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    Keinohrhasen
    Durchschnitts-Wertung
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    24 User-Kritiken

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    1 Kritik
    Flibbo
    Flibbo

    User folgen 8 Follower Lies die 64 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    „Keinohrhasen“ ist die Rettung der deutschen Komödie (auch wenn die Credits ganz hollywood-ambitioniert auf englisch verfasst sind); zumindest hat es in den ersten Minuten den Anschein. Dann schleicht sich zu sehr die Schweiger-Handschrift ein. Somit lässt sich eher sagen: „Keinohrhasen“ ist Schweigers bestes Werk, sein persönlicher Geniestreich. Eine schöne Liebesgeschichte, nicht zu kitschig, bei der Besetzung die prominentesten Geschütze auffahrend, von den Hauptdarstellern angenehm natürlich und glaubhaft gespielt, und dabei doch mit sehr, sehr viel Slapstick versehen.



    Es wird nicht ganz so offensichtlich wie in „Barfuß“ darauf angelegt, dass man den Film süß findet. Dennoch macht Til auch hier, mit dem Einsatz von knuffigen Knirpsen, klar, was er beim Zuschauer erreichen will. Ein weiteres Mittel zur Sympathiesteigerung sind die ständig tönenden Songs. So passend und gut der Soundtrack auch sein mag, er drängt sich viel zu sehr in den Vordergrund. Daran sollte der Verantwortliche in Zukunft noch arbeiten. Wenn wir schon beim akustischen sind: Die Dialoge sind so echt dargeboten, dass man leider oft einige Satzteile einfach akustisch nicht versteht. Schade, aber es ist eben ein deutsches Original. Das Drehbuch bietet sonst vor allem wertvolle und so amüsante wie wahre Theorien und Feststellungen über Mann und Frau in Interaktion.



    Nora Tschirner stellt sich als ausgezeichnete Wahl für die Hauptrolle heraus. In Filmen weiß sie allgemein mit ihrer natürlichen und unaufdringlich attraktiven Art zu überzeugen, nicht so verkrampft albern wie bei all ihren Fernsehmoderationen. Sunnyboy Til Schweiger schrieb sich natürlich den idealen Charakter auf den Leib, und macht seine Sache gut. Von den prominenten Gastauftritten fange ich gar nicht erst an. Man muss lediglich sagen, dass sie wesentlich zum Gesamtvergnügen beitragen.



    Trotz der albernen Gags ist die Story allgemein überzeugend und gut durchdacht. Nur ein großer Ausfall tritt ausgerechnet in der Szene ein, in der DER Hit aus dem Film erklingt – „Apologize“ von One Republic. Was da geschieht, ist einfach eine komplett unglaubwürdige und lächerliche Idee. Aber ohne sie hätte nun mal nicht auf das Happy End hingearbeitet werden können. Das Ende bringt noch mal eine gute Portion Humor in den Stoff, damit es nicht zuuu romantisch wird. Wirklich gelungen. Der Zuschauer, ganz besonders, aber lange nicht nur der weibliche Zuschauer, wird mit folgendem Gefühl entlassen: „Das mochte ich.“



    „Keinohrhasen“ ist so konzipiert, dass man ihn einfach lieb haben soll. Und es funktioniert.
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 5. Februar 2011
    ''Keinohrhasen'' ist eine originelle, von witzigen Einfällen durchzogene romantische Komödie mit außergewöhnlich guten Darstellern. Ungeachtet oder gerade angesichts der teils expliziten Erklärunen von Sexualpraktiken - was den Film für Kinder eher ungeeignet macht - ist der Film durchweg sehr unterhaltsam. Ich kann den Film im Großen und Ganzen empfehlen.
    Josi1957
    Josi1957

    User folgen 22 Follower Lies die 448 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 10. September 2022
    Ein ebenso sympathischer wie romantisch-witziger und pointierter Überraschungserfolg mit erstaunlicher Gagdichte und etlichen Gastauftritten.
    travisbickle
    travisbickle

    User folgen 2 Follower Lies die 23 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Nach all den Lobeshymnen über diesen Film musste ich mir letzte Woche dann auch einmal Til Schweigers "Keinohrhasen" ansehen, um festzustellen, ob der Hype um das Werk auch wirklich gerechtfertigt ist. Und abgesehen von ein paar Szenen, in denen Schweiger echt danebenhaut (korrekt, Herr Baumgardt!), ist das Werk eine pfiffige kleine, unterhaltsame und sehr romantische Genre- Perle, die es versteht, Kitsch mit Humor und Situationskomik aufzuheben und genau das richtige Timing mitzubringen, das schließlich eine Komödie ausmacht.



    Und so sind die Wortduelle, die sich Schweiger und Tschirner in der ersten halben bis dreiviertel Stunde liefern, schlichtweg großartig und strotzen vor Witz und Charme. Besonders originelle Ideen wechseln sich ab mit herrlich spritzigen Dialogen, die vom Feinsten sind. Schweiger streut hier und da Selbstironie ein (Spoiler lasse ich außen vor, da es großen Spaß macht, sich selbst von den ironischen Einschüben überraschen zu lassen) und kommt nie aus dem Gleichgewicht. Immer wenn das Drehbuch droht, ins Schlingern zu geraten, rettet Schweiger es mit einer charmanten Zwerchfellattacke.



