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0,5
Veröffentlicht am 25. April 2026
Nach dem zumindest als Partysplatter zu gebrauchenden ersten Teil, wird uns hier ein Sequel serviert, das zwar mehr oder weniger nahtlos an den Vorgänger anschließt, ansonsten aber ein kompletter Totalausfall ist. An diesem Film stimmt wirklich gar nichts! Die Story ist hanebüchener Schwachsinn und hat auch mit der Originalprämisse von “Battle Royale” nichts mehr zu tun. Es gibt lahme Military-Action, die aber so schlecht inszeniert ist, dass es auch von der Film-AG der Gesamtschule Grevenbroich hätte sein können. Die Kamera ist maximal verwackelt, die Schnitte sind viel zu hektisch und immer an der falschen Stelle. Die Kämpfe sind total unübersichtlich, man hat überhaupt kein Gefühl, wo sich das gerade abspielt oder wer da involviert ist. Zwischen dem albernen Geballer gibts peinliche Dialoge, da hat der Burschi “allen Erwachsenen” den Krieg erklärt und bekommt jetzt Gewissensbisse, als ihm auffällt, das wegen ihm Menschen getötet wurden. Das ist alles so schlimm bescheuert, dass es fast körperlich schmerzt. Spart euch dieses Machwerk!
War der erste Teil in meinen Augen mit Vorsicht zu „geniessen“, so ist die Fortsetzung zu Battle Royal ein ziemliches Actionmachwerk. Die Betonung liegt auf Machwerk. Warum? Zum einen ist die Story mehr als hirnrissig, zum hat der Streifen außer dem leicht abgewandelten Grundthema nicht mehr wirklich was mit seinem Vorgänger gemein. Vielmehr sieht man hier zwar handwerklich gut gemachte Actionszenen, die locker mit denen aus „Der Soldat James Ryan“ mithalten können, die aber im Gegenzug mehr als übermäßig gewalttätig sind. Wenn Kinder zerfetzt, erschossen oder sonst irgendwie martialisch getötet werden, dann kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und hoffen das der Streifen bald zu ende ist. Die Kritik an Schulsystemen die nochmals aufgegriffen wird ist sowas von lachhaft bis kaum vorhanden das man es sich auch hätte gleich sparen können. Aber da kann die Schuld nicht alleine bei den Autoren verlegt werden: Auf der einen Seite starb der der führende Kopf und Regisseur Kinji Fukasaku kurz nach der Fertigstellung des ersten Teils, auf der anderen lag dem ersten teil das Buch von Koushun Takami zugrunde. Der einzige Lichtpunk war der sadistische Lehrer, der so selten blöd schauen konnte. Seine Leistung wird nur von seinem mehr als beknackten Ableben gekrönt. Dem deutschen Vertrieb gebührt auch Dank für seine „liebreizende“ Special Edition der Battle Royal Filme – Der Blutedition…auf sowas kommt man wohl nur nach x Metzgerlehrfilmen, oder? Auch sehr schön war der Spruch aus der Werbung: DIE BLUTSAGA GEHT WEITER!!!“