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    Wie "Ad Astra" zum vermeintlichen Problemprojekt wurde: "Was stimmt mit dem Film nicht?"
    Von Carsten Baumgardt — 21.09.2019 um 15:30
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    Die erste Jahreshälfte 2019 herrschte lang Zeit Unklarheit über das Schicksal von James Grays vielversprechendem Sci-Fi-Drama „Ad Astra“ mit Brad Pitt. Trotz Starttermins im Mai blieb die PR-Maschinerie verdächtig stumm – das hatte Gründe.

    20th Century Fox

    Im Januar 2019 haben wir auf der Filmmesse in München erste längere Ausschnitte zu James Grays Science-Fiction-Drama „Ad Astra - Zu den Sternen“ gesehen. Der Kinostart war auf den 24. Mai 2019 terminiert und wir frohlockten, dass wir das Epos mit Brad Pitt und Tommy Lee Jones höchstwahrscheinlich beim Filmfestival in Cannes im Mai als Weltpremiere sehen würden.

    Doch bis kurz vor dem vermeintlichen Kinostart passiert einfach nichts. Kein Trailer, kaum Bilder, keine PR. Was ist da los? Ist Grays Film so verunglückt, dass der Verleih 20th Century Fox nacharbeiten muss und den Kinostart verschiebt? Gab es schlechte Testvorführungen, die alle ratlos zurücklassen? Zumindest offiziell kommt lange nichts heraus, Anfang Juni wird endlich der erste Trailer veröffentlicht und der neue Starttermin 19. September 2019 steht. Ein Grund für die Verschiebung wird aber nicht genannt.

    Verkauf von Fox an Disney bremst "Ad Astra" aus

    Nach der Weltpremiere und den großartigen Kritiken Ende August bei den Filmfestspielen in Venedig ist klar, dass es nicht an der Qualität gelegen hat. Stattdessen ist „Ad Astra“ im Zuge des Verkaufs von 20th Century Fox an Walt Disney zwischen die Mühlsteine zweier Konzerne geraten. Gray sagt gegenüber Digital Spy: „Fox wollte ‚Ad Astra‘ am Wochenende des Memorial Day (27.5.) veröffentlichen, und als Disney Fox kaufte, hatten sie ‚Aladdin‘ an diesem Wochenende am Start und wollten nicht, dass zwei Filme gegeneinander antreten, die sie besitzen.

    Obwohl „Ad Astra“ auch 90 Millionen Dollar gekostet hat, musste der Sci-Fi-Film Disneys kommerziell viel stärkerem „Aladdin“ (Einspielergebnis weltweit bisher: 1,05 Milliarden Dollar) weichen, damit der sein optimales Geschäft machen konnte. „Ich war nicht besorgt, dass der Film überhaupt nicht veröffentlich wird. Aber da sind Kräfte auf dem Markt am Werk, die sind so gigantisch, da kannst du dich nur zurücklehnen und das Beste für dich hoffen. Mein Film ist eine winzige Sache innerhalb dieses 71-Milliarden-Dollar-Deals“, erklärt Gray weiter.

    20th Century Fox
    Eine der spektakulärsten Sequenzen in "Ad Astra": Verfolgungsjagd auf dem Mond

    "Was ist mit deinem Film passiert"

    Mit der Verlegung in die Herbstsaison hat Gray selbst überhaupt kein Problem, nur die Aufklärung des Sachverhalts machte ihm zu schaffen:Die Leute fragten, was ist mit deinem Film passiert? Was stimmt damit nicht? Ich meinte [in Anspielung auf die sehr guten Kritiken]:‚Leute, werft einen Blick in die Zeitung, es liegt nicht am Film!'“

    Das Mysterium des verschleppten Kinostarts hat sich also im Nachhinein aufgeklärt und wir sind froh, dass James Gray („Die versunkene Stadt Z“) zwar einen sperrigen und wahrscheinlich auch schwer vermarktbaren, aber ganz gewiss keinen misslungenen Film geschaffen hat. Im Gegenteil.

