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    Superman in "Shazam!": So hätte Henry Cavills Cameo aussehen sollen
    Von Daniel Fabian — 02.09.2019 um 19:20
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    Als Teil des DC Extended Universe gibt es in der Welt von „Shazam!“ auch andere Helden, die im Film aber höchstens am Rande angeschnitten werden. Regisseur David F. Sandberg sprach nun über die ursprünglichen Pläne zu Supermans Gastauftritt.

    2019 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. / Steven Wilke © DC Comics

    Achtung, es folgen kleine Spoiler zum Ende von „Shazam!“.

    Nachdem das DC Extended Universe vor allem mit Filmen wie „Suicide Squad“ und „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ hinter den Erwartungen zurückblieb – und zwar sowohl was das Einspielergebnis als auch die Kritiken betrifft –, folgte schließlich eine Kursänderung. Mit „Aquaman“ und „Shazam!“ wurde ein erfrischend humorvoller Ton angeschlagen, zudem wurde auf Querverweise, die Filme auch gerne mal (unnötig) kompliziert machen, weitgehend verzichtet. Stattdessen fühlten sich die neuen Geschichten eher wie waschechte Solo-Abenteuer an. 

    Und dennoch: Am Ende von „Shazam!“ bekommt man dann doch einen Helden-Promi zu sehen, den einzig wahren Mann aus Stahl. Also gut, zumindest irgendwie… denn von Superman-Darsteller Henry Cavill („Mission: Impossible 6“) fehlt jede Spur. Dabei hätte der in dem Film eigentlich seinen vierten DCEU-Auftritt haben sollen – und wie genau der aussehen hätte sollen, hat Regisseur David F. Sandberg nun im Zuge eines Q&A verraten…

    Wenn Freddy (Jack Dylan Grazer) am Ende des Films mit seinem Kumpel in Shazam-Gestalt (Zachary Levi) in der Schulcafeteria sitzt, schaut plötzlich noch „ein Freund“ des Helden vorbei – Superman. „Er setzt sich an den Tisch, sie plaudern kurz und es kam irgend so ein Witz über das Essen in der Schule“, so Regisseur Sandberg. „Dann lehnt sich Freddy zu ihm [Superman] und meint noch ‚Ich habe so viele Fragen‘, bevor weggeschnitten wird.'“ Dazu kam es im finalen Film allerdings gar nicht.

    Darum fehlt Henry Cavill in der Szene

    Die Filmemacher und Cavill waren sich eigentlich schon einig: Er würde einmal mehr in das Superman-Kostüm schlüpfen, wenn auch nur für diesen kurzen Moment. Das war jedenfalls die Abmachung, zu der es vor einigen Jahren kam, in einer Zeit, in der über dem DCEU noch eine Wolke der Ungewissheit schwebte. Zu jener Zeit, besagte Cavills Vertrag allerdings, dass er nur noch in einem weiteren Film als Man of Steel auftreten würde. 

    Es kam letzten Endes zu keiner Vertragsverlängerung und zu keinem „Shazam!“-Gastspiel für Cavill. Produzent Peter Safran bestätigte in einem Interview mit ComicBook.com außerdem, dass man es zeitlich nicht geschafft hätte, da Cavill zu jener Zeit einen vollen Terminkalender hatte. Die Dreharbeiten von „Mission: Impossible 6“ und „Shazam!“ überschnitten sich - beide Filme wurden in der ersten Jahreshälfte von 2018 abgedreht.

    Letztlich hätten wir Superman natürlich lieber mit (Henry Cavills) Gesicht gesehen, und nicht bloß bis zum Hals. So aber ist es bloß der Körper von Stuntman Ryan Handley, der dadurch aber immerhin mal die Möglichkeit bekam, sich als einer der größten Helden der Comic-Geschichte auf der Leinwand zu verewigen. Auch cool!

    "Shazam!" im Heimkino

    Wer die spaßige Comic-Verfilmung im Kino verpasst hat, kann „Shazam!“ weniger als fünf Monate nach Kinostart auch schon zuhause genießen – als Video-on-Demand ist das Heldenabenteuer nämlich bereits verfügbar (u. a. bei Amazon Prime Video). Ab 5. September 2019 gibt es den Film dann auch auf DVD, Blu-ray, 3D-Blu-ray und Ultra-HD-Blu-ray.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Shazam!"

     

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