Mein FILMSTARTS
    Ein Gespräch mit "25 km/h"-Star Lars Eidinger: Man sollte Synchronisationen boykottieren!
    Von Carsten Baumgardt — 31.10.2018 um 16:03
    facebook Tweet

    In dem erfrischenden Wohlfühl-Roadmovie „25 km/h“ spielt Lars Eidinger einen gestressten Manager, der gemeinsam mit seinem entfremdeten Bruder eine Mofa-Tour durch Deutschland unternimmt. Wir haben den Schauspieler in Berlin zum Interview getroffen.

    Sony Pictures

    Als wir Lars Eidinger („Mackie Messer“, „Werk ohne Autor“) am Potsdamer Platz zum Interview treffen, beendet er gerade sein Gespräch mit einer Kollegin eines Tischtennis-Magazins. Das weckt Erinnerungen an die Interview-Szene aus „Notting Hill“, wo sich Hugh Grant als Reporter des Jagdmagazins „Horse & Hound“ ausgibt, um Julia Roberts nahezukommen. Aber es macht schon Sinn. Schließlich geht es in der Roadmovie-Komödie „25 km/h“ zu Beginn auch erst mal um Tischtennis und später dann ums Mofafahren. Beides Dinge, die man nicht so oft in Filmen sieht. Etwas anders ist dann auch das Gespräch mit Eidinger, der mehr zu sagen hat als die üblichen Allgemeinplätze. So spricht er offen über die Konkurrenz im Filmgeschäft und darüber, wie sich Kollegen manchmal am Set verhalten. Und auch zum Thema Synchronisation hat der 42-jährige Berliner eine starke Meinung.

    FILMSTARTS: Du bist ein vielbeschäftigter Schauspieler und Künstler, hast einen engen Terminplan. Was hat dich überzeugt, bei „25 km/h“ mitspielen zu wollen?

    Lars Eidinger: Das Drehbuch! Den Autor Oliver Ziegenbalg kenne ich schon eine Weile. Ich finde, er schreibt sehr gut. Sehr gute, pointierte Dialoge und hat einen besonderen Sinn für Situationen und Geschichten. Es lädt beim Lesen ein, es zu spielen. Ich hatte große Lust auf „25 km/h“. Dann habe ich mich mit Regisseur Markus Goller getroffen, der mir erzählte, dass Bjarne Mädel den Bruder spielen soll. Das fand ich auch sofort super. Mit dem hatte ich zwar noch nie gearbeitet, dachte aber auf Anhieb: Das ist eine super Kombination. Bjarne ging es auch so. Wir schätzen uns sehr. Trotzdem steht man natürlich auch in einer gewissen Konkurrenz zueinander. Damit spielerisch, produktiv und lustvoll umzugehen, liegt uns beiden. Mit Konkurrenz hat man es in diesem Beruf immer zu tun, aber in dem Moment, wo es zu einer Feindschaft wird oder etwas Destruktivem, wird es sehr unangenehm.

    FILMSTARTS: Hast du sowas selbst schon an einem Set erlebt?

    Lars Eidinger: Ja, schon. Und es bleibt dann meistens unausgesprochen. Ein Film funktioniert nur als Team. Da ist man wahnsinnig auf Loyalität und Kollegialität angewiesen. Man kann das Gegenüber schwächen, indem man zum Beispiel aus dem Off nicht anspielt. Es gibt viele Kollegen, die liefern nicht. Dann steht man da und weiß gar nicht, wo man das jetzt hernehmen soll. Ich kenne auch Kollegen, denen ist es egal, ob da jemand zum Anspielen steht oder nicht, die können das aus sich selbst herausnehmen. Ich will das gar nicht werten, das Ergebnis ist völlig unabhängig davon. Es gibt Leute, die funktionieren super, brauchen aber keinen Anspielpartner. Ich bin zu 100 Prozent auf den anderen angewiesen. Ich kann gar nicht spielen, wenn das Gegenüber da im Off Faxen macht, dann funktioniere ich einfach nicht mehr.

    FILMSTARTS: Die Grundidee der entfremdeten Brüder, die sich nach langer Zeit wiedersehen, hat man schon öfter gesehen. Was macht ihr anders?

