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    Nun also doch: Danny Boyle dreht "Bond 25"
    Von Robert Laubenthal — 15.03.2018 um 16:15
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    Der Kult-Spion kehrt zurück - und der Brite Danny Boyle, Regisseur von Hits wie „Trainspotting“ und „Slumdog Millionär“, wird bei „James Bond 25“ auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Das bestätigte er jetzt selbst einem New Yorker Journalisten.

    Sony Pictures

    Die Gerüchteküche brodelte schon seit längerem, unter anderem war auch „Blade Runner 2049“- und „Arrival“-Macher Denis Villeneuve für die Regie des kommenden 25. James-Bond-Abenteuers im Gespräch (wir berichteten), das am 8. November 2019 in den USA starten wird. Doch nun hat Oscar-Preisträger Danny Boyle höchstpersönlich bestätigt, dass er Daniel Craigs Abschiedsvorstellung als Spion seiner Majestät inszenieren wird. Das vertraute der Regisseur von „Slumdog Millionär“ dem New Yorker Journalisten Gregory Wakeman (via Metro) im persönlichen Gespräch an.

    Wakeman befragte Boyle, der bereits einen kurzen James-Bond-Clip zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London 2012 inszenierte, im Rahmen eines Screenings von dessen neuer Serie „Trust“ über den Entführungsfall John Paul Getty III. Danny Boyle bestätigte außerdem, dass er gemeinsam mit Autor John Hodge auch bereits eine Idee für das 007-Abenteuer zu einem Drehbuch ausarbeitet. Das Duo Boyle-Hodge kooperierte in der Vergangenheit bereits für Boyles Durchbruchs-Werk „Kleine Morde unter Freuden”, den Kultklassiker “Trainspotting - Neue Helden”, “The Beach”, “Trance - Gefährliche Erinnerung” und die „Trainspotting“-Fortsetzung „T2: Trainspotting“ aus dem Jahr 2017, kann also getrost als eingespieltes Team bezeichnet werden.

    Beatles statt Bond? Danny Boyle und "Tatsächlich... Liebe"-Autor Richard Curtis machen Musical-Komödie

    Von Journalist Wakeman zu Details über die Story von „James Bond 25“ befragt, sagte Regisseur Boyle: „Ich wäre blöd, wenn ich irgendetwas davon verraten würde.“ Doch ergänzte der Filmemacher noch, dass er parallel ein von Autor Richard Curtis („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Tatsächlich... Liebe“) verfasstes Skript für eine noch unbetitelte Musical-Komödie überarbeiten würde. Für dieses Projekt sei geplant, „in sechs oder sieben Wochen“ mit den Dreharbeiten zu beginnen. Die Arbeit am James-Bond-Drehbuch mit Co-Autor Hodge würde währenddessen weitergehen, sodass auch der Veröffentlichungstermin gegen Ende des Jahres 2019 durchaus machbar erscheint. Boyle wörtlich: „Wir arbeiten gerade an beiden [Drehbüchern].“

    Die James-Bond-Stammautoren Neal Purvis und Robert Wade haben bereits ein Drehbuch für ein weiteres Abenteuer des Agenten verfasst, dieses wird jetzt jedoch erst einmal auf die lange Bank geschoben. Ganz offensichtlich konnten Hodge und Boyle die Produzenten mit ihrer Idee überzeugen.

