Parasite
Durchschnitts-Wertung
4,3
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59 User-Kritiken

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King17
King17

23 Follower 539 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2025
Der war ja mal anders heftig. Eine sehr faszinierende Handlung, die langsam aber sehr stark die Handlung aufbaut. Genau in der Mitte beginnt dann der Höhepunkt des Filmes, der Film beginnt komisch, furchteinflößend und ein wenig ekelerregend zu werden. Die Besetzung ist TOP! Des Weiteren war für mich dieses Ende sehr unpassend, also das hätte man sparen können. Insgesamt ist der Film hervorragend.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 933 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2025
Das ist für mich der bisher beste Film von Bong Joon Ho. Der Film ist an sich richtig weird. Der Film ist ein wilder Gernemix der Gesellschaftskritik, Drama, Thriller als auch Comedy behandelt. Er ist sehr unterhaltsam, spannend, toll gespielt, etwas gruselig (auf eine komische Art und Weise) und sehr brutal. Comedy ist auch drin verbaut und funktioniert super. Der Twist ist einfach nur genial und man kann nie voraussagen was in der nächsten Minute passiert. Dazu hat er viel WTF Momente als auch ein gutes Ende. Die 6 Osars waren hochverdient und für mich währe es fast die 5/5 Sterne gewesen wenn der Anfang nicht so schleppend währe. Aber bei den Anfang kann man nicht ahnen wie das noch enden wird.

Insgesamt ist es ein hervorragender Film der brutal, toll gespielt und unterhaltsam ist und eine tolle Story bietet.
Le Petit Prince
Le Petit Prince

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4,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2025
Ich hadere etwas mit asiatischen Filmen, deshalb hat es auch so lange gedauert bis ich mich zu diesem Film durchgerungen habe. Es dauert etwas bis die Figuren angeordnet sind, aber dann nimmt das Drama seinen Lauf und am Ende sind alle die Verlierer. Als Moral von der Geschichte: Jeder ist ein Gefangener seiner Geburtskaste.
Die Geschichte ist in der Entstehung etwas konstruiert, eruptiert dann aber und reißt alles mit sich. Die Charaktere sind doppelbödig, denn die Figuren haben bzw. spielen ein Doppelleben und setzen das mit kleinen Gesten um, brechen aber auch immer mal ungewollt aus. Das Armenviertel ist auch eindringlich eingefangen.
Fazit: Fieser Streifen mit bitterem Ende in dem wirklich jeder sein Fett abbekommt!
Michel Friederich
Michel Friederich

16 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 23. Februar 2025
Kommt nicht auf Touren.
Echt mühsam.
Wie kamen den diese Bewertungen zustande, auch von der Filmakademie damals?
Die Koreaner habe wirklich andere Probleme als solchen Gesellschaftskritischen Müll zu produzieren.
Pasta.
Julia Schmied
Julia Schmied

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3,5
Veröffentlicht am 1. April 2025
Eindeutig nicht schön - aber gut.
Tragisch, befremdlich, grausam. Absurd - aber eindrucksvoll.
Was macht Armut aus Menschen? Oder stecken Betrug und Erfindungsreichtum in dieser Hinsicht in jedem Menschen? Wo bzw. ab wann verschwimmt die Grenze zwischen der Moral und dem Überlebenswillen? Wann setzt das Gewissen aus?
Dieser Film zeigt die Gegensätze einer Gesellschaft, zwischen Arm und Reich, in ihren Extremen. Die Spirale, die entsteht, ist kaum aufzuhalten. Die Gewalt nimmt immer mehr zu - und gipfelt in einem schockierenden Ende.
Und doch ist es auch die Geschichte einer Familie, die zusammenhält.
Schwere Kost, die zum Nachdenken anregt.
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 30. März 2026
Joon-Ho Bongs “Parasite” ist sicherlich kein schlechter Film, absolut nicht, das unfassbare Meisterwerk, das hier vor allem von den professionellen Filmkritikern abgefeiert wird, kann ich jedoch beim besten Willen nicht erkennen. Für mich gliedert sich der Film in drei Teile, wobei der erste mit Abstand der stärkste ist.

