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    Nach 34 Jahren: Fantasy-Kultfilm bekommt späte Fortsetzung vom "Doctor Strange"-Regisseur
    Von Annemarie Havran — 26.05.2020 um 20:10
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    Der Fantasy-Abenteuerfilm „Die Reise ins Labyrinth“ mit David Bowie ist längst zum Kult avanciert. 34 Jahre später wurde nun eine Fortsetzung angekündigt – von „Doctor Strange“-Regisseur Scott Derrickson.

    TriStar Pictures

    Über „Die Reise ins Labyrinth 2“ wird bereits seit einigen Jahren nachgedacht, nun macht TriStar Pictures Nägel mit Köpfen und bringt das späte Sequel endgültig auf den Weg:

    Wie Deadline exklusiv berichtet, übernimmt Scott Derrickson die Regie bei der Fortsetzung zu „Die Reise ins Labyrinth“ von 1986.

    Derrickson sollte eigentlich als nächstes „Doctor Strange 2“ für die Marvel Studios inszenieren, nachdem er schon beim ersten „Doctor Strange“ Regie geführt hatte. Doch es kam zum kreativen Zerwürfnis und inzwischen sitzt Sam Raimi auf dem Regiestuhl der „Doctor Strange“-Fortsetzung.

    Nun hat sich Derrickson also ein andere Sequel geschnappt, bleibt damit aber dem Fantastischen treu: Immerhin gehört „Die Reise ins Labyrinth“ zu den ganz großen Kultfilmen des Genres, nicht zuletzt dank David Bowies schillernder Darstellung eines Koboldkönigs, mit der er im Grunde eine weitere Facette seiner Bühnen-Persona der 80er Jahre lieferte.

    Jim Hensons Erben beteiligt

    Und dann wären da noch die Puppen. Denn nicht nur Bowie ist extravagant in „Die Reise ins Labyrinth“, seine Co-Darsteller stehen ihm da kaum in etwas nach. Viele davon sind Puppen, schließlich führte Jim Henson Regie, legendärer Filmemacher und Puppenspieler, der auch das Fantasy-Märchen „Der dunkle Kristall“ verantwortete und die Puppen in „Die Muppet Show“ und „Sesamstraße“ tanzen ließ.

    Dass das Erbe des 1990 verstorbenen Regisseurs in Ehren gehalten wird, dafür sorgen beim „Die Reise ins Labyrinth“-Sequel Jim Hensons Kinder Lisa und Brian von der The Jim Henson Company als Produzenten. Maggie Levin („Into The Dark“) schreibt das Drehbuch.

    Darum geht’s in "Die Reise ins Labyrinth"

    Teenagerin Sarah (Jennifer Connelly) ist genervt von ihrem kleinen Bruder Toby und flüchtet sich am liebsten in Traumwelten. Eines Tages verliert sie die Geduld mit Toby und wünscht sich, dass ihn Kobolde verschleppen würden – was auch prompt passiert! Ganz so ernst hatte es Sarah dann doch nicht gemeint, aber nun muss sie ihrem kleinen Bruder in ein magisches Land folgen, das von Koboldkönig Jareth (David Bowie) regiert wird. Ihr bleiben nur wenige Stunden, um ein Labyrinth zu durchqueren und Toby zu retten, sonst wird dieser in einen Kobold verwandelt…

    Worum es in der Fortsetzung gehen wird, ist noch nicht bekannt. Deadline zufolge soll es sich aber definitiv um ein Sequel und nicht um ein Remake handeln. Bevor Derrickson an Bord kam, wurde in den vergangenen Jahren auch schon „Evil Dead“-Regisseur Fede Alvarez mit dem Projekt in Verbindung gebracht – allerdings war damals unklar, ob es sich nun um eine Neuauflage, ein Spin-off oder ein Sequel handle.

