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    Old
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    2,5
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    18 User-Kritiken

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    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

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    2,5
    Veröffentlicht am 21. Juni 2022
    GEMEINSAM ALT WERDEN
    von Michael Grünwald / filmgenuss.com

    Kaum, so habe ich mir sagen lassen, beginnt die Pension, spult sich das Leben viel schneller ab als vorher. Die reguläre Arbeit fällt weg, man hat plötzlich viel mehr zu tun, und Wochenenden werden auch nicht mehr so heiß herbeigesehnt wie in Zeiten des Nine to Five. Mit der Pension kommt das spürbare Alter, nichts geht mehr so schnell wie man will. Am besten die Zeit anhalten, denn die Angst vor dem Zellabbau war und ist groß. Warum wohl hat Gräfin Báthory im Blut von Jungfrauen gebadet? Warum wollten sich wohl die Pharaonen einbalsamieren lassen? Die Angst vor dem Zerfall ist auch im Kino ein gern bedachter und erörterter Themenkreis. Mal abgesehen von den Untoten-Mysterien bleiben Filme wie Der Tod steht ihr gut einfach in Erinnerung. Der Horror entsteht dann erst, wenn das Altern plötzlich rasend schnell vonstatten geht, wie zum Beispiel in Tony Scotts Horrordrama Begierde. Ja gar in Indiana Jones zerfällt man zu Staub, wird der falsche heilige Gral zum Trunk gereicht. In 2001 – Odyssee im Weltraum musste Astronaut Dave sich selbst dabei zusehen, wie er im Eiltempo senil wird, dem Monolithen sei Dank. M. Night Shyamalan dringt mit seinem jüngsten Werk Old somit in keine allzu unbekannten Regionen vor. Allerdings erklärt er einen Zustand, der anderswo womöglich nur die Moral von der Geschichte wäre, zum Main-Act eines seltsamen Strandausflugs, der sich in vielen Szenen so anfühlt wie souveränes Formeltheater des Absurden.

    Spannend ist dabei natürlich, zu beobachten, was Shyamalan aus dem leidigen Dilemma mit dem Älterwerden alles anstellt. An diesem Strand, der mich ob seiner kargen Felswände wirklich nicht von den Socken haut; der an sich schon etwas Bedrohliches aufweist und gegen die Felsbucht auf Zakynthos inklusive Schmuggler-Schiffswrack sowas von überhaupt nicht ankommt, sammeln sich wie bei Agatha Christie von jung bis alt unterschiedliche Ausflügler – zwei Familien und ein bekannter Rapper, der sich abseits hält –, um dem Bösen unter der Sonne die Stirn zu bieten. Doch als Hercule Poirot wird sich im Laufe der bizarren Begebenheiten keiner so wirklich aufspielen wollen. Stattdessen wundern sich Vicky Krieps (die bald als Sisi in Marie Kreutzers Corsage zu sehen sein wird), Gabriel García Bernal oder Thomasin Mackenzie über Wachstumsschübe und Sinnesdefizite, über plötzliche Schwangerschaften und wuchernde Krankheiten. Zurück zum Hotel kann das Grüppchen Sonnenbadender auch nicht, eine seltsame Kraft hindert sie daran. So hadern sie und akzeptieren ihr Schicksal, während der Nachwuchs kaum mehr wiederzuerkennen ist und die Zeit in Form von Zellzerfall allen davonläuft.

    Natürlich ist das Gleichnis einer nicht aufhaltbaren Entropie wert genug, damit herumzuspielen. Shyamalan gefällt aber nicht nur der philosophische Ansatz daran. Der meist von älteren und ferneren Familienmitgliedern zu entsprechenden Zusammenkünften staunend herausposaunten Phrase „Groß bist du aber geworden“ zeigt der kreative Inder die lange Zunge. Schließlich impliziert das ja, dass der oder die Feststellende um genauso viel älter geworden sein muss. Doch es bleibt nicht beim Arrangement einer resignierenden Zwangsgemeinde, die sich der Dynamik des Alterns unterwirft – womit Old als surreales Statement sich selbst genügen könnte.