In der ersten Hälfte des Films beobachten wir Familie Kim, die in sehr ärmlichen Verhältnissen in einer runtergekommenen, sehr engen Souterrain-Wohnung lebt. Der Sohn tritt die Stelle eines Nachhilfelehrers bei der sehr wohlhabenden Familie Park an und schleust dann mithilfe von ziemlich bösen Tricks all die restlichen Familienmitglieder als ebenfalls Bedienstete ein. Das ist streckenweise so herrlich absurd, dass ich laut loslachen musste. Dabei sind die Dreistigkeit und die freigesetzte kriminelle Energie ebenso überraschend wie verrückt. Am besten hat mir die Tochter Ki-jung gefallen, die als Kunstlehrerin für den völlig talentfreien Sohn der Familie Park engagiert wird und die Gelegenheit nutzt, daraus eine hochfrequente Kunsttherapie zu erhöhtem Stundenlohn kreiert – herrlich! Insgesamt ist der erste Teil ein fantastischer hochstaplerischer und herrlich skurriler Spaß

Im zweiten Teil kippt dann die Story und schlägt eine vollkommen andere Richtung ein. Wohin der Plot uns hier führt, kann an dieser Stelle nicht verraten werden ohne zu spoilern. Nur so viel: Sowohl die Thematik als auch die Tonart der Erzählung drehen sich um 180 Grad, es wird erst absurd, dann albern, irgendwann lächerlich und dann wieder absurd. Ich konnte mich hier irgendwie dann nicht mehr so gut reinfinden, ab einem bestimmten Punkt konnte ich den Quatsch dann auch nicht mehr ernst nehmen.

In den letzten 15 Minuten wechselt die Geschichte dann erneut und es gibt ein überraschend blutiges Finale, das irgendwie ziemlich verwirrend ist und wieder so gar nicht zum Rest der Erzählung passen will. Ich hatte am Ende irgendwie das Gefühl, drei unterschiedliche Filme gesehen zu haben, vielleicht drei Kurzfilme in einer Anthologie. Ich habe immer noch erhebliche Probleme, alle drei Teile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzusetzen. Somit bleibt am Ende ein eher zwiespältiges Ergebnis, ich vergebe gute 7 Punkte.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 23. März 2024
Bizarr überdrehte, spannende und beklemmende Nahaufnahme der südkoreanischen Gesellschaft: vier Oscars, darunter Bester Film.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2022
KRITIK: PARASITE