    Unser Fazit in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik (4 Sterne): „Einzelne Elemente von ‚Ad Astra - Zu den Sternen‘ erinnern zwar an ‚Gravity‘ oder ‚Interstellar‘, aber am Ende ist der Film vor allem dank James Grays eigenwilliger Temposetzung doch durch und durch einzigartig. Sollte man als Kino- oder Sci-Fi-Fan unbedingt riskieren, selbst wenn der Film am Ende sicherlich nicht jedermanns Sache sein wird.

    FILMSTARTS-Kritik zu "Ad Astra"

    Ad Astra“ läuft seit dem 19. September 2019 in den deutschen Kinos.

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Das Einzige was du mit Worten begründet hast, war deine Fähigkeit eine Handlung ohne Kontext aufzuerzählen. Das der alte Mann eine Reise zum Mars nicht übersteht, war in keinster Weise abzusehen. Der Transport war komfortable genug, bloß der Angriff der Piraten hat zu einer Verschlechterung seines Zustandes geführt. Die Argumente flache Charakterisierung ist der einzige Punkt, der in Anbetracht Sinn macht, sich aber ebenfalls stark auf persönliche Präferenzen stützt. Wie ich schon erwähnte, es ist ein introvertierter Film. Könnte also helfen, wenn man selber auch dazu eine Neigung besitzt.
    • realG
      SPOILER:wenn ich mich recht erinnere sagt der Vater er hätte versucht es zu stoppen, aber der Film lässt ja so einiges an Fragen offen und man soll es so hinnehmen.
    • LoganSix
      Jetzt weiß ich, womit man den Film vergleichen könnte: Solaris.Und auch hier ein Hollywood-Star der mal ein tiefsinniges Sci-Fi-Movie machen wollte.
    • LoganSix
      Der U-Bahn Look ist ja ok, aber nicht, wenn man einfach eine Station 1:1 filmt, so dass man sieht, dass es eine Station ist. Da hat man sich einfach keine Mühe gemacht. Genauso der quadratische Raum auf dem Mars. Einfach ein Raum, bei dem die Wände mit einem Projektor angestrahlt werden. Da war THX von George Lucas futuristischer, und das war ein Studentenfilm.Reduzierte Schwerkraft ist nur einmal, als der Rover abstürzt. Beim Fahren sieht man deutlich, dass das 1G ist. Nicht dass das so wichtig wäre, bei Moon hat es auch funktioniert. Aber wenn der Film sonst schon nicht überzeugt...Spoiler:Was auch noch unpassend ist: nach 30 Jahren kommt der Sohn auf die Raumstation und findet seinen Vater. Und der wundert sich nicht groß, sondern frägt nur Sohn, bist es du?.Unklar war für mich auch, seit wann der Vater allein in der Station war. Und warum der nichts gegen die Welle unternommen hat.
    • realG
      Das ihm etwas fehlt sehe ich genauso und auch das unlogische Verhalten, allerdings fand ich grade den U-Bahn-Station Look irgendwie ansprechend und war froh nicht wieder so ein gelecktes und perfektes Design. Die reduzierte Schwerkraft auf dem Mond ist nur außerhalb von Gebäuden :D
    • realG
      Ob du meine Argumente als sinnvoll erachtest oder nicht ist Dir überlassen. Meine subjektive Meinung zu dem Film hab ich mit Worten statt mit einer Skala von Zahlen bewertet. Bei einem 5/10 hättest du wahrscheinlich nicht so reagiert.Und auch innerhalb der Handlung macht es keinen Sinn nen alten Mann auf eine Mission zum Mars zu schicken weil er das körperlich nicht überstehen kann. Ebenso wenig wie die anderen Bestandteile der Story die ich aufgezählt habe. Die von Dir erwähnten Schlüsse die man aus den Szenen ziehen muss waren bei mir nun mal das es lächerlich wirkt und das Niveau des Films senkt. Als Slapstick Komödie könnte der Film eventuell besser funktionieren. Brad Pitt und seine Vater-Sohn Beziehung um die sich der ganze Film dreht ist mir als Zuschauer dermaßen gleichgültig, da schafft es sogar der neue Rambo deutlich mehr Stimmung und Sympathie aufzubauen. Für den gewollten Tiefsinn ist er zu flach in der Charakterisierung. Ich hatte mich nicht über den Film informiert und meine einzige Erwartung war das er mich gut unterhält, was nun mal nicht der Fall war.
