Neueste Kritiken: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Durchschnitts-Wertung
4,3
1191 Wertungen
65 User-Kritiken
5
18 Kritiken
4
26 Kritiken
3
8 Kritiken
2
5 Kritiken
1
3 Kritiken
0
5 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
No Use For A Name
14 Follower
1.352 Kritiken
User folgen
1,5
Veröffentlicht am 22. Mai 2026
Ich verstehe absolut nicht, was an diesem Film so Besonderes sein soll. Die Geschichte ist ziemlich lahm und irgendwie auch platt. Die Message ist wird einem ja quasi mit dem Holzhammer eingetrichtert, die zahlreichen Anspielungen auf Religion und Glauben fand ich auch irgendwie albern. Und selbst wenn man die Geschichte als Märchen versteht, ist die Handlung eigentlich ziemlich blöde. Die Rahmenhandlung ist langweilig und uninteressant und irgendwie auch überflüssig. Auch dauert es einfach viel zu lange bis es endlich zu dem titelgebenden Schiffbruch kommt. Die ganzen Stationen im Leben von Pi hätte man auch effektiver in der Hälfte der Zeit abfrühstücken können.
Und warum die CGI so hochgelobt und gar mit einem Oscar geehrt wird, erschließt sich mir auch nicht. Beim Sturm sieht das Meer total unecht aus, auch das Gewitter und alles drumherum sieht nicht besonders gut aus. Die Tiere in dem Boot sehen ebenfalls ziemlich unecht aus, die meiste Rechnerkapazität wurde offenbar auf den Tiger verwendet, denn der sieht noch am Besten aus. Die anderen Tiere wirken vor allem in ihren Bewegungen ungelenk und unecht. Und auch dem Tiger sieht man jederzeit an, dass er nicht echt ist. Für 2012 ist die CGI okay, das muss man zugestehen, aber keinesfalls das fantastische Wunder, wie man es überall lesen kann. Mich hat tatsächlich der CGI-Tiger im Verlauf zunehmend genervt.
FAZIT: Gnadenlos überbewerteter Film, der weder das angepriesen CGI-Feuerwerk bringt, noch erzählerisch irgendetwas Interessantes zu sagen hat. Ein Junge wird eine Stunde lang gezeigt, was er so in der Schule und zu Hause macht, dann hockt er tagelang in einem Boot mit einem Tiger und führt Selbstgespräche. Mich hat der Film zu keinem Zeitpunkt gepackt, sondern nur gelangweilt. Keine Empfehlung von mir!
Wie der junge Inder das gefräßige Tier schließlich zähmt, was sie auf hoher See mitmachen bzw. wie sie überleben und was das alles mit Religion zu tun hat, erzählt Ang Lee unaufdringlich, aber eindrucksvoll. Dafür gab's (bei insgesamt elf Nominierungen) vier Oscars: für Regie, Kamera, visuelle Effekte und Filmmusik.
Ein wirklich gut sehr gelungener Film . War mal was anderes und dennoch sehr geil. Die Story ist sehr gut und auch die schauspielerische Leistung ebenfalls. Muss man definitiv gesehen haben.
Man könnte glauben, eine wunderschöne Realverfilmung eines Studio-Ghibli-Klassikers zu sehen. Tatsächlich erinnerten einige Szenen (z.B. die leuchtenden, sich im Wind bewegenden Bäume auf der schwimmenden Insel) an die Schönheit von „Prinzessin Mononoke“. Auch die Geschichte des Films, die Naturverbundenheit, hätte aus der Feder von Hayao Miyazaki stammen können. Dabei waren die Effekte so realistisch, dass ich bis jetzt nicht glauben kann, dass wirklich alle Tiere (bis auf die Schwimmszene mit dem Tiger) komplett animiert waren. Gerade der Tiger, Richard Parker, ist an manchen Stellen so authentisch dargestellt (seine Haare im Wind haben mich umgehauen!). Dazu die natürlichen Bewegungen und Handlungen der Tiere, die allesamt sehr echt und natürlich dargestellt sind.
Letzten Endes ist es aber die zu Tränen rührende Geschichte von Pi und dem Tiger, die mich wirklich berührt und mitgerissen hat (die berühmte „Dschungelbuch“-Traurigkeit). Die Beziehung zwischen den beiden hat etwas Magisches, scheint oberflächlich sehr einfach, hat aber im Laufe des Films einen ungeheuren Zauber entfaltet.
Der Film hat seine vier Oscars (inklusive „Beste visuelle Effekte“) wirklich verdient und setzt zusammen mit „Avatar“ und „Transformers“ die Messlatte in Sachen CGI-Effekte um einiges höher. Schade ist nur, dass das zuständige Effektstudio („Rhythm & Hues“) pleite ist und die fleißigen Mitarbeiter/innen bei der Oscarverleihung nicht anständig gewürdigt wurden. Man hat schlicht laute Musik eingespielt und das Mikrofon abgeschaltet, als Bill Westenhofer vom Schicksal seiner Angestellten berichten wollte (Skandal!). Das trübte ein bisschen meine Filmfreude, denn was die Leute da erschaffen haben, ist so wunderschön und herzzerreißend (die grün-leuchtende Wal-Szene!) wie „Avatar“.
Man erzählte mir, dass dieser Film unglaublich sei und das kann ich nur bestätigen. Bildgewaltiges CGI-Overkill-Filmerlebnis, das man unbedingt auf Blue-Ray erlebt haben sollte.
„Life of Pi“ ist eine faszinierende Geschichte, die sich sehr oft wie ein modernes Märchen anfühlt. Die Verwurzlung der Geschichte mit dem Dialog in der Gegenwart, nimmt der zunächst seltsam anmutenden Filmprämisse etwas den Schrecken und gibt der Erzählung die dringend benötigte Leichtigkeit. Zudem bekommt der Film durch Irrfan Khan als erwachsenem Pi und seine beruhigende Erzählstimme eine ganz besondere Atmosphäre mit auf den Weg. Wer für 120 Minuten in eine andere Welt abtauchen will, der ist bei „Life of Pi“ an der richtigen Adresse.
Dieser Film hat nicht wirklich eine Kritik von mir verdient: nicht weil er so schlechht ist sondern weil ich ihn ehrlich gesagt nur mit reduzierter Aufmerksamkeit geschaut habe. Obendrein auch nicht in 3D, wodurch mir vermutlich ein Großteil der Gesamtwirkung entgangen ist. Aber seis drum: ich hab der Story irgendwann nur noch halbwegs folgen können (aber mehr durch äußere Umstände), will es aber gar nicht madig machen. Die Lebensgeschichte eines Mannes der vor allem durch das Szenario als er mit einem Tiger im Boot Schiffbruch erleidet geprägt wird strahlt gleichermaßen ein hohes Dramapotential wie eine gewisse Magie aus. Ich selber hatte nicht die Chance mich da gebührend hinein zu versetzen, erkenne aber dass es sich lohnen könnte. Vielleicht hole ichs auch noch nach, bis dahin empfehle ich aber jedem anderen es zumindest mal zu versuchen.
Fazit: Zauberhafter Film mit großer Wirkung (ich konnte davon allerdings wenig mitkriegen).