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    Silver Linings
    Durchschnitts-Wertung
    4,2
    785 Wertungen
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    41 User-Kritiken

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    2 Kritiken
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 12. Dezember 2020
    Mit "Silver Linings Playbook" ist David O. Russell ein unterhaltsames, manchmal dramatisches Feel-Good-Movie gelungen, das für wunderbare Kinounterhaltung sorgt. Auch wenn die Geschichte nicht besonders neu ist und man den Verlauf von Anfang an erahnen kann, sorgt das gute Drehbuch und die exzellenten Schauspieler für kurzweilige 120 Minuten. Ein Film, der auch dank seiner aufbauenden Botschaft und den wunderbar liebenswerten Charakteren jedem empfohlen werden kann


    Interessante und unterhaltsame Story mit namhaften und überzeugenden Darstellern. Ich finde es mutig und wichtig über psychische Erkrankungen einen Film zu machen und das Thema nicht einfach zu verdrängen. Die Liebesgeschichte ist sehr schön und entwickelt sich ganz langsam und authentisch.
    Andreas Schieweck
    Andreas Schieweck

    User folgen 3 Follower Lies die 29 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 31. Mai 2020
    Silver Linings ist ein überraschend guter Film, was man angesichts des recht trägen Anlaufens der Story nicht vermuten mag.

    Der männliche Hauptdarsteller Pat leidet an einer manisch-depressiven Erkrankung, hat Ehefrau, Haus und Job verloren und wird nach 8 Monaten aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen - unter Auflagen, weil er den Liebhaber seiner Ehefrau schwer verletzt hatte. Sehr gut und ausdrucksstark wird das Elend der Erkrankung gezeigt. Mangelnde Krankheitseinsicht, Medikamentenverweigerung, ein absolut krankheitsverschlechterndes Umfeld im Haus der Eltern, in dem die Mutter überprotektiv ist und der Vater überkritisch, wobei der Vater zudem noch offensichtlich an einer obsessiven Zwangserkrankung leidet und quasi hypomanisch agiert. Beide Elternteile mühe sich, aber ihre Wesenszüge (überprotektiv / überkritisch) sind auch in der formalen Psychiatrie als hochgradige Risikofaktoren (sogenannte "Expressed Emotions") für eine Verschlechterung oder Chonifizierung einer Psychose anerkannt. Somit eine einzigartig gute Recherche, die der Presse natürlich mangels Fachkenntnissen entgangen ist. Hier werden sie ausgespielt, all diese sozialen Risikofaktoren und das brinllant. Die grau öde Atmosphäre des Elternhauses projiziert wunderbar die Hoffnungslosigkeit der Situation von Pat - er nimmt wahnhaft an, dass seine Ehefrau immer noch etwas von ihm wollen könne - obwohl sie lange vor der Krise bereits einVerhältnis hatte und ihm der Kontakt mit ihr polizeilich untersagt ist. Man ist nun an einem Scheidepunkt: Der Film kann veröden und sehr realistisch den Patienten im chronischen Elend landen lassen. Oder aber: Es kann Rettung kommen, deus ex machina am besten. Nur ist dieser in diesem Fall nicht die typische fürsorgliche oder liebend Figur sondern ein kleiner fauchender aber eher harmloser Drachen namens Tiffany. Ein Möchtegern-Vamp, Witwe eines Polizisten, jung, glutäugig, blass, dürr und posttraumatisch eigentlich mindestens so seelisch krank wie Pat. Ihre Kennnlernszene ist göttlich, offenbart die Schonungslosigkeit ihrer Kommunikation untereinander, die das von Tiffanys Schwester als Harmonisierung geplante Diner sofort platzen lässt. Tiffany wird der Unruheherd in Pats Leben, obwohl sie keinerlei sexuelle Beziehung eingehen - Pat will ja seine Ehefrau zurückgewinnen. Pat taucht immer wieder auf und provoziert ihn, bei ihr hat er nicht den Schonungsbonus, den man ihm sonst als psychisch Krankem gibt. Schliesslich möchte er sie dazu bringen, seiner Ehefrau einen Brief zu bringen (es selbst darf sich ihr nicht nähern), sie willigt ein, macht aber die Bedingung, dass er mit ihr bei einem Tanzwettbewerb antreten muss - und für den trainieren sie in ihrem Studio nun täglich. Und sie machen es sehr gut. Pat erkennt erst bei dem Wettbewerb, bei dem sie nicht gewinnen aber ihr ehrenvolles Ziel knapp erreichen, dass er sie liebt und seine Ehefrau nicht mehr braucht - natürlich brauchen die beiden noch ein paar Querelen bis sie sich das endlich gegenseitig gestehen - und dann ist eines der mühesamsten Happy Ends der amerikanischen Filmgeschichtet erreicht. Puh.

