cinematic Universe hat in knapp zehn Jahren nicht einen Film mit Heldin an der Spitze hervorgebracht. Tessa Thompson reicht es: Sie trommelte eine Superheldinnentruppe zusammen und marschierte mit ihr zum Chef…

Marvel Studios 2017

Den Beweis, dass eine Superheldin Kasse machen kann, erbrachte dieses Jahr der Marvel-Konkurrent DC Films: „Wonder Woman“ mit Gal Gadot spielte weltweit 821 Millionen Dollar ein. In den USA war kein anderer Film aus der aktuellen DC-Reihe erfolgreicher, weltweit bloß „Batman v Superman: Dawn of Justice“ – und das bei einem Einspiel von 873 Millionen auch nur knapp. Die Marvel Studios um Produzent und MCU-Architekt Kevin Feige warten noch bis 2019, bis sie in „Captain Marvel“ mit Brie Larson in der Hauptrolle eine Superheldin allein in den Boxoffice-Kampf schicken. Die Heldinnen in Nebenrollen, die über die Jahre hinweg mitmischten, wollen mit ihrem eigenen Film direkt nachziehen – wie Tessa Thompson („Creed - Rockys Legacy“) jetzt auf Promotour zu „Thor 3: Tag der Entscheidung“ enthüllte (via The Playlist).

Am Set von "Thor 3": Interview mit Chris Hemsworth, Tom Hiddleston und Tessa Thompson

Bereits während unseres Set-Besuchs zeigte sich Tessa Thompson „sehr inspiriert von den vielen starken Frauenfiguren“, die es in den Marvel-Comics gibt. Im kommenden „Thor“ spielt sie Valkyrie, eine Kriegsgöttin aus der Heimat des Hammer-Helden. In „Avengers 3: Infinity War“ wird sie 2018 zurückkehren – will aber noch deutlich mehr. Auf der neuen Pressekonferenz sagte Kevin Feige, dass er einen „Valkyrie“-Solofilm für eine „ziemlich gute Idee“ hält – und Thompson nutze die Gelegenheit, diese Anekdote auszupacken:

„Kürzlich bin ich mit einer Gruppe anderer Frauen, die bei Marvel arbeiten, zu Kevin marschiert und habe ihn gefragt: ‚Wie wäre es mit einem Film mit ein paar Superheldinnen. Also mit allen.‘“ Feige fand es dem Playlist-Bericht nach „ziemlich großartig“, plötzlich von „allen Heldinnen, die wir haben“ überrascht und gefragt zu werden. Er habe ja gesagt.

"Lady Liberators": Bekommen die Heldinnen einen Film nur für sich?

Welche Schauspielerinnen neben Tessa Thompson beim Chef auf der Matte standen, wissen wir nicht. Zu den bekanntesten etablierten Marvel-Kinoheldinnen gehören Black Widow (Scarlett Johansson, die sich seit Jahren für einen Solo-Film stark macht), Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) aus „Avengers 2“, The Wasp (Evangeline Lilly) aus „Ant-Man“ und Gamora (Zoe Saldana) aus den „Guardian“-Filmen. Als Beispiel für den möglichen Superheldinnenfilm nannte Tessa Thompson eine Adaption der „Lady Liberators“ – zur Truppe gehören neben Valkyrie auch Black Widow, Scarlet Witch und Wasp.

Thor 3“ startet am 31. Oktober 2017. Der nächste kleine Valkyrie-Auftritt folgt ab 26. April 2018 in „Avengers 3: Infinity War“.

Thor 3: Tag der Entscheidung Trailer DF

 

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Kommentare
  • Deliah C. Darhk

    Valkyrie ist jetzt nicht so die Figur, für die ich in einen Film gehen würde. Aus den Comics ist sie mir eher wie die Marvel-Adaption einer WW light in Erinnerung, und ich entsinne mich nur zweier guter Momente von ihr, die sie beide bei den Defenders hatte.

    Ich sehe auch keinen Grund ein reines Femi-Team erzwingen zu wollen. Mit Witch, Widow, Agent Carter als Serien-Titelträgerin usw sind Frauen nicht unbedingt unterpräsentiert, und ein reines Männerteam hat das MCU auch nicht.
    Zudem stehen die Avengers seit den 60ern für Diversität: Männer, Frauen, verschiedene Rassen, ein Teenie, E.T.s, K.I.s, resozialisierte Verbrecher, Mutanten ...
    Keine Vorurteile, keine Ausgrenzungen. Dem ein reines Femi-Team entgegen zu stellen halte ich für das falsche Signal.

    Dann lieber Alpha Flight mit vielen interessanten Frauenfiguren (Snowbird, Talisman, Aurora, Marina, Heather aka Vindicator II) neben gleichwerigen Männern. Da hätte man mit Northstar auch einen homosexuellen Superhelden im Team und würde einer echte Unterrepräsentation entgegenwirken.

    Wenn aber doch ein Femi-Team, dann lieber die Bad Girls Inc.. Finde ich vom Hintergrund her interessanter und weniger problematisch als direktes Gegengewicht zu den Avengers.

  • King 35

    Zumindest in Sachen weibliche Superheldin Stand Alone hat die DC die Nase klar vor Marvel vorne. Feige ist in der Beziehung leider blind und taub und stur. Schickte stattdessen lieber nen langweiligen Spider-Man ins Solo Rennen.

  • Sentenza93

    Ich weiß, Du bist Black Widow - Fan. Sieht man ja an einigen Deiner Kommentare. :)
    Aber z.B. sie ist keine Heldin, die einen Solofilm allein stemmen könnte. Sie ist beliebt, aber ich behaupte mal die funktioniert nur im Team am Besten.
    Finde für alleine gibt die Figur zu wenig her. Deswegen freue ich mich z.B. auf "Captain Marvel" und würde auch so einen Film, wie hier beschrieben, ganz cool finden.

    Bei Spidey sind wir uns einig. :D Könnte jetzt ja fies sein und behaupten, der existiert nur, damit sie keine Szene in "Infinity War" verschwenden müssen, um zu erklären, warum Pepper wieder da ist. ;D

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