    Shyamalan kann oder will jedoch nicht den Erwartungshaltungen seines Publikums zuwiderhandeln, erwartet dieses doch wieder den obligaten Story-Twist, vielleicht gar vom Kaliber wie in The Sixth Sense. Gut, sowas gelingt nur einmal, alle anderen Twists funktionieren als erfrischendes Storytelling aber doch noch. Um dieser Konvention treu zu bleiben, arbeitet Old auch im Bereich des Mystery-Abenteuerfilms, was sich nur holprig mit der gekünstelten, fast schon installationsartigen Zurschaustellung einer menschlichen Urangst vereinbaren lässt. Als Thriller bleibt Old auf der Strecke, als absurde Parabel mag der Film seine Stärken haben. Mit beidem aber akzeptiert Shyamalan während seiner unentschlossenen Strandwanderung halbherzige Kompromisse.
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    Nicole K.
    Nicole K.

    User folgen 1 Follower Lies die 20 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 23. April 2022
    Was für ein schwachsinniger Film , wieder einmal ein Spar Film ( einen den man sich sparen kann ) . Jede Minute ist verschwendet nach 50 min. konnte man es nicht mehr sehen und habe aus gemacht.
    reichtoch!
    reichtoch!

    User folgen 5 Follower Lies die 65 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 17. Februar 2022
    Nachdem ich den letzten Shyamalan-Film "Glass" ziemlich enttäuschend fand, hat er nun wieder einmal unter Beweis gestellt, warum er einer meiner Lieblings-Filmemacher ist. Die Geschichte ist wieder einmal originell und überraschend, sowohl in einzelnen Momenten alsauch die Auflösung am Ende. Auch sehr angenehm fand ich, daß er diesmal mit Schockmomenten relativ sparsam umgegangen ist - weniger ist manchmal halt doch mehr. So kam ich in einen Fluß von Spannung und Neugier - so soll es sein. Die Produktion einmal mehr herausragend, sein Stil ist ja einzigartig und genial. Diesmal mit tollem Atmos-Klang (Blu-ray) und gewohnt klasse Bild. Einzig die Maske hätte vielleicht noch etwas besser sein können. Älter geschminkte Darsteller habe ich schon überzeugender gesehen.
    Mike Janeselli
    Mike Janeselli

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    1,0
    Veröffentlicht am 15. Januar 2022
    Einer der schlechtesten Filme, die ich bis zum Ende gesehen habe! Der Plot (Comicverfilmung) könne ja was her geben, aber die Umsetzung: langatmig, arm an Atmosphäre, eine Kamera die oft mit sinnlosen Fahrten nur Zeit schindet, das soziale/emotionale Verhalten der Protagonisten - sogar Zombies scheinen mir emphatischer...

    Ich bin wirklich leicht verärgert! M. Night Shyamalan ist wohl einer der am meisten überschätzten Regisseure - aber mit einer echt guten PR...
    Katharina Kirsten Kretschmann Ambassador by CM
    Katharina Kirsten Kretschmann Ambassador by CM

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    5,0
    Veröffentlicht am 26. November 2021
    Ein wirklich gelungener Film. Ein paar kleine Schwächen aber insgesamt sehr gelungen. Story und Kamera klasse .. Besetzung sehr gut

    Ich war vor Beginn etwas von den negativen Kritiken eingeschüchtert aber zum Glück war ich positiv überrascht worden
    Davki90
    Davki90

    User folgen 22 Follower Lies die 187 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 22. November 2021
    Ein wirklich spannendes und interessantes Konzept. Leider funktioniert es überhaupt nicht. Der Film ist so verwirrend. Ich habe ihn überhaupt nicht verstanden. Schade, denn es sah beim Trailer nach so viel aus. Ein spannender Mystery Thriller mit einer Cleveren Story. Leider ist nicht daraus geworden. M. Night Shyamalan konnte mal wieder seinen hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Vielleicht sollte er mal das Genre wechseln und was neues probieren.
    Isa Prang
    Isa Prang