    • LoganSix
      Ich komme gerade aus dem Kino. Ich und mein Kollege haben uns etwas ratlos angesehen. Der Film ist ja nicht schlecht, aber er fühlt sich - dünn - an. Wie wenn irgend etwas fehlt. Vielleicht, weil die Hauptfigur irgendwie depressiv ist und die Personen in dem Film sich unlogisch verhalten (Notruf im All, wir bremsen, obwohl wir direkt zum Mars fliegen. Dann wird in einem Raumschiff geschossen, obwohl kein Grund dafür bestand. Und alles wirkt billig. Ausser im Weltraum, da ist es CGI. Aber auf dem Mondstation hat man einfach in einer U-Bahn-Station gedreht. Auf dem Mars sieht man nur 2 oder 3 normale Räume. Keinerlei Schwerelosigkeitseffekte auf Mond/Mars. Wie bei einem Film aus den 80ern. Interstellar dagegen habe ich 2x hintereinander gesehen, um ihn besser zu verstehen und weil er so fesselnd war.
    • Bruce Wayne
      Ich fühle mich nicht angegriffen, aber ich bin enttäuscht, das keinerlei sinnvolle Argumente von deiner Seite kamen. Wenn dir der Film wegen persönlicher Gründe nicht gefiel, dann ist das ja absolut verständlich, aber warum formulierst du deinen Kommentar dann auf eine dermaßen verächtliche Art und Weise? Und wie können aufgezählte Handlungspunkte Argumente gegen den Film sein, wenn du nicht einmal eine Erklärung dazu ablieferst, weshalb sie innerhalb der Handlung nicht funktionieren? Hier ist genau der Punkt: Bei Ad Astra funktionieren sie innerhalb der Handlung. Deshalb ist deine Inhaltsangabe komplett unsinnig. Aufgrund des fehlenden Kontexts. Genau der grund weshalb meine Version von Interstellars Handlung gleichermaßen unsinnig ist. Unter Argumente verstehe ich da schon eine Erklärung aufgrund einer nachvollziehbaren Basis. Aber der Teil deines Posts (...) dem ich vieles verzeihen kann da er zumindest liefert was ich erwarte macht ja bereits klar, dass anscheinend deine falsche Erwartungshaltung etwas zu deiner Abneigung beigetragen hat.
    • realG
      Jeder von mir nacherzählte Punkt der Handlung ist ein Argument gegen den Film und nicht simpler als im Film tatsächlich dargestellt. Wie schon erwähnt ist auch Interstellar alles andere als frei von Fehlern, aber für mich der deutlich stärkere Film dem ich vieles verzeihen kann da er zumindest das liefert was ich erwarte..Du musst Dich nicht angegriffen fühlen wegen meiner Meinung zum Film
    • Bruce Wayne
      Wie wäre es mal mit tatsächlichen Argumenten, anstatt einfach nur die Handlung auf simplifizierte Weise nachzuerzählen? Das kann nämlich jeder. Hier zu Interstellar (SPOILER): Um den Fortbestand der Menschheit zu sichern, werden emotional instabile Individuen ohne wirkliche Ausbildung durch ein Wurmloch auf diverse Planeten gesendet, nur um einer nach dem Anderen auf dämliche Art und Weise ins Gras zu beißen. Letztlich bleiben die beiden letzten 2 Irren auf dem Schiff übrig, nachdem sie ihre gesamte Mission wegen eines gestörten Vollidioten von Astronauten (Matt Damon übernimmt fast schon exakt die Rolle Pinbackers aus Sunshine) fast verloren hätten. Der Eine landet durch eine magische Plot-Device in einer anderen Dimension um die ganzen Ereignisse in Gang zu setzen, während die zweite Überlebende komplett allein auf einem Planeten verweilt, und somit nicht einmal in der Lage ist sich fortzupflanzen. Diese Handlung wird genau so wenig dem Film gerecht, wie deine Version ^^Letztlich geht es hier um den thematischen Subtext, welcher in Ad Astra in den von dir aufgezählten Szenen (Piraten, Affen-Angriff und der Mars-See) die Schlüsselmomente der Arc des Protagonisten symbolisieren. Das der Film seine gesamten Themen nicht einfach präsentiert, ist mir klar. Man muss eben bereit sein, auch selber seine Schlüsse aus den jeweiligen Handlungspunkten zu ziehen. Ich finde in der Hinsicht unterscheidet er sich stark von Interstellar. Macht ihn aber nicht sinnlos (was per Definition schon nicht zutrifft) oder die von dir (wirklich sehr) persönlichen Probleme legitim gültig. Wie schon gesagt: Alles eine Sache der Präferenzen.
