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    Auch nach 17 Jahren (!) wünschen sich Fans einen dritten Teil dieser Abenteuer-Saga: Die Serien-Neuauflage war ein riesiger Flop
    Michael Bendix
    Michael Bendix
    -Redakteur
    Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

    Zweimal war Nicolas Cage als Abenteurer Benjamin F. Gates im „Vermächtnis der Tempelritter“- bzw. „National Treasure“-Franchise zu sehen. Wie steht es 17 Jahre und einen Serien-Flop später um eine Fortsetzung?

    Es gibt wenig, was Nicolas Cage in seiner mehrere Jahrzehnte umfassenden Karriere noch nicht gespielt hat: von bösen („Bad Lieutenant“) bis hin zu guten Cops („2 Millionen Dollar Trinkgeld“), von Vampiren („Renfield“) bis hin zu Männern, die sich für Vampire halten („Vampire's Kiss“), und neben zahllosen Action-Rollen war er auch schon als romantischer Held („Stadt der Engel“) oder Einsiedler („Pig“) zu sehen. Da liegt es natürlich nahe, ihm ein ganzes Franchise auf den Leib zu schneidern – denn im Gegensatz zu Kollegen wie Harrison Ford, Tom Cruise oder Mel Gibson fehlte Cage die eine Paraderolle, zu der er immer wieder zurückkehrt.

    2004 versuchten die Disney Studios, diese Lücke zu füllen: Mit „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (im Original: „National Treasure“) brachten sie ein Action-Abenteuer in die Kinos, das nicht von ungefähr an die „Indiana Jones“-Reihe erinnerte und ganz auf Nicolas Cage als Schatzsucher und Kryptologe Benjamin F. Gates zugeschnitten war.

    Der von Jerry Bruckheimer („Fluch der Karibik“) produzierte und von „Meg“-Regisseur Jon Turteltaub inszenierte Film war erfolgreich genug, dass schnell eine Fortsetzung in Planung war, die drei Jahre später in Form von „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ auf die Leinwand kam. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 459,2 Millionen US-Dollar übertraf Teil 2 seinen Vorgänger sogar – was wäre da logischer gewesen, als direkt einen dritten Teil hinterherzuschieben, um Benjamin Gates endgültig als Blockbuster-Ikone zu etablieren?

    Stattdessen erklärte Turteltaub im Jahr 2008, dass er und die Produzenten sich mit der Entwicklung von Teil 3 Zeit lassen würden. Und das meinte er ganz offensichtlich ernst: Auch 10 (!) Jahre später lag noch kein fertiges Drehbuch auf dem Tisch, obwohl die Idee, das Franchise auszubauen, noch nicht gestorben war.

    Doch nachdem die Informationen zum aktuellen Stand von „National Treasure 3“ bis dahin nur tröpfchenweise zu den Fans durchgedrungen waren, gab es Anfang 2020 endlich ein Update, das sowohl Hoffnung machte als auch weitere Verzögerungen ankündigte: Das bisherige Drehbuch werde eingestampft, während ein anderer Autor ein komplett neues Skript entwickeln würde.

    Nach Serien-Flop: Kommt "National Treasure 3"?

    Es sollte noch zwei weitere Jahre dauern, bis tatsächlich ein weiteres Kapitel der Abenteuer-Saga das Licht der Welt erblickte, allerdings anders als gedacht:Das Vermächtnis von Montezuma“ spielte zwar im „National Treasure“-Universum, hatte mit der von Lisette Olivera gespielten Jess Valenzuela aber eine völlig neue Hauptfigur – zudem bekamen die Fans statt eines neuen Films eine Disney-Plus-Serie, die trotz Stars wie Catherine Zeta-Jones („Die Maske des Zorro“) und prominenten Rückkehrern wie „Pulp Fiction“-Star Harvey Keitel als FBI-Agent Peter Sadusky nicht sonderlich viel Anklang fand und daher nach nur einer Staffel direkt wieder eingestellt wurde.

    Fast sieht es also danach aus, als wäre die „National Treasure“-Reihe auf Nicolas Cage angewiesen. Der machte dem Hoffen der Fans allerdings unlängst ein Ende, indem er erklärte, dass es keinen dritten Eintrag in das Abenteuer-Franchise geben wird...

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits bei unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.

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