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    Psycho
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    4,6
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    19 User-Kritiken

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    Josi1957
    Josi1957

    User folgen 22 Follower Lies die 461 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 4. September 2022
    Falls Sie "Psycho" tatsächlich nie gesehen haben: bitte nachholen! Obwohl 62 Jahre alt, sorgen viele Szenen auch heute noch für kalten Grusel.
    Cineast
    Cineast

    User folgen 2 Follower Lies die 149 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 22. April 2022
    Hitchcock hat zwar viele geniale Filme gedreht, dieser sticht aber doch ziemlich heraus.
    Trotz aller finanziellen Widrigkeiten, bedingt dadurch, dass kein Studio sich getraut hat den Film zu realisieren hat hier Hitchcock vor allem mit eigenem Geld ein wahres Meisterwerk des Horrorgenres geschaffen.
    Es gab zwar in den letzten 60 Jahren seit Erscheinen des Films viele gute Horrorfilme mit noch brutaleren Szenen, mehr Blut und richtig bösen Protagonisten, aber keiner wird so in die Geschichte eingehen wie Norman Bates.
    Hitchcocks Detailbesessenheit was Story, Charaktere, Kulisse, Kameraeinstellungen, Licht und letztendlich auch Sounddesign und Musik angeht macht diesen Film zu dem was er ist, ein Meisterwerk der Filmgeschichte.
    Lord Borzi
    Lord Borzi

    User folgen 134 Follower Lies die 721 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 8. September 2021
    Alfred Hitchcocks "Psycho" ist wahrscheinlich der älteste "Slasher"-Film, den ich bisher gesehen habe. Ja, dieser Film ist alt, aus dem Jahr 1960 und in schwarz-weiß, aber ich muss sagen, dass die Spannung darunter überhaupt nicht leidet. Sicherlich ist man von moderneren "Slasher"-Filmen wie "Scream", "Freitag, der 13.", "Helloween" oder der "Fear Street"-Trilogie deutlich blutigere Szenen gewöhnt, aber trotzdem hat mich "Psycho" von der ersten Sekunde an gepackt.

    Und das liegt vor allem an der ausgeklügelten Handlung, denn der Film schlägt einige Haken und man ist sich nie sicher, was als nächstes passieren wird. Dadurch erschafft der Film ein Unbehagen, nicht zuletzt durch die markanten "Psycho"-Soundeffekte, die ja schon irgendwie legendär sind. Trotz des hohen Alters ein Meilenstein des "Slasher"-Genres, das man so schnell nicht wieder vergisst.
    Jan J.
    Jan J.

    User folgen 35 Follower Lies die 268 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 29. Mai 2020
    Früher vielleicht noch ein Schocker, aber heutzutage kann man damit auch
    kaum noch wen vom Hocker reißen.
    Die Handlung ist einfach zu vorhersehbar und dadurch kommt keine wirkliche Spannung auf.
    Lenny
    Lenny

    User folgen 2 Follower Lies die 23 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 15. April 2020
    Erst ab 18 dann ab 16 und dann ab 12. Alfred Hitchcocks 1960 erschienenes Thriller masterpiece ist und bleibt einfach einer der besten und packendsten Filme die ich je gesehen habe. Von der ersten Sekunde an wird eine spannende perfekt gefilmte Geschichte erzählt die vor Kult Momenten nur so strotzt. Die Musik ist so einzigartig das es für einen Film aus den 60ern regelrecht ungewöhnlich ist.

