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    Rekord: "Mission: Impossible 7" legt besten Kinostart der Reihe hin – nur mit "Top Gun 2" war Tom Cruise noch erfolgreicher
    Markus Trutt
    Markus Trutt
    -Redakteur
    Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

    Nachdem Kino-Spektakel wie „Indiana Jones 5“ und „The Flash“ an den Kassen hinter den Erwartungen zurückblieben, ruhte die Hoffnung nun (mal wieder) auf Tom Cruise und dem Action-Meisterwerk „Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins“...

    Mit unter anderem „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ und dem DC-Abenteuer „The Flash“ sind zuletzt gleich mehrere Blockbuster aus bekannten Franchises gestartet, die nicht die erhofften Massen in die Kinosäle locken konnten. Unter diesen Vorzeichen wurde mit besonderer Spannung erwartet, ob Superstar und Action-Ikone Tom Cruise das Ruder mit dem nun gestarteten „Mission: Impossible 7 - Dead Reckoning Teil Eins“ wieder rumreißen kann.

    Die Erwartungen waren hoch, schließlich wurde die Vorfreude – wie schon bei Tom Cruise’ vorherigem Mega-Hit „Top Gun 2: Maverick“ – nicht zuletzt durch die atemberaubenden Trailer und spektakuläre Berichte von der waghalsigen Stunt-Arbeit am Set ordentlich angeheizt. Die Kritiken fielen zudem einmal mehr überschwänglich aus (von FILMSTARTS gab es sogar die Höchstwertung von 5 Sternen), sodass dem neuesten unmöglichen Einsatz von Ethan Hunt und seinem Team ein weltweiter Rekord-Start von mindestens 250 Millionen Dollar prognostiziert wurde.

    Gemessen daran enttäuscht „Mission: Impossible 7“ nun zwar auf hohem Niveau, sehen lassen kann sich das Ergebnis aber allemal, zumal man schon jetzt fast die bisherigen Gesamtresultate von „Indiana Jones 5“ (bisheriges Einspiel: 302 Millionen Dollar) und „The Flash“ (264 Millionen Dollar) in den Schatten stellen konnte:

    Kein "Top Gun 2", aber erfolgreichster "M:I"-Start

    Mit einem globalen Einspiel von bislang 235 Millionen Dollar – wovon 80 Millionen in den USA und rund 155 Millionen in anderen Ländern eingenommen wurden – verpasst „Dead Reckoning Teil Eins“ knapp die Vorhersagen – und das obwohl der Actioner durch einen früheren Start in vielen Ländern (Mittwoch statt Donnerstag oder Freitag) sogar etwas mehr Zeit als viele andere Filme hatte, in der Startwoche auf diese Summe zu kommen (ein Grund liegt im eher dürftigen Abschneiden auf dem wichtigen chinesischen Markt, wo heimische Hits die Kinocharts dominieren).

    Obwohl so mancher damit gerechnet hat, konnte „Top Gun: Maverick“, der mit 256,4 Millionen Dollar Start-Einspiel bis dato am besten angelaufene Tom-Cruise-Film, nicht überflügelt werden. Allerdings konnte „M:I 7“ trotzdem eine Bestmarke setzen: Noch kein Teil der langlebigen Kult-Reihe ist erfolgreicher gestartet. Der bisherige Spitzenreiter, der direkte Vorgänger, „Mission: Impossible - Fallout“, und seine 173,1 Millionen Dollar konnten noch einmal deutlich übertroffen werden, zumindest global gesehen...

    "Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil 1" in Deutschland

    In einigen Ländern musste man sich „Fallout“ allerdings knapp geschlagen geben, so wahrscheinlich auch in Deutschland, wo sich „Dead Reckoning Teil 1“ mit rund 285.000 verkauften Tickets trotz Rekordhitze zwar deutlich an die Spitze der Kinocharts setzen konnte, „Fallout“ mit damals fast 288.000 Zuschauer*innen in der Startwoche aber wohl minimal besser abschnitt.

    Allerdings könnten die Zahlen nach den Hochrechnungen vom Wochenende in den nächsten Tagen auch noch einmal etwas nach oben korrigiert werden, sodass man am Ende womöglich auch hierzulande vor „Fallout“ landen könnte.

    "Mission: Impossible 7" vs. "Oppenheimer" vs. "Barbie"

    Nach diesem sehr guten, wenn auch nicht alle Rekorde sprengenden Start bleibt nun aber natürlich abzuwarten, wie lang der Atem von „Mission: Impossible 7“ sein wird – und genau hier könnte der Agenten-Thriller Probleme bekommen. Denn schon ab dieser Woche gibt es gleich doppelt harte Konkurrenz in Form von Christopher Nolans neuestem Streich „Oppenheimer“ und der bonbonbunten Meta-Komödie „Barbie, um die bereits ein ziemlicher Hype entfacht ist.

    Auch wenn die drei Filme sehr unterschiedlich sind, wird es selbst ein Tom Cruise nicht leicht haben, sich in diesem Triell zu behaupten, zumal „Oppenheimer“ viele der weltweiten IMAX-Leinwände und somit die dortigen teureren Ticketpreise für sich beanspruchen wird.

    Die Einspielergebnisse der "Mission: Impossible"-Filme im Überblick

    Doch selbst wenn das hochkarätige Kino-Sommer-Programm dem Erfolg von „Mission: Impossible 7“ einen Dämpfer verpassen und der Film womöglich nicht in die luftigen Sphären eines „Top Gun 2“ (weltweites Einspiel: fast 1,5 Milliarden Dollar) vordringen wird, hat „Dead Reckoning Teil 1“ durchaus das Zeug, nicht nur den besten Start, sondern auch das beste Gesamtergebnis eines „Mission: Impossible“-Teils zu erzielen. Was dafür nötig ist, zeigt euch die nachfolgende Übersicht über die bisherigen Resultate der Reihe:

    Doch egal, wie das finale Einspielergebnis von „Mission: Impossible 7 - Dead Reckoning Teil Eins“ ausfällt, eines steht fest: Mit „Mission: Impossible 8 - Dead Reckoning Teil Zwei“ (geplanter Kinostart: 27. Juni 2024) bekommt das Franchise definitiv noch eine Fortsetzung.

    Wie es danach weitergeht, steht noch in den Sternen, auch wenn sowohl Regisseur Christopher McQuarrie als auch Tom Cruise selbst bereits die Hoffnungen geschürt haben, dass auch mit Teil 8 das Ende der Fahnenstange noch (längst) nicht erreicht ist:

    Tom Cruise möchte noch 20 Jahre "Mission: Impossible"-Filme drehen – und nimmt sich Harrison Ford als Vorbild

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