    Warum der Film so gut ist: 1. Die Krankheitsstory ist real recherchiert, verharmlost nichts und ist authentisch, für die amerikanische Heile Welt ein erstaunlicher Aufwand - 2. Beide Hauptsdarsteller agieren am oberen Limit (zurecht ein Oscar) .

    Und warum es nicht zur Höchstwertung reicht: Weil man die immer noch offenlassen sollte. Und weil das Drehbuch leider so viel überflüssiges an Nebenschauplätzen aufbaut. Offenbar geht kaum ein amerikanischer Film ohne Baseball, American Football, Fan-Szenerie, Boxen, Wrestling, Glücksspiel oder Wetten, wie hier vielfältig involviert - völlig unnötig. Wen interessieren stundenlange öde Dialoge alter Männer über Wettscheine? Warum muss das Elternhaus so viele zähe Szenen liefern, die psychologische Botschaft war ganz schnell klar. Die Dynamik der Handlung hätten geschicktere Regisseure und Drehbuchmacher sehr viel stringenter aufs Parkett bringen können. Der lange Vorlauf am Anfang hätte prima mit ein paar Schnitten sofort dramatisch in einem Polizeibüro beginen können, Rückblende, Vorblend, Drama pur, 10 minuten gespart.

    Fazit aber: Äußerst sehenswert und zugleich unterhaltsam. Etwas zu Aufheben.
    Necronomo
    Necronomo

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    0,5
    Veröffentlicht am 16. Februar 2020
    Kommt nahe einem Low-Budget Film. Echt schade da dort Erstklassige Charaktere vertreten sind. Bradley Cooper, Jennifer Lawrence richtig schlecht :(
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 5.931 Follower Lies die 4 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 9. September 2017
    KEIN Fallvon Etiketteschwindel, woh aber ein Fall bei dem man recht schnell falsche Vorstellungen und Erwartungen hat: die Story klingt nach ner simplen RomCom und sowohl das Cover wie auch die Darsteller lassen fluffiges Wohlfühlkino erwarten. Ganz so leicht ist es dann aber doch nicht: der Film stellt anspruchsvolles und hochwertiges Schauspielerkino da. Wenn auch die grobe Rahmenhandlung eine Liebesgeschichte ist liegt der Schwerpunkt doch auf dem Dramaaspekt und den zwei Hauptfiguren, zwei Menschen die schlimme Erlebnisse hinter sich haben und an ihrem Frust und Kummer kaputtgehen. Das wird dann auch sehr ausführlich gezeigt, dass diese beiden nicht nur ein wenig schlecht gelaunt sind oder sonst wie lustig spinnen, sondern wirklich restlos kaputt sind was zu einigen sehr heftigen Situationen und Momenten führt. Ob die Oscarnominierungen dafür wirklich nötig waren ist Ansichtsache, nicht zu bezweifeln ist das hie absolute Könner und Fachmänner am (Schaupiel)werk waren. Der Film selber ist glaube ich an den Kassen nicht so rasend gut weggekommen, aber trotzdem: wer’s mal versucht wird vielleicht nicht die federleichte Unterhaltung rausbekommen die man erwarten könnte, wohl aber brauchbare und gute Unterhaltung.

    Fazit: Tragische Lovestory bei welcher der Fokus mehr auf dem Kummer denn auf der Schmonzette liegt!
    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 110 Follower Lies die 297 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 23. Juli 2017
    In der ersten Hälfte schien mir dies einer der gelungenen romantischen (Tragi-)Komödien zu sein, die ich jemals gesehen habe: Herrlich skurril, wie Bradley Cooper als frisch aus der Psychiatrie entlassener Patient (er hatte seine Frau beim Fremdgehen mit einem Kollegen erwischt und diesen zusammengeschlagen) die mit ihren eigenen psychischen Problemen kämpfende Tiffany (Jennifer Lawrence) kennenlernt. Das Feuerwerk an unkonventionell-direkten und schonungslos-ehrlichen Dialogen, das zwischen den beiden abgefeuert wird, ist jenseits von allem Üblichem und das Zuschauen und Zuhören somit ein irres Vergnügen!