    Fazit: Perfekter Horror Thriller von Großmeister Hitchkock.
    Chris D. Troublegum
    Chris D. Troublegum

    User folgen 6 Follower Lies die 45 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 21. Januar 2020
    Alfred Hitchcocks “Psycho” - die “Mutter” aller Psychothriller? Selbst wenn man nicht in den Kanon der etablierten Kulturkritiker und Filmhistoriker einstimmen mag, so ist die Bedeutung und Nachhaltigkeit dieses 800.000 Dollar “teuren” Meisterwerks, welches in weiten Teilen auf den Hinterhöfen der Universal Studios gedreht wurde, dennoch als enorm einzustufen. “Psycho” ist ein Paradebeispiel für Manipulation, vervollkommnete den Begriff des Suspense und legte die Koordinaten für den Slasherfilm fest, lange bevor Herren wie John Carpenter oder Wes Craven sich seiner bemächtigten. Der Film beendete eine Mode der 50er-Jahre, als man in Hollywood mit Monsterfilmen um sich warf, deren nach Pappmaché ausschauende Schreckensgestalten mal Riesenspinnen, mal Killerechsen, oder irgendwelche anderen Viecher aus der reich bevölkerten (Film-)Fauna waren.

    Das “Monster” in “Psycho” war ein Jedermann ohne Spezialkräfte; und gerade im Auf-den-Grund-gehen eines solchen bzw. der Identifikation mit einem Kerl wie Norman Bates (Anthony Perkins), einem Normalo, der jedoch von Geisteskrankheit beherrscht und seiner bereits mausetoten Mutter zu Taten gezwungen wird, auf die er (sein gemäßigtes “Dr. Jekyll”-Ich) keinen Einfluss mehr hat, kommunizierte der Film mit unseren Urängsten. Der Angst nicht nur vor dem Verlust der Gewalt über sein eigenes Tun und dem Begehen eines Verbrechens im Affekt, sondern auch der Angst davor, selbst einem Psychopathen in die Hände zu fallen, der a
    uf den ersten Blick vielleicht gar nicht als solcher erscheint.

    Auf der anderen Seite die Identifikation mit einer armen Schluckerin wie Marion Crane (Janet Leigh). Sie, zu Beginn zu sehen im unschuldsweißen Büstenhalter im Schlafzimmer, und ihr Mann Sam Loomis (John Gavin) brauchen dringend Geld. Also unterschlägt sie die 40.000 Dollar, welche ihr Chef ihr anvertraut hat, und kehrt ihrer Heimat Phoenix mit dem Geld im Gepäck den Rücken. Marion, die Gelegenheitskriminelle - ein sich so oft wiederholendes Motiv in Hitchcocks Filmen (am konkretesten behandelt in “Marnie”) - und die Frage: Würde man selbst in der Not nicht genau so handeln. Marion fährt über die Landstraße; die Kamera ist in beunruhigender Konstanz auf ihr Gesicht gerichtet, wie sie stets panisch in den Rückspiegel schaut, ob ihr nicht ein Streifenwagen auf den Fersen ist oder sonst welche ihr feindlich gesinnte Personen. Hitchcock und die Paranoia des (Klein-)Bürgertums. Das schlechte Gewissen plagt Marion, und Bernhard Herrmanns nervöse Streicher scheinen ihr und uns zu bescheinigen, dass sie allen Grund dazu hat, sich schuldig vorzukommen. Solche dialogfreien Passagen besitzen in “Psycho” etwas subtil Bedrohliches.

    Noch etwas anderes plagt Marion: die Müdigkeit. Einmal fährt sie rechts ran, weil ihr die Augen zufallen. Als ein Unwetter aufzieht, beschließt sie, in einem Motel einzuchecken. Dessen Besitzer Norman Bates ist zwar ziemlich schüchtern, aber irgendwie sympathisch. Von dessen Erzählungen über seine dominante Mutter, die angeblich in dem viktorianischen Herrenhaus nebenan wohne, nimmt Marion nur am Rande Notiz, ebenso von den ausgestopften Vögeln, die Bates` gesamtes Zimmer schmücken, und die den Eindruck erwecken, als könnten sie jederzeit zum Leben erwachen und sich auf die Gäste des Motels (ihre Beute) herabstürzen. Vor dem Schlafengehen will sie noch einmal duschen. Was folgt, ist der vielleicht berühmteste Mord, seit die Gebrüder Lumiere ihren Cinematographen zum Patent anmeldeten.

