Duell der Magier ist ein unterhaltsames Fantasy-Abenteuer, das klassische Magie mit modernem Actionkino verbindet. Regisseur Jon Turteltaub liefert mit diesem Film eine lockere Mischung aus Humor, spektakulären Effekten und einer Prise Disney-Zauber, inspiriert von dem berühmten Segment aus Fantasia.
Im Mittelpunkt steht Dave Stutler, gespielt von Jay Baruchel, ein eher unscheinbarer Physikstudent, der plötzlich erfährt, dass er der Auserwählte im Kampf zwischen mächtigen Zauberern ist. Sein Mentor Balthazar Blake, gespielt von Nicolas Cage, versucht ihn auf diesen Kampf vorzubereiten. Gemeinsam müssen sie verhindern, dass dunkle Mächte New York ins Chaos stürzen.
Die größte Stärke des Films sind seine visuellen Effekte: Magieduelle, lebendig werdende Gegenstände und spektakuläre Zauber sorgen für viele eindrucksvolle Szenen. Besonders die actionreichen Auseinandersetzungen sind kreativ inszeniert und machen Spaß. Auch die bekannte „Zauberlehrling“-Szene als Hommage an Fantasia gehört zu den Highlights.
Schauspielerisch funktioniert das Duo Cage und Baruchel gut: Nicolas Cage bringt seine typische exzentrische Energie ein, während Jay Baruchel den sympathischen, leicht chaotischen Helden glaubwürdig spielt. Die Handlung bleibt allerdings recht vorhersehbar und folgt den bekannten Mustern des Fantasy-Genres.
Trotzdem schafft es der Film, durch Tempo, Humor und fantasievolle Ideen zu unterhalten. Tiefgang sollte man nicht erwarten, aber als lockeres Popcorn-Kino funktioniert Duell der Magier sehr gut.
Fazit:
Ein spaßiges Fantasy-Abenteuer mit starken Effekten, sympathischen Figuren und viel Magie. Kein Genre-Meilenstein, aber sehr solide Unterhaltung für Fantasy- und Actionfans.