Neueste Kritiken: The Descent - Abgrund des Grauens
The Descent - Abgrund des Grauens
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3,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2026
“The Descent” ist sicher kein schlechter Film, es ist sogar ein ziemlich guter Film. Die überschwänglichen Lobpreisungen so mancher Kritiker oder Filmliebhaber kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen. Ja, der Film ist stark und atmosphärisch aufgebaut, das Setting in der Höhle ist zwar nicht neu, wird aber intensiv und klaustrophobisch präsentiert. Der Regisseur nimmt sich relativ viel Zeit für die Figurenexposition, dann geht es aber ziemlich unverhofft los und die Spannungsschraube wird stetig angezogen. Zwischendrin kommt noch eine ziemlich überraschende Wendung mit dramatischen Implikationen, bis hin zum furiosen Finale, von dem es inzwischen zwei Versionen gibt. Die US-Version ist etwas, naja, entschärft, die europäische Version entspricht eher dem generellen Ton des Films, soll hier aber nicht weiter verraten werden.
Die schauspielerischen Leistungen sind solide, aber nicht überragend. Score und Kamera sind stark und der Atmosphäre dienlich, der Schnitt vor allem in den Actionszenen aber etwas zu holprig. Insgesamt liefert der Film solide, bisweilen sehr starke Genrekost, allerdings zeigt er uns auch nichts wirklich Neues. Die Figuren agieren streckenweise etwas zu hysterisch und wenig glaubwürdig, das ständige Gekreische wird auf die Dauer etwas ermüdend. Auch verhalten sich die Kreaturen dort nicht immer wirklich nachvollziehbar, über die Logik wollen wir nicht allzu genau nachdenken, das muss man für so einen Film aber auch nicht. Zu einem echten Meisterwerk fehlt da noch so Einiges, aber dennoch weiß der Film gut zu unterhalten, vor allem im letzten Drittel wird es fingernagelkauend-dramatisch! Insofern gibt’s von mir schon eine Empfehlung.
Nachdem schon sehr viele diesen Film mochten hatte ich auch ein gutes Gefühl aber so gut wie erwartet war er doch nicht. Er ist viel zu hektisch gedreht, hat viel zu viele Schnitte, das Schauspiel ist nicht so gut und ie Jumpscares sind erneut sinnlos. Dafür hat man ordentlich Blut und Brutalität und coole Monster. Der Film ist zwar sehr dunkel aber man erkennt ihn trotzdem gut (aber wenn die Monster kommen, wird es unübersichtlich). Dazu ist der Film richtig spannend und man spürt die Enge und Panik wenn die Figuren sich durch enge Löcher, Höhlen oder spalten quätschen. Also er ist definitiv unterhaltsam und ist auch ein guter Film aber die vielen Schnitte zestören sehr viel.
Insgesamt ist es ein guter Film der sehr blutig, extrem spannend ist und wo der Zuschauer die Enge spürt.
Sehr starker Höllenkletter Horror Streifen. Tolle Story gute Charaktere sehr beklemmend Enge Gänge Dunkelheit Geräusche in der Dunkelheit uvm... Guckt ihm euch an er wird euch im Dunkeln in die Arme eures Partners treiben oder unter die Decke der Kopf zur Hälfte rausschauend vor lauter Spannung
Ja, der Film ist spannend, und gelegentlich darf man sich auch erschrecken. Manchem Horrorfan mag das genügen. Aber jetzt mal ehrlich: Die Story ist völlig hanebüchen und unlogisch, zudem rudimentär. Ebenso die Charaktere. Völlig austauschbar, womit jede Möglichkeit zu Identifikation oder Sympathie fehlt. Letztlich geht es nur darum, alle niederzumetzeln, und das auch noch im ständigen Halbdunkel, so dass man oft nicht mal erkennen kann, um wen es da gerade geht. Aber das ist ohnehin egal. Wie schon gesagt, die Charaktere sind austauschbar, halt Menschenmaterial bzw. Futter für die Monster.
Absolut chaotisch und dilettantisch ist auch der Schnitt. Es wäre eine Verharmlosung, das "Folgefehler" zu nennen. Fast hat man den Eindruck, die schnellgeschnittenen Szenen wurden zufällig aneinander gereiht, ausgewürfelt. Aber wenn es keine richtige Story gibt, fällt auch das wohl kaum auf.
Aufgrund der permanenten Dunkelheit und dem Höhlenambiente waren die Produktionskosten so minimal, dass der Film trotz bescheidener Einnahmen ein kommerzieller Erfolg wurde. Womit weitere Teile verbrochen wurden. Zumindest für diesen Teil aber kann ich sagen: Wer eine richtige Story, mit richtigen Charakteren und Darstellern erwartet, ist hier falsch. Von halbwegs professionellem Handwerk ganz zu schweigen. Für einen Popcorn-Filmabend mit Freunden und viel Bier scheint es aber zu reichen, wie die Vorgänger-Kritiken zeigen
Schwache Story, schwache Kulisse und nicht nachvollziehbare Handlungen. Ich verstehe die guten Bewertungen nicht. Die Grundidee hätte deutlich mehr hergegeben. Aber ja, den meisten reichts wohl wenn sie eine geradlinige Geschichte, ohne jeglichen Hintergund, serviert bekommen.