    Lars Eidinger: Erstmal ist das, denke ich, eine journalistische Sicht auf die Dinge, zu fragen, „was man jetzt anders macht“. So arbeite ich gar nicht. Ich fange jetzt nicht mit einem Film an und frage mich: „Was mach ich jetzt anders als andere?“ Ich versuche es so zu machen, wie ich denke, dass es gut ist. „25 km/h“ ist ein Genrefilm, ein Roadmovie, ein Film, der eher leicht sein soll. Und trotzdem wartet dieses Drehbuch mit einem gewissen Tiefgang auf. Es gibt immer wieder Momente, wo es ernst und auch emotional wird. Das ist etwas, dass sowohl Bjarne als auch mir wichtig war. Ich glaube, es gibt nicht viele Schauspieler neben uns, die beides bedienen können. Das unterscheidet „25 km/h“ von anderen Filmen, dass eben beides nebeneinander stattfinden kann. Es gibt eine Gaudi, leicht und unbeschwert, und dann aber auch Momente, die sehr emotional und tief sind.

    Wahnsinnsleute am Start

    FILMSTARTS: Was mir beim Drehbuch besonders gut gefallen hat, sind einige Situationen, wo man zunächst glaubt, die Konstellation zu kennen. Aber dann löst Autor Oliver Ziegenbalg sie doch ganz anders auf. Das geht mit Jella Haase los, die denkt, dass sie als moderne Hippie-Frau veralbert wird, aber dann ist genau das Gegenteil der Fall. Am Ende ist sie die moralische Siegerin und wird vom Film ernstgenommen.

    Lars Eidinger: Das Gute an einem Roadmovie ist ja auch, dass es nicht zwangsläufig motiviert sein muss, dass der eine auf die andere trifft. Bei so einer Fahrt durch Deutschland kann man sich unterwegs eben immer wieder auf etwas völlig Neues einlassen. Da spielt einem dieser Cast extrem zu. Wir haben da Wahnsinnsleute mit Sandra Hüller, Franka Potente, Jella Haase, Alexandra Maria Lara, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring. Dann denkt man: „Wie? Der kommt jetzt auch noch?!“ Ich habe dann immer das Gefühl, dass da noch einmal ein komplett neuer Film losgeht. Es ist immer geprägt von den Charakteren, die da aufeinanderprallen. Die einzelnen Figuren stehen noch einmal für einen neuen Lebensentwurf. Es ist richtig, dass diese Szenen nicht wertend sind. Dass man eben nicht sagt, „die beiden sind saucool und treffen nur auf Idioten“. Der entscheidende Punkt ist viel mehr, dass sich die beiden Hauptfiguren auf ihrer Reise öffnen – fürs Gegenüber. Das ist etwas, was man vordergründig erstmal abtut und denkt, das sind nur irgendwelche Hippies, auf die sie treffen. Aber wenn man auf sie hört, dann kommt man weiter und versteht auch etwas.

    FILMSTARTS: Es geht ja auch darum, dass man die andere Perspektive zumindest zulässt…

    Lars Eidinger: … ja. Es gibt da diesen einen Satz, der an der Stelle gar nicht mehr im Film ist, der aber trotzdem mitschwingt. Am Ende der Reise stehen sich die Brüder gegenüber und sagen: „Ich liebe dich!“ Ich fand das immer einen ganz wichtigen Moment. Das ist allgemein ein Thema, das mich derzeit beschäftigt - der Zynismus hat sich so breit gemacht. Menschlichkeit und Freundlichkeit haben gar keinen großen Stellenwert mehr. Ich bin in den 80er Jahren groß geworden, der Hochzeit der Ironie. Ich dachte immer, Ironie sei ein Zeichen für eine gewisse Intelligenz, die Fähigkeit zu reflektieren und sich durch Distanzierung über Situationen zu erheben, um darüber lachen zu können. Heute imponieren mir eigentlich Leute vielmehr, die sich ernst nehmen und die auch zu ihrer Emotionalität stehen.

