12 Years A Slave
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Maddin
Maddin

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5,0
Veröffentlicht am 7. Juli 2026
12 Years a Slave ist ein eindringliches und bewegendes Historiendrama, das auf den autobiografischen Erinnerungen von Solomon Northup basiert. Regisseur Steve McQueen erzählt die Geschichte mit großer Ernsthaftigkeit und emotionaler Wucht, ohne das Leid der Betroffenen zu sensationalisieren. Das Ergebnis ist ein Film, der gleichermaßen erschüttert, bewegt und zum Nachdenken anregt.

Die Handlung spielt in den Vereinigten Staaten des 19. Jahrhunderts. Solomon Northup, eindrucksvoll dargestellt von Chiwetel Ejiofor, lebt als freier Familienvater im Bundesstaat New York. Durch einen perfiden Betrug wird er entführt, seiner Identität beraubt und als Sklave in den Süden verkauft. Dort muss er zwölf Jahre lang unmenschliche Bedingungen, Gewalt und Demütigungen ertragen, während er unermüdlich auf seine Freiheit hofft.

Chiwetel Ejiofor liefert eine herausragende schauspielerische Leistung ab. Mit großer Intensität und feinen Nuancen vermittelt er die Verzweiflung, Hoffnung und innere Stärke seiner Figur. Auch die Nebenrollen sind exzellent besetzt: Lupita Nyong'o berührt als Patsey mit einer außergewöhnlich emotionalen Darstellung, für die sie völlig verdient den Oscar als beste Nebendarstellerin erhielt. Michael Fassbender verkörpert den brutalen Plantagenbesitzer Edwin Epps auf erschreckend glaubwürdige Weise.

Steve McQueen verzichtet bewusst auf übertriebene Dramatik. Stattdessen lässt er viele Szenen in ruhigen Einstellungen wirken, wodurch die Grausamkeit der Sklaverei umso eindringlicher spürbar wird. Die eindrucksvolle Kameraarbeit, die stimmungsvolle Musik und die authentische Ausstattung verstärken die emotionale Wirkung zusätzlich.

Der Film zeigt nicht nur die körperlichen Qualen der Versklavten, sondern auch die psychischen Folgen eines Systems, das Menschen ihrer Freiheit und Würde beraubte. Dabei macht 12 Years a Slave deutlich, dass hinter den historischen Ereignissen individuelle Schicksale standen – Menschen mit Familien, Hoffnungen und Träumen.

Fazit:
12 Years a Slave ist ein meisterhaft inszeniertes Historiendrama von außergewöhnlicher Intensität. Mit herausragenden schauspielerischen Leistungen, einer eindrucksvollen Inszenierung und einer wichtigen historischen Botschaft gehört der Film zu den bedeutendsten Werken seines Genres. Er ist keine leichte Kost, aber ein Film, den man gesehen haben sollte.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 8. April 2024
Intensives, beängstigend gut gespieltes Sklavendrama nach einem realen Fall - Oscars für den Besten Film, die Beste Nebenrolle (Lupita Nyong'o) und das Drehbuch!
Dr. House
Dr. House

5 Follower 33 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 7. März 2022
"12 years a slave" von Steve McQueen, kann nicht ganz überzeugen. Mit einer wahrheitsgemäßen Story, ist er ein super Interessanter Film. Doch an übertriebenen, öbszönen und ekelhaften Szenen wird hier keineswegs gespart. Zunächst einmal, wäre da die Länge. Ein guter Film muss eine gewisse Länge haben, aber diese muss auch gerechtfertigt sein. Sinnfreie und viel zu lange Gespräche sind ebenfalls ein Problem. Aber auch viel zu lange und detailreiche Sexszenen, werden unzensiert und ohne Bedeutung gezeigt. Darüber hinaus gibt es Szenen, wo der Hauptcharakter über eine Minute einfach so in die Kamera glotzt, wozu? Erschreckend sind die brutalen Szenen, wo zum Beispiel spoiler: eine andere Sklavin ausgepeitscht wird, mehrere Minuten lang, detailliert.
Ständig sieht man sich gezwungen vorzuspulen, da das nur einige Beispiele von sehr vielen sinnlosen Passagen sind.