    User folgen Lies die 3 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 10. September 2021
    Ich habe den Film mit einer Freundin gesehen und wir waren enttäuscht, wir wussten nicht, was wir davon halten sollten.
    Nachdem ich dann die Graphic Novel gelesen haben, kann ich nur sagen: das war richtig schlecht. Es wurde fast die komplette Geschichte - wie sie zum Strrand kommen, die Familiienkonstelationen und vieles mehr - verändert, insbesonder der Auslöser: Klimakrise, nicht irgendein geldgeiler Pharmakonzern, der über Leichen geht.
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 220 Follower Lies die 361 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 9. August 2021
    "Old" von M. Night Shyamalan ist ein unaufgeregt erzählter, aber trotzdem spannender Film, der auch ein wenig nachdenklich stimmt. Zuletzt hatte der Regisseur mit "Split" und "Glass" ja ziemlichen Murks fabriziert, der es ziemlich weit oben in meine Kinofilme-Flop-Listen des jeweiligen Jahres geschafft hatten. Daher war ich etwas skeptisch, was sein neuestes Werk angeht. Aber die Story - die übrigens auf einer Graphic Novel beruht - hat mich dann doch neugierig gemacht: Eine Familie macht Urlaub und verbringt einen Tag an einem abgelegenen Privatstrand. Sie bemerken, dass etwas nicht stimmt, als die Kinder plötzlich um 5 Jahre älter sind, als bei ihrer Ankunft vor wenigen Stunden. Die Zeit an diesem Strand scheint schneller zu gehen, eine halbe Stunde entspricht etwa einem Jahr ... und sie scheinen diesen seltsamen Ort nicht mehr verlassen zu können.

    Die Inszenierung ist stellenweise zwar etwas sperrig, schräg und holprig, aber trotzdem wird die Geschichte konsequent, ruhig und schlüssig erzählt, sodass man die Handlung trotzdem gebannt verfolgt, mit den Figuren mitfiebert und ihnen wünscht, dass sie einen Ausweg aus dieser merkwürdigen Situation finden. Mehr will ich dann aber auch nicht verraten.

    Fazit: Eigenartiger, aber sehenswerter Film, den man sich gut anschauen kann, vor allem, wenn man "The Visit" von M. Night Shyamalan mochte.
    iMaGe13
    iMaGe13

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    1,0
    Veröffentlicht am 9. August 2021
    So viel Erwartungen gehabt nach dem vielversprechenden Trailer.

    Ich liebe Horror über alles und grade, wenn man mal nicht die üblichen Themen abgraßt, wie z.B. Teeniegruppe, die in einen Wald gerät und von Kindheitstrauma-Killer No. 17 angegriffen und abgeschlachtet wird oder Familie zieht in neues Haus, in dem ein Dämon haust. Sah am Anfang bzw. eher im Trailer auch danach aus.

    Der Film beginnt und nach 10 Minuten hat man alle Stereotypen für einen Horrorfilm abgegriffen. Das unsympathische Paar mit der kaputten Beziehung (hat noch nie einen Horrorfilm in der Geschichte überlebt), die 4-köpfige einst glückliche Familie auf ihrem letzten gemeinsamen Urlaub (klar, dass ein Teil davon überlebt) und das langweilige "wir leben unser kinderloses Wunschleben"-Paar (typische Statisten). Man weiß spätestens nach dem ersten Zwischenfall am Strand wer stirbt und wer nicht. Horror sucht man vergebens. Am Ende hat man eine 2-minütige Szene, die eher lustig wirkt, als wirklich angsteinflößend.

    Ganz schlimm und wirklich brutal schlimm... Die Dialoge, die wirken wie von meiner kleinen 6-Jährigen Cousine geschrieben. Die Eltern streiten sich mit jeweils einem Satz und die Kinder sagen schon "Anscheinend sind sie fertig". Okay, da ging ja richtig die Post ab..puhh.
    Die Schauspieler wirken oftmals als warten sie auf ihren Einsatz, anstatt sich mit dieser Situation zu identifizieren. Beste Szene am Strand, wo ich mir etwas mehr Emotion und hektische Reaktionen gewünscht hätte, wenn man seine eigene Frau "beschneidet". Mal so ausgedrückt, um nicht alles zu spoilern.

    Ich hab mir so viel erhofft, weil die Idee wirklich gut ist, aber alles andere was danach kam, war absoluter Schrott, den ich auf Netflix vorzeitig beendet hätte.

    Ein Teil des Kinos hat den Saal sogar vorzeitig verlassen, was ich absolut nachvollziehen kann.
    Alexander Frank
    Alexander Frank

    User folgen Lies die Kritik

    0,5
    Veröffentlicht am 8. August 2021
    Wir sind ohne große Erwartungen in diesen Film gegangen.
    Nach min. 30 war ich stark am überlegen, ob ich den Saal gleich verlasse, oder noch warten.
    Die Charaktere sind absolut lieblos und unglaubwürdig. Zb. Wenn Angehörige sterben, scheint das keinen groß zu stören. Keiner hat einen Überblick, an einem 50 m Strand. Absolute Logiclöcher.
    Nicht zu empfehlen.
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