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Casey 08
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4,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2025
Ich habe die Filme in flascher Reihenfolge gesehen aber deshalb hatte ich umso mehr Bock auf Teil 1. Aber es ist ein typischer Profikiller Film den man schon 100-mal gesehen hat und Jason Statham macht halt das was er immer macht. Aber der Film war viel brutaler als Teil 2 und hatte bessere Action. Die Fights, das geballer und Jason Statham wahren super. Ben Foster hat eine tolle Rolle und hat sie super umgesetzt. Leider ist der Film sehr vorhersehbar und die Action ist jetzt nichts spektakulÀres.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film der unterhÀlt, brutal, spannend und actionreich ist.
The Mechanicâ Ist fĂŒr einen aktuellen Actionfilm durchaus okay. Zwar geschieht der Einstieg Ă€uĂerst beschwerlich, die eigentliche Handlung ist auch ohne Kenntnis des Originals sehr durchschaubar und die Figuren werden quasi kaum nĂ€her betrachtet. Aber das Actionfeuerwerk, das zwar recht spektakulĂ€r daherkommt aber nie völlig unrealistisch weiĂ dann spĂ€testens in der letzten HĂ€lfte doch noch zu gefallen. Einem ganz vergnĂŒglichen Heimkinoabend steht aber nichts im Weg.
Wohl kaum eine "Berufsgruppe" wurde in den letzten Jahren so ausgiebig in Filmen behandelt wie die Profikiller - warum eigentlich? MĂŒssen wir nun befĂŒrchten daĂ dies bald in den Poesiealben der SchĂŒler steht (in meinem stand es sogar)? Immerhin wird dieser Job selten als Zuckerschlecken dargestellt, im Gegenteil: die Lehre des Films ist das jeder mit dem man zu tun bekommt, egal ob im Guten oder im Bösen, recht schnell ĂŒbern Jordan geht. Warum sich also diese Thriller-Blaupause anschauen? Weil sie echt Power hat. Statham hat zwar ne recht simple Rolle, fĂŒllt diese aber mit seiner knallharten PrĂ€senz voll aus, Altstar Donald Sutherland ist sowieso nie verkehrt und ich die weiteren Rollen sind mit HeiĂsporn Ben Foster oder dem herrlich linken Tony Goldwyn vorzĂŒglich besetzt. Action bleibt nicht restlos auf der Strecke, aber in diesem Punkt legt der Film erst in der letzten halben Stunde los. Da ist aber dann auch wirklich was gebacken da der Film immerhin von Simon West ist der vor langer Zeit mal die fette Kinogranate "Con Air" zĂŒndete ... da ist er ein wahrer Mechaniker. So wie dieser ganze Film ein sehr solides, zufriedenstellendes StĂŒck Actionkino darstellt - nicht mehr, aber ebenso nicht weniger.  Fazit: Harter Thriller mit hohem Bodycount und insbesondere zum Ende hin einigen scheppernden Actionpassagen!
Nach Killer Elite ist The Mechanic die zweite, gröĂere EnttĂ€uschung. Der Film ist unlogisch, langweilig und vorhersehbar. Ben Foster kann hier als einziger noch etwas raus reiĂen. Warum bildet Statham seinen SchĂŒtzling doch zum Killer aus? Warum ist dieser nach gerade mal 3 Wochen ebenfalls total supi? Und warum werden die Szenen mit den kĂ€uflichen Damen gezeigt?
Die Action-Szenen sind noch ganz nett gemacht, wobei man die BrutalitÀt unnötig offensiv einsetzt. Die Story ist absolut vorhersehbar und Spannung will, aufgrund der lahmen Inszenierung, keine aufkommen.
Fazit: Nur fĂŒr beinharte Statham-Fans bedingt zu empfehlen. Alle anderen können sich Geld und Zeit sparen.
AuffĂ€llig im Vergleich zum Original ist aber viel eher die Atemlosigkeit der Actionszenen, eine latente Aufgeregtheit, mit der das Publikum heutzutage, so ist offensichtlich die Lesart der Filmemacher, bei Laune gehalten werden will. In dieser Beziehung lĂ€sst sich The Mechanic dann tatsĂ€chlich kein Vorwurf machen. Die Geschichte ist rasant erzĂ€hlt und sie lebt vor allem von ihren Hauptdarstellern. Neben dem kompromisslosen Statham also von Ben Foster, der in Filmen wie Alpha Dog und Todeszug nach Yuma bewiesen hat, wie eindrĂŒcklich er die Mensch gewordene tickende Zeitbombe spielen kann. Seine Aura ist erneut bemerkenswert.
Die Handlung wird wĂ€hrenddessen in den Hintergrund gedrĂ€ngt. Selbst dann, wenn man die Gewissheit ausklinkt, dass es sich um ein Remake handelt, hĂ€lt sie wenig Neues und wenig Ăberraschendes bereit, ist obendrein zu sehr genretypischen Mustern unterworfen. Doch das dĂŒrfte viele Actionfans kaum stören. Seine Sporen verdient sich der Film anderweitig, durch die packende Anfangssequenz zum Beispiel. The Mechanic unterhĂ€lt dadurch letztlich sehr solide - an heutigen AnsprĂŒchen gemessen.