Im Jahr 2019 brachte Bong Joon-ho „Parasite“ in die Kinos, welcher für sechs Oscars nominiert war, und vier davon in den Kategorien Bester Film, bester internationaler Film, bestes Originaldrehbuch, sowie die beste Regie. Nicht nur die Oscar Akademie lobte diesen Film. Die Filmkritiker haben nur positive Worte verloren und die Oscars waren nicht nur die einzigen Awards für diesen südkoreanischen Film. Da er auch diesen Preis einräumen konnte, wurde er als „coolste goldene Palme seit Pulp Fiction“ bezeichnet. Doch ist all dieser Ruhm gerecht ? Ist Parasite ein Meisterwerk ?
Die Antwort auf diese Frage lautet „Ja.“ Parasite hat nicht nur eine gute Story oder nur gute Schauspieler. Nein, dieser Film bietet mehrere Verknüpfungen, eine gute Musik, herausragend geschriebene Charaktere, eine besondere Auswirkung, sowie Diskussionsbedarf und ein Ende der ganz speziellen Art.
Bei Parasite ist es zudem der Fall, dass man auf keinen Fall spoilern darf. Diesen Film kann man beim ersten Mal nur gucken, wenn man bis auf die Grundhandlung und den Trailer absolut nichts darüber weiß. Daher wird die Handlung nur ganz kurz zusammengefasst, ohne dabei etwas zu verraten.
Die Familie Kim lebt in einem Armenviertel in Südkorea und halten sich mit Pizzaschachtelfalten über Wasser. Doch dann kriegt der Sohn Ki-woo, gespielt von Choi Woo-sik, eines Tages ein Angebot von seinem Freund, bei der reichen Familie Park der Englischlehrer der Tochter Da-hye, gespielt von Jeong Ji-so, sein zu dürfen. Das Angebot nimmt er natürlich an und da der kleine Sohn der Parks, Da-song, gespielt von Jung Hyung-jun, gerne malt, empfiehlt er der Mutter Yeon-kwo, gespielt von Cho Yeo-jeong, seine Tochter Ki-jung, gespielt von Park So-dam, welche er aber natürlich nicht als seine Tochter, sondern als unbekannte Studentin darstellt. Denn die Familie Park soll im Glauben gelassen werden, dass Ki-woo nicht in einem Armenviertel wohnt, da er sonst rausgeschmissen werden würde. Durch geschicktes, aber auch unbarmherziges Planen schaffen die Kims es, Vater Ki-taek als Chauffeur, gespielt von Song Kang-ho, und Mutter Chung-sook als Hausfrau, gespielt von Jang Hye-jin, ebenfalls einzuschleusen, sodass sie wieder viel Geld verdienen können. Doch das ist nicht der einzige Grund. Als der kleine Da-song Geburtstag hat, will die Familie einen Campingausflug machen. Das nutzen die Kims und genießen all die Luxusgüter des Hauses. Doch kann das wirklich gutgehen ? Wenn das mal die einzige Sore wäre…
Song Kang-ho hat ja schon öfters mit Bong Joon-ho zusammengearbeitet. Auch da sind bekannte Werke, wie beispielsweise Memories of Murder oder Snowpiercer herausgekommen, die sich ebenfalls größter Beliebtheit erfreuen. Doch für diesen Film haben sie sich wohl noch ein wenig mehr ins Zeug gelegt, sodass Song Kang-ho in Locarno übrigens auch den Excellence Award erringen konnte. Regisseur und Schauspieler kommen wunderbar miteinander aus, wie sie auch in Interviews berichteten. Und in Parasite merkt man, dass Song Kang-ho wirklich Spaß an seiner Rolle hatte, sie aber immer mit dem nötigen Ernst und der Disziplin runtergespielt hat. Soviel jedenfalls vorweg: Auf diesen Schauspieler kann man sich noch am Meisten freuen, was die Großartigkeit der anderen nicht in den Schatten stellen soll, da seine Figur die Interessanteste ist.
Doch generell sind die Charaktere hier großartig geschrieben, was aber auch an der Story liegt. Das heißt: Die Story kann aufgrund der starken Charaktere so gut sein und umgekehrt. Denn es ist ja direkt einmal eine interessante Idee, in einem Film arm und reich auf eine Weise zusammenzubringen, wo die arme Familie in das Leben der reichen gewissermaßen eindringt, wenn man es so nennen will. Es soll witzig auf den Zuschauer wirken, wie die Kims sich als Angestellte bei den Parks bewerben, ohne dass diese von deren Armut wissen. Tatsächlich üben sie zuhause, wie sie sich den Parks möglichst glaubhaft verkaufen können.
Dadurch wird natürlich auch früheres unschuldiges Personal entlassen und man hat sich auf jeden Fall die Frage zu stellen, ob man mit den Kims sympathisieren soll. Und da hat Bong Joon-ho die Zuschauer sehr gekonnt hingeführt und der bereits erwähnte Diskussionsbedarf wird angeheizt. Denn es liegt in der Natur jedes Einzelnen, seine ganz eigene Meinung zu haben. Denn zum Einen sind die Kims ja wirklich arm und werden keinesfalls unsympathisch dargestellt, doch wenn sie anderen den Job wegnehmen, nur um ihn selbst zu bekommen, lässt sie das nicht mehr im hellsten Licht erscheinen.
Ein weiterer besonderer Punkt, den man hier loben muss, ist die Musik von Jeong Jae-il. Der eigentlich unbekannte Komponist schaffte es, Soundtracks zu schaffen, die die Spannung noch einmal extrem unterstreichen. Denn eines sei gesagt: Parasite hat viele spannende Momente, die aber, und das ist besonders wichtig, zu keinem Zeitpunkt übertrieben wirken. Oft wird im Film aber auch klassische Musik eingespielt. Immer wenn das getan wird, handelt es sich um eine groteske Situation. Ein Beispiel wäre hier, wie Ki-woo einen Jungen, der vor ihrer Haustür gekotzt und uriniert hat, was es sicher nicht in Deutschland gibt, mit einem Eimer Wasser verjagen will. Um die Szene in Slo-Motion zu zeigen, damit die Musik auch viel länger ertönen kann, greift Bong Joon-ho zu einem netten Mittel. Tochter Ki-jung hält mit ihrem Handy auf die Szene und filmt es, aber eben in Slo-Motion. Das wird dann wieder von der ganz normalen Kamera gezeigt, aber da wir vorher die Tochter beim Filmen gesehen haben, fragen wir uns nicht, warum jetzt grundlos diese Perspektive angezeigt wird.