     

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    Kommentare
    • Fain5
      Also gerade was den Schnitt und das Einspielen von anderen Szenen als Projektion auf Wänden oder so angeht.
    • Alias
      Ja, da hast Du leider recht, Goldeneye fand ich noch klasse, ist sogar einer meiner Lieblings-Bonds, danach gings mit der Qualität der Filme bergab - trotzdem sehe ich sie gerne...wegen Brosnan.Wo kann ich das mit dem Gentleman-Bond unterschreiben? :-)
    • The Muscles from Cassel
      Brosnans Bond ist stromlinienförmiger als der von Dalton verkörperte. Dieser zeigte sich nicht nur hart und Ergebnis orientiert, sondern wies auch andere Seiten auf, wie Rachedurst und latent insubordinative Tendenzen. Diese Facetten zeigt Brosnans Bond nicht. Im Gegenteil. Gefühle sind für ihn gefährlich, sie machen verletzlich. Er gibt sich als Profi durch und durch. Allerdings ist Brosnan etwas zu gut gefönt, um den harten Hund glaubhaft rüberzubringen.Wenn der Darsteller im Realleben schon ne Doppel-0 ist, kann mich ein Film nicht überzeugen!
    • HalJordan
      Echt, findest du? Hätte ich im Vorfeld noch nie von dem Film gehört, hätte ich diesen nicht wirklich mit Boyle in Verbindung gebracht.
    • Fain5
      Achso also findest du Goldeneye nicht spannend oder clever?
    • The Muscles from Cassel
      Nach Roger war Bond nicht mehr Bond in Bezug auf Spannung, Intensität, Cleverness, Smartness. Timothy war quasi der Ami-Macho-Sean. Für mich als Sean-Fan sehr willkommen. Pierce hatte vllt mit den Filmen bad luck, aber für mich war Pierce nie annähernd das, was Bond sein sollte + muss. Der war eher so der Pubertierende, der bis zum ersten Schuss Jungfrau war + lieber mit sich selbst gespielt hat.
    • Fain5
      Ich find schon dass er den hat.
    • Fain5
      Wenn du nicht mal Pierce oder Roger gut findest, dann ist Bond für dich eigentlich schon ewig nicht mehr Bond und du findest nur ein paar Filme gut, oder?
    • The Muscles from Cassel
      Bond ist einfach nicht mehr Bond!Zeiten ändern sich? Scheiß drauf!Bond ist schon lange nicht mehr spannend! Kaum bis keine Intensität. Action over the top! Too much!Ich will kein Drama, keine Charakterstudien und son Käse!Ich will spannende + intelligente Krimi-/Thrillerunterhaltung mit geistig mind. ebenbürtigen Gegnern.Sonst kann ich auch arte gucken!Meine Tops + Flops:Sean Beste!Geheimdienst Majestät einer der besten Bonds nur mit einer kleinen Fehlbesetzung, wobei George nicht sooo schlecht war!Timothy hätte sehr gerne mehr knallharte Bonds drehen dürfen.Wenn man auf Gentlemen steht ... ja, ok, dann Roger. Mir immer zu schmierig!Ich kanns noch immer nicht verstehen, warum man nicht Clive genommen hat, sondern Daniel. Hoffe, Clive bekommt jetzt ne Chance. Daniel ging für mich nie, genauso wie Pierce. Pierce war einfach zu wenig Mann + bei Daniel bekomm ja selbst ich Depris.
    • Bulbiker
      Ich fände eine Mischung aus 007, Trainspotting und der Spion und sein Bruder funny. Bond lebt undercover im Ruhestand und verbringt seine Zeit mit Darts und Dosenbier in einer trostlosen Reihenhaussiedlung in Liverpool. Madeleine Swann hat ihn wegen seinem Alkoholmissbrauch verlassen und ist nun mit einen adeligen Politiker zusammen. Als Moneypenny und M Bond bitten, ihnen zu helfen, ist der gelangweilte und verzweifelte Ex-Agent sofort dabei. Kann der gealterte und untrainierte Bond auch ohne Aston Martin, Geheimwaffen und Kreditkarte, aber unterstützt von seinen Pub-Kumpels Blofelds teuflische Verschwörung aufdecken, in die auch höchste Würdenträger wie der neue Freund seiner großen Liebe verstrickt sind? Erobert er so das Herz von Madeleine zurück? Ich meine das ernst: nach den in meinen Augen völlig verunglückten Skyfall und Spectre wäre ein realistischer und desillusionierter Nachfolger für Casino Royal nötig, so in der Art von Logan - the wolverine.