    • realG
      Obwohl ich ne gute Stunde über Fehler und Sachen die mir nicht gefallen haben bei Interstellar reden könnte, war es für mich der Beste Film im Jahr 2014. Viele Fehler die nichts daran ändern das er genial ist.Bei Ad Astra ist das ähnlich, aber mit dem Unterschied das die Probleme so gravierend sind, das sie den Film einfach schlecht machen.Ich finde schauspielerisch hat der Film nicht wirklich was zu bieten, ebenso wie storytechnisch. Emotional lässt mich die komplette Handlung kalt. Für mich der einzige Pluspunkt ist die Optik.SPOILER:Sie schicken den Sohn des Mannes der die Erde mit Antimaterie beschießt mit einem mittachziger auf die Mission die Menschheit zu retten? Scheint nicht unbedingt sinnvoll aus meiner Sicht, aber das erübrigt sich ja zum Glück da der alte Mann ausfällt. Der emotionslose Hans im Glück schafft das ja auch alleine. Egal, so sinnlos geht es weiter. Von einer Verfolgungsjagd mit Piraten über Weltraumaffen, verschwundene Astronauten die keinen interessieren, Tauchen in unterirdischen Mars Seen und hochklettern an startenden Raumschiffen...Grandios auch das sie Liv Tyler wieder ihre Rolle aus Armageddon spielen lassen.Einzig der Kniff am Ende wo man nicht weiss ob er wirklich auf seinen Vater trifft oder das alles mit sich selbst ausmacht ist nochmal ein wenig Anspruch in dem sonst so belanglosen Film
    • Bruce Wayne
      Ziemliche Gurke der Film... Mir wäre ein bischen mehr Interstellar lieber gewesen... Alles eine Sache der Präferenzen. Interstellar ist mMn totales Mittelmaß und hat extreme Probleme bei seiner Story-Struktur. Ad Astra überzeugt genau da, wo Interstellar enttäuscht.
    • realG
      Ziemliche Gurke der Film, aber in heutigen Zeiten will man wohl Fast an Furious im Weltall sehen. Mir wäre ein bischen mehr Interstellar lieber gewesen...
    • Bruce Wayne
      Der Film ist sehr ruhig erzählt. Es sind 2 lange Stunden, ja, aber eben auch gefüllt mit tatsächlichem Inhalt. Es wirkt nicht prätentiös oder bedeutungsschwanger. Stattdessen wirklich ehrlich. Die meisten Leute würden den Film vielleicht auch als deprimierend beschreiben, zumindest meinten das einige Zuschauer, die aus dem Film kamen. Man muss einen ruhig erzählten Film erwarten. Das ist die Hauptsache, denke ich.
    • jimbob
      Du machst mich gerade echt neugierig. Ich hab irgendwie Interesse, aber ich kann mir einfach keinen Reim auf diesen Film machen.
    • Bruce Wayne
      Bester Film 2019 soweit. Genau die Art von Filmemache, welche mich persönlich am meisten anspricht. Bin mit dem Kopf noch komplett beim Film deshalb will ich keine voreilige Beschreibung abgeben. Sagen wir's mal so: Wenn Filme introvertiert sein könnten, dann wäre es dieser auf die beste Art und Weise. Große Empfehlung.EDIT: Hatte eigentlich vor mir noch einen anderen Film gleich nach Ad Astra im Kino anzuschauen, habe es letztlich aber doch gelassen, weil ich dem Nachfolger-Film einfach nicht meine volle Aufmerksamkeit hätte widmen können. Das passiert eigentlich nicht häufig.
    • Sentenza93
      Wer sich mal wieder die Hand vor die Stirn schlagen und/oder lachen will: Selbst diesem Film werfen einige Leute Toxic Masculinity vor. :D
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