Everything Everywhere All At Once
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3,7
316 Wertungen

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Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. Februar 2026
Genau solche Filme braucht es. Mutig, kreativ und liebevoll umgesetzt trifft einen dieser Film überrasschend so, dass man es eigentlich gar nicht in Worte packen will oder kann. Man muss es sehen und fühlen. So muss Kunst sein.
Für mich ist er eine nahezu perfekte Mischung aus Humor, Empathie und Spannung, mit präzisem Timing und großartigem Schauspiel, sodass kein Moment überdehnt oder überladen wirkt.
No Use For A Name
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2025
Da ist er wieder, so ein Film, bei dem man sich denkt: Jawoll, dafür wurde das Kino erfunden!

Was für ein Film: Voller fantastischer, wilder, verrückter, genialer, absurder, wunderschöner und total abgedrehter Ideen. Die Idee mit den parallelen Multiversen ist ja nun wirklich alles andere als neu, aber sie wurde noch nie so aufregend und so unterhaltsam präsentiert wie hier! Der Film ist mit fast 2 1/2 Stunden (!) sehr lang, und eigentlich habe ich immer erhebliche Probleme mit langen Filmen. Hier jedoch nicht! Jede einzelne Minute ist absolut sehenswert und muss genauso sein, wie sie hier ist.

Die bunte Welt der verschiedenen Multiversen ist so abwechslungsreich, wie sie irre ist: Von einer Kinder-Cartoon-Version über zwei am Baum hängende Piñatas, einer Welt, in der die Menschen Hot Dogs statt Fingern haben bist hin zu zwei Steinen in einer kargen Wüstenlandschaft, ist eigentlich alles dabei und das meiste davon haben wir so auch noch nicht gesehen. Dabei wird die ganze Geschichte an einem durchaus dramatischen und auch emotional berührenden Familiendrama aufgehängt, das dank der beiden fantastischen Schauspielerinnen Michelle Yeoh und Stephanie Hsu großartig funktioniert. Überhaupt muss man mal Michelle Yeoh erwähnen, die hier wirklich eine überragende Performance abliefert und sowohl in den emotionalen Momenten, aber auch in den Kampfszenen mit ihren damals 62 Jahren eine mehr als beeindruckende Figur macht. Und dann kommt Stephanie Hsu, die ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, die hier aber nicht nur durch ihre zahlreichen aberwitzigen und wirklich farbenfrohen Kostüme begeistert, sondern auch schauspielerisch sich durchaus mit Michelle Yeoh auf einer Höhe bewegt!

In den Nebenrollen haben wir dann die fantastische Jamie Lee Curtis als abgehalfterte und verbitterte Beamtin mit einer Performance, die man nicht anders als großartig bezeichnen kann und vor allem in den gemeinsamen Szenen mit Michelle Yeoh auch ein wahrlich komödiantisches Talent zeigt. Und auch Ke Huy Quan, der mir in der Serie “Loki” schon sehr positiv aufgefallen ist, spielt ebenfalls seine Figur zwischen dem hilflosen, aber liebenswerten Ehemann und dem knallharten multiversumsreisenden Superagenten großartige. Hinzu kommt eine absolut fantastische Inszenierung, die einen unterhaltsamen Film abliefert, wie ich ihn schon seit langem nicht mehr gesehen habe. Die Bildsprache ist opulent, überbordend, farbenfroh, witzig und ihm wahrsten Sinne des Wortes einfach fantastisch. Manche Szenen (vor allem die abrupten Wechsel zwischen den verschiedenen Welten) sind knackig, an der Grenze zur Reizüberflutung, aber immer noch genug geerdet, dass man nie den Boden unter den Füßen verliert. Der Humor ist manchmal subtil, manchmal mit dem Vorschlaghammer, manchmal auch etwas grenzwertig (die Szene mit den Analplugs!), aber immer absolut on point. Die Pointen zünden und der Wortwitz ist manchmal so irre, dass ich mehrfach laut loslachen musste.

