Gavagai
Filmposter von  Gavagai
30. April 2026 Im Kino | 1 Std. 31 Min. | Drama
Regie: Ulrich Köhler
|
Drehbuch: Ulrich Köhler
Besetzung: Jean-Christophe Folly, Maren Eggert, Nathalie Richard
Filmstarts
4,0
Vorführungen (11)

Inhaltsangabe

FSK ab 12 freigegeben

Als in Westafrika eine Medea-Verfilmung gedreht werden soll, verlieben sich die beiden Hauptdarsteller ineinander. Bei der Premiere des Films wird Majas (Maren Eggert) Filmpartner vom Sicherheitsdienst angegriffen, woraufhin sie ihm zu Hilfe eilt.

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,0
stark
Gavagai

Der doppelte Elefant im Raum!

Von Christoph Petersen
Die französische Regisseurin Caroline Lescot (Nathalie Richard) dreht eine Neuverfilmung des Tragödien-Klassikers „Medea“. Allerdings spielt die Geschichte um eine verlassene Ex-Prinzessin, die aus Verzweiflung ihre eigenen Kinder tötet, diesmal nicht im antiken Griechenland, sondern an der senegalesischen Atlantikküste. Ihre Darsteller*innen sind überwiegend Einheimische, nur ihre Medea und ihr Jason werden von der weißen Deutschen Maja (Maren Eggert) und dem zwar senegalesisch-stämmigen, aber schon länger mit einem französischen Pass in Paris lebenden und arbeiten Nourou Cissokho (Jean-Christophe Folly) verkörpert. In postkolonialen Zeiten wirft diese Kombination natürlich Fragen auf – und so spricht die Regisseurin einige Monate später, als ihre „Medea“-Adaption schließlich auf der Berlinale Weltpremiere feiert, in einer Pressekonferenz selbst vom „Elefanten im Raum“. Übrigens nur, um

Trailer

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Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Jean-Christophe Folly
Rolle: Nourou Cissokho
foto von Maren Eggert
Rolle: Maja Tervooren
foto von Nathalie Richard
Rolle: Caroline Lescot

Bilder

Wissenswertes

Altersfreigabe der FSK

“Gavagai" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.

Titelgewordenes Missverständis

Hinter dem rätselhaften Titel „Gavagai“ steckt ein Schlagwort aus der Sprachphilosophie. Im Gedankenexperiment von Willard Van Orman Quine steht das Wort „Gavagai“ für die Unbestimmtheit der Bedeutung von Worten aus Fremdsprachen. Denn wenn jemand das (fiktive) Wort „Gavagai“ ausrufen würde, während er oder sie auf einen Hasen zeigt, könnte man sich nie komplett sicher sein, ob das Wort nun „Hase“, „Essen“, „lecker“ oder etwas völlig anderes bede Mehr erfahren

Drama über die Unvereinbarkeit der Kulturen

Dass das Schauspieler-Paar Maja (Maren Eggert) und Nourou (Jean-Christophe Folly) in den Film-im-Film-Sequenzen von „Gavagai“ in einer Verfilmung des antiken griechischen Dramas Medea (431 v. Chr.) mitspielen ist natürlich kein Zufall: Denn die Beziehungen zwischen der Deutschen und dem Senegalesen spiegelt sich in dem Aufeinandertreffen der Kulturen mit tragischem Ausgang von Jason (Grieche) und Medea (Kolcherin) ebenfalls wider. Übrigens wurde Mehr erfahren

Weitere Details

Produktionsländer Deutschland, Frankreich
Verleiher Port au Prince Pictures GmbH
Produktionsjahr 2025
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes 3 Trivias
Budget -
Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Wolof
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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