FSK ab 16 freigegeben
In Berlin werden reihenweise Häuser saniert und die alten Mieter müssen ausziehen und in der nun schicken Gegend Platz für neue machen. Der alte Dietmar (Wolfgang Packhäuser) will nicht ausziehen. Der 67 Jahre Rentner sieht nicht ein, seine geliebte Wohnung nach 40 Jahren zu verlassen. Selbst sein Sohn Tobias (Matthias Ziesing) schafft es nicht, den Papa zu überzeugen. Doch dann steht plötzlich die junge Polizistin Shirin (Pegah Ferydoni) vor der Tür und die Situation nimmt die erste von vielen Wendungen…
4,0
stark
Der letzte Mieter
Genre-Geheimtipp aus Deutschland!
Von Thorsten Hanisch
Frage: Was kommt dabei raus, wenn sich ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor, zudem noch aus Berlin, die Schreckgespenster Gentrifizierung und Entmietung vorknöpft? Wer jetzt auf „rührseliges Betroffenheitskino mit steil gerecktem Zeigefinger“ tippt, ist entschuldigt, die Vermutung ist ja auch nur allzu naheliegend. Doch wundersamerweise ist bei „Der letzte Mieter“ das exakte Gegenteil der Fall: Gregor Erler beweist mit seinem ersten Kinofilm eindrucksvoll, dass Sozialkritik nicht unbedingt zur faden Lehrstunde verkommen muss, sondern durchaus in einen packenden, druckvollen, erstaunlich kompromisslosen Thriller eingewoben werden kann, der eineinhalb Stunden prächtig unterhält, einen aber auch mit einem - völlig gerechtfertigten - Schlag in die Magengrube aus dem Kinosaal entlässt. In einer schicken Berliner Wohngegend soll das letzte unsanierte Haus geräumt werden – die alten Miete
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2:12


Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Dualfilm
Produktionsjahr
2018
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Deutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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