Jetzt könnte man sich fragen, warum überhaupt eine Auseinandersetzung der beiden Jungen gezeigt wird. Das ist aber genau richtig. Es unterstreicht, wie die Kims leben. Denn man muss wissen: Der größte Teil des Films spielt sich im Hause der Reichen ab. Da müssen die Kims unbedingt schick aussehen und haben logischerweise immer die gleiche Kleidung an, weil sie nunmal nur jeweils eine teure Kleidung besitzen. Daher sollen uns diese Szenen, wo sie wieder in ihren Slums sind, daran erinnern, wie arm sie eigentlich sind. Sie sollen uns auch dazu bringen, mit ihnen mitzufühlen. Doch dann gibt es eben auch andere Szenen, Szenen, in denen sie sich extrem besaufen und ziemlich unsympathisch dargestellt werden. Da wären wir dann wieder beim angesprochenen Kontrast, den man eigentlich noch viel genauer erläutern könnte.
Jedenfalls ist Parasite nicht nur ein spannender Thriller, bei dem sich in dem Haus der Reichen die Armen eingeschlichen haben und es irgendein Geheimnis gibt. Regisseur Bong Joon-ho wollte noch mehr zeigen. Ein Beispiel wäre da die Armut in Südkoreas Armenvierteln. Die Szene mit den beiden Jungen ist ein Beispiel dafür, es gibt aber noch viel mehr. Das sollte aber nicht verraten werden, da es komödiantische, sowie erschreckende Momente dazu gibt. Dieser Kontrast von arm und reich ist jedenfalls wunderbar gelungen, was nicht zuletzt an der Kameraarbeit von Hong Kyung-pyo liegt. Seine Kamera ist im Hause der Kims immer ganz nah an der Familie dran, woran man erkennt, dass sie kaum Platz haben. Das ist im Hause der Parks ganz anders. Die Gänge sind viel breiter und man hat Platz. Kyung-pyo schafft diese Erzeugung, indem er immer eine Distanz zu den Bewohnern hält. In Szenen, wo es maximal zwei Personen gibt, geht er immer kaum merklich etwas näher an die Personen dran. Wird dazu die passende Musik gespielt, und das ist ja der Fall, hat man wieder eine wunderbare Spannungserzeugung. Ebenfalls zu loben ist die Schnelle seiner Aufnahmen. In einer Szene, wo sich das Geheimnis zu lüften scheint, läuft wieder spannende Musik und Kyung-pyo nimmt den Platz von der laufenden, er läuft mit seiner Kamera, Yeon-kwo ein. Das bedeutet, dass das, was die Mutter sieht, wir haben vorher gesehen, wie sie lief, nun auf der Kamera zu sehen ist. Das ist vom Prinzip her das Gleiche wie bei der Slo-Motion Szene mit den beiden Jungen. Nur ist hier mal wieder ein hervorragender Unterschied gelungen: In der einen Szene ist es extrem langsam, in der anderen extrem schnell. Und das ist auch noch in anderen Szenen so und bestimmt den gesamten Film. Die Schnelligkeit der Kamera ist immer in den richtigen Szenen eingesetzt worden, die Langsamkeit ebenso. So geht es für den Zuschauer auch nie zu schnell, er kann angenehm bei einem wunderbaren Film zusehen.
Im Film wird auch noch, wie man sich vielleicht denken kann, die Beziehung zwischen den Reichen und ihren Arbeitern gezeigt. Auch das ist für viele sicherlich interessant. Aber auch wenn einen das nicht anspricht, zieht das gar nichts Positives ab. Nein, die Story ist einfach perfekt geschrieben und die Spannung steigt bis zum Ende und der Zuschauer weiß zudem nie, was als Nächstes geschieht.
Worüber man sich eventuell streiten könnte, ist das Ende. Wie gesagt, es wird nichts verraten. Erst konnte ich nicht verstehen, was da gerade überhaupt passiert. Es hatte mit etwas zu tun, was vorher im Film gesagt wurde. Da wusste ich gar nicht, was ich davon halten sollte. Einmal wurde es auch als witzig dargestellt.
Gewissermaßen wurde es erklärt. Es wurde erklärt, wie es für die Person war. Aber hat da wirklich nicht noch mehr reingespielt ? Es war für mich einfach etwas schwer nachzuvollziehen. Andererseits gibt das Ende auch Raum für Interpretationen, was viele Zuschauer, wie ich auch, ja lieben und so auch wieder gut ist.
Ich würde das Ende wirklich als unfassbar genial bezeichnen, der Twist kommt so unvorhergesehen wie in kaum einem anderen Film. Zu Prestige oder Fight Club fehlt da wirklich nicht viel. Doch diese eine fehlende Erklärung, was im Kopf dieser einen Person vorgegangen ist, wäre für viele sicher noch hilfreich gewesen.
Nichtsdestotrotz ist Parasite wie schon erwähnt ein Meisterwerk und die Kritiken sind absolut gerechtfertigt. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte das wirklich schleunigst nachholen, da die Story wirklich jeden fesselt. All die positiven Aspekte wurden ja jetzt genannt. Daher hat Parasite sich das überragende Rating von 9,5 auf jeden Fall verdient. Nur die fast unmöglichen 10 von 10 Punkten sind hier auch nicht zu vergeben, was eben an der einen fehlenden Erklärung im Ende und ein paar unpassenden Bildern liegt.
Fakt ist aber, dass Bong Joon-ho hier etwas geschaffen hat, was man unter den heutigen Filmen fast nicht nicht mehr findet. Viele Filmemacher können sich hiervon eine Scheibe abschneiden.
aufder LAUer_11
aufder LAUer_11