    Sony Pictures
    Nicht nur beim Stepptanz ein perfekt harmonierendes Team: Bjarne Mädel und Lars Eidinger

    Sympathie ist erstmal kein Kriterium

    FILMSTARTS: Deine Figur des Managers Christian ist am Anfang erst einmal nicht sonderlich sympathisch. Ist es dir generell wichtig, dass du sympathische Typen spielst oder ist es dir völlig egal?

    Lars Eidinger: Das ist egal. Naja, vielleicht nicht völlig egal. Ich hatte letztens mit einem amerikanischen Schauspieler zu tun, der sich per se geweigert hat, etwas Nichtsympathisches zu spielen. Da haben große Diskussionen stattgefunden, zwischen der Regisseurin und ihm. Das kann ich jetzt erstmal nicht nachvollziehen. Ich denke nicht in diesen Kriterien, ich versuche aber auch nicht, absichtlich oder vordergründig unsympathisch zu wirken…

    FILMSTARTS: … unsympathisch und arrogant ist ja noch einmal etwas anderes…

    Lars Eidinger: … ich verstehe das schon. Christian hat sich ja auch total verfahren in diesem karrieristischen Denken. Es geht bei der Figur vor allem darum, eine Entwicklung zu zeigen. Dass er plötzlich aufmacht. Es ist aber tatsächlich so, dass ich mir solche Sachen vorher nicht genau überlege. Ich weiß nicht, ob das andere Kollegen machen. Das mache ich im echten Leben ja auch nicht, dass ich überlege, wie ich wirken will. Sondern ich reagiere immer auf die Situation, mit der ich konfrontiert bin. Dann begeht man oft den Fehler, dass man Figuren kategorisiert. Das ist ja auch das Schwierige an solchen Gesprächen, dass ein Journalist wissen will, „mit wem wir es hier zu tun haben“. Ich könnte dann natürlich mit Allgemeinplätzen und Klischees aufwarten. Aber ich antworte dann am liebsten: „Das kann ich dir gar nicht sagen. Ich kann dir ja auch nicht sagen, womit du es bei mir zu tun hast.“ Ein Mensch ist im besten Fall hochkomplex und auch widersprüchlich. Bei Filmfiguren hingegen möchte man immer, dass die stimmig sind. Aber Menschen sind ja ganz selten stimmig. Das würde meine Darstellung auch einschränken und eindimensional machen.

    FILMSTARTS: Aber ein Film hat eine Stimmung, hat eine Geschichte und einen roten Faden. Man hat gern ein paar Ecken und Kanten, aber die Form bleibt…

    Lars Eidinger: Davon würde ich gern ein bisschen wegkommen, immer einer Logik oder einer Folgerichtigkeit zu gehorchen. Ich glaube, das entspricht nicht dem Leben. Ich finde immer alles attraktiv, was flirrt und ambivalent bleibt.

    "Synchron ist eine Katastrophe"

    FILMSTARTS: Ich mag auch gern diese Filmtypen, von denen man am Anfang denkt, sie sind wahrscheinlich böse, die dann aber doch eine gewisse Ambivalenz entwickeln, so dass man am Ende nicht mehr sicher sein kann, was man eigentlich von ihnen halten soll.

    Lars Eidinger: Ja, deswegen sind auch Synchronisationen so eine Katastrophe. Weil sich die Synchronsprecher oft auf einen sehr oberflächlichen ersten Eindruck einlassen. Ich habe das erlebt, als ich „Die Wolken von Sils Maria“ synchronisiert habe, da musste ich mich ja selbst vom Englischen ins Deutsche synchronisieren. Ich habe dann gefragt, „ob ich erst mal die Synchronstimme von Juliette Binoche hören könnte?“ Dann haben sie es eingespielt und die Sprecherin hat einfach wie eine alternde Filmdiva gesprochen. Das hat Juliette Binoche aber gar nicht gemacht, zumindest nicht über die Stimme, sondern über den ganzen Habitus. Das Missverständnis besteht oft darin, dass das, was die Situation ist und die Figur ausmacht, vom Synchronsprecher vordergründig über die Sprache hergestellt wird. Das doppelt sich dann in der Sprache, obwohl es ja in der Darstellung schon stattfinden.