    „Die Reise ins Labyrinth“ könnt ihr euch u. a. in der schicken 30th Anniversary Edition nach Hause holen – zum Beispiel hier bei Amazon*. Ein bisschen Retro-Feeling gibt es direkt hier mit dem Trailer:

     Kinos sollen wieder öffnen: Erste Termine bekannt

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    Kommentare
    • Ortrun
      Das wäre meines Erachtens auch kein Remake des Films, sondern eine neue Adaption des Buches (so wie Dune von Villeneuve auch kein Remake von Lynchs Dune ist, sondern eine neue Romanadaption).
    • DER Dunkle Lord
      Tja, das ist dann wohl Geschmackssache. Ich fand Azog sah ziemlich fetzig aus in der Hobbit-Trilogie. Aber ich weiß schon was du meinst, wenn du sagst, dass Puppen und Masken echter aussehen. Trotzdem würde ich jederzeit sogar mittelmäßiges CGI gegenüber schlechten Puppen bevorzugen. Aber glaubhafte Puppen, wie Yoda in EP5 und EP6 sind natürlich was Feines :-)
    • Johnny
      Ich mag den Film und Hensons Puppenarbeit hat für mich auch den Nostalgiefaktor überlebt. Wüsste aber nicht, warum man eine Fortsetzung erzählen müsse.Aber vielleicht ist es die Gelegenheit, eine Koboltkönigin einzuführen und eine Filmreihe zu etablieren...Wer einer Fortsetzung einen Flop prognostiziert: Auch Die Reise ins Labyrinth war seinerzeit ein Kinoflop - die junge Connelly wurde als recht talentfrei bezeichnet.Ich würde mich tatsächlich mehr darüber freuen, wenn neue Welten und neue Figuren verzaubern und nicht ständig der Stempel eines Kultfilmes für pseudo-Neufindungen herhalten müssten.
    • Deliah C. Darhk
      Doch, mit Nolan als Regisseur wäre das schon möglich. Aber dennoch höchst unwahrscheinlich.Jetzt bin ich auch noch auf 'Legende' neu angefügt. *seufz* ; )
    • RockYourThoughts
      Es gibt gute (Dunkle Kristall Serie wie ich finde) und schlechte (Yoda wie du gesagt hast) Versuche es auf die Leinwand zu bringen!Aber ich bin halt immer noch der Meinung, das etwas Reales, seien es nun Puppen oder Meschen in Masken einfach besser wirken als somanches CGI-Gedöns! Bestes Beispiel für mich sind die Orks: in Herrder Ringe super, im Hobbit grauenhaft...
    • Dennis Beck
      Oh ja, der Cast ist leider verschwendet. Deine Meinung steht dir ruhig zu. Meine Meinung dazu ist, der Vergleich hinkt sehr. Ich finde den Film humorlos und grottenschlecht. Er sowohl wie sein Nachfolger, den ich noch nicht gesehen habe (traue ich ihm aber jetzt schon zu), sind eine Beleidigung an das schöne Original mit Robin Williams. Echt putzig, wie schnell du beleidigt bist. Dabei bist du mit deinen Kommentaren alles andere als ein Unschuldslamm. Wer im Glashaus sitzt,... So, und hiermit lasse ich dich wieder in Ruhe. Ich halte mich generell lieber zurück. Aber gewisse Dinge müssen nun mal irgendwann angesprochen werden.
    • Puck the Fool
      klappt nicht ohne Bowie
    • Andreas Huettner
      Das bleibt leider zu befürchten, ja...
    • FilmFan
      Nicht nur der finanzielle Erfolg gab den Jumanji Machern recht. Auch der Cast ist Grandios. Und hör auf mir dreiste Vorschriften zu machen. Nur weil ich ne Meinung habe und nen Vergleich angestellt habe.
    • Andreas Huettner
      Klar, als Film genommen ist der erste Film schon okay. Aber leider kratzt der nur sehr oberflächlich an der Story aus der Buchvorlage und behandelt davon auch nur einen Bruchteil.Ich glaube DER Dunkle Lord wünscht sich eine halbwegs vollständige Umsetzung, ähnlich wie bei den - auch schon stark ausgedünnten - Herr der Ringe Filmen.
    • DER Dunkle Lord
