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z. B. : Venom, Der Auftragslover, Patrik 1,5 kritik, Die Affäre film...
Entwickelt von Robert Rodat, Steven Spielberg 2011
Mit Noah Wyle, Moon Bloodgood, Jessy Schram
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Originaltitel: Falling Skies
Produktionsland:
USA.
Genre:
Sci-Fi.
Laufzeit pro Episode: ca. 42 Minuten
Inhalt: Sechs Monate nach einer außerirdischen Invasion auf der Erde, organisiert eine kleine Gruppe überlebender Menschen in der Nähe von Boston den Widerstand. Zu ihr gehört der ehemalige Geschichtsprofessor Tom Mason (Noah Wyle), der aber immer wieder mit dem militärischen Anführer Captain Weaver (Will Patton) aneinander gerät. Die Außerirdischen entführen die Kinder der Menschen und nutzen sie als Sklavenarbeiter. Auch Toms einer Sohn Ben ist entführt worden. Während er seinen Sohn befreien will, muss er gemeinsam mit der schönen Ärztin Anne (Moon Bloodgood) auch herausfinden, was die Außerirdischen antreibt. Denn sie zu verstehen, könnte der Schlüssel zur Befreiung der Menschheit sein.
User-Wertung(1094 Bewertungen)
(3,2)
Rolle: Tom Mason
Rolle: Anne Glass
Rolle: Karen
Rolle: Lourdes
Mitglied seit 64 Tagen | 1 Kritik
Ihre Kritik: Ich dachte, wenn Steven Spielberg mit Dreamworks eine Serie produziert, dann kann das nicht so schlecht sein. Ich hatte allerdings vergessen, dass gerade Spielberg (vermutlich mittlerweile unfähig das noch zu reflektieren) unter schwerstem Bay-Syndrom leidet. Die Serie ist so politisch korrekt dass es schon kaum noch zu ertragen ist: Wie bei Raumschiff Enterprise gibt es den Quotenschwarzen mit seinem Kumpel dem Quotenasiaten und - noch nicht auf der Enterprise,aber jetzt dabei - die Quotenlatina (der Quotenrusse fehlt, aber der macht ja jetzt auch eigene schlechte Sci-Fi Filme). Der Zuschauer bekommt die übliche US-Mittelschicht-Selbstbeweihräucherung moraltriefend um die Ohren geschlagen, das ganze so altbacken, dass man meint man hätte sich in die Untiefen einer 90er-Jahre-Serie verirrt. Die Aliens sind, nachdem sie mit Überlichtgeschwindigkeit zur Erde gereist sind und das menschliche Militär besiegt haben glücklicherweise unfähig geworden: Sie können Menschengruppen erst ab 300 Personen orten und ihre Waffen haben auch keine Zielsysteme. Es bleibt also für kleine Kampfgruppen immer viel Gelegenheit unbehelligt an die Kampfroboter(!) der Aliens heranzuschleichen und den Kugeln oder Laserstrahlen (oder was das sein soll) mit gekonnten Hüpfern auszuweichen. Die Handlung ist mit "Battlestar Galactica zu Fuß" ganz gut umschrieben: Menschen die eine Katastrophe überlebt haben fliehen durch die Gegend und leisten Widerstand. Durch klaffende Logiklöcher hindurch stolpern sie dabei durch die pittoresken Überreste der amerikanischen Zivilisation, stets die Waffe im Anschlag. Es ist ein uramerikanischer Traum der da wahr wird: Mit hochgekrempelten Ärmeln gegen eine Böse Übermacht für das Gute streiten und dabei hemmungslos um sich schießen dürfen, weil die Bösen nichtmal Menschen sind - die doppelte Lizenz zum töten. Wenn die Ballersequenzen vorbei sind und sich mal wieder alle (oder fast alle) gegenseitg heroisch gerettet haben, dann gibts ein bißchen Soap-Opera, dann dürfen die 8-Jährigen Buben und Mädchen inmitten des Krieges ein bißchen Kind sein und ein paar Rührungstränen vergießen, während sie erzählen dass sie eigentlich gerne zur Schule gehen würden und die (Selbstverständlich von Aliens abgemetzelte) Mama vermissen. Aber nur die 8-Jährigen, denn die 16jährigen sind bereits mit ihren gleichaltrigen Freundinnen ganz harte Frontschweine, deren Frisur natürlich auch unter schwerem Beschuss noch Zielgruppentauglich sitzt. Immer wieder sieht man auch das Sternenbanner, im Selbstverständnis der USA offensichtlich ein Symbol der Freiheit und der Unbeugsamkeit des gesamten Planeten Erde. Und auch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg bietet dem Hauptdarsteller, der Geschichtsprofessor ist, (Schwerpunkt, klar, amerikanische Militärgeschichte) zahlreiche Anregungen für den Kampf gegen die Aliens. Wenn also alles in trümmern liegt, dann greift der Filmamerikaner sein Banner und seine traditionellen Werte - und baut die Welt wieder auf. 1 Stern - wofür? Trotz des unterirdischen Setups hat die Serie einen gewissen Unterhaltungswert: Das ganze Hide-and-Seek Spiel, die Jungs mit den Knarren auf den Motorrädern - man kann sich den Schrott tatsächlich angucken ohne dass es so richtig langweilig wird. Aber um in den vollen Genuss der Serie zu kommen, darf man eben nicht vergessen vorher sein Gehirn auszuschalten.
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