    In der zweiten Hälfte wird es zunehmend romantisch. Schweiger darf Herz zeigen und tut das gut. Doch der eigentliche Star des Films ist tatsächlich Nora Tschirner. Die ehemalige MTV- Moderatorin gibt mehr her als die Rolle des hässlichen Entleins und stellt die Wandlung von der zickigen Erzieherin zur Sanftmut hervorragend heraus. Mimik und Gestik der Schauspielerin treffen immer ins Schwarze. Nebenbei sollte ich vielleicht auch erwähnen, dass sich hinter der Brille und den schäbigen Klamotten eine bildhübsche Frau versteckt. Die übrigen Rollen werden gut von Stereotypen des deutschen Films besetzt.



    "Keinohrhasen" ist ein spritziges Vergnügen mit wunderbarer Musik und einigen tollen Ideen, das flüssig und unterhaltsam daherkommt und nie langweilig wird. Wem hier das Herz nicht schmilzt, der muss aus Stein sein...
    Featherduster
    Featherduster

    User folgen 2 Follower Lies die 20 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Endlich mal wieder ein Mädchenfilm..

    Das erste was ich nach der Betrachtung dachte war, dass er etwas frauenfeindlich wirkte..

    Schweiger macht mit allem rum.

    Die einzige, die Hass auf ihn hat, benimmt sich selten dämlich und kindisch in seiner Gegenwart, dass es dem Zuschauer die Haare aufstellt. Letztendlich macht sie auch mit ihm rum, welches sie vorher noch so scharf verurteilte..

    Resümee: Frauen sind doof und peinlich, doch das zieht offenbar die Männer an.



    Die schauspielerische Leistung der weiblichen Hauptdarstellerin ist grottig und total überzogen.

    Das mit der Brille und den hässlichen Klamotten erinnert stark an "plötzlich Prinzessin", diesen Film, den ich mich schäme, gesehen zu haben.^^

    5/10 Sterne, weil ich doch ab und an lachen musste.
    thomas2167
    thomas2167

    User folgen 461 Follower Lies die 582 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 28. November 2012
    Gute , lockere deutsche Romantik Liebeskomödie mit einen gutaufgelegten coolen Til Schweiger. Fast jeder Gag sitzt hier und der Film ist bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt - ob nun Nora Tschirner , Matthias Schweighöfer , Rick Kavanian , Schweigers Kinder , Jürgen Vogel u.v.a. = alle absolut top!! Der Film bietet geniale Unterhaltung und gehört definitiv mit zu den besten deutschen Komödien!
    Kosch Arts
    Kosch Arts

    User folgen 4 Follower Lies die 40 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 20. Juni 2013
    Ich hätte nie gedacht, dass neben Oliver „talentfrei“ Pocher noch ein Schauspieler schlechtere Leistungen abliefert, als Til Schweiger. Aber ich muss mich geschlagen geben, Nora Marie Tschirner, die in Soloalbum eigentlich ne recht solide Leistung abliefert, ist schlicht weg anstrengend und nervig… IMMER, ohne Ausnahme!
    Da kann die sonst, Schweiger selbstverständlich davon ausgenommen, teilweise namhafte Schauspielerbesetzung leider nicht gegen anspielen. Könnte natürlich auch daran liegen, dass die durchaus witzigen Ideen und sogar stellenweise schönen Dialoge in vorpubertärem Du-nein du-nein du mehr-nein du noch mehr, nämlich-Gesülze untergehen. Oder daran, dass offensichtlich Witzbücher aus den 60ern als Vorlage dienten, oder die paar wirklich guten Schauspieler von F- und G-Möchtegern-Sternchen tot"gespielt" werden.