FAZIT: Ein irres Erlebnis, eine wahnwitzige Achterbahnfahrt zwischen emotionalem Familiendrama, überdrehtem Science Fiction-Epos und actiongeladenem Martial Arts-Movie. Das Alles ist meisterhaft inszeniert und wird getragen von zwei wirklich überragenden Schauspielerinnen, da kann es nur 10 Punkte geben! Absolute und uneingeschränkte Empfehlung von mir!
Cosima Witte
Cosima Witte

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 8. Juni 2025
Der wiederwertigste Film, den ich je gesehen habe. Wir mussten ihn abrechnen nach einer Stunde. Es war viel zu viel, nichts war auch nur ansatzweise “erwachsen” sondern nur kindisch mit einschüben von Brutalität und Porno.
Merkatz
Merkatz

55 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2025
Konnte mit dem Film leider nicht viel anfangen, dabei war ich echt neugierig. Es hat interessant und kreativ schräg begonnen, aber nach ca. 1 Stunde hat mich der Film verloren. Hab dann immer öfter vorgespult und es war mir relativ egal wie das alles endet. Hat mich emotional null gepackt. Und das ist immer ein schlechtes Zeichen. 2 Sterne für die Schauspieler und die Kreativität. Von einem Kinomeilenstein ist der Film aber meilenweit entfernt.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2024
Ganz klar einer der „Muss man nicht gesehen haben“-Filme 2022!
Der Film hat sieben Goldene Himbeeren aber nicht sieben Oscars verdient
Wahrscheinlich stammen die guten Bewertungen alle aus einer der unendlich vielen Parallelwelten und die Academy of Motion Picture Arts and Sciences sicherlich auch!
neon1
neon1

12 Follower 59 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 4. Oktober 2024
Es gibt Filme, die sich ernsthaft mit Identität und Selbstfindung auseinandersetzen, und dann gibt es „Everything Everywhere All at Once“. Ein wildes, überladenes Spektakel, das perfekt zu Gen Z und ihrer Generation „Ich“ passt – schrill, laut, chaotisch und ohne jede Tiefe. Dieser Film ist das Paradebeispiel für den modernen Wahnsinn, in dem es nur noch darum geht, alles möglichst bunt und hektisch zu gestalten, damit man bloß nicht eine Sekunde nachdenken muss. Ein typisches ADHS-Erlebnis auf der Leinwand, bei dem das Einzige, was zählt, die Geschwindigkeit und das Grelle ist, während jegliche Substanz auf der Strecke bleibt.

A24, das Filmstudio hinter dieser Produktion, hat sich mittlerweile den Ruf erarbeitet, das Netflix der Indie-Filme zu sein: seelenlose Massenware, die vorgibt, künstlerisch zu sein, aber im Kern völlig leer ist. Dieser Film ist das beste Beispiel dafür. Er versucht, sich hinter einer pseudo-philosophischen Fassade zu verstecken, die Identität und Multiversum als Themen behandelt, scheitert aber kläglich an der Umsetzung. Alles, was bleibt, ist ein zusammengewürfelter Haufen unsinniger Szenen, die keinerlei emotionalen oder intellektuellen Wert bieten.

Ein Paradebeispiel für die Missgriffe des Films ist die Darstellung von Evelyns Tochter, Joy. Ihr erster Auftritt als böse Figur ist einfach nur peinlich. Die Schauspielerin liefert eine derart grottenschlechte Performance ab, dass man sich fragt, warum sie überhaupt besetzt wurde. Im Vergleich dazu ist Jamie Lee Curtis, die einzige Schauspielerin in diesem Chaos, die ihren Job ernst nimmt, eine wahre Wohltat. In den Szenen, in denen Curtis am Boden kauert, nimmt man ihr die Rolle als überforderte Steuerbeamtin vollkommen ab. Sie ist die einzige Person im Film, der man glauben kann – der Rest versinkt in Karikaturen.

Auch der Humor in diesem Film ist auf einem Niveau, das kaum tiefer sinken könnte. Szenen wie das Wecken des Mannes mit einem stinkenden Schuh oder das Entfernen von Sabber aus dem Mund sind einfach nur peinlich und haben rein gar nichts mit gutem Humor zu tun. Aber die Krönung der Geschmacklosigkeit kommt in den beiden Anal-Plug-Szenen, in denen Darsteller verzweifelt versuchen, mit ihren Hintern auf diese lächerlichen Gegenstände zu springen, um damit – na klar – irgendeine neue absurde „Fähigkeit“ zu erlangen. Das ist weder lustig noch kreativ, sondern einfach nur geschmacklos und peinlich.

Dann wären da noch die Martial-Arts-Szenen, die wohl als Hommage an das Genre gedacht waren, aber in ihrer Lächerlichkeit kaum zu überbieten sind. Ein Witz für jeden, der schon einmal einen anständigen Martial-Arts-Film gesehen hat. Es wirkt, als hätten die Regisseure einfach alle coolen Moves aus den 80ern und 90ern in einen Mixer geworfen und gehofft, dass irgendetwas Sinnvolles dabei herauskommt. Spoiler: Es ist nichts Sinnvolles dabei herausgekommen.

