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    Achtung, der beste Horrorfilm des Jahres hat es in sich! Ohnmachtsanfall & Saalflucht bei "Talk To Me"
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

    Wir haben „Talk To Me“ bereits gesehen und allen Horror-Fans nahegelegt, sich den anstehenden Kinostart rot im Kalender zu markieren. Nun lief das Highlight auch auf den Fantasy Filmfest Nights – und weckte dort starke Reaktionen beim Publikum…

    „Scream VI“, „Infinity Pool“ oder doch „Evil Dead Rise“? Das aktuelle Kinojahr brachte bereits so manches Horror-Highlight hervor – der zumindest vorläufige Höhepunkt steht allerdings erst noch bevor: Talk To Me“ erhielt in der FILMSTARTS-Kritik 4,5 von 5 möglichen Sternen und ist für uns damit ein absolutes Muss für jeden Horror-Fan. Wobei, vielleicht auch nicht für jeden, sondern nur für mit allen Wassern gewaschene Genre-Kenner mit reichlich Erfahrung, die wirklich nichts mehr umhaut...

    Der Film landete im Programm der Fantasy Filmfest Nights (20. bis 30. April 2023) und kehrte damit nach seiner Deutschlandpremiere im Zuge der diesjährigen Berlinale in die hiesigen Filmtheater zurück – und zwar mit einem Knall: Wie dem Verleiher capelight pictures seitens der Veranstalter mitgeteilt wurde, gab es bei der Vorstellung in München einen Ohnmachtsanfall während der Vorstellung, und beim Screening in Hamburg musste eine Person mit Wasser versorgt werden, nachdem ihr ganz flau wurde. Das weckt Erinnerungen an die Splatter-Granate „Terrifier 2“, die vor einigen Monaten mit ähnlichen Meldungen Schlagzeilen machte.

    Der Unterschied zwischen den beiden Filmen: „Talk To Me“ geht es in erster Linie eben NICHT um brutale Gewaltdarstellung, sondern vielmehr um die gekonnte Variation altbekannter Genre-Motive, die zu einem packenden, originellen Horror-Cocktail vermengt werden. Und das zeigt nicht nur beim Publikum Wirkung, sondern kommt auch bei der Fachpresse richtig, richtig gut an:

    Der Film hält nach über 60 Besprechungen auf der Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes bei unglaublichen 97 Prozent positiven Bewertungen. FILMSTARTS-Kritikerin Teresa Vena konnte den Film bereits im Zuge des Sundance Filmfestival sehen, FILMSTARTS-Chefkritiker holte das auf der Berlinale nach – und beide können sich den Lobeshymnen für den australischen Film, den sich in den USA übrigens nicht ganz zufällig die Indie-Hit-Schmiede A24 („Everything Everywhere All At Once“) unter den Nagel riss, nur anschließen:

    „So geht modernes Horror-Kino!“, heißt es so etwa in unserer 4,5-Sterne-Kritik zu „Talk To Me“, in der vor allem positiv hervorgehoben wird, wie raffiniert sich das Regie-Duo Danny und Michael Philippou klassische Elemente des Geister- und Dämonen-Horrors zunutze macht, um am Ende nur allzu reales Grauen zu erschaffen. Uns verwundert es so jedenfalls nicht, dass die beiden YouTuber mit ihrem ersten Spielfilm direkt den Sprung auf die große Leinwand schafften – und mit ihrem Kinodebüt derart hohe Welle schlagen. Von den Philippous werden wir in Zukunft wohl noch einiges hören...

    Darum geht's in "Talk To Me"

    Monate nach dem Tod ihrer Mutter (Alexandria Steffensen) hat Mia (Sophie Wilde) immer noch mit ihrem Verlust zu kämpfen. Dass sie sich außerdem fragt, ob ihr Tod tatsächlich ein Unfall oder doch ein Selbstmord war, macht das Leben für die junge Frau nicht gerade einfacher. Und so geht sie auf die Suche nach Antworten – die sie sich schließlich von einem geheimnisvollen Partyspiel erhofft.

    Gemeinsam mit ihrer Freundin Jade (Alexandra Jensen) und ihrem Bruder Riley (Joe Bird) will Mia die Wahrheit herausfinden und ist bereit, dafür auch unkonventionelle Wege zu gehen: Eine einbalsamierte Hand soll ihr dabei helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. Denn wer seine Hand auf diese legt und die richtigen Worte spricht, wird angeblich von einem Geist besessen – der die gesuchten Antworten haben könnte...

    Irres Horror-Action-Feuerwerk: Den wohl blutigsten & härtesten Film 2023 könnt ihr ab sofort komplett ungekürzt streamen

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