    • Herr Tillberg
      Das mit Javier Bardem sehe ich genauso. Mich hat nach Casino Royal leider kein Bond mehr umgehauen.Julian Glover stimmt meiner Meinung nach ebenfalls, aber dennoch war In tödlicher Mission einer der 5 besten Bond-Filme für mich.
    • TresChic
      Casino Royale gilt bei vielen Fans als Meisterwerk. Daher doch um so mysteriöser, warum Martin Campbell nie wieder erwähnt wurde. :-(
    • TresChic
      Brosnan war der perfekte Bond, da bin ich deiner Meinung. Leider hatte er unter schlechten Drehbüchern zu leiden. Unter ihm ist ja sogar der schlechteste Bond verfilmt worden. Wir brauchen nach Craig noch einmal so einen Gentlemen Brosnan :-)
    • HalJordan
      Coole Neuigkeit. Was mir an Danny Bolye so gefällt, ist seine Vielseitigkeit. Der lässt sich absolut nicht in eine Schublade stecken.Ich bin extrem gespannt, wie sein Bond-Abenteuer ausfallen wird. Erst kürzlich wieder Steve Jobs gesehen. Toller Film, auch wenn dieser nicht den typischen Boyle-Stil hat.
    • Marvel5000
      Ich fand Spectre und Skyfall beide Toll. Weil eben nicht nur auf Action und Effekte gesetzt wurde, sondern auch auf die persönliche Ebene der Figur erforscht worden ist. Bei Brosnan habe ich irgendwann das Interesse verloren, weil nur noch auf die Effekte geachtet wurde. Mit Danny Boyle wurde ein guter Nachfolger von Sam Mendes gefunden. Ich bin gespannt wie er den letzten Bond mit Craig inszenieren wird.
    • Alias
      Für mich ist Pierce Brosnan der beste Bond, obwohl jede Bond-Generationen ihre Vor- und Nachteile haben. Brosnan war zwar der klassische britische Gentleman aber eben auch modern, hat ordentlich eins auf die Rübe gekriegt aber hatte immer so ein spitzbübisches Auftreten - hat mir gefallen.Auch Craig finde ich toll: harte Schale, weicher Kern. Grossartig!Und was die Eingangssequenz von Spectre angeht: Die finde ich einfach nur klasse, der Rest war dann eher ein üblicher Bond, da gebe ich Dir recht, mit all den positiven und negativen Aspekten!Auf Boyle freue ich mich jedoch, könnte der Franchise ein paar trainspottige Inputs geben :).
    • Bruce Wayne
      Mir ist ein verletzlicher Trottel-Bond lieber, als der Superman aus Spectre. Gerade noch im Folter-Sessel von Blofeld, im nächsten Moment ausgebildete Soldaten mit einem Maschinengewehr wegsnipen...nein danke, das steht der Craig-Version einfach nicht.
    • Luksman
      Großartige Nachricht. Danny Boyle hat nen Klasse Stil und gibt dem neuen Bond bestimmt viele gute neue Facetten. Wenn er nur ansatzweise an Casino Royale rankommt, wäre ich glücklich. Immer noch der beste Bond für mich. Allein das Ende ist der Inbegriff von Coolness...The name is Bond. James Bond.Nach dem enttäuschenden Spectre und Skyfall hoffentlich ein würdiger Abgang für den besten Bond neben Connery.Freu mich drauf! :)
    • Fain5
      Nicht das einzige. Tatort gibts noch. Da warten die Fans auch immer auf einen neuen Teil. Nur ist es hier dass sie es gucken egal wie scheiße er ist. Deutsche ÖR Zuschauer eben.
    • Fain5
      Wusste noch nicht mal, dass es die gibt. Fand ihn auch gut.
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