Als Resümee muss man darauf achten, ob man eine solche Geduld mit sich bringen kann, um den eigentlich von der Story her interessant Film zu sehen. Ich persönlich würde ihn kein zweites Mal sehen wollen.
Andrijas
Andrijas

10 Follower 91 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2022
Mitfühlende Verfilmung eines Mannes der entführt und und zu unrecht versklavt wurde. Der Film zeigt die komplette Grausamkeit der Sklaverei.. Lässt keinen Zuschauer kalt. Besonders eine Szene bleibt allen in Erinnerung
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 4. Dezember 2020
Es kommt nicht oft vor, dass ein Film in seiner gesamten Länge so aufwühlend und emotional belastend ist, dass er einen förmlich „fertig macht“. „12 Years A Slave“ ist die härteste und brutalste Portion Film aber genau wegen der Ungerechtigkeit in ihrer Handlung einfach nur so überwältigend. Es ist die simple Geschichte eines Mannes, der zwölf Jahre von seiner Familie getrennt wird, und den Horror der Sklaverei in ihrer reinsten Form erfahrend, versucht ein Stück seiner Identität zu behalten. Ein von Anfang an zum Scheitern verurteiltes Unternehmen, denn ob man will oder nicht, selbst der stärkste Geist kollabiert unter 150 Peitschenhieben. Es ist ein Gemüter vernichtender Film, den die meisten absolut zerstört und immer noch innerlich bebend verlassen werden, bei jeder noch so kleinen Folter-Szene an den Haaren reißend immer tiefer in den Sitz sinken werden, weder in der Lage hinzusehen, noch fähig sich der intimen Intensität zu entziehen. Schaut euch „12 Years A Slave“ an. Denn nicht alle Bücher der Welt werden euch besser zeigen, was es bedeutet Sklave zu sein, als die zwölf Jahre der Qual des Solomon Northup.

Ich will nicht überleben... ich will leben!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 27. Oktober 2019
Das ist ein Film, bei dem man sich denkt, jeder Mensch auf dieser Welt sollte ihn gesehen haben. Weil so die Welt ein Stück gerechter werden würde.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 28. Februar 2018
Starker Film, starke Botschaft, Fassbender & Gano outstanding... Auch das war und ist Amerika und sollte nicht vergessen werden!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.857 Follower 5.069 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. September 2017
Das Medium Film kann einem so unglaublich viele Sachen zeigen, darstellen und vor Augen führen, aber eines muß man isch bewußt machen: wahres Leid kann gezeigt, aber natürlich nicht authentisch wiedergegeben werden. Aber es ist eine anzurechnende Leistung wenn es dabei so nah wie möglich kommt. Ob das an dieser Stelle dann gelungen ist kann man nicht mehr beurteilen, der Film ist die Verfilmung der wahren Aufzeichnungen die ein Mann niedergeschrieben hat. Es geht um mehr als zwei lange Filmstunden die den furchtbaren Leidensweg nachzeichnen den ein unschuldiger Mann gehen muß nachdem er zu Unrecht eingefangen und in die Sklaverei gesteckt wurde. Die Handlung ist dabei simpel, es ist aber eben die Wirkung der Einzelszenen die eine Aneinanderreihung furchtbarer Momente darstellt. Ich selber habe den Film leider in sehr müdem Zustand geguckt und daher wohl nicht die „volle“ Schreckenswirkung abbekommen, aber schon gesehen: eine ganze Reihe Top-Stars und Darsteller die sich zu kleinen Zahnrädern einer bewegenden Geschichte machen und eine geschlossene, dramatische Inszenierung. Ob man da glecih mit dem Oscar winken muß sei dahin gestellt – sehenswert ist der Film aber allemal.

Fazit: Dramatische Darstellung eines furchtbaren Leidensweges!
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. Juni 2016
Meine Erwartungen an 12 Years a Slave waren ziemlich hoch, was dazu führte, dass ich anfangs etwas enttäuscht war. Doch nach und nach und spätestens am Ende des Films merkt man, dass dies ein ordentliches Stück Film ist.
Die Schauspieler sind hervorragend, insbesondere Ejiofor und Fassbender, die hier eine mitreißende Leistung zeigen.
Dass der Soundtrack von Hans Zimmer stammt merkt man sofort und ich muss auch ehrlich sagen, dass dieser zwar gut ist, von diesem Komponisten jedoch noch besseres kennt.
Die Kulissen und die Ausstattung ist perfekt und man kann schön ins 19. Jahrhundert eintauchen.
Die Geschichte ist toll erzählt und auch der ganze Film zeigt bei seiner Länge von 133 Minuten keine einzige Länge - stark!
Was mich ehrlichgesagt etwas wundert ist das FSK 12, denn der Film beinhaltet heftige Szenen die man nicht so leicht vergisst.

Fazit: Heftig, emotional, wichtig, mitreißend.
Jonathan S.
Jonathan S.

7 Follower 33 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. November 2016
Der mit 3 Oscars ausgezeichnete Film von Steve McQueen handelt von einem Sklaven und seinem Leidensweg.

Ein Film mit Top Besetzung und großartigen Kritiken. Was kann da schief gehen?
Genau Nix und das passiert auch nicht. Es passiert zwar das was ich zu 90% erwartet habe(daher ein halber stern weniger), aber es ist ein typischer grandioser Film.

Kamer top, Ton top, Schnitt top und Schauspieler top!
Tut euch einen gefallen und schaut diesen Film, wenn ihr es noch nicht getan habt.
Es wird keien Enttäuschung passieren glaubt mir!
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