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    Stephen Kings "Es: Kapitel 2": So kommen die beliebten Kids zurück
    Von Tobias Mayer — 13.07.2019 um 18:55
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    „Es: Kapitel 1“ ist nicht zuletzt wegen der Kinderdarsteller um Jaeden Martell und Sophia Lillis beliebt. Im zweiten Teil übernehmen u.a. James McAvoy und Jessica Chastain, weil er etwa 30 Jahre später spielt. Die Kids aber sehen wir dennoch wieder.

    2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND RATPAC-DUNE ENTERTAINMENT LLC. ALL RIGHTS RESERVED / Brooke Palmer

    Im ersten „Es“-Film verzichtete Regisseur Andy Muschietti ganz bewusst auf ein Erzählmittel, das die Romanvorlage von Stephen King prägte: Muschietti erzählte die Handlung ohne Zeitsprünge, während in Kings Buch zwischen zwei Zeitebenen hin- und hergesprungen wird. In Muschiettis erstem Film sehen wir die Außenseiter-Kids des Klubs der Verlierer, die in der Kleinstadt Derry gegen ein Monster kämpfen – bei King lesen wir dann auch direkt schon, wie der Klub 27 Jahre später wieder zusammenkommt.

    Wie ihr in unserer Kritik nachlesen könnt, funktioniert diese Reduktion auf eine Erzählebene für uns herausragend gut. Aber wir haben uns trotzdem gefragt, ob und wie nicht vielleicht auch Andy Muschietti Jung und Alt gegenüberstellen wird. Bisher hieß es dazu stets, dass die Jungschauspieler um Jaeden MartellSophia Lillis und Finn Wolfhard im Sequel „Es: Kapitel 2“ in Rückblenden auftauchen werden.

    Rückblenden mit großer Bedeutung

    James McAvoy spielt den erwachsenen Bill. Seine Aussage gegenüber Entertainment Weekly legt nahe, dass die Flashbacks in „Es: Kapitel 2“ zentrale Bedeutung für die Handlung haben, anstatt einfach nur in den Film geklatscht zu werden, damit man die beliebten Kids halt irgendwie zurückholt. Wenn die Clique in „Es 2“ erneut zusammenfindet, haben Bill, Beverly und Co. vergessen bzw. verdrängt, durch welche Erlebnisse sie traumatisiert wurden – aber die Erinnerungen kommen irgendwann mit Macht zurück. Und an diesen Stellen sehen wir dann immer die Schauspieler aus dem ersten Film. James McAvoy:

    Anstatt dass wir einfach nur herumstehen und sagen, ‚Oh, jetzt erinnere ich mich an diese Zeit‘, können wir dem Publikum diese Zeit tatsächlich zeigen. Was großartig ist, denn es wäre echt traurig, wenn wir uns von diesem Cast hätten verabschieden müssen, in den sich das Publikum auf der ganzen Welt verliebt hat. Und auf eine merkwürdige Art ähnelt der zweite Film damit auch dem Buch, in dem vor- und zurückgesprungen wird.

    „Es: Kapitel 2” startet am 5. September 2019.

    "Es: Kapitel 2": Neue Bilder zum heißerwarteten Horror-Sequel

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Selbst auf filmischer Ebene hat es mich enttäuscht. Ich hatte mir mehr subtile Scares und Aufbau einer Atmosphäre erwartet. So etwas wie bsp. It Follows ziemlich gut hingekriegt hat.
    • Klaus Skrzipek
      ah o.k. hab das Buch nie gelesen deswegen hab ich den Vergleich nicht, mir gefiel der Film einfach auch auf der Gruselebene ;)
    • Klaus Skrzipek
      ah o.k. hab das Buch nie gelesen deswegen hab ich den Vergleich nicht, mir gefiel der Film einfach auch auf der Gruselebene
    • Bruce Wayne
      Für mich hat der Film einfach auf einer Horrorebene versagt. Gute Set-Ups für Scares, aber der universelle Terror welcher im Buch von Pennywise/ES ausgeht, ist nicht auf die Leinwand gebracht worden. Lag unter Anderem aber auch daran, dass so gut wie jede Horrorszene damit endet dass Pennywise die Kinder gehen lässt ohne ihnen ein Haar zu krümmen.
    • l-vizz
      Teil 1 war gute Unterhaltung. Wenn Teil 2 ähnlich wird dann bin ich mehr als zufrieden. Ich hab auch absolut 0 Problem damit das Buch entsprechend anzupassen um dem Medium Film gerecht zu werden.
    • Darklight ..
      Das war eine der besten Horrorszenen, die ich je gesehen habe, vor allem, weil die beiden Jungs phantastisch spielen, man sooofort eine Verbindung zu ihnen aufbaut und sich so die gesamte emotionale Wucht dieses Horrors entfalten kann... (Bei neuen Halloween habe ich so zum Beispiel für keinen einzigen Charakter mitgefiebert. ) Aber der Roman hat sehr sehr viele dieser hervorragend erzählten hochemotionalen Horrormomente. Der Film leider viel zu wenig.
    • Klaus Skrzipek
      Das Horror Genre ist schon recht vielfältig aber warum war gerade ES für dich kein Horrorfilm ? Schon die Eröffungszene war für mich Horror pur
    • Quentino
      Ich sah Es auch eher als stimmige Stand-By-Me-Variation und weniger als Horrorfilm, der sich an ein erwachsenes Publikum richtet, auch wenn er das vorgab.Aber vielleicht wird die Kinoverfilmung durch einen genialen zweiten Teil ja doch noch zu einem kleinen Meisterwerk - anders als beim zweiten Teil des TV-Films, der den Gesamteindruck sehr stark senkte, weil das Budget nicht mehr für ein spektakuläres Finale ausreichte.
    • Darklight ..
      ES war leider - bis auf wenige Momente - kein Horrorfilm. Und er hätte mehr und ein besserer Horrorfilm sein können, ja müssen. Trotzdem war es kein schlechter Film. Die Kinder haben großartig gespielt, dieses Stand By Me-Feeling ist etwas, das das Buch in großen Zügen eben auch ausmacht. Und das konnten sie erzeugen. Ich bin vorsichtig optimistisch und werde dem Film eine Chance im Kino geben. Teil I würde ich 3 Sterne geben, hier hoffe ich aber mal auf ne 4. Und ich hoffe, sie machen mit Stanley keinen Murks! Kings Vorlage iss super, die muß man nicht verbessern...
    • Quentino
      Das Problem scheint mir zu sein, dass man im ersten Teil einfach alles gesehen hat, was für die Geschichte der Kinder relevant ist. Im Buch wurden Vergangenheit und Gegenwart von Anfang an gemixt, während im ersten Film komplett alles reingepackt wurde, was die Kinder mit Pennywise erlebten. Und das alleine schon, weil man gar nicht wusste, ob der Film überhaupt ein Erfolg wird und ob es jemals einen zweiten Teil geben wird.Die Outtakes aus dem ersten Teil wieder reinzunehmen ist einerseits interessant, andererseits gab es wohl gute Gründe, wieso man diese Szenen nicht im Film haben wollte. Die Rückbklenden sehe ich daher eher kritisch, bleibe aber optimistisch.
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