      Also den Unendliche-Geschichte-Filmen kann ich leider so gut wie gar nichts Positives abgewinnen, sorry. Aber ich will's zumindest mal versuchen: - Das musikalische Hauptthema des ersten Filmes ist sehr schön! - Gmork fand ich als Kind sehr gruselig. Die Puppe ist aber leider nicht gut gealtert. - Das Design des Steinbeißers ist recht nah an der Original-Illustration im Buch (Anfangsbuchstaben). - Atréjus und Fuchurs Flug zum Elfenbeinturm durch den Sternenhimmel ist visuell sehr schön inszeniert. - Die uralte Morla und die Sümpfe der Traurigkeit waren gelungen. - Die Zweisiedler waren auch ganz okay. - Im dritten Film musste ich sehr lachen, als der Steinbeißer zu Born To Be Wild mit seinem kleinen Sprößling singend auf dem Steinfahrrad angebrettert kommt. Das ist zwar eigentlich doof, aber immerhin sehr ulkig inszeniert.Über den zweiten Teil habe ich leider gar nichts Positives zu sagen, was vielleicht daran liegt, dass mir Bastians Fall auf die Dunkle Seite durch die Hexe Xayide und seine anschließende Redemption-Arc bei der Urmutter (Dame Ailola) zu meinen Lieblingsspassagen im Buch gehören und im zweiten Film vollkommen vergeigt bzw. gar nicht erst gezeigt wurden.
    • WhiteNightFalcon
      Den ersten Film liebe ich. Gehört noch immer zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, aber alles danach kann man wirklich abhaken.
    • WhiteNightFalcon
      Das ist EIN positives Beispiel. Da sind die das gut angegangen, weil die Macher das Interesse hatten, die alte Magie wieder zu erwecken.Aber das wird die Ausnahme bleiben.
    • WhiteNightFalcon
      Den ersten Film liebe ich. Alles was danach kam nicht.
    • Vincent Price
      Ein Prequel. Könnt ich mir auch vorstellen, vielleicht mit Dane DeHaan als Koboltkönig
    • DER Dunkle Lord
      Wie gut es aussieht, wenn heutzutage versucht wird, den Charme der Puppen aus den 80ern zu rekonstruieren, haben wir ja schon bei Yoda in der Kinoversion von Phantom Menace und in The Last Jedi gesehen.Diese Puppen waren beide grauenhaft!Die Reise ins Labyrinth war ein toller Film für seine Zeit und gibt die Atmosphäre des 80er-Jahre Kinos authentisch wieder, weil er - oh Wunder - aus den 80ern stammt.Kein Mensch braucht diese Retro-Hipster-Sequels/Remakes, die auf schlechte Weise versuchen, den Stil der 80er zu kopieren. Warum erfindet die aktuelle Generation von Filmemachern nicht mal was Eigenes, Originelles im eigenem Stil.Wie künstlerisch bankrott müssen die eigentlich sein, dass die ums Verrecken nicht mal was Eigenes erschaffen können?!Da muss man ja wirklich dankbar sein, dass es noch so ein paar alte Hasen, wie z.B. James Cameron gibt, die gelegentlich noch mal was Neues ausprobieren, auch wenn es nur darum geht, mit seinen blauen Schlümpfen (Zitat: greekfreak) die Technik und kreative visuelle Designs auf das nächste Level zu bringen.
    • DER Dunkle Lord
      Heeeey! Einen 34 Jahre alten Kultfilm fortsetzen, bei dem der Macher und der Hauptdarsteller bereits tot sind. Was für eine großartige Idee! (*Ironie*)
    • DER Dunkle Lord
      Amen! Das ist auch für mich das einzige Remake, dass ich mir wirklich schon seit Jahrzehnten herbeisehne. Obwohl ich normalerweise von Remakes wenig bis gar nichts halte.Das Buch ist so gut! Aber was die da filmisch draus gemacht haben, muss man schon wirklich als Frechheit bezeichnen.Man könnte einfach mit der heutigen Tricktechnik das Buch so wie es tatsächlich ist als Zweiteiler verfilmen:1. Teil: Atréjus Große Suche2. Teil: Bastians Reise durch Phantasien und seine Rückkehr in die Menschenwelt
    • DER Dunkle Lord
      Die unendliche Geschichte?! Die Filme?! Die sind doch grauenhaft!Die unendliche Geschichte war als Kind mein absolutes Lieblingsbuch.DAS wäre wirklich mal ein Buch, welches ich mit Hilfe heutiger Effekte vernunftbegabt verfilmt sehen möchte.Aber die echte Geschichte von Michael Ende! Nicht diese verstümmelten Filmversionen.
    • Dennis Beck
      Ich bin skeptisch. Die Reise ins Labyrinth ist kein Film, wovon ich ein Sequel brauche. Diese Atmosphäre ist schwer zu rekonstruieren (vor dem Aufwand scheut sich Hollywood heutzutage eher) und Bowie war der Wahnsinn. Die blutjunge Jennifer Connelly hat das auch prima gemacht. Das Drehbuch muss sehr gut sein. Bis auf Weiteres ein Nein von mir.
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