FSK ab 12 freigegeben
Der investigative Dokumentarfilm wurde nachts von den Dächern Tel Avivs aus gedreht und befasst sich mit den zivilen Opfern der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen. Dabei untersucht er die Strukturen und Abläufe hinter den militärischen Operationen und deren Auswirkungen auf die palästinensische Zivilbevölkerung. Drei Jahre lang haben Yuval Abraham und Rachel Szor, die zuvor bereits mit ihrem Dokumentarfilm „No Other Land“ über die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland einen Oscar gewinnen konnten, nach eigenen Angaben mit Quellen im israelischen Militär und in verschiedenen Geheimdiensten gesprochen.
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5,0
Meisterwerk
NAZA
So lange wurde noch nie für einen Film applaudiert!
Von Janick Nolting
Manchmal gibt es Filme, die mit solcher Wucht und Dringlichkeit in die Gegenwart eingreifen, dass all das, was man sonst im Kino sehen kann, kurz bedeutungslos erscheint. „NAZA“ ist einer dieser Filme. Die israelischen Regisseur*innen Yuval Abraham und Rachel Szor legen damit ihr zweites dokumentarisches Werk über den Nahostkonflikt und die Beziehung zwischen Israel und den Palästinensern vor. Ihr Vorgänger „No Other Land“, der gemeinsam mit den palästinensischen Filmemachern Basel Adra und Hamdan Ballal entstand, sorgte erst für einen Eklat auf der Berlinale und gewann dann einen Oscar. Darin ging es um die Besatzung und Zerstörung von Dörfern im Westjordanland und die systemische Ungleichheit zwischen den Regisseuren Abraham und Adra. „NAZA“ schaut nun hinter die Kulissen von Israels Kriegsführung gegen die Hamas und die Zivilbevölkerung in Gaza seit dem Massaker des 7. Oktober 2023. S
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1:55



Der Film fängt durch sein nächtliches Setting sehr gut die Atmosphäre Tel Avivs ein. Er thematisiert die dunklen Seiten der Kriegsführung mit modernen Technologien im 21. Jahrhundert sowie die psychischen, sprachlichen und medialen Mittel, die eingesetzt werden können, um gewöhnliche Menschen dazu zu bringen, schreckliche Taten zu vollbringen oder sie vor sich selbst zu rechtfertigen. Die Frage ist dabei nicht, ob dieser Krieg an sich ...
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Ein toller Film, zeigt die Wahrheit, danke an die braven Regisseuren. Man freut sich, dass es auch aus israel ehrliche Menschen gibt.
Endlich eine klare Darstellung der Realität. Da man hier Einheimische hat, die Personen darstellen, die ihre eigene Erfahrung wiedergeben, klare Dokumentation die in die Geschichte eingehen wird
Kurzbeschreibung:
Der Film NAZA (2026), was im israelischen Militärjargon Kollateralschaden heißt, ist kein lustiger oder heiterer Unterhaltungsfilm. Es handelt sich um eine ernste und zum Teilen sehr bedrückende Dokumentation bzw. einen Investigativfilm, der . von The Guardian, einer britischen Tageszeitung, verifiziert wurde. Dem Guardian lagen . die Rohmaterialien vor, welche im Film nur in stark anonymisierter Form zu sehen sind. Er gibt ...
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Altersfreigabe der FSK
“NAZA" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Das verbirgt sich hinter dem Titel
Der kryptische Filmtitel „NAZA“ leitet sich vom hebräischen Ausdruck „Nezek Agavi“ ab, der übersetzt so viel wie „Kollateralschaden“ bedeutet. Nach den Aussagen der im Dokumentarfilm interviewten Soldat*innen wird das abgeleitete Kürzel NAZA beim israelischen Militär als Maßeinheit für die bei einem militärischen Angriff erwartete Zahl ziviler Opfer verwendet.
Ein Tag nach dem Venedig-Triumph droht der israelische Kulturminister
Nur ein Tag nach dem Gewinn des Spezialpreises der Jury bei den Filmfestspielen in Venedig für ihren Gaza-Dokumentarfilm „NAZA“ drohte der israelische Kulturminister Miki Zohar dem Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft als Verräter*innen des Staates Israel. Dass der Film zum Politikum wird war bereits bei den Dreharbeiten klar: Die Aufnahmen zum brisanten Dokuprojekt entstanden heimlich über 3 Jahre hinweg u
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Trivia
Produktionsländer
Großbritannien,
USA,
Israel
Verleiher
ImmerGuteFilme
Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
4 Trivias
Budget
-
Sprachen
Englisch, Hebräisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-