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    "Keine Zeit zu sterben" bricht mit Tradition: So anders beginnt der neue "James Bond"
    Von Julius Vietzen — 15.10.2020 um 13:00
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    Die „James Bond“-Filme stecken voller wiederkehrender Elemente, egal welcher Schauspieler gerade die Titelrolle verkörpert. „Keine Zeit zu sterben“ mit Daniel Craigs letztem Bond-Auftritt wird aber ganz anders beginnen als alle vorherigen Filme.

    Universal Pictures

    Mit Ausnahme von „James Bond 007 jagt Dr. No“ begannen alle „James Bond“-Filme mit einer Sequenz, die dem eigentlichen Film vorgelagert ist, meist nur lose mit dem restlichen Film verknüpft ist und dann in den vom jeweiligen Bond-Song begleiteten Vorspann übergeht.

    Doch „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben“ wird mit dieser Tradition brechen. Nicht, weil es keine Vor-Vorspann-Sequenz gibt, ganz im Gegenteil (dazu später mehr). Sondern weil zum ersten Mal in der Bond-Geschichte James Bond darin nicht auftritt.

    Das enthüllt das Wall Street Journal in einem Porträt über „Keine Zeit zu sterben“-Regisseur Cary Fukunaga. Das WSJ (via Joblo.com) beschreibt die Eröffnungssequenz von „Keine Zeit zu sterben“ wie folgt: „langsam erzählt, visuell faszinierend, mit untertitelten französischen Dialogen und komplett Bond-frei“.

    So beginnt "Keine Zeit zu sterben"

    Doch es gibt natürlich auch ein paar mehr Details dazu – Achtung, wer möglichst wenig über „Keine Zeit zu sterben“ wissen will, sollte lieber nicht weiter lesen.

    Laut dem WSJ beginnt „Keine Zeit zu sterben“ nämlich mit einer Szene, in der die junge Madeleine Swann (später gespielt von Léa Seydoux) eine traumatische Begegnung mit Bond-Bösewicht Safin (Rami Malek) hat. Dieser überfällt Madeleines Familie in ihrem Zuhause, tötet ihre Mutter und jagt das junge Mädchen durch das ganze Haus und über einen zugefrorenen See, wobei er eine japanische Noh-Maske trägt.

    Ausschnitte aus dieser Sequenz waren bereits im ersten Trailer zu sehen, weitere gibt es auch im zweiten Trailer zu entdecken:

     

    Längste Bond-Intro-Sequenz?

    Umso interessanter wäre die Bond-freie Eröffnungssequenz, wenn sich auch die Berichte bewahrheiten, dass es gleichzeitig die längste Bond-Eröffnungssequenz sein soll. Stolze 20 Minuten soll das Intro von „Keine Zeit zu sterben“ dauern und damit doppelt so lang wie die bisher längste Vor-Vorspann-Sequenz.

    Damals vermuteten allerdings viele, dass die Intro-Szene die in den Trailern ebenfalls sehr prominent angeteaserte Actionsequenz in der italienischen Stadt Matera sei. Nun, da feststeht, dass wir zuerst mehr über Madeleine Swanns Vergangenheit erfahren, dürfte Matera dann ziemlich bald nach dem Bond-Song von Billie Eilish folgen.

    „James Bond - Keine Zeit zu sterben“ soll am 31. März 2021 in die deutschen Kinos kommen.

    "James Bond: Keine Zeit zu sterben": Schaut hier das Musikvideo von Billie Eilish

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