The Descent“ ist zuweilen recht harter, fast völlig humorloser, böser und sehr spannender Angstmacher, in dem, was selten genug im heutigen Kino ist, sechs Frauen „die Heldinnen“ sind. Die Inszenierung orientiert sich dabei an altbekannten Vorbildern, aber es gelingt dem Film dennoch, den Zuschauer ständig in Angst zu halten. Die blutigen Szenen treten dabei erfreulicherweise zu Gunsten der spannungsgeladenen Sequenzen in den Hintergrund. Die nächste Klettertour ist erst mal auf unbestimmte Zeit verschoben!
Ein absolut gelungener, harter Horror-Reißer, der bis zum fiesen Ende fesselt. Definitiv nichts für Klaustrophobiker oder Menschen mit Angst vorm Dunkeln :-)
Wieder mal ein Film wo ich keine Lust habe es lange zu umschreiben, das gebotene Elend: eine handvoll x beliebige Frauen die mir auch beim Lidl an der Kasse nicht sonderlich auffallen würden klettern in eine Höhle was sie besser nicht tun sollen, dann kommen irgendwelche Mutantenviecher und schnabulieren sie weg - ui wie toll. Das ganze erinnert mich fatal an den Franka Potente Horrorfilm "Creep" der ein ähnliches Szenario in einer U-Bahn abzog - und das auch nicht entscheidend besser. Woran es liegt dass dieser Film so hoffnungslos mies ist kann man kaum sagen - er spielt zu 90% im Dunkeln so dass man eh kaum was sieht, die Heldinnen sind bleich und uninteressant und wer die eigenartigen Mutantenmörder sind wird auch nicht ausreichend geklärt - runherum eine Niete also bei der Zuschauen keinerlei Spaß macht! Jedes weitere Wort wäre zuviel!
Fazit: Billige Horrorgurke die nur tödlich langweilt!
Diese FILMSTARTS-Bewertung kann ich in keiner Form nachvollziehen - und das hat Seltenheitswert. Nichts gegen Low-Budget und handgemachte Filme. Ich brauche keine CGI-Effekte und auch keine explizite Gewaltdarstellung. Horror entsteht im Kopf des Betrachters und nistet sich eben dort ein, verstört und legt bestenfalls die "ur"-eigenen Ängste schonungslos offen. Nach fulminantem Beginn (6 Minuten) lässt "The Descent" sich Zeit, um die Protagonisten einzuführen, nutzt diese Zeit aber leider nicht. Keine auch nur ansatzweise erkennbare Charakterzeichnung, keine psychologische Tiefe und kein Aufbau eines Spannungsbogens. Gut vierzig Minuten werden mit oberflächlichen Dialogen und plakativen Rollenklischees vergeudet. Identifikationspotential gleich Null. Nach fünfzig Minuten geht es dann aber richtig los. Die Höhlenbewohner treten auf den Plan. Optisch ein androgyner Mix aus Gollum und der "Creep-Kreatur", blind wie Grottenolme und sowohl taktil wie olfaktorisch offenbar stark wahrnehmungslimtiert, wirken sie verletzlich wie nackte, unbewaffnete Orks. Angesichts der Berge von blankem Knochenmaterial, drängt sich der Gedanke auf, dass diese bemitleidenswerten Geschöpfe länger nichts zu beißen hatten. Da kommt so ein unsympathisch, in sich verlogenes, intrigantes Survival-Grüppchen von weiblichem Frischfleisch auf unorganisiertem Höhlenerkundungstrip eigentlich gerade recht. Aber weit gefehlt. In bester "Tomb Raider"-Manier wehrt sich der zivilisierte Mob und dezimiert alles, was nicht bei drei an den Stalagtiten hängt (inkl. der eigenen Mitstreiter) Und dann hat der Spuk auch schon sehr abrupt ein Ende; ein Ende, das darauf schließen lässt, dass es eine Fortsetzung gibt, bei der die blassen Höhlenbewohner wieder nicht gut wegkommen. Spenden bitte an die Appalachian Cave-Creature Foundation oder den WWF. Fazit: Survival-Horror der lächerlichsten Art!
The Descent ist ein Horrorfilm der auch seine Bezeichnung als "Horror" verdient. Denn als Horrorfilm kriegt man hier wirklich Crème de la Crème serviert. Viele heftige Jumpscares, in manchen Szenen ein wortwörtliches Blutbad, sehr hohe konstante Spannung und Klaustrophobie.
[...] The Descent schaut auf den ersten Blick eigentlich nach Standard-Horror aus: Eine Gruppe Power-Frauen klettert aus Jux in eine unerforschte Höhle. Doch nach einigen Minuten im Film wird man die exzellente Kameraarbeit am eigenen Leib erfahren, wenn der Film seine fiese, nervenzerreibend-klaustrophobische Stimmung entfaltet. Die Story der Charaktere ist interessant, bleibt aber im Hintergrund. Erst in der zweiten Hälfte zeigt der Film sein wahres Gesicht. Ohne Trailer und/oder sonstige Spoiler ist man also lustiger dran.