    FILMSTARTS: „Die Wolken von Sils Maria“ habe ich nur auf Englisch gesehen…

    Lars Eidinger: Das ist natürlich auch besser. Ich habe mir ehrlich gesagt vorgenommen, mich selbst nicht mehr zu synchronisieren.

    FILMSTARTS: Meinst du, das kommt gut an?

    Lars Eidinger: Ich finde, man sollte synchronisierte Fassungen boykottieren.

    FILMSTARTS: Das sagen wir als Film-Magazin auch. Aber 95 Prozent der Menschen, die die Filme tatsächlich gucken, denken anders.

    Lars Eidinger: Das ist eine Frage der Erziehung. Wir haben unsere Tochter auch dazu gebracht. Wir haben ihr gesagt, du schaust es entweder im Original oder gar nicht. Erst hat sie die Türen geschmissen, aber mittlerweile will sie gar keine Synchronfassungen mehr sehen.

    FILMSTARTS: Wird sie denn sprachlich auf Englisch erzogen?

    Lars Eidinger: Das nicht, aber sie spricht jetzt schon besser Englisch als ich, von der Aussprache und vom Klang her.

    Das Konzept der Entschleunigung

    FILMSTARTS: Dann gibt es in „25 km/h“ ja noch die Mofa-Geschichte. Markus Goller hat dieses altmodische Gefährt auch schon bei seinem vorigen Film „Simpel“ eingesetzt. Wenn man mit der Spitzengeschwindigkeit von 25 km/h durch die Gegend gurkt, klingt das erstmal nicht sehr dynamisch. Wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr das überhaupt als Problem gesehen, dass Mofafahren eher lahm ist?

    Lars Eidinger: Nein, das war uns ziemlich schnell klar, dass es eher eine Qualität des Films ist. Wahrscheinlich war das beim Schreiben nicht unbedingt eine Referenz, aber einer der größten Filme für mich ist „The Straight Story“ von David Lynch.

    FILMSTARTS: Da ist das Tempo des Aufsitz-Rasenmähers ja noch viel langsamer…

    Lars Eidinger: … genau. Ein gutes Konzept. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, wo die Aufmerksamkeitsspanne auf ein Minimum sinkt. So lernt man auch den Christian kennen. Der kommt direkt aus Singapur und will morgen wieder mit dem ersten Flieger zurück. Plötzlich sitzt er auf dem Mofa. Bei 25 km/h erlebt man natürlich mehr. Man sieht mehr. Man begegnet mehr Leuten. Man rast nicht nur einfach dran vorbei. Es ist ein Missverständnis, dass man denkt, Städte wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt wären repräsentativ für Deutschland. Im Gegenteil, es sind absolute Ausnahmeerscheinungen. Landstriche, Ortschaften und Dörfer wie man sie im Film sieht, der Schwarzwald, das ist Deutschland. Dass die beiden Brüder durch das Tempo gezwungen sind, durch diese Ortschaften zu fahren, finde ich total wichtig … dass man da mal genau hinguckt, was das Land eigentlich ausmacht.

    Die Anfänge beim Kinderfernsehen

    FILMSTARTS: Im Film haben die beiden Brüder mit 15 Jahren große Pläne geschmiedet, die dann aber – erst einmal - nicht geklappt haben. Hattest du sowas damals auch? War die Schauspielerei schon immer präsent bei dir? Oder hattest du einfach keine Ahnung?

    Lars Eidinger: Einen Plan hatte ich eigentlich immer. Ich wollte Schauspieler werden. Das war mir immer klar. Ich habe ja auch schon sehr früh mit Kinderfernsehen angefangen.

    FILMSTARTS: Wo denn zum Beispiel?

    Lars Eidinger: Mein erster Auftritt war eine Michael-Schanze-Show, eine Nachfolge-Sendung von „Eins, zwei oder drei“, „Telefant“ hieß das. Da war ich zehn Jahre alt. Meine Freundin Anke hat damals gesagt, „komm, wir gehen da hin“ und hat uns angemeldet. Dann hatten wir beim Sender Freies Berlin ein Casting und sind zur Sendung eingeladen worden. Später habe ich im Radio einen Aufruf gehört, dass sie Kinder für ein Musikvideo suchen, da bin ich dann auch hingegangen. Das war eine Sendung, die hieß „Moskito – Nichts sticht besser“.

