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    Nur noch 7 Tage bei Netflix: Einer der besten MCU-Filme überhaupt – ein absolutes Fest für alle Marvel-Fans der letzten 20 Jahre
    Markus Trutt
    Markus Trutt
    -Redakteur
    Das Mammut-Projekt MCU hat Markus bis heute in seinem Bann, sodass er alles, was Film und Serie dazu hergeben, genüsslich aufsaugt.

    „Spider-Man: No Way Home“ ließ 2021 Spidey-Fanträume wahr werden und avancierte zu einem der bislang besten und erfolgreichsten MCU-Abenteuer. Bei Netflix fliegt er aber in Kürze aus dem Streaming-Abo, mitsamt der längeren Extended-Fassung.

    Im Grunde war es bereits im Vorfeld ein offenes Geheimnis, dass wir in „Spider-Man: No Way Home“ nicht nur MCU-Spidey Tom Holland zu sehen bekommen, sondern es daneben zum Comeback von Tobey Maguire aus Sam Raimis „Spider-Man“-Trilogie der frühen 00er-Jahre und Andrew Garfield aus den beiden „The Amazing Spider-Man“-Filmen kommen würde – auch wenn sich alle Beteiligten bis zum Kinostart eisern weigerten, das zu bestätigen.

    Ein kleiner Restzweifel bestand also noch, die Neugier wurde aber gerade dadurch in schwindelerregende Höhen getrieben – und dürfte entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Fortsetzung von „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“ die erfolgreichen Vorgänger an den Kinokassen nicht nur deutlich in den Schatten stellen konnte, sondern mit einem weltweiten Einspiel von 1,92 Milliarden Dollar zum dritterfolgreichsten MCU-Film aller Zeiten (nach „Avengers: Endgame“ und „Avengers: Infinity War“) und zum zweiterfolgreichsten Film der letzten vier Jahre (nach „Avatar: The Way Of Water“) avancierte.

    Spider-Man: No Way Home
    Spider-Man: No Way Home
    Starttermin 15. Dezember 2021 | 2 Std. 28 Min.
    Von Jon Watts
    Mit Tom Holland, Zendaya, Benedict Cumberbatch
    User-Wertung
    4,3
    Filmstarts
    4,5

    Gepusht wurde dieses phänomenale Ergebnis auch ein wenig durch eine Wiederaufführung mit zusätzlichen Szenen, die seit dem 15. Dezember 2023 bei Netflix abgerufen werden kann (nachdem die Kinofassung bereits zwei Monate zuvor dort im Streaming-Abo erschienen ist). Doch damit ist bald Schluss: Sowohl die Kinofassung als auch die sogenannte „More Fun Stuff Version“ von „Spider-Man: No Way Home“ sind nur noch bis einschließlich 13. April 2024 bei Netflix verfügbar.

    In einem anderen Streaming-Abo ist der Film aktuell zudem nicht enthalten, sodass man für eine Sichtung auf Blu-ray, DVD oder Kauf- und Leih-VoD* ausweichen muss:

    Das steckt hinter der "More Fun Stuff Version"

    Wie der Titel bereits nahelegt, handelt es sich beim Extended Cut von „Spider-Man: No Way Home“ um eine Fassung des Films, die vor allem mit comedy-lastigen Handlungserweiterungen aufwarten kann. So gibt es etwa mehr Albernheiten von Flash (Tony Revolori) und Ned (Jacob Batalon), noch ein paar zusätzliche witzige Dialoge zwischen den drei Peters und sogar etwas mehr Screentime für Matt Murdock (Charlie Cox).

    Eine tragische Note hat hingegen die neue Post-Credit-Szene, in der zwar durchaus humorvoll auf die Highschool-Zeit zurückgeblickt wird, dabei von Peter nach dem dramatischen Ende des Films aber jede Spur fehlt. Insgesamt läuft die erweiterte Version knapp neun Minuten länger als die ohnehin schon fast zweieinhalbstündige Kinofassung.

    Doch egal in welcher Fassung, „Spider-Man: No Way Home“ ist und bleibt einer der besten und spaßigsten Filme des MCU (nur vier andere Beiträge haben bei uns ebenfalls 4,5 von 5 Sternen in der FILMSTARTS-Kritik bekommen). Das Aufeinandertreffen der drei Spidey-Inkarnationen ist Fan-Service pur, verkommt dabei aber auch nicht zum bloßen Selbstzweck. So schauen Maguire und Garfield nicht bloß für kurze 0815-Cameos vorbei, sondern übernehmen im letzten Drittel des Films tragende Rollen – und das nicht nur im aciongeladenen Showdown, sondern auch in der emotionalen Entwicklung des MCU-Peters. Und nebenbei werden auch noch offene Handlungsstränge aus ihren eigenen „Spider-Man“-Abenteuern rührend zu einem Abschluss gebracht.

    Darum geht's in "Spider-Man: No Way Home"

    Nachdem seine wahre Identität enthüllt wurde, ist das Leben von Spider-Man alias Peter Parker (Tom Holland) wesentlich komplizierter geworden. Mehr und mehr sehnt sich Peter deswegen danach, dass alles wieder so wird wie früher – und so bittet er schließlich seinen alten Avengers-Mitstreiter Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) darum, ihm mit einem Zauberspruch auszuhelfen.

    Doch geht dabei etwas gehörig schief. Statt die Öffentlichkeit vergessen zu lassen, dass Peter Spider-Man ist, werden plötzlich allerlei Schurken aus anderen Dimensionen in seine Welt gezogen, die in ihren Universen um das Alter Ego des Superhelden wissen. Und so versucht Peter, die Sache wieder geradezubiegen, ist auf eigene Faust aber bald damit überfordert...

    Spider-Man sollte in "Doctor Strange 2" mitmischen – doch dann kam Corona und sorgte auch noch für eine von Fans gehasste Notlösung

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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