Schließlich gibt es da noch die Szenen, die sich unverhohlen bei Wong Kar-wai bedienen wollen – besonders bei „In the Mood for Love“. Was uns hier als „Hommage“ verkauft wird, ist eine Beleidigung an das Werk eines wahren Künstlers. Die Liebesgeschichte zwischen Evelyn und Waymond in einer alternativen Realität wird in einer plumpen, billigen Version inszeniert, die jegliche Tiefe und emotionale Komplexität von Wong Kar-wais Original vermissen lässt. Es ist respektlos und herzlos, solche Meisterwerke in einem Film wie diesem zu verwursten. Keine Liebe zum Detail, kein Respekt vor dem Original – einfach nur ein billiger Versuch, sich einen Namen zu machen.

Fazit: „Everything Everywhere All at Once“ ist nicht mehr als eine bunte, chaotische Mischung aus schlechtem Humor, miserablen Schauspielleistungen und Respektlosigkeit gegenüber wirklich guten Filmen. Geschmacklos und seelenlos – Ein Werk für die Generation, die nichts wirklich Tiefgründiges mehr braucht, solange es schnell, schrill und bunt ist.
David Willson
David Willson

1 Follower 108 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. Juli 2024
Ein Meisterwerk von ganz anderen Dimensionen. Wie kann man in mehreren Universen / Existenzen gleichzeitig leben. Darum geht es hier und der Schnitt der Films ist in einer League für sich. Die Hauptdarstellern sind hervorragend, aber ein stabiler Faden der Geschichte zu finden ist eine Herausforderung der Meisterklasse.
Markus Zeller
Markus Zeller

20 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2025
Sehr grotesk, häufig genauso irre wie die musikalische Untermalung. Der Film, schon ein abstraktes Kunstwerk, hinterlässt eine sinnlose Leere und strapazierte Nerven. Vielleicht soll man sich ja fühlen wie ein kleines Stück scheiße, wie angedeutet.
El Gaucho
El Gaucho

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0,5
Veröffentlicht am 10. März 2024
Definitiv einer der schlechtesten Filme, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Wenn man auf den Hype blickt, im Verhältnis, vielleicht der schlechteste aller Zeiten. Das dieser Film so gute Kritiken erntet und einen Haufen Oscars über z.B. Top Gun: Maverick gewonnen hat ist lächerlich. Nichts weiter. Ich, persönlich, finde an fast jeder Art von Film gefallen. Von langsamen Filmen wie Spaceman oder Blade Runner 2077, bis hin zu rasanten Werken, wie Bullet Train oder jeden beliebigen Mission: Impossible. Aber diese Beleidigung von einem Film übertrifft alles. Lieber, würde ich mir sogar nochmal den Super Mario Bros. (1993), Solo: A Star Wars Story oder Urlaubsreif von Adam Sandler ansehen, und ich habe diese Filme gehasst. Wieso kann ich diesen Film nicht leiden? Die Handlung ist viel zu rasant und man wird von einer Wagenladung Ideen erschlagen, wortwörtlich.

Der Film nimmt sich nie Zeit, die Luft anzuhalten und hört nie auf, einem den anstrengenden Inhalt, wie Wurstfinger, schreiende Dämonen Omas und die Fähigkeit Superkräfte durch einen Anal Plug zu gewinnen wortwörtlich ins Gehirn zu pressen. Ich hatte schon ab Mitte des Films Kopfschmerzen und es gibt einfach keine Ballance zwischen einer langweilen und einer überdrehten Storyline.

Diese "Erfolge", wie: Die Drehzeit betrug nur ein paar Monate sprechen wirklich für die Qualität. Wäre es vielleicht doch Jackie Chan in der Hauptolle gewesen hätte ich dem Film vielleicht doch irgendwas abgewinnen können aber nein. Das hier wurde ausschließlich für dir Tik Tok Generation produziert (zu der ich mich leider dazuzählen muss), die gleich einschläft, wenn nicht alle zwei Sekunden irgendetwas explodiert oder eine völlig absurde Idee eingebracht wird.

Ich schaue einen Haufen aber keiner wird sich so sehr in mein Gedächtnis einbrennen, als einen Art Lobotomie, wie Everything Everywhere All at Once, der Film, der im Jahre 2022, 10 Oscars holte.
sylvia
sylvia

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2024
Ich war aufgrund der so vielen Auszeichnungen neugierig. Aber leider muss ich feststellen, dass mir dieser Film in keinster Weise gefallen hat. Die Botschaft des Films hat sich mir nicht erschlossen. Viel zu lang und durch die permanente, starke Reizüberflutung ist er dann irgendwann auch ermüdend. Sorry.
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