    FILMSTARTS: Das kenne ich noch, habe ich auch manchmal geschaut…

    Lars Eidinger: Jugendfernsehen mit aufklärerischem Anspruch. Die haben ziemlich viele Preise gewonnen, weil sie sich auch an damalige Reiz- und Tabu-Themen wie erste Liebe, Sex, AIDS und Rechtsradikalismus ran gewagt haben. Die Sendung war aufgeteilt in Sketche, Musikclips und Dokumentationen. Ich war dann bei den Sketchen, Nicolette Krebitz übrigens auch. Das waren meine Anfänge. Seitdem habe ich daran festgehalten.

    Lars Eidinger schreibt an Regiedebüt

    FILMSTARTS: Seitdem bist du Schauspieler, hast Theater gespielt, dort auch schon inszeniert. Da wäre der nächste logische Schritt die Kinoregie. Hast du darauf Lust?

    Lars Eidinger: Ja, unbedingt. Ich schreibe gerade an meinem Drehbuch.

    FILMSTARTS: Kannst du dazu schon etwas sagen? Um was es sich handelt oder den Titel?

    Lars Eidinger: Auf keinen Fall! Ich habe nur vorgestern erfahren, dass demnächst ein Film herauskommt, der genauso heißt. Ich muss mir also einen neuen Titel einfallen lassen.

    FILMSTARTS: Ist das Drehbuch oder der Film schon verkauft?

    Lars Eidinger: Da kenne ich mich zu wenig aus. Sowas gibt es? Ich könnte also theoretisch die Geschichte pitchen und dann schon Geld dafür verlangen. Ich hatte aber erstmal nur den Impuls zu schreiben. Dann habe ich den „Oh Boy!“-Regisseur Jan-Ole Gerster getroffen und gefragt: „Mit welchem Programm schreibt man eigentlich ein Drehbuch?“ Dann hat er gesagt: „Kauf Dir im Netz Final Draft!“ Das habe ich dann gemacht und drauflosgeschrieben.

    FILMSTARTS: Ohne Drehbuchlehrbücher?

    Lars Eidinger: Nee, das will ich nicht. Ich denke dann, ich habe 1.000 Drehbücher gelesen, bin selbst Schauspieler. Ich will nicht in vorgefertigte Pfade treten, ich will etwas Eigenes, Neues machen, wie damals die Nouvelle Vague. Dann möchte ich gern das Buch schreiben, die Hauptrolle spielen und Regie führen.