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5,0
Veröffentlicht am 16. Juni 2023
+ Aufbau
+ Identifikation (v.a. in bestimmten Szenen) v.a. mit Vater
+ die 2 Welten arm und reich (Fest, Regen...)
+ Verpackung in Story
+ differenziert, gibt kein "Gut und Böse", man kann beide verstehen
+ sie schaffen es dazu zu gehören
Deubensklave
Deubensklave

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4,0
Veröffentlicht am 14. Mai 2021
Ich gehe ja immer erst einmal meist skeptisch in Filme die von vielen soo sehr hochgelobt werden.. Und so auch in Parasite, habe aber natürlich versucht so neutral und ohne Vorwertung den Film zu schauen.
Kameraführung,Schnitt, sehr ruhig, kaum hektisch, usw gut bis sehr gut. Einige Überblenden zu anderen Szenen haben mir gut gefallen, wie zum Beispiel diese, wo das Wasser ansteigt und so die nächste Szene eingeleitet wird. Die Schauspieler waren auch gut gewählt für ihre Rollen. Der Film erinnert ja sehr an Snowpiercer, was ja auch von Bong Joon-ho stammt. Jedoch kommt dieser Film düsterer und ernster rüber, hat jedoch auch einige Schmunzlermomente parat. Der Klassenunterschied wurde in Parasite auch deutlich ,,normaler´´ dargestellt und nicht so Teils schrill und bunt wie in Snowpiercer. Mir haben beide Herangehensweisen gefallen.
Seine über 2h Laufzeit merkt man dem Film kaum an, er zieht sich nicht und hat keine Längen. Die Spannung wird über den Film bis zum Ende hin gut gehalten, welches ich gelungen finde. Aber finde ich ihn wirklich besser und eher Oscar gerechter als Joker? Meiner Meinung nach eher nicht.. Bei Joker stimmt einfach alles für mich, im Vergleich finde ich ihn besser, auch gerade wegen der Darstellung von Pheonix, was für mich auch große Pluspunkte bringt im Gesamteindruck des Filmes. Aber ich kann sehr gut verstehen dass Parasite den Oscar gewonnen hat und mehr Stimmen für sich verbuchen konnte.
Im Großen und Ganzen ein sehr sehenswerter Film, aber eben nicht perfekt, weswegen er von mir sehr gute 4 Sterne (stark) erhält.
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