    Psycho Psycho Psycho
    Hitchcock setzte die Manipulation über die Irritation der Gefühle des Publikums durch permanente Wechsel von Sympathie, Mitleid und Furcht auf technischer Ebene fort. Als Marion die Brause anlässt, wähnt sich der Zuschauer in Sicherheit, über die Schatten und Umrisse auf dem Duschvorhang eine weibliche Gestalt zu erkennen. In Wirklichkeit ersticht der in Frauenkleider gehüllte Norman Marion mit etlichen Messerstichen in Brust und Bauch. Es ist weder das Gesicht der “Mörderin”, noch das Eindringen des Messers in Marions Körper zu sehen, wenngleich der Zuschauer auch meint, dies zu sehen (ähnlich der Schlussszene in Polanskis “Rosemary`s Baby”, in der viele glaubten, das Teufelsbaby in der Wiege erkannt zu haben). Wieder begleitet von der Musik Bernhard Herrmanns sind lediglich einige Close-ups von Marions Körper und deren weit aufgerissenen Augen zu sehen, sowie Blut, welches sich mit dem in die Dusche plätschernden Wasser vermischt und den Abfluss hinabrinnt. Hitchcock verwendete anstatt von Kunstblut Schokoladensoße; doch ohnehin war es weniger die Explizitheit dieser Szene, die das Publikum damals so überrumpelte, sondern die durch Schnitt und Ton erzeugte Intensität, die nicht unwesentlich durch den Aspekt gesteigert wurde, dass die als Hauptperson eingeführte Janet Leigh nach gerade mal einem Drittel des Films von der Bildfläche “gelöscht” wurde.

    Es geschieht schließlich noch ein zweiter Mord, der an Privatdetektiv Arbogast (Martin Balsam) auf der Treppe, wieder aus der (die Identität des Mörders/der “Mörderin“ vertuschenden) Perspektive Normans gefilmt, bis - ja bis Marions Liebhaber Sam und ihre Schwester Lila (Vera Miles) die Suche nach der Vermissten selbst in die Hand nehmen und sich zu Bates Motel aufmachen, wo sie auf ein schreckliches Geheimnis stoßen…

    In vielen Punkten bricht “Psycho” mit den früheren Filmen Hitchcocks. In Schwarz-Weiß gedreht, einem Schwarz-Weiß, das sich sowohl am amerikanischen Film noir als auch am Expressionismus des deutschen Stummfilms der 20er-Jahre orientiert - Bates` Motel ragt, aus der Untersicht gefilmt, über dem Hügel hervor wie einst die auf künstlich und unreal getrimmten Bauten in Robert Wienes “Das Cabinet des Dr. Caligari” - versprüht der Film eine frostige Atmosphäre und Angespanntheit. Dazu drehte Hitch statt mit Stars mit seinem Cast aus der Fernsehserie “Alfred Hitchcock presents…” und einem knappen Budget, ging in der graphischen Darstellung von Gewalt weiter als er es sich jemals zuvor wagte und senkte damit die Zensur-Hemmschwellen auf lange Sicht, auch wenn die Gewaltszenen an sich äußerst spärlich gesät sind, aber eben eindrücklich - das Timing stimmt. Hitchcocks empathische Auseinandersetzung mit dem Sujet lässt sogar die empirische Ausformulierung der Symptomatiken eines bzw. der Genese zum psychopathischen Mörder mit gespaltener Persönlichkeit irgendwie schlüssig erscheinen. Wenn “Psycho” überhaupt an Strahlkraft verloren hat, dann nur, weil die für das Genre typischen überraschenden Wendungen, die das Publikum damals wie aus heiterem Himmel ereilten und aufwühlten, heute hinlänglich bekannt sind. Der Rückgriff auf “Psycho” als bevorzugte Schublade und Trickkiste für ihre eigenen Arbeiten zieht sich durch Generationen von Regisseuren von Brian de Palma bis zu John Carpenter, der dem großen Vorbild die Motivik und sexuelle Konnotation der Morde einer patriarchalischen Rächer-Seele für seinen “Halloween - Die Nacht des Grauens” entnahm.