Und hier heiĂt es wie sooft in letzter Zeit mal wieder: Original vs. Remake. FĂŒr mich hat die ganze Sache immer zwei Seiten - Remakes sind zwar technisch und optisch besser , bessere Action , Ausstattung etc etc. Originale sind aber genauso wie die 1. Teile einer Filmreihe irgendwie meistens immer die Gewinner. 39 Jahre nach Charles Bronson spielt diesmal Jason Statham spoiler: einen Profikiller der einen jungen Rekruten ausbildet. Der Film ist ein guter , cooler , schneller und actionreicher "MĂ€nnerfilm" - mehr aber auf keinen Fall. Es ist kein Transporter oder Crank = aber dennoch garnicht mal sooo schlecht. Statham ist cool und wortkarg wie immer und Ben Foster - der bisher in zahlreichen Neben und kleinen Rollen ĂŒberzeugen konnte - spielt hier sehr souverĂ€n auf. Ein Film fĂŒr alle Actionfans - nichts fĂŒr Kritiker und solche wo immer "einen tieferen Sinn" suchen :-) ...
Ein guter MÀnnerfilm der nie langweilig wird und auch nicht mehr sein will. Keine störende Lovestory oder irgendne blöde Doppelmoral. Schlichte gute Action. Findet sogar meine Frau =)
Der Film beginnt wirklich sehr viel versprechend mit einem raffiniert inszenierten Auftragsmord! Danach wird noch ein sehenswerter recht brachialer Kampf zwischen Stathams Zögling und einem 2-Meter-Koloss geboten! AnschlieĂend wird es aber deutlich schlechter! Der Film bietet zwar reichlich Kunstblut und Nahaufnahmen von Stich- und Hiebwunden, ist also recht hart inszeniert, kann aber nicht ĂŒber die folgenden langweiligen Auftragsmorde hinwegtrösten! Das Hauptproblem besteht darin, dass Regisseur Simon West sich nicht entscheiden konnte, ob er das Remake âThe Mechanicâ als Action-Kracher oder Thriller umsetzen soll! Dem Film fehlt einfach ein klares Bekenntnis! Am Ende sieht man eine kaum funktionierende Symbiose! Denn um als reiner Action-Kracher durchzugehen, fehlen dem Film groĂe Explosionen, intensive Verfolgungsjagden und mehr Kampf- und Ballerszenen samt coolen One-Linern! Auch als Thriller kann der Film nicht ĂŒberzeugen! Stathams Charakterzeichnung samt Hintergrundwissen ĂŒber dessen Vergangenheit fehlt völlig. Zudem ist Statham sehr wortkarg, sodass keine Emotion und Sympathien beim Zuschauer geweckt werden. Einblicke in seine geschundene Seele als Killer werden allenfalls sehr sehr oberflĂ€chlich angekratzt! Ben Foster liefert im Gegensatz zu Statham mehr Schauspiel und Emotionen ab! Er wirkt kaputt und zerrissen! Einige Verhaltensweisen seines Charakters bleiben dennoch unlogisch! Da der Film ansonsten nur so dahinplĂ€tschert und jeglichen Anspruch vermissen lĂ€sst wirkt die etwas tiefgrĂŒndigere Charakterzeichung Forsters sogar deplatziert! Letztlich kommt einfach keine groĂe Spannung auf, da auch ein vielschichtiges Maus-und-Katz-Spiel zwischen Statham und Foster fehlt! Das Ende ist vorhersehbar und der Showdown zu kurz und zu unspektakulĂ€r! Zu all diesen storytechnischen MĂ€ngeln gesellen sich noch einige produktionstechnische Schnitzer, die ich in dem MaĂe noch nicht gesehen habe! Es werden einerseits mehrmals groĂe schwarze Mikrofone am oberen Bildrand und andererseits sogar Produktionsassistenten am linken Rand des Bildes mitgefilmt! So offensichtlich, dass man sich schon fragt, ob Regisseur, Kameramann, Cutter und die Leute von der Post-Produktion allesamt blind waren! Fazit: der Film beginnt stark und baut genauso stark ab. WĂ€hrend die kreative Eröffnungsszene anfangs noch auf einen stylischen 4 bis 4,5-Sterne-Auftragskiller-Film hoffen lĂ€sst, hat âThe Mechanicâ danach leider kaum mehr was zu bieten und verkommt zu einem durchschnittlichen und teilweise seelenlosen 3-Sterne-Filmchen! Man kann sich den Film als Statham- und Foster-Fan also durchaus mal aus der Videothek ausleihen! Ein DVD/Bluray-Kauf lohnt sich eher nicht! Insgesamt hat Simon West zuviel Potential verschenkt.