    Ich verstehs einfach nicht! Nicht, dass die Filmförderung so einen Dreck fördert, nicht dass die Charaktere ausnahmslos schlecht umgesetzt sind, nicht dass dieser Mist !2! mal umgesetzt wurde.
    Nicht mal annährend ist mir nachvollziehbar, wie Szenen wie mit dem Dartpfeil im Kopf des Jungen, und nicht mal im Krankenhaus will man ihm helfen, entstehen können.
    Was mich aber total umhaut, ist die Popularität dieser Filme, die Wertung von Filmstarts schließt das übrigens mit ein.
    Dieser Film benutzt Beleidigungen inflationär häufiger als Führworte.
    Mir fallen in diesem Film genau drei positive Dinge auf:
    1. Der Soundtrack ist passend und solide, nie deplatziert.
    2. Die Kamera ist klasse. Bildkomposition und Schnitt sind von hohem Niveau.
    3. Der Film hat mir nur etwas weniger als 2 Stunden meines Lebens gestohlen.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 7.183 Follower Lies die 4.675 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 30. August 2017
    Til Schweiger mal wieder im Zentrum der Macht: er schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielt auch noch die Hauptrolle – aber warum nicht, der Mann kanns und belegt wieder einmal warum er einer der führenden Köpfe im deutschen Kino ist. Allerdings, und das muss man leider sagen, fehlt bei diesem Streifen irgendwo der Sinn – zwischen klamaukiger Komödie, Liebesfilmchen und ein paar ernsten Momenten fehlt absolut die Ausgewogenheit (das Tempo des brüllend komischen Eröffnungsparts kannd er Film kein Stück halten). Aber all dies braucht man auch nicht zu bemängeln den trotz allem was man anmarkern könnte funktioniert der Film wirklich erstklassig. Wenn es seine Absicht war den Zuschauer gut zu unterhalten (wenngleich bei der Laufzeit von 2 Stunden Länge bestimmt hier und da ne kleine Kürzung möglich gewesen wäre) dann hat der Film sein Ziel erreicht: es gibt zahlreiche perfekte und brüllend komische Gags, ein wenig Gefühl und hier und da wird’s auch mal tragisch. Schweiger hat den Film zwar bewußt auf sich ausgerichtet, aber die attraktive (und sogar kurzweilig nackte) Nora Tschirner stiehlt die Show – und nebenbei bringt Schweiger die gesamte Bandbreite deutscher Prominenz in Gastrollen unter. So gesehen also wenig zu quatschen – einfach gucken und Spaß haben.

    Fazit: Zwar nicht stimmig, aber vergnüglich und fröhlich: pure gute Laune in Filmform!
    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    User folgen 17 Follower Lies die 99 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Die Empörung von Til Schweiger aufgrund der Nicht-Nominierung für den Deutschen Filmpreis ist das, was ich als Realsatire bezeichne. Eine zum Großteil auf Sexwitzchen ausgelegte, vorhersehbare und unglaublich kitschige Komödieals bester Film des Jahres? Regisseure wie Luis Bunuel sagten einst, dass das Erhalten des Oscars für sie wie ein Todesurteil wären. Regisseure wie Til Schweiger heulen, wenn man ihre ach so großartigen und bestimmt zeitlosen Werke bei Filmpreisverleihungen übergeht. Vielleicht hat er noch gar nicht gemerkt, dass man für Filmpreise am besten die Themen Holocaust, Homosexualität und Diskriminierung verfilmen sollte, am besten alle gleichzeitig. Eine Runde Mitleid für Tils Unglück.



    Gut, genug des Zynismus. Ich will dem Film nicht mehr Unrecht antun, als er verdient. Alles fängt nämlich noch recht gut an, die erste Szene mit Jürgen Vogel ist ein wirklich amüsanter Einstieg, anschließend folgen das erste Filmdrittel über oftmals recht platte, aber dafür immerhin böse Witze, die zwar zum großen Teil nicht gerade originell sind, aber immerhin ab und zu für einen Schmunzler sorgen. Außerdem sind die Kinder überraschend witzig und oftmals wirklich goldig. Soviel zum halbwegs Positiven, was eigentlich noch für eine mittlermäßige Wertung reichen würde.



    Aber nach dem einigermaßen erträglichem Einstieg wird der Film nach und nach zu dem, was er eigentlich sein will, aber es vielleicht lieber doch nicht sein sollte, nämlich zu einer sogennanten "romantischen Komödie". Hier werden nun alle möglichen Klischees ausgespielt, die Handlung wird vorhersehbar bis zum gehtnichtmehr und die Charaktere verlieren ihren schon bis dato kaum vorhandenen Charme. Pseudoromantische Sequenzen werden mit viel zu aufdringlicher Musik unterlegt, die man ohnehin schon zu oft im Radio gehört hat und der Humor, falls überhaupt noch vorhanden, flacht noch mehr ab, teilweise wartet man minutenlang auf die erlösende Pointe, die am Ende doch nicht kommt. Von der Story her bietet der Film absolut nichts Neues, die gesamte Liebesgeschichte wirkt zudem sehr aufgesetzt, der Wandel der Hauptfigur vom egoistischen Klatschpressereporter zu einem traurigen Verliebten ist noch nicht einmal unfreiwillig komisch, geschweige denn berührend oder gar nachvollziehbar. Die wenigen Lichtblicke wie die Rapeinlage bei der Kindershow oder der im Vergleich zum Gesamtfilm halbwegs witzige Endgag mit den Taxifahrern können den Film auch nicht aus seiner Belanglosigkeit retten. Die große Begeisterung über diesen Film kann ich absolut nicht nachvollziehen, echt schade um das heutige Kulturbewusstsein. Ein paar ganz gute Witzchen innerhalb von fast 2 Stunden sind einfach viel zu wenig, die meisten befinden sich doch sehr weit außerhalb meines Humorverständnisses. Kein absolutes Desaster, aber eine große und teils unnötig obszöne Enttäuschung.
    Balticderu
    Balticderu

    User folgen 9 Follower Lies die 556 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 17. Februar 2022
    Ein sehr guter und lustiger Film. Ich war vom Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten wurden.
    Auch die Story ist sehr gut.
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