    Also ein Anwärter auf den Film des Jahres? Leider nein! Dass die Handlung recht flach bleibt, wäre Genre-bedingt verzeihlich. Aber vor allem ist schade, dass dem Film die überraschenden und skurrilen Szenen, siehe Lob oben, in der zweite Hälfte fast völlig fehlen: spoiler: Zu stark ist offenbar das Narrativ der romantischen Liebesgeschichte um die beiden Hautpersonen: Gleich einem sich stärker festzurrenden Korsett erzwingt das erzählerische Ziel, dass die Protagonisten mit der Zeit ihr „gestörtes“ Verhalten überwinden und mit der Zeit mehr für einander empfinden, als sich bloß gegenseitig Stütze (bzw. Silberstreifen) zu sein. So kitschfrei es im ersten Teil zuging, werden hier dann leider alle klischeehaften Register gezogen, etwa: Frau denkt aufgrund eines Missverständnisses, der Mann habe doch kein Interesse an ihr, daher flieht sie und rennt fort, er muss hinterher laufen, sie einholen und versuchen, sie ein letztes Mal zu erobern, was natürlich auf einsamer, aber romantisch-weihnachtlich-bunt beleuchteter Straße stattfindet, und zwar im Anschluss an einen Tanzwettbewerb.
    Der verschrobene Spaß, den der Film zunächst zu bereiten verstand, bleibt dabei auf der Strecke.

    Dass wir es dennoch insgesamt mit einem überdurchschnittlich vergnüglichen Film zu tun haben, liegt neben einigen sehr gelungenen Gags (in Maßen auch im soeben gescholtenen zweiten Teil noch vorhanden) und den beiden wunderbar aufspielenden Hauptdarstellern nicht zuletzt auch an Robert de Niro, der in seiner fast schon gewohnten Vater/Stiefvater-Rolle diesmal einen fatal-abergläubischen, sportwetten-süchtigen Buchmacher gibt.
    Jenny V.
    Jenny V.

    User folgen 81 Follower Lies die 237 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 13. März 2016
    Ich hatte mir die Kritiken vorher nicht angeschaut und mich anhand der Trailer eigentlich auf den Film gefreut, aber ich muss sagen ich kann die guten Kritiken in keinster Weise nachvollziehen.
    Die Idee der Story und die Besetzung sind vielleicht im oberen Drittel von Filmen anzusiedeln (ähnlich Blind Side), aber sowohl die schauspielerische Leistung, als auch Umsetzung und besonders die Dialoge überzeugen null.
    Die Dialoge sind so nervig und sinnlos, dass sie eigentlich nur die Blödheit von Amerikanern zeigen. Die Problematik der bipolaren Persönlichkeitsstörung wird nur bis etwa zur Hälfte thematisiert und dann driftet der Film immer weiter in die sinnlosen Dialogen mit dem Vater über irgendwelche Wetten ab, die dem Film nichts bringen. Es wird nur mit Krampf versucht irgendeine Spannung zu kreieren, die aber durch die Dialoge immer wieder zerstört wird.
    Alles in allem ein Film, den man nur anschauen kann, wenn man vollkommen benebelt ist.
    John B.
    John B.

    User folgen 3 Follower Lies die 27 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 28. Februar 2015
    Nervend, langweilig, lau - eigentlich unnötig, der ganze Film! Zwei Punkte nur wg. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence.
    NOACKR_MOVIES
    NOACKR_MOVIES

    User folgen 8 Follower Lies die 73 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 27. Februar 2015
    David O' Russel, er brachte uns the fighter, nach Silver linings kam American hustle.
    Ich mag David O' Russel aber der Film hat mich leider nicht mitgenommen, ja die Schauspielerische Leistung ist wirklich gut, ja auch überdurchschnittlich!, aber er ist die meiste Zeit nicht wirklich lustig, ja es gibt zwei, drei Szenen, die über die lange Laufzeit aber nicht die oberhand gewinnen können.
    Der Film dauert, bis es um das geht, um was es eigentlich gehen soll, er ist zu 100% vorhersehbar, jeder Schritt ist durchschaubar und das ist nicht gut.
    Naja insgesamt ein gerade so überdurchschnittlicher Film, aber ich hätte gerne einen besseren Film gesehen!
    Luke-Corvin H
    Luke-Corvin H

    User folgen 240 Follower Lies die 474 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 15. November 2015
    David O. Russell gehört zu meine Lieblings Regisseure. Wieder mal hat der Mann es geschafft mich zu begeistern von Anfang bis zu Ende. Tribute Star - Jennifer Lawrence und Hangover Star - Bradley Cooper, spielen das Kaputte Pärchen so gut das ich am Liebsten ein ''Das Beste Filmpärchen'' - Preis vergeben möchte. Selbst bei einen schlechten Schauspieler wie, Jacki Weaver, holt Mr. Russel alles raus.

    -Kritik wird überarbeitet-
    Daniel P.
    Daniel P.

    User folgen 48 Follower Lies die 227 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 20. Februar 2015
    Meine persöhnliche Nummer 1.
    Faktisch betrachtet, muss ich hier aber vorallem das adaptierte Drehbuch loben. Was das Genie David O. Russel hier aus der Buchvorlage (lesenswert!) gemacht hat, können die wenigsten. So dreht man Filme.
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