    Mit seinen früheren Arbeiten hat Hitchcocks “Psycho” seine suggestive Ader und seinen wie am Schnürchen gezogenen Spannungsbogen gemein. Alles, der Diebstahl, die Flucht, der Aufbau der Beziehung Normans zu Marion und die Fahndung nach der Vermissten, sogar die Morde erscheinen dabei als jeweils logische Folge der vorangegangenen Ereignisse und Entscheidungen. Norman “muss” Marion töten, weil er Gefühle für sie entwickelt, Gefühle, die von seiner eifersüchtigen Mutter nicht geduldet werden. Gleichzeitig deutet Hitchcock Norman Bates hier zur höheren Instanz um, die den Diebstahl der 40.000 Dollar sühnt. Der zweite Mord geschieht aus dem Willen zur Verschleierung des ersten Mordes sowie des “Familiengeheimnisses”. Genauso wie die Beseitigung von Marions Fluchtauto und ihres Hab und Guts. Und Hand aufs Herz: Wer ertappt sich nicht dabei, wie er mit Norman mitfiebert, dass der Wagen doch endlich vollständig unter der Wasseroberfläche versinken möge, bevor ihn jemand bei dieser Nacht-und-Nebel-Aktion erwischt?

    Hitchcocks Spiel auf der Klaviatur der Empfindungen des Zuschauers funktioniert auch so hervorragend wegen seines “Anti-Bösewichts” Anthony Perkins. Als hageres, verklemmtes Muttersöhnchen mit manisch-gehetzten Augen und zerbrechlichen Gesichtszügen verkörpert sein Norman Bates sowohl das unschuldige Opfer wie auch den (von inneren Dämonen) besessenen Triebtäter, bei dem sich in jedem Moment “der Schalter umlegen” kann. Sowohl der Horror als auch die Tragik seiner Figur liegen in der völligen Machtlosigkeit gegenüber seinen im Inneren schlummernden niederen Instinkten begründet, die seinen Bezug zur Realität und sein Denken in Konsequenzen gnadenlos überformen. “Psycho” ist eine Art Alpha-Film für das moderne Schocker-Kino geworden, ohne den Filme wie “Das Schweigen der Lämmer”, “Sieben” oder eben “Halloween” wohl nicht denkbar gewesen wären.
    Ischi
    Ischi

    User folgen 1 Follower Lies die 12 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 5. Januar 2019
    Subtile Spannung, nicht mit modernen Horrorfilmen zu vergleichen. Einer der besten Hitchcocks die ich kenne, einfach genial! Auch noch heute schön zu sehen, da Zeitlos
    schonwer
    schonwer

    User folgen 838 Follower Lies die 728 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 27. September 2018
    Alfred Hitchcocks "Psycho" gehört zu den größten Klassikern und jeder kennt zumindest den Namen. Wenn man sich den Film anschaut merkt man auch sofort was für einen riesigen Einfluss er auf zukünftige Filme hatte. Die Thriller-Geschichte ist gut konstruiert, heute noch spannend und vor allem von Anthony Perkins fantastisch gespielt. Klar, der Film ist alt, doch mit seinen 105 Minuten bleibt dieser recht kurzweilig! Sollte man gesehen haben.
    Lukas00
    Lukas00

    User folgen 7 Follower Lies die 26 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 14. April 2017
    Betrachtet man das Alter müsste man natürlich 5/5 Sterne geben, weil man den Film auch heute noch sehr gut anschauen kann. Dennoch ist es heutzutage kein Film mehr, der großartig heraussticht, weshalb ich 3,5/5 Sterne vergebe
    Cursha
    Cursha

    User folgen 4.637 Follower Lies die 1.007 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 22. Juli 2022
    Über "Psycho" wurde schon alles gesagt was gesagt werden muss. Dieser Film ist ein absoluter Klassiker der noch heute spannend und zeitlos ist und wohl nie seine Wirkung verlieren wird. Man sollte dieses Werk doch tatsächlich mal gesehen haben, wobei dies viele Leute heute nicht mehr haben. Schade eigentlich. "Psycho" ist absolut sehenswert.
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