    „25 km/h“ läuft seit am 31. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Kommentare
    • Bernd Wayne
      Sehr gutes Interview. Mal nicht das übliche Blabla, sondern ein Typ mit Ecken und Kanten. Der auch seine Meinung nicht verhehlt. Finde ich erfrischend. Die Beschimpfungen hier sprechen für sich.
    • disneyfan5000
      Mein Gott, was ist der Herr Eidinger für ein arrogantes Arschloch. Das Einzige was ich in Zukunft boykottieren werde sind seine Filme. Und der Döskopp von Interviewer stimmt ihm auch noch nur. Was für ein Speichellecker.
    • disneyfan5000
      Bezüglich Synchros: Selten so ein Schwachsinn gesehen. Wenn ich ins Kino gehe, dann will ich für das Geld was ich zahle, auch den Film verstehen können und zwar zu 100%. Untertitel oder gar Originalversionen sind hier in Deutschland nicht mehrheitsfähig. Und das ist gut so. Der Typ sollte vorher mal nachdenken bevor er so einen Schwachsinn verzapft. Mal davon abgesehen, das viele Kollegen von ihm ohne Synchroarbeit auf der Strasse stehen würden.
    • sprees
      Super Feingefühl von dem Typen. Da kämpfen viele Synchronsprecher gerade um mehr künstlerische Beachtung damit sie nicht mehr so unter Wert laufen und dann kommt ein Schauspielkollege daher und fährt das mal platt. Zum Glück jetzt nicht der deutsche Marlon Brando mit großer Auswirkung für die Branche aber trotzdem finde ich es gerade schwierig da deutsche Synchronschauspieler wirklich zu kämpfen haben und nicht so für ihre Arbeit entlohnt werden wie sie eigentlich sollten. Da könnte man sich doch mit ihnen als Schauspieler solidarisieren denn sonst wird sich an den Arbeitsbedingungen leider wenig ändern
    • Benjamin Dietze
      Tja, Beispiel Skandinavien: Noomi Rapace hat sich stellvertretend als eine von vielen SkandinavierInnen geoutet, die gerade *WEGEN* OmU nie Englisch gelernt haben. Als sie in Hollywood ankam, mußte sie erstmal gecoacht werden, damit sie ihre Dialoge wenigstens papageienmäßig auswendiglernen konnte.
    • Xaalam
      Hmm guckt man sich dann an einem Halloween-Filmabend bspw. Rec, Martyrs und Ringu im Orginalton an oder schaut man sich dann die US-Remakes - natürlich im Orginalton - an, weil Töchterchen Japanisch in der dritten Klasse zu gunsten des 6 Instruments aufgeben musste?
    • Man Drake
      Es gibt deutsche Synchros, die sind einfach klasse. Bud Spencer und Terrence Hill.Little BritainFry aus Futurama (kommt viel naiver rüber)usw. Ja, kann man sich drum streiten, ob dann jeder Witz zündet, usw...aber ganz pauschal ist das alles falsch.
    • Bruno Derbär
      Ich schau mir sogar Fauda im Original-Ton mit Untertiteln an. Wenn ich daran denke, wie vor allem internationale weniger bekannte Serien mit deutschen Synchro-Katastrophen teilweise verhunzt werden, kann ich mich der Meinung in weiten Teilen anschließen.
    • KarateTiger2011
      Aber typisch Mensch...
    • Karl
      Seh ich genauso. Man muss nur mal in Skandinavien oder Holland unterwegs sein, und wird feststellen, wie gut die Menschen aller Altersklassen dort Englisch sprechen. Da gibt es fast keine Sprachbarriere. Die wachsen da mit englischsprachigem Fernsehen/Kino auf. Ist in z.B. deutsch-, französich- und spanischsprachigen Ländern ganz anders.
    • Simon Missbach
      Mit diesem über die Maßen arroganten Interview hat sich keiner der Beteiligten einen Gefallen getan. Jeder der eine Synchro schaut ist ein mindergebildeter Bauer, gehts noch? GERADE hier in Deutschland gibt es doch eine Qualität in Sachen Synchronsprecher, die ihres Gleichen sucht.Klar, es gehen oft Pointen und Wortspiele unter, die halt nicht so ohne Weiteres zu übersetzen sind. Stört aber auch nur dort wo der Film/ die Serie von eben diesen lebt. Ansonsten ziehe ich eine gut synchronisierte Fassung dem Original gern vor, auch als leidlich gut gebildeter Staatsbürger. Ich schaue zwar auch englische Streams ohne Untertitel, aber abends nach Arbeit habe ich schlicht keine Lust, mich noch groß mit fremdsprachlichen Eigenheiten herumplagen zu müssen, dann bin ich froh wenn ich auf deutsch berieselt werde. Wer mal einen Stephen King-Roman mit seinem breiten Neu England-Slang im Original gelesen hat, weiß was ich meine.Kurioserweise passen einige Synchronstimmen ja auch besser zur Person wie die eigene. Bruce Willis' eigene (fast schon) Fistelstimme oder Manfred Lehmann? Klarer Fall, natürlich letzterer. Kann doch überdies jeder machen wie er mag. Aber sich auch 2018 noch hinzustellen und zu verkünden ICH schaue nur Originale und bin deshalb im Grunde was Besseres, das ist dann doch ziemlich lächerlich.
    • Rockatansky
      Das Einzige was mich ehr stört ist, dass Wortspiele oder Pointen dann und wann verloren gehen. Bei den Simpsons, war das sehr oft der Fall (Mmmh Pie...). Hin und wieder passen auch manche Stimmen so gar nicht zum Charakter (Wie soll man General Hux überhaupt ernst nehmen, wenn Er klingt wie Wolowitz?)Die Synchronisation im deutschen Kino find ich aber nach wie vor gut. Auch viele Seriensynchros sind sehr gut. Akte X zum Beispiel. Gillian Anderson soll Ihre deutsche Stimme sogar so gut gefunden haben, dass Sie zwischendurch mal versucht hat auch so zu sprechen...
    • Susan Reich
      Lars Eidinger: Das ist eine Frage der Erziehung. Wir haben unsere Tochter auch dazu gebracht. Wir haben ihr gesagt, du schaust es entweder im Original oder gar nicht.Was ist das für eine Erziehung? *facepalm*Tipp an die Tochter: Auf keine Fall, auf keinsten, niemals nie nicht einen Film mit deinem Vater gucken!
    • The WUGG
      Ok du Dollbohrer pass ma uff: net jedär Döspaddel is son verkabbte halb Doktä un kann de ganse Dag rumhogge un in soi Wöddäbuch gugge was di do schwätze.Desdewege braachste net son Wind zu mache und son bleedsinn zu babbele.Außerdem Bubche habbe mer in DSCHÖRMANIE guude, tüschtische Synchronschwätzer dahä waas isch net was de willst!Abgesehen davon: Wenn ich so einen Arroganten Scheiß lese/ höre, leg ich mir genussvoll Pyranaconda oder Sharknado in den DVD Player und freu mich das ich nicht mit diesen Pseudo Schaluheit gestraft bin!
    • g
      deutsche synchronsprecher sind immer noch erstklassig
    • Gravur51
      Deutsche kino-synchros sind doch sehr gut.
    • Gravur51
      Zum letzten Abschnitt widerspreche ich. Ich habe enorm an englischkenntnis zugelegt dank Original und youtube. Man sollte halt irgendwann die Untertitel ausschalten. Auf diese bin ich längst nicht mehr angewiesen und wann immer schalte ich sie weg, da sie sogar eher stören.
    • Gravur51
      Er war einfach sackstark im Tatort. Zur Synchronisation sag ich, jeder soll wie er will, ich bevorzuge immer Original.
    • Felix Haberkorn
      Natürlich sind FIlme im Original nochmal was anderes. Doch Synchros haben dennoch ihre Brechtigung. Es ist sogar manchmal besser, vor allem, wenn es um Schauspieler geht, die im Original extrem nuscheln oder extremen Slang reden. Und insgesamt bei aller Kritik, sind deutsche Synchros oft sehr gut.
    • Jimmy Conway
      Ja, das ist absolut nervig, vor allem wenn man das hinter sich hat und danach dennoch die Nachricht nicht abschicken kann. Ein Bug? Auf jeden Fall habe ich es über verschiedene Rechner, über verschiedene Browser versucht. In 1 von 5 Fällen klappt es.
    Kommentare anzeigen
    Folge uns auf Facebook
    Die beliebtesten Trailer
    The First King - Romulus & Remus Trailer DF
    Gesponsert
    Die Känguru-Chroniken Teaser DF
    Hustlers Trailer DF
    Sonic The Hedgehog Trailer DF
    Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers Trailer DF
    SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung Trailer DF
    Alle Top-Trailer
    Kino-Nachrichten Stars
    "Der unglaubliche Hulk"-Star Edward Norton kürt den besten Bruce Banner
    NEWS - Stars
    Freitag, 8. November 2019
    "Der unglaubliche Hulk"-Star Edward Norton kürt den besten Bruce Banner
    Überraschung: Dieser Tierhorror ist Quentin Tarantinos Lieblingsfilm 2019
    NEWS - Stars
    Montag, 4. November 2019
    Überraschung: Dieser Tierhorror ist Quentin Tarantinos Lieblingsfilm 2019
    Alle Kino-Nachrichten Stars
    Die meisterwarteten Filme
    Weitere